Preise für Liftkarten werden wieder teurer

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Af
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Beitrag von Af »

Tyrolens hat geschrieben:
Af hat geschrieben: Daß meine Arbeit aus Geldgründen nie realisierbar wäre, ist mir auch klar.

Bist du dir da sicher? Wie hoch wären die Mehrkosten bei Realisierung?
Naja, sagen wir mal so, die Anbauten aus Sichtbeton sind ok, das Aussehen müsste halt etwas geändert werden.
Der Hauptbau müsste auch etwas umdesignt werden, und die Aussenwände eben nur verkleidet werden. Dann wäre die Station gar nicht so viel teurer wir z.B. die in Hochfügen.

Die Bergstation ist ja eh n UNI-G Umlauf, nur würde in Wirklichkeit das Restaurant wesentlich breiter und niedriger werden, damit mehr Leute reinpassen. (Auch wenns dann nicht mehr toll aussieht) Ansonsten wäre die Bergstation aber auch realisierbar.

Was nicht realistisch ist: Das Parkdeck mit begünter Oberfläche. Wenn ein Parkdeck geplant wäre, dann wären auf der Oberfläche auch Parkplätze. :(

Übrigens: In meinem Entwurf ist das Parkdeck auch Kostenpflichtig!!! Die Leute sollen lieber mit dem Skibus aus Reit im Winkl zur Station fahren. Die Gebühr wird mit dem Pfand der Keycard verrechnet. Dadurch können die Gebäude und Seilbahn zusätzlich finanziert werden.

Nur zur Info: In Reit im Winkl kostet die Tageskarte 33,50€!!!! Für ein Anfängergebiet, das man möglichst schnell Richtung Steinplatte verläßt. Der Hohe Preis entsteht durch die Zusatzkosten für den "Viehtransport" auf die Winklmoosalm(Bustransfer).

Und da wundern die in Reit im Winkl sich, dass die Leute ausbleiben, und lieber gleich zur Talstation der Steinplatte fahren, wo´s ne 15EUB zur Auffahrt gibt, und die Karte mind. 1€ billiger ist.
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Olli
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Beitrag von Olli »

Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:also ich hab letztes jahr kein einziges mal gezahlt ... am hochjoch!

Die Frage ist nicht, ob du nicht bezahlt HAST, sondern ob man bezahlen MUSSTE.
Und es ist an den Automaten nirgends gestanden, dass Parken gratis wäre.

Dann hast halt Glück gehabt, dass gerade niemand kontrolliert hat......
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

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starli2
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Beitrag von starli2 »

. Richtig teuer sind IMHO vor allem die Skipasspreise in den USA, da schlackern einem die Ohren.
Noch nie was davon gehört - was kosten denn dort so die Tageskarten?


Zum Thema Parkplatz:

Ich würd das ganze aus einer anderen Perspektive aus angehen. Leute wollen nicht extra zahlen, aber sie möchten gerne weniger zahlen, wenn sie eine Leistung nicht beanspruchen.

Also: Parkhaus/Parkplatz mit Skidata-Einfahrt.

Normaler Tages/Wochenskipaß = kostenlose Parkmöglichkeit.

Als Bonus gibts aber à la Gästekartenermäßigung eben einen Nichtparkplatznutzungsrabatt in einer zu definierenden Höhe. Beispielsweise 5 Euro pro Tag, 20 Euro bei einer Wochenkarte.

Bei Familien wird also schon mal nur 1 Erwachsener einen derartigen Normalpaß kaufen, die anderen können den Ermäßigten nehmen.

So bleibt es jedem selbst überlassen, ob er mit dem Auto zur Bahn fahren will oder was sparen will.

Ach, und überhaupt: Skibusse sind meist auch gratis. D.h. wenn man für die Autofahrer kostenlose Parkplätze anbietet und für die anderen kostenlose Skibusse - dann gleicht sich das doch auch wieder aus, oder?

Halten wir also fest: Skibusse sind deshalb kostenlos, weil sich die Bahngesellschaft die Kosten für den Parkplatz spart ?!
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GMD
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Beitrag von GMD »

starli2 hat geschrieben:Halten wir also fest: Skibusse sind deshalb kostenlos, weil sich die Bahngesellschaft die Kosten für den Parkplatz spart ?!
Skibusse werden in der Regel nicht nur von den Bergbahnen bezahlt, sondern auch von den Kommunen. Oft fliessen auch ein Teil der Kurtaxen hinein. Die Skibusse sind ganz klar dazu gedacht, eine Alternative zum Privatverkehr zu bieten. Und wenn man die Blechlawinen kennt, die sich im Winter durch gewisse Täler und Orte quält, versteht man das auch. Stellt euch beispielsweise mal Serfaus ohne U-Bahn vor. Da wäre das totale Verkehrschaos im Dorf vorprogrammiert!
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Beitrag von Emilius3557 »

@Starli: in Copper Mountain kostet ein Tages-Skipass z.B. 67 $, das ist selbst bei einem Dollar-Kurs von 1,29 ziemlich teuer!
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Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Das sind dann um die ¤ 51,-. Bei uns: Im Zillertal muß man mit ¤ 35,- pro Tag rechnen. Arlberg: ¤ 39,- Ischgl ¤ 39,- Stubaier Gletscher: ¤ 34,50,-
Hochsölden: ¤ 39,-

Trotzdem sieht an hier sehr schön, dass Skifahren ein verdammt teurer Sport ist.


PS: Saisonkarte Ischgl: ¤ 549,- 8O
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Beitrag von Emilius3557 »

Die Saisonkarte Espace Killy kostet sogar 800 Euro. Wenn man aber bedenkt, dass dort die 6-Tages-Karte schon ca. 175 Euro kostet und wie lang dort die Saison geht (5 Monate), dann sieht das schon anders aus.
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Kris
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Beitrag von Kris »

@Häger: Wettrüsten- Sehe das genauso. Wo stehen aber die Gebiete, wenn der von Dir beschriebene Ausbau auf breiter Basis einmal vollzogen ist? Wenn alle Gebiete, kleine wie Grosse "fertiginvestiert" haben? Die meisten Anlagen durch kuppelbare ersetzt sind, schäbige Bergrestaurants zu modernen Panoramagastrostätten mutiert wurden, extensive Kinderlands und Pipeparks zur Grundausstattung eines jeden Gebietes gehören müssen?

Man ist wieder am Ausgangspunkt, dort wo man eigentlich weg wollte: Gegenüber der Konkurrenz ist kein Mehrwert mehr zu bieten. Sofern durch die Investitionen nur wenige Nichtskifahrer aktiviert werden, werden insgesamt trotz allen Investitionen nicht mehr Skipässe abgesetzt werden können!

Was bleibt sind einerseits die hohen Abschreibungskosten und anderseits die höheren Betriebskosten (Energie (Schneekanonen, KSB's), umfangreichere Wartung von kuppelbaren Anlagen, ggf erhöhter Personalstand).

Vielleicht kommt doch irgendwann das Glück zu den vielen kleinen Stationen zurück, die sich am Investitionsrummel mangels Geld (oder Wille) nicht beteilgt haben?

Das Spiel der freien Kräfte wird es richten....wäre da nicht der Staat, der sich von gewieften Touristikern brav melken lässt (30...80% Investitionszuschuss).

Übrigens setzt die EU der Subventionierung von Investitionen in Skigebieren zur Vermeidung von Hochrüsterei zwischen den Alpenstaaten ein Zuschusslimit von 30%. Das scheint sinnvoll.
In der Praxis greift dies jedoch nicht, da sich Zuschüsse über eine Unzahl an mehr oder weniger fantasievollen Verfahren lukrieren lassen.

So wollte sich das Projekt Mutterer Alm bei Innsbruck die Kosten für die Forstwegerschliessung durch die staatl. Forstverwaltung zahlen lassen.
Durch die enge Verflechtung der beteiligten Exponenten in Politik und Wirtschaft offensichtlich keine besondere Hürde.
Weitere Töpfe seien in Österreich der unendliche Honigfluss der Tourismuszwangsabgabe aller Betriebe der Wirtschaft z.B. in Tirol. Oder jene (kleinen) Gemeinden selbst, die oft genug fast ausbluten für den Erhalt "Ihrer" Skigebiete. Nicht zuletzt zu erwähnen sind auch die billigen Kredite durch staatseigene Landesbanken (in Tirol die Hypobank z.b.) (btw: Kein wunder dass gerade diese über "Basel 2" am lautesten schimpfen...)

Sage mir ein heller Geist was an diesem System noch gesund sein solle?

PS: Cervinia mit 40€ für die Tageskarte. Wer bietet mehr in Europa?
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<

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Beitrag von Emilius3557 »

Die "Wettrüsten"-These hat schon etwas für sich, nur: was würdet ihr machen/vorschlagen um diese Entwicklung zu stoppen? Gesetzliche Maßnahmen? Freiwillige Selbstverpflichtung zur Nicht-Investition und finanziellen Konsolidierung? Wenn der Staat nicht eingreift, wird sich die Zahl der Skigebiete in den Alpen wohl ähnlich reduzieren wie in den Rockies (-22% zwischen 1980 und 1990 (stimmt nicht ganz)), wo heute vier große AGs das Sagen haben und kleinere Skigebiete nur mehr regionale Bedeutung haben.
Der Trend lässt sich auch bei uns beobachten: Fusionen, Beteiligungen (Stichwort: CDA), Pleite kleinerer Gebiete und Betreiber, übrig bleiben hoch gelegene Großraumskigebiete in der Hand von AGs oder kapitalkräftigen "Liftkaiser"-Familien.
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Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Wir stecken eh schon mitten im Wettrüsten. Ende ist keines absehbar. Irgendwo kann man immer besser sein. Und wenn Beschneiung, Lifte und Gastronomie top sind, bauen die Ischgler halt die erste Skihalle...
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Auch heuer werden die Skipässe wieder teurer:
Lift-Tickets bis zu 3 Prozent teurer: Tirol im Spitzenfeld der Alpen

Die Tiroler Liftpreise sind für den kommenden Winter erneut um bis zu 3 Prozent erhöht worden. Nur die Schweiz und Frankreich sind noch teurer.

Tirol hat in Österreich die besten Skigebiete, allerdings seit Jahren auch die teuersten. Das hat sich jetzt in einem neuen Preistest der Reiseagentur SRT für den Skiatlas des Deutschen Skiverbands erneut bestätigt. "Die Skipass-Preise klettern in der beginnenden Saison auf neue Höchststände, und Österreich, das wintersportliche Reiseland Nummer 1, verteuert die Lifttarife seit Jahren stets knapp unter der gefühlten Schmerzgrenze von rund 3 Prozent."

Zermatt voran
Europaweit teuerstes Skipflaster ist laut SRT, die überall die Preise für Sechstagesskipässe unter die Lupe genommen hat, ist demnach Zermatt-Cervinia in der Schweiz mit 241 Euro, gefolgt von den beiden französischen Ski-Hochburgen Les Arcs/La Plagne mit 233 Euro und Chamonix mit 222 Euro. Hinter St. Moritz (Schweiz) und Trois Vallées (Frankreich) mit je 215 Euro kommt als teuerstes österreichisches Skigebiet auf Platz sechs Ischgl mit 215 Euro. Gegenüber dem Vorjahr haben die Ischgler heuer 6 Euro auf den Sechstages-Pass aufgeschlagen.

Teure Tageskarten
Ebenfalls im europäischen Spitzenfeld liegen weitere Tiroler Regionen. Mit Ski 6 (Serfaus-Fiss, Nauders, Kaunertal, Fendels und Venet) um 202 Euro, Sölden (200 Euro), Serfaus-Fiss (198 Euro), Obergurgl (195 Euro), dem Arlberg (194 Euro) und den Kitzbüheler Alpen (190 Euro) folgen weitere sechs Skipässe aus Tirol, ehe mit Salzburg Superski (ebenfalls 190 Euro) der erste Nichttiroler Skiort aus Österreich im Spitzenfeld mitmischt. Tageskarten kosten in den Tiroler Top-Skigebieten teilweise mehr als 40 Euro.
Quelle: TT
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Tageskarten kosten in den Tiroler Top-Skigebieten teilweise mehr als 40 Euro.
Und warum ist das so? Ganz einfach: der Tagesgast ist der unbeliebteste von allen Gästen. Er bringt einfach wenig für die gesamte Region, dafür braucht er einen Parkplatz und frequentiert die Lifte. Kein Wunder also, wenn man die Tageskarten so teuer macht, dass es sich sie Tagesgäste 3 Mal überlegen, ob de kommen sollen oder nicht....
Anzumerken ist, dass die erwähnten Skigebiete die Skigebiete sind, die am meisten vom Mehrtages- und Wochengast frequentiert werden.
Viele kleie Skigebiete hingegen, z.B. Muttereralm, Nordkette u.A. leben imo eher vom Tagesganst. Hier sind auch die Presientwicklungen nicht ganz so dramatisch, wie in dem Topregionen.

MFG Dachstein
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buzi
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Beitrag von buzi »

Dafür kauft der Tagesgast eine Liftticket und ißt und trinkt im Skigebiet! Sind ja auch einige Euronen! Desweiteren machen die Tagesgäste in der Summe einen Haufen Geld, der in der Saison sicherlich in die mehrstelligen Tausender geht... Viele "Tagesgäste" sind auch Gäste, die sich ein Zimmer nehmen und während eines WE auch zwei Skigebiete besucht...
Ich denke eher, die Skigebiete sind sich ganz genau im klaren darüber, dass der Tagesgast so oder so kommt und das Ticket zahlt... Der Tagesgast möchte keinen Urlaub machen und trotzdem einen Tag Skifahren. Daher ist das superleicht verdientes Geld! Nur müssen diese Gebiete sehr aufpassen, denn sollten noch mehr Menschen so denken wie ich, fehlt bald ein ganzer Bazen Geld im Beutel... Um die Topdestinationen machen ich zukünftig einen Bogen. Da ich meistens zu zweit oder mehr unterwegs bin, ist das dann doch schon ein kleines Sümmchen.
Beispiel:

4 Personen, 1 Tag, mäßiges Konsumverhalten!

Ticket: 40,50€
Verzehr pro Person mittags: 11€
Apresski: 10€

Ergebnis: Der Region fehlen 246€ nur weil ich mich für ein anderes Skigebiet entschieden habe... Die verdient jetzt jemand, dessen Ticket günstiger ist....
Rechnet das hoch! Auf sagen wir 10 Schöne Wochenenden mit mehren tausend Tagesgästen...Machts klick? Genau! Der Schuß könnte nach hinten losgehen!

Grüßle Buzi
Stani
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Beitrag von Stani »

Richtig teuer sind IMHO vor allem die Skipasspreise in den USA, da schlackern einem die Ohren.
na ja, zB in Vail ist es um 70 €, aber selber Schuld, wenn jmd die "Doorprice" zahlt. übrigens die Skikarten in Australien sind noch teuer ,aber auch in ROK muss man für eine Tageskarte in Yong Pyong ~83 € zahlen (aber dort kann man 2-3 mal mehr Skifahren als in den Alpen, lange Öffnungszeiten)
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lanschi
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Lifttickets 3% teurer - Tirol im Spitzenfeld der Alpen

Beitrag von lanschi »

tirol.com
Lift-Tickets bis zu 3 Prozent teurer: Tirol im Spitzenfeld der Alpen

Die Tiroler Liftpreise sind für den kommenden Winter erneut um bis zu 3 Prozent erhöht worden. Die Skiliftpreise sind weiter gestiegen.

Tirol hat in Österreich die besten Skigebiete, allerdings seit Jahren auch die teuersten. Das hat sich jetzt in einem neuen Preistest der Reiseagentur SRT für den Skiatlas des Deutschen Skiverbands erneut bestätigt. "Die Skipass-Preise klettern in der beginnenden Saison auf neue Höchststände, und Österreich, das wintersportliche Reiseland Nummer 1, verteuert die Lifttarife seit Jahren stets knapp unter der gefühlten Schmerzgrenze von rund 3 Prozent."

Zermatt voran

Europaweit teuerstes Skipflaster ist laut SRT, die überall die Preise für Sechstagesskipässe unter die Lupe genommen hat, ist demnach Zermatt-Cervinia in der Schweiz mit 241 Euro, gefolgt von den beiden französischen Ski-Hochburgen Les Arcs/La Plagne mit 233 Euro und Chamonix mit 222 Euro. Hinter St. Moritz (Schweiz) und Trois Vallées (Frankreich) mit je 215 Euro kommt als teuerstes österreichisches Skigebiet auf Platz sechs Ischgl mit 215 Euro. Gegenüber dem Vorjahr haben die Ischgler heuer 6 Euro auf den Sechstages-Pass aufgeschlagen.

Teure Tageskarten

Ebenfalls im europäischen Spitzenfeld liegen weitere Tiroler Regionen. Mit Ski 6 (Serfaus-Fiss, Nauders, Kaunertal, Fendels und Venet) um 202 Euro, Sölden (200 Euro), Serfaus-Fiss (198 Euro), Obergurgl (195 Euro), dem Arlberg (194 Euro) und den Kitzbüheler Alpen (190 Euro) folgen weitere sechs Skipässe aus Tirol, ehe mit Salzburg Superski (ebenfalls 190 Euro) der erste Nichttiroler Skiort aus Österreich im Spitzenfeld mitmischt. Tageskarten kosten in den Tiroler Top-Skigebieten teilweise mehr als 40 Euro.

01.10.2006
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Der Artikel ist nicht gerecht

Beitrag von jokehan »

Was ich ja schon etwas fies finde ist, dass bei Ischgl der Preis von dem
Silvretta-Skipass genommen wurde. Das ist nämlich der Skipass für Gäste die nicht in der Gemeinde Ischgl wohnen und somit keinen Gästekarten Skipass bekommen (182 €) Es mag ja Leute geben die nicht im Gemeinde Gebiet von Ischgl wohnen (z.B in Kappl, See oder Galtür) aber trotzdem in Ischgl skifahren wollen. Folge: Silvretta Skipass.
Dieser Silvretta Skipass zählt dann aber auch für die anderen Skigebiete im Paznauntal (Kappl, See und Galtür). Dies müsste zumindest bei der Berichterstattung erwähnt werden. Denn der "normale" 6-Tages Skipass in Ischgl kostet nur 182 € und ist somit nicht höher als in Skigebieten dieser Größenordnung (z.B. Saalbach auch über 180 €).

Da wurde Ischgl mal wieder böse angeschwärzt.

Liebe Grüße

Johannes

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Beitrag von Jens »

^
Meine Meinung, hier werden wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen, so müssten nämlich auch Ski6 und der Kitzbüheler-Alpenskipass rausgenommen werden. Serfaus müsste wie Ischgl nach unten korrigiert werden, da die Ortsgäste doch imense Rabatte bekommen. Damit würde Österreich/Tirol mit 200 EUR (eigentlich 199,50) das erste mal in der Statistik auftauchen, damit würden sie denke ich schon eing ewaltiges Stück nach hinten rutschen.

Damit dürfte Tirol dann nicht mehr im Spitzenbereich der Alpen liegen. Wenn man dann auch noch die moderne der Anlagen, der Beschneiung, die Pistenpräparation anschaut, wäre der Blick noch ein anderer.

Wer aber für weniger Geld merh habne will, sollte sich gen Ostösterreich orientieren. Meiner Meinung nach gibt es sowohl bei den Skipässen, als auch bei den Nebenkosten ein West Ost Gefälle innerhalb Österreichs.
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mic
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Beitrag von mic »

Ich habe mal die beiden (identischen) Topics zusammen gebastelt.
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Beitrag von snowflat »

Und der Focus ausführlich dazu:
Wintersaison 2006/07
Liftpreise erklimmen neue Gipfel

Gut: Seit kurzem steigen mancherorts die ersten Ski-Opening-Partys.
Schlecht: Die meisten Skipasspreise steigen auch – bis zu acht Prozent.


Österreich
Auf dem Weg nach oben

Schweiz
Preislich immer noch Spitze

Italien
Sprung in die Top 10

Deutschland
Bayern schließt auf

Frankreich
Skifahren wird teurer


Skiurlaub in den Alpen wird teurer. Die Skipasspreise klettern in der beginnenden Saison auf neue Höchststände. Nach dem vergangenen Jahrhundertwinter gehen die Bergbahnen nämlich auch preislich besonders optimistisch in die neue Saison. Wir haben die Sechstage-Skipasspreise in der Hochsaison verglichen. Erstes Fazit: Die Schweiz stellt mit Zermatt nach wie vor den Spitzenreiter, doch die Österreicher, Franzosen und Italiener holen in großen Schritten auf. Deutschland ist vergleichsweise günstig, erhöht aber ebenfalls im großen Stil.

Von Hans-Werner Rodrian


In kleinen Schritten aufwärts: Österreich, das wintersportliche Reiseland Nummer eins, verteuert die Lifttarife seit Jahren. So auch diese Saison.
Der Sechstagepass in der Hauptsaison kostet nun zwischen 155 Euro (+8%) für den Großraumskipass „Drei Täler“ im ruhigen Vorarlberg und stolzen 214 Euro (+6%) in der angrenzenden Partyhochburg Ischgl. Preisstabil blieb einzig der Skipass Kitzbüheler Alpen bei 190 Euro, dort wurden allerdings im Vorjahr acht Prozent aufgeschlagen. Wem statt des Großraums das Kitzbüheler Gebiet allein reicht, der zahlt 175 Euro (+5%).

Darf´s a bisserl mehr sein?
Die Marke von 200 Euro durchstößt dieses Jahr außer Ischgl auch der Oberinntaler Verbund Ski 6 (202 Euro, +3%). Sölden liegt knapp darunter. An Österreichs berühmtestem Skigebiet, dem Arlberg, kostet der Sechstage-Skipass nun 194 Euro (+5%) und damit wieder etwas mehr als beim Erzrivalen Kitzbühel. Preislich über dem Arlberg positionieren sich Serfaus (198 Euro, +4%) und das feine Obergurgl (195 Euro, +5%). Vergleichsweise günstig sind das Zillertal, wo der „Superskipass“ jetzt 172 Euro kostet, sowie der Schneewinkel um St. Johann und das Pillerseetal mit 162 Euro.

Kärntner Verwirrspiele
Die ärgerlichste Preiserhöhung des Jahres leistet sich Kärnten. Dort wurde der „Top Skipass Silber“ klammheimlich eingestellt. An seiner Stelle gibt es nun nur noch die 15 Euro teurere Goldvariante inklusive Osttirol (175 Euro, +6%). Wer bisher mit dem Silberpass auskam, der zahlt also deutlich mehr. Kurios: In Osttirol ist der Verbundpass mit Kärnten gar nicht zu haben. Verkauft wird dort der Pass „Ski Optimal“, der nur in Osttirol gilt, aber ebenfalls 175 Euro kostet. Wer also in Kärnten und Osttirol Ski fahren will, der kauft besser in Kärnten, auch wenn er in Osttirol wohnt.
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Die höchsten Skipasspreise in den Alpen verlangt traditionell die Schweiz. Dieses Jahr allerdings steigen die Preise vergleichsweise moderat – wenn man in Euro rechnet.
Der Grund liegt in der leicht geänderten Währungsparität zum Schweizer Franken. So kostet das Sechstageticket für die Skischaukel Zermatt-Cervinia wie im Vorjahr weiter 241 Euro, teurer ist in den Alpen auch dieses Jahr kein Skipass.

St. Moritz und das Oberengadin sind gar – in Euro gerechnet – der einzige alpine Skigroßraum, der billiger wurde: um vier auf 215 Euro. Verbier blieb mit 207 Euro fast preisgleich. Dafür genehmigten sich die Jungfrauregion und die Alpes Vaudoises besonders kräftige Aufschläge um zwölf bzw. 15 auf 198 und 180 Euro. Um drei Euro aufwärts ging es mit der Region Flims/Laax (jetzt 200 Euro). Geradezu als Schnäppchen gelten dürfen im Land der Eidgenossen Davos und Klosters (plus sechs auf 188 Euro).
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Italien: Willkommen im Club der zehn teuersten Skipässe der Alpen: Südtirols Großraumregion „Dolomiti Superski“ ist nun auch mit an Bord.
Sechs Tage Pistenspaß kosten nun 202 Euro, acht mehr als vergangenen Winter. Westlich des Etschtals ist mit Superskirama Adamello, der Region um Madonna di Campiglio und Passo Tonale, ein fast ebenbürtiges Großrevier entstanden (193 Euro, +4%). In der Ortler-Skiarena zwischen Vinschgau und Meran kosten sechs Tage Skifahren 173 Euro (+5%). Sestrière, der Olympiaskiort von 2006, verharrt bei 170 Euro, während das Aostatal beherzt um 13 auf 195 Euro erhöht.
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Auch wenn die Höchstpreise der Alpennachbarn noch nicht erreicht sind: Preislich nähern sich die Bergbahnen in den deutschen Alpen ihnen deutlich an.
Garmisch-Partenkirchen erhöht fast schon aus Gewohnheit um fünf auf nun 165 Euro, Reit im Winkl (162 Euro, +5%) und Oberstdorf/Kleinwalsertal (161 Euro, +6%) folgen in kurzem Abstand. Das „Vitale Land“, das die meisten Gebiete im Allgäu und die angrenzenden Tiroler Reviere vereint, berechnet für den Sechstageskipass 128 Euro, fünf mehr als im Vorjahr. Preistipp des Jahres ist „Alpen plus“, der oberbayerisch-tirolerische Verbund zwischen Lenggries und Kaiserwinkl. Sechs Tage Ski fahren auf seinen addiert 115 Pistenkilometern kosten dieses Jahr 117 Euro (+10%).
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Sportlich ist Frankreich Spitze. Auch preislich pflegen die französischen Pulverschneeparadiese ihr hohes Niveau und schlagen circa drei Prozent auf.
Den preislichen Gipfel markiert dort weiter „Paradiski“ (Les Arcs und La Plagne): Der Sechstagepass für beide Gebiete kostet 233 (+4%) Euro und ist damit weiter die Nummer zwei im Alpenraum. Im gebührenden Abstand folgen der Skipass Mont-Blanc rund um Chamonix mit 222 (+6%) Euro und die Trois Vallées, die von 210 auf 215 Euro zulegten. Val d´Isère/Tignes erhöhte von 193 auf 198 Euro. Die „Portes du Soleil“, mit 650 Pistenkilometern größtes vernetztes Skiareal der Alpen, bleiben trotz Preisaufschlag um fünf auf 184 Euro weiter ein bezahlbares Revier für Vielfahrer.
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Soundy
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Österreich: Skiregionen erhöhen Preise für Liftkarten

Beitrag von Soundy »

Skiregionen erhöhen Preise für Liftkarten

Grund sind steigenden Kosten für Anlagen, Treibstoffe und Gehälter. Eine Tageskarte kostet heuer zwischen 30 und 37 Euro.
Eine Woche Skivergnügen kostet einen Erwachsenen zwischen 150 und 175 Euro.

Aufgrund der steigenden Kosten für Anlagen, Treibstoffe und Gehälter werden die Liftkarten wieder teurer.
Skiurlaube sind vor allem für Familien ein kostspieliges Vergnügen. Zum baldigen Auftakt der heurigen Wintersaison 2006/07 hat Österreichs Seilbahnwirtschaft ihre Ticketpreise erhöht. Die Tageskarten für Erwachsene sind um durchschnittlich 2,5 bis 3,5 Prozent teurer als in der Vorjahressaison 2005/06 und liegen nun je nach Größe des Skigebietes zwischen 30 und 37 Euro. Als Grund nennen die Seilbahnen gestiegene Kosten für Beschneiungsanlagen, Treibstoffe und Gehälter. Einige kleinere Wintersportregionen aber auch das Kärntner Nassfeld sind hingegen preislich weiter auf Vorjahresniveau.

Kinder zahlen die Hälfte
Die Preise für Kinder-Tageskarten sind um durchschnittlich 1,7 und 3 Prozent nach oben geklettert, wobei die Kinder-Tickets in den Wintersportgebieten in der Regel zum halben Preis angeboten werden. Die 6-Tages-Karten für skibegeisterte Sprösslinge sind im Schnitt nur unwesentlich günstiger als die Tageskarten. Die Kinder-Karten für eine knappe Woche variieren zwischen 1,4 und 3 Prozent Preissteigerung. Eine Familie zahlt damit heuer pro Kind im Schnitt rund 90 Euro für eine Urlaubswoche.

Die durchschnittlichen Preiserhöhungen für erwachsene Skifahrer, die eine 6-Tages-Karte lösen, pendeln zwischen einer Steigerungsrate von 1,5 bis 2,5 Prozent. Eine knappe Woche Pistenvergnügen kostet einen erwachsenen Skifahrer in der kommenden Wintersaison 2006/07 je nach Skiregion zwischen 150 und 175 Euro.

Preise wie im Vorjahr
Nicht nur kleinere Skiregionen wie das steirische Gaberl mit Tages-Ticketpreisen für Erwachsene von 20 Euro, sondern auch große Wintersportzentren wie das Kärntner Nassfeld mit seinen rund 110 Pistenkilometern sind bei den Tagestickets auf Vorjahres-Niveau geblieben. Das Nassfeld verlangt pro Kopf und Nase für Erwachsene auch heuer wieder 35 Euro am Tag. Aber auch das Vorarlberger Brandnertal oder die Weißseer Gletscherwelt im Salzburgerland blieben mit 31 Euro bzw. 27 Euro für ein Tagesticket bei den Tarifen der vergangenen Wintersaison 2005/06.

Die Tiroler Skiregionen Sölden (40,50 Euro pro Tag) und Serfaus (39,50 Euro pro Tag) haben ihre Ticketpreise um 1 Euro bzw. 0,50 Cent erhöht, die Salzburger Region Saalbach-Hinterglemm ist mit 37,50 Euro für eine Tageskarte um 1,50 Euro im Preis nach oben gegangen. Die Region Schladming/Planai hat ihre Tagestickets von 36 Euro im Vorjahr auf 37 Euro im kommenden Winter verteuert.

Die Skigebiete im Einzugsgebiet der Bundeshauptstadt, der Semmering (28,50 Euro), das Hochkar (28,50 Euro) und der Ötscher (28 Euro) haben ihre Tageskarten-Preise ebenfalls um 1 Euro erhöht.

Ein Euro teurer
Die Tiroler Skiregionen Sölden (40,50 Euro pro Tag) und Serfaus (39,50 Euro pro Tag) haben ihre Ticketpreise um 1 Euro bzw. 0,50 Cent erhöht, die Salzburger Region Saalbach-Hinterglemm ist mit 37,50 Euro für eine Tageskarte um 1,50 Euro im Preis nach oben gegangen. Die Region Schladming/Planai hat ihre Tagestickets von 36 Euro im Vorjahr auf 37 Euro im kommenden Winter verteuert.

Die Skigebiete im Einzugsgebiet der Bundeshauptstadt, der Semmering (28,50 Euro), das Hochkar (28,50 Euro) und der Ötscher (28 Euro) haben ihre Tageskarten-Preise ebenfalls um 1 Euro erhöht.

Beschneiung, Treibstoff und Löhne
Die Kostensteigerungen der heimischen Seilbahnbetriebe belaufen sich laut Fachverband der Seilbahnunternehmungen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Bereich der Beschneiungsanlagen auf 5,15 Prozent. Für Treibstoffe berechnet man 15,2 Prozent höhere Kosten. Für Löhne und Gehälter zahlen die Seilbahnbetriebe im Schnitt um 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die rund 260 Unternehmungen der österreichischen Seilbahnwirtschaft haben in der vergangenen Wintersaison 2005/06 1,12 Mrd. Euro eingenommen. Dem stehen für heuer budgetierte Investitionen im Umfang von 523 Mio. Euro gegenüber. Bei insgesamt 602,4 Millionen Beförderungen im Vorjahr kletterten die Liftumsätze auf 926,9 Mio. Euro. Die Seilbahnbetriebe haben im vorigen Winter 50 Millionen Skifahrertage gezählt.

Artikel vom 24.10.2006, 15:28 | apa | kl

Quelle: http://www.kurier.at/nachrichten/wirtschaft/35355.php
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Preise für Ski-Pässe steigen, Tirol hat teuerste Gebiete

Skifahren wird immer teurer: Kurz vor der Wintersaison haben die Seilbahner ihre Preise angehoben. Dabei ist ihre größte Sorge der Ski-Nachwuchs.

Zwischen rund 20 Euro und 40 Euro muss ein Skifahrer heuer für eine Tageskarte in Österreich auf den Tisch legen. Die Tiroler Skigebiete sind dabei in der oberen Preiskategorie angesiedelt. So kostet etwa ein Skitag in St. Anton oder in Sölden für Erwachsene 40,50 Euro.

Die Tageskarten für Erwachsene sind damit um durchschnittlich 2,5 bis 3,5 Prozent teurer als in der vergangenen Wintersaison. Kindertickets sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 bis drei Prozent nach oben geklettert. Als Grund für die neuerliche Preissteigerung nennen die Seilbahnen gestiegene Kosten für Beschneiungsanlagen, Treibstoffe und Gehälter.

Ski-Zwerge gefragt
Für Österreichs obersten Seilbahner Ingo Karl ist die Nachwuchsförderung das oberste Gebot. "Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", unterstreicht er bei der Nord- und Südtiroler Seilbahntagung in Brixen. Auch Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder bangt um den Skinachwuchs. Denn die bestehenden Seilbahnanlagen tragen wesentlich zur touristischen Auslastung bei.

Dazu brauche es aber auch in Zukunft Skifahrer, die die Anlagen benützen. "Funktioniert die Wirtschaft nicht, dann ist auch kein Geld für Soziales und Kulturelles da", betont der Landeschef. Rund 60 Mio. Euro investieren Südtirols Seilbahner pro Jahr. Die Nordtiroler steckten zuletzt 240 Mio. Euro in ihre Anlagen.

Gebrauchte Anlagen
Wie alte, abgebaute Anlagen verwendet werden können, müsse dringend geklärt werden, fordert die in Nordtirol für Seilbahnen zuständige Landesrätin Anna Hosp. "Vor allem für den Skinachwuchs ist es wichtig, dass Altanlagen wieder aufgebaut werden können."

Denn die kleinen Liftanlagen, wo die meisten Kinder zum ersten Mal auf den Skiern stehen, könnten sich oft nur gebrauchte Anlagen leisten, erklärt Hosp. Die Sicherheitsstandards dürften dabei allerdings nicht nach unten geschraubt werden. Neuerschließungen von Skigebieten erteilt sie dagegen eine klare Absage.
Zanon: "Familien brauchen Entlastung bei Skipass-Preisen"

Angesichts des jüngsten Skigebiete-Preisvergleichs richtet Tirols Familienreferentin einen Appell an die heimischen Seilbahner.

"Besonders im Hinblick auf die große Bedeutung des Skisports und dessen hohen Stellenwert in unserer Kultur ist es untragbar, wenn immer mehr Tiroler aufgrund der finanziellen Situation vom Skifahren ausgeschlossen werden", kritisiert Zanon.

Auch wirke sich die fehlende Unterstützung einheimischer Familien auf das Heranziehen des Sportnachwuchses aus, welcher für das „Skiland“ Tirol aber von größter Bedeutung sein müsste, so Zanon.

Für Zanon ist deshalb ein Entgegenkommen der Seilbahnwirtschaft dringend notwendig.
Quellen: tirol.com
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Beitrag von snowflat »

Teures Vergnügen: Kein einheitlicher Skipass für ganz Tirol

Die Winter-Saison steht vor der Tür und wieder einmal fragen sich viele Tiroler Familien, wie sie das teure Skivergnügen mit ihrem Budget vereinbaren können. Noch immer gibt es keinen gemeinsamen Skipass für alle Tiroler Skigebiete.

Regiocard auch im Zentralraum Innsbruck
Es wird wieder eine Saison dauern, bis vielleicht doch noch eine gemeinsame Skikarte für alle Skigebiete Tirols zustande kommt. Aber heuer geht sich das nicht mehr aus.

Im Vorteil sind die skibegeisterten Familien im Westen Tirols. Denn die Regiocard des Oberlands hat sich jetzt sogar im Innsbrucker Zentralraum noch breiter gemacht - die Axamer Lizum und der Glungezer kamen dazu.

Dafür wurde die Karte für den Großraum Innsbruck kleiner, bedauert Stubaier-Gletscher-Geschäftsführer Franz Wegscheider. Er gibt sich aber zuversichtlich, dass man die Regiocard und den Großraum Innsbruck im nächsten Jahr zusammenführen wird.

"Muss ein Ischgler in Kössen Ski fahren?"
Ingo Karl, Seilbahnverbandschef und selbst Geschäftsführer in St. Johann, glaubt, dass keine überregionale Karte notwendig ist, weil die regionalen Zusammenschlüsse genug böten: "Muss jetzt ein Ischgler unbedingt in Kössen unten Ski fahren?"

Auch Helmut Lamprecht von der Transportsektion der Wirtschaftskammer sieht Stärken in den überregionalen Karten, vor allem im Westen:

"Im Unterland mehr Tagesausflügler"
"Das Oberland wird ja nicht so stark von Tagesauflüglern oder Wochenendtouristen in Anspruch genommen wie zum Beispiel das Unterland. Sondern die haben mehr Beherbergungsgäste."

"Das wäre nicht wirtschaftlich"
Und Walter Eismann, Geschäftsführer der Bergbahnen Söll, glaubt, dass überregionale Karten aus Sicht der einzelnen Betreiber Nachteile hätten: "Es ist einmal die Abrechnung, außerdem muss man ja auch einen Preis erzielen. Der Aufwand wäre zu hoch, der Einzelpreis würde dramatisch sinken. Wir müssen unsere Unternehmen ja wirtschaftlich führen."
Quelle: ORF
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Also wirklich, eine Karte, wo man in ganz Tirol skifahren kann, braucht es nicht. Ich finde die jetzige Regiocard recht ansprechend, wo man im Oberland recht viel fahren kann, darunter SFL, Kaunertaler und Pitztaler Gletscher, Kühtai und viele andere Gebiete.
Teilweise sind die Saisonkarten der Skigebiete teurer als die Regiocard, so z.B in SFL. Da kostet die Saisonkarte 610,00 €, die Regiocard, die keine Saison, sondern eine Ganzjahreskarte von Anfang Oktober bis Enden September ist, kostet für den Normalzehler 325 €. Wäre natürlich schön, wenn da noch der ganze Arlberg, inklusive Lech Zürs und Ischgl dabei wähern, ich denke aber, dass die Regiocard jetzt ein unschlagbares Preis - Lestungsverhältnis hat. Und in Freibäder, Hallenbäder und andere Freizeiteinrichtungen kann man auch benützen, ohne noch einen Cent zu Zahlen. Übrigens auch inkludiert: Nachtskilauf. :D

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Beitrag von kaldini »

Eine Schweinerei ist aber, dass die Karte nur derjenige bekommt, der seinen Hauptwohnsitz in Tirol hat.

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