Quelle: ORFPiste verlassen: Verirrte Snowboarder aus Tobel gerettet
Zwei Snowboarder mussten gestern Nachmittag in Silbertal vom Hubschrauber geborgen werden. Die beiden 14- und 16-jährigen Burschen wollten mit ihren Snowboards vom Skigebiet Hochjoch ins Silbertal abfahren.
Verließen die überfüllten Pisten
Die beiden Jugendlichen aus Bartholomäberg und Schruns waren mit ihren Snowboards im Schigebiet Hochjoch. Weil ihnen dort die Pisten angeblich zu überfüllt waren, verließen sie gegen 11.30 Uhr bei der Kapellbahnbergstation die markierte Piste und wollten durch den Wald in Richtung Silbertal abfahren.
Burschen gerieten in Frauenlobtobel
Auf der Abfahrt gerieten sie aber mehrmals in unwegsames Gelände im "Frauenlobtobel" und mussten zurücksteigen. Aus diesem Tobel mussten in den vergangenen Wintern schon mehrere Wintersportler geborgen werden.
Snowboards in Wasserfall geworfen
Als sie ihre Snowboards schon über einen Wasserfall in die Tiefe geworfen hatten, wegen Vereisungen und der Steilheit des Geländes aber trotzdem nicht mehr weiter absteigen konnten, setzten sie um 14.20 Uhr mit dem Handy einen Notruf ab.
Mit Seil geborgen und angezeigt
Der Hubschrauber des Innenministeriums konnte die Burschen orten und sie mit einem 50-Meter-Seil bergen. Sie blieben unverletzt, werden nun aber wegen Übertretung des Forstgesetzes an die BH Bludenz angezeigt.
Die Begründungen die sie zu dieser Tour bewegten sind einfach nur unglaublich und dann wohnen sie noch dort ...