Hochjoch: Verirrte Snowboarder aus Tobel gerettet

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snowflat
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Hochjoch: Verirrte Snowboarder aus Tobel gerettet

Beitrag von snowflat »

Sorry, aber das ist einfach :echtkrank:
Piste verlassen: Verirrte Snowboarder aus Tobel gerettet

Zwei Snowboarder mussten gestern Nachmittag in Silbertal vom Hubschrauber geborgen werden. Die beiden 14- und 16-jährigen Burschen wollten mit ihren Snowboards vom Skigebiet Hochjoch ins Silbertal abfahren.

Verließen die überfüllten Pisten
Die beiden Jugendlichen aus Bartholomäberg und Schruns waren mit ihren Snowboards im Schigebiet Hochjoch. Weil ihnen dort die Pisten angeblich zu überfüllt waren, verließen sie gegen 11.30 Uhr bei der Kapellbahnbergstation die markierte Piste und wollten durch den Wald in Richtung Silbertal abfahren.

Burschen gerieten in Frauenlobtobel
Auf der Abfahrt gerieten sie aber mehrmals in unwegsames Gelände im "Frauenlobtobel" und mussten zurücksteigen. Aus diesem Tobel mussten in den vergangenen Wintern schon mehrere Wintersportler geborgen werden.

Snowboards in Wasserfall geworfen
Als sie ihre Snowboards schon über einen Wasserfall in die Tiefe geworfen hatten, wegen Vereisungen und der Steilheit des Geländes aber trotzdem nicht mehr weiter absteigen konnten, setzten sie um 14.20 Uhr mit dem Handy einen Notruf ab.

Mit Seil geborgen und angezeigt
Der Hubschrauber des Innenministeriums konnte die Burschen orten und sie mit einem 50-Meter-Seil bergen. Sie blieben unverletzt, werden nun aber wegen Übertretung des Forstgesetzes an die BH Bludenz angezeigt.
Quelle: ORF

Die Begründungen die sie zu dieser Tour bewegten sind einfach nur unglaublich und dann wohnen sie noch dort ...
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Manfred
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Beitrag von Manfred »

noch dazu locals 8O 8O
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Beitrag von rabiator »

was die wohnen dort????????????????? :?: :?: :lol: :lol: :lol: :D :D :D :P :P :P

Das ist ja echt zum ablachen, oh gott wie blöd die sind!!!
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extremecarver
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Beitrag von extremecarver »

Tja ich weiß schon warum wir bei riskanten Touren im umbekannten Gelände häufig ein 30m Seil plus 2 Seilschlingen und 2Klettergurte samt 8er und 2 Karabinern dabei (pro Gruppe) haben. War schon häufig eine gute Hilfe.

Ich kenn die Location nicht, daher kann ich zur Dämlichkeit nichts sagen die ihr so heraushebt.
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Manfred
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Beitrag von Manfred »

Die beiden Jugendlichen aus Bartholomäberg und Schruns waren mit ihren Snowboards im Schigebiet Hochjoch....
Ein Blick in AMAP sagt: Hochjoch ist in Schruns.
Zuhause sollte man wenigstens wissen, wo es nirgends hingeht.

Die Methode extremecarver ist eindeutig die richtige.
Nur wetten, daß ein paar Intelligenzbestien der coolen Spur nachfahren ohne Seil usw. und sich dann wundern :roll:
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Pharao
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Beitrag von Pharao »

Naja zumindest haben Sie keine Unschuldigen mit ins Unglück gerissen. Auch das kommt leider vor. Die Rechnung wird sie sicher erinnern was sie für nen Mist gemacht haben. Wenn nicht erinnert Daddy sie nehm ich mal an :P
Den Wert eines Menschenlebens bestimmt nicht seine Länge, sondern seine Tiefe.
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extremecarver
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Beitrag von extremecarver »

Ja, das mit dem Seil hat bei unseren Touren schon einmal damit geendet dass die folgende Gruppe von der Bergrettung geholt werden musste, da sie zwar nicht in Absturzgefahr waren, aber halt auch nicht mehr hochkamen.

Da hab ich allerdings kein Mitleid. Spuren darf man nur so weit hinterherfahren, wie man noch umdrehen kann! Alles andere ist dumm.

Besonders wichtig ist ein Seil, wenn man sich in Geoinformationssystemen die Routen anhand der bilder zusammenbaut, Ein Felssprung von unter 20m ist da häufig nicht ersichtlich. (zumindest bei 1:5000). Selbst wenn man die AMAP als Overlay drauflegt. Aber auch bei Lawinengefahr kanns nützlich sein um angeseilt in den Hang rein zu klettern und mit der Schaufel zu wüten.
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