hier hab ich noch was gefunden!
Bild:Die Skifahrer-/Fussgänger-
sesselbahn
Der Eagle Club, Gstaad
erhielt Garaventa-
MCS-Sesselbahn
Die neu gegründete Betriebsgesellschaft Wasserngrat 2000 AG, Gstaad, realisierte 1999 anstelle der bestehenden Gondelbahn und eines Skiliftes die kuppelbare 4er-Sesselbahn Bissen - Wasserngrat. Mit ihren bequemen Sesseln und Witterungsschutzhauben (Bubbles), dient sie als Zubringer zum Clubhaus des Eagle Clubs sowie als Sportanlage. Sie weist ein besonderes, speziell auf die Benutzer zugeschnittenes Betriebskonzept auf: Dank ausgeklügeltem Zusteigesystem lassen sich Skifahrer und Fussgänger gleichzeitig, ohne sich gegenseitig zu behindern, transportieren.
Die Gondelbahn und ein Skilift am Hausberg des Eagle Clubs in Gstaad haben ausgedient. Seit Dezember 1999 gelangen die Clubmitglieder mit der MCS-Sesselbahn BISSEN - WASSERNGRAT zu ihrem Clubhaus oder zum Ausgangspunkt rasanter Schussfahrten - dank Witterungsschutzhauben wettergeschützt.
Spezielles Zusteigesystem made by Garaventa
Dass das MCS-System trotz hoher Standardisierung auch kundenspezifische Lösungen ermöglicht, demonstriert diese Bahn. Mit ihr ist es möglich, gleichzeitig Fussgänger und Skifahrer zu transportieren, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. Der Sesselumlauf in der Talstation ist dazu in zwei Sektoren unterteilt: Ein erster für den Zustieg der Fussgänger und ein zweiter für die Skifahrer. Das einfahrende Fahrzeug wird auf 0,3 m/s herunterverzögert und wartende Fussgänger können quer zur Bahnachse aufsteigen. Durch das Aufsitzen betätigen sie eine Lichtschranke, welche im zweiten Sektor die Zugangsschranken für die Skifahrer sperrt. Im zweiten Sektor wird dann der Sessel auf 0,65 m/s beschleunigt und verlässt die Station, ohne dass jedoch Skifahrer zusteigen können. Befinden sich keine Fussgänger auf dem Sessel, können Skifahrer aufsitzen. In der Bergstation werden die Sessel auf 0,65 m/s verzögert und die Skifahrer verlassen die Fahrzeuge in der Bahnachse. Die Fussgänger bleiben länger sitzen und steigen um 90° versetzt bei nochmals verlangsamter Geschwindigkeit quer zur Bahnachse aus. Für die Talfahrt sind ausschliesslich Fussgänger erlaubt.
Durchschlagender Erfolg für die Garaventa-MCS-Sesselbahnen
Die Sesselbahn ist auf dem bei Garaventa neu konzipierten MCS-System (Modular Compact Station) aufgebaut. Damit ist gemeint, dass die Stationen mit all ihren seilbahntechnischen Komponenten im Aufbau aus einzelnen, vormontierten Modulen bestehen, die sich auf der Baustelle in sehr kurzer Zeit zusammenbauen lassen.
Den Blickfang der Sesselbahn in Gstaad liefern ohne Zweifel die kompakten und mit eleganter Kunststoffverkleidung versehenen Stationen. Im Berg sind die Antriebsmaschine mit der Thyristorsteuerung, die Beschleuniger, Verzögerer und Umlaufförderer in Pneuradausführung untergebracht. Neben der Bergstation befindet sich die Garagierungshalle für die Sessel. Die Talstation beherbergt primär die fahrbare Förderseil-Umlenkscheibe mit der hydraulischen Spannvorrichtung und die zur Antriebsstation gegengleichen seilbahntechnischen Komponenten (ohne Antrieb). Über die ganze Strecke sind 13 Stützen verteilt.
OK ist auch ne Private bahn und hat nur 900p/h!!!!