Meinung über Einheimischen Tarife

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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Langsam wird das Ganze hier wirklich extrem :offtopic:
Jemandem der hingegen fünf Jahre lang in einem 5-Sterne Hotel in St. Anton gearbeitet hat, traue ich durchaus zu, sich eine eigene Meinung über allgemein übliche Verhaltensweisen der deutschen Oberklasse zu bilden.
Fakt ist nun einmal, dass es die deutsche Oberklasse genau so wenig gibt wie die Polen oder die Russen.
Wenn mir in einer Reportage zur ärztlichen Betreuung in österreichischen Urlaubsorten alle drei interviewten Ärzte (also 100%) erklären, das es für sie selbstverständlich ist, dass deutsche Touristen alle Rechnungsbeträge bar bezahlen und dass sie Behandlungen auf Auslandskrankenschein bzw. -karte generell ablehnen, so sind das für mich auch nicht die österreichischen Ärzte, sondern ein Klüngel, welcher jeglichen Bezug zur Realität verloren hat.
Was ich damit sagen will - es gibt überall "Solche und Solche" - unter Touristen genauso wie unter der angeblichen medizinischen Intelligenz, nur um dieses Beispiel anzuführen.
Zurück zum Thema: Ich finde Einheimischentarife i.O., wenn die Normaltarife nicht gerade in Wucher ausarten. Auch der Tourist hat ja Möglichkeiten, über Regionalkarten sowohl beim Skifahren als auch bei der Bahnbenutzung kräftig zu sparen. Das beste Beispiel ist für mich die Kärnten-Card in Österreich oder in Südtirol Schenna- und Meran-Card. Da bekommt man auch als Tourist sehr viel Gegenleistung für sein Geld - zumindest in den Sommermonaten.
Pendolino
Zuletzt geändert von Dresdner am 04.03.2007 - 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Also, das einzige, was es vielleicht nicht gibt, sind "die Bielefelder"... :lol:
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starli
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Beitrag von starli »

Obwohl ich natürlich in Tirol auch von den Einheimischentarifen profitiere, find ich sie dennoch ungerecht.

Warum? Man hat keine weite Anreise und muß nicht in teuren Hotels übernachten. Somit spart man sich sowieso schon "viel Geld" und bekommt dann auch noch oft die Tageskarten entsprechend günstiger... die hier angeführten Argumente kann ich größtenteils nicht nachvollziehen ...


.. ist aber ja eh nicht überall und in einigen Gebieten ist die Ermäßigung wirklich nur marginal.. in einigen aber durchaus sehr hoch ..
rower2000
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Beitrag von rower2000 »

Wobei man auch sehen muss, dass Einheimische aus dem 100-km-Umkreis eher 6mal im Jahr einen Tag fahren gehen, während die "Urlauber" eher 6 Tage am Stück kommen (wo's dann ja auch keine Einheimischen-Ermässigung mehr gibt).
Problematisch ist eben immer die Grenze. Macht man's für Vorarlberger und Tiroler (wie am Arlberg), ist der Lindauer und der St. Galler der Angeschmierte. Macht man nen 150-km-Umkreis, ist der wo 151 km weg wohnt der angeschmierte.
Vielleicht wäre ein Punktesystem für Stamm-Tagesgäste eine Idee, sodass man jede 10. Tageskarte um die Hälfte bekommt oder so, wobei die Punkte nach zwei oder drei Jahren verfallen. So würde man auch das Grenzproblem umgehen... Wie gesagt, nur so eine Gedankenspielerei.
Was allerdings wieder für Einheimischen-Tarife spricht ist, dass die Schigebiete ja auch den Steuerzahler kosten (Infrastruktur für Wasserversorgung, Abwasseraufbereitung, Verkehr, etc.). Somit könnte man argumentieren, dass einen diese Skidörfer auch schon über die Steuern was gekostet haben. Wobei natürlich die Liftgesellschaften die Tarife festsetzen und das wohl eher einen Kundenbindungs-Zweck erfüllt als den von mir genannten Steuerzweck :).
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