Tag 1: 27.2.2007: Leogang, Saalbach/Hinterglemm
Anfahrt:
von Straßkirchen über Eggenfelden, Burghausen, Bad Reichenhall (derder aufgegabelt), Lofer, Saalfelden nach Leogang in ca. 3 Stunden
Wetter:
Schneefall mit Nebel und zweitweise etwas Sonne
Temperatur:
im Tal +2 Grad, am Berg kälter
Schneehöhe:
10cm im Tal / 40cm Neuschnee am Berg, Altschnee unbekannt
Schneezustand:
von Pulver (oben) bis Sulz (unten) alles dabei
Wartezeiten:
Vernachlässigbar
Gefallen:
endlich mal wieder in diesem Gebiet unterwegs gewesen (wollte ich eigentlich letztes Jahr schon, hat sich aber nicht ergeben), bissl Tiefschnee gefahren (hey, wo kann man das diesen Winter schon), kaum Wartezeiten
Nicht gefallen:
Stehgondeln, hässliche Stationen an den Stehgondeln, viel zu warm im Tal
Fazit:
Abzüge: ich mag die Stehgondeln nicht - daher 1 Punkt Abzug.
Nachdem dieser kleine Urlaub seit langem geplant war und leider flo tags zuvor wegen Krankheit absagen musste, war ich schon etwas enttäuscht, dass wir nur zu zweit fahren konnten. Hatte dann aber den Vorteil, dass wir nur mit einem Auto unterwegs waren.
Am ersten Tag sollte es also nach Saalbach gehen, der günstigeren Anfahrt wegen entschlossen wir uns in Leogang in den Skizirkus einzusteigen. Als eines der wenigen nicht-holländischen Autos auf dem Parkplatz (war in Holland da eigentlich noch jemand?) erreichten wir nach einer etwas nervigen Anfahrt (wann wird die B20 endlich weiter ausgebaut?!?!?) irgendwann auch das Skigebiet. Nachdem ich nun doch schon einige Jahre (10? könnte fast hinkommen) nicht mehr in SBH war, war es für mich fast wie in ein komplett unbekanntes Gebiet zu kommen. Es war eigentlich fast nichts mehr so, wie es war. An einige wenige Lifte konnte ich mich noch erinnern (unter anderem diese komische Gruppenbahn - wer hat diesen Unsinn eigentlich erfunden?). Alles in allem muss ich sagen, dass mir der ganze Skizirkus und vor allem die Investitionen der letzten Jahre doch sehr gefallen haben und ich sicher nicht zum letzten mal dort war.
Abends gings dann weiter nach Zell am See, wo wir unser Quartier bezogen haben. Nachdem wir endlich auch einen Parkplatz bekommen hatten und auch die letzten Vorräte für die Tage eingekauft waren, hiess es schnell Essen kochen, denn ein weiterer Programmpunkt sollte noch folgen: ein Besuch in der Alpentherme in Bad Hofgastein. Nachdem das Zeller Hallenbad nicht wirklich prickelnd ist und Bad Hofgastein auch nicht so weit weg ist, erschien uns das eine ganz gute Alternative für die abendliche Entspannung. Nach 3 Stunden planschen im warmen Naß gings dann bei Schneefall und Schneefahrbahn wieder zurück nach Zell am See.
Bilder folgen gleich von derder