Fast nur gutes Wetter erwischt und wieder mal viele neue Skigebiete kennengelernt. Das braucht noch einen perfekten Abschluß!
Da ich für meinen geplanten Saisonabschluß nur 2 Skitage zur Verfügung hatte sollte es möglichst ein Gebiet sein, das gut und schnell erreichbar ist und auch Kilometermäßig nicht ganz so weit weg. Die Schneesicherheit, gerade bei diesem Winter und zu der Jahreszeit war natürlich bei der Wahl auch noch von großer Bedeutung.
Engelberg, von Hanau aus mit 470 km wohl das nächst gelegene Gletscher-Skigebiet, davon 450 km Autobahn. Außerden war ich noch nie in der Region. Perfekt, da solls also hingehn !!!
Die Anreise dauerte dennoch 5 1/2 Stunden, dank zweier Staus und einer Rast beim Mäckes
Gebucht hatte ich in Sarnen, denn geplant war eigentlich nur 1 Tag in Engelberg und den zweiten Tag in Melchsee-Frutt. Auf Grund der hohen Temperaturen entschied ich mich vor Ort dann aber doch beide Tage in Engelberg Ski zu fahren, was im Nachhinein wohl auch richtig gewesen ist!
Im Skigebiet waren alle Anlagen ab Trübsee geöffnet. Als Zubringerbahn war nur die 6-EUB in Betrieb, was auch völlig ausreichend war. Denn trotz Wochenende und schönstem Kaiserwetter gab es absolut keine Wartezeiten
An beiden Tagen war es etwas windig, was ich aber bei den sehr warmen Temperturen eher als angenehm empfand!
Wenn man die Wahl der Lifte und Pisten tacktisch angegangen ist, hatte man immer die besten Schneeverhältnisse.
Also ging´s an der Station Trübsee angekommen erst mal mit dem Hopper rüber zum Jochpass. An der 4-KSB 3-4 Abfahrten, dann runter zur Engstlenalp.
Während der Fahrt mit der 2-KSB vielen mir vor allem die schönen Freeride-Skihänge rechterhand am "Reissend Nollen" auf. Warum kann da kein Lift hochgehen, fragte ich mich immer wieder.
Den zahlreichen Tourengehern, die ich erspähen konnte dürfte es gefallen!
Die Abfahrten am Jochstock-Express waren noch sehr hart, deshalb fuhr ich dort zum Schluß, bevor es in Richtung Titlis gehen sollte.
Als nächstes ware die Abfahrten am Laubersgrat dran. Es war inzwischen so gegen 11.30 Uhr. Oben noch knüppelhart, unten schon leicht angesulzt.
Gegen 13.00 ging´s dann endgültig hoch mit dem Rotair auf den Titlis. Sehr interessant diese Bahn mit Ihren drehenden Fußböden.
Auch hier fielen mir wieder die tollen Freeride-Hänge und die vielen Spuren über den Gletscherbruch auf.
Nach einer kleinen Mittagspause fuhr ich dann nur noch an Iceflyer, Rotegg-Gletscherlift (übrigens hier meine meisten Liftfahrten) und die unpräparierte schwarze Rotegg-Stand.
Lustig fand ich, daß einige Japaner ohne Skiausrüstung mit dem Iceflyer nach unten gefahren sind.
Als letze Abfahrt gab ich mir dann nochmal die inzwischen zum Wasserskifahren aufgeweichte Piste bis zur Station Trübsee.
Beide Skitage waren sich vom Ablauf her ähnlich!
Bilder kommen noch schnellst möglich!