Neues in Zermatt/​Breuil-Cervinia/​Valtournenche – Matterhorn
- Fab
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Habs mir auch mal angeschaut. Der aktualisierte Pistenplan auf der Website weicht von dem im Geschäftsbericht was die Pistenführung Höhtälli-Kellensee ab. Die im Gechäftsbericht u. von Krobbo freudig begrüßte Version führt ausschließlich zur 35 was ich nicht glauben kann, da die nicht beschneibar ist.
Ich vermute, daß im Geschäftsbericht einfach ein älterer Pistenplanentwurf gelandet ist.
Aber abwarten. Bin selber im Dezember da und werde berichten.
Ich vermute, daß im Geschäftsbericht einfach ein älterer Pistenplanentwurf gelandet ist.
Aber abwarten. Bin selber im Dezember da und werde berichten.
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Emilius3557
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Vielleicht tragen meine Photos vom 20. September diesen Jahres etwas zur Erhellung bei. Route: P. 3095 zwischen Gornergrat und Hohtälli, Hohtälli-Gipfel, 3273 m, dann Abstieg "White Hare" bis Breitboden, Grünsee, Findelngletscherseitenmoräne, Fluhalp.
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Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
- Chasseral
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Ausgezeichnete Bilder!
Im Geschäftsbericht steht aber, dass der Tellerlift Stockhorn im Bau sei. Was wird wohl darunter zu verstehen sein. Wie gesagt - wenn die Bergstation für die Aufnahme der Technik vorbereitet ist und das Fundament an der künftigen Talstation gegossen ist, dann bin ich ein wenig beruhigt. Der Rest dürfte halbwegs wetterunabhängig sein. Garaventa zieht wohl erst mal die zeitkritischeren Sesselbahnbaustellen durch. Und die genannten Maßnahmen dürften aus der Fernperspektive nur schwer zu erkennen sein.
Im Geschäftsbericht steht aber, dass der Tellerlift Stockhorn im Bau sei. Was wird wohl darunter zu verstehen sein. Wie gesagt - wenn die Bergstation für die Aufnahme der Technik vorbereitet ist und das Fundament an der künftigen Talstation gegossen ist, dann bin ich ein wenig beruhigt. Der Rest dürfte halbwegs wetterunabhängig sein. Garaventa zieht wohl erst mal die zeitkritischeren Sesselbahnbaustellen durch. Und die genannten Maßnahmen dürften aus der Fernperspektive nur schwer zu erkennen sein.
Winter 2012/13: 22 Skitage
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- Krobbo
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@ Fab: Das die kellenseepiste lediglich in die Piste 35 mündet glaub ich ja auch nicht. Aber es sind wirklich nur 50m zw. Piste 35 und 36 dort. Das schafft man auch ohne Geländekorrektur und einer mobilen Kanone.
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- Stockhorn und Rote Nase vom Hohtälli.jpg (19.03 KiB) 4372 mal betrachtet
- Fab
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hi Krobbo, ich glaub ich weiß schon was Du meinst. Als man noch den alten Gifthittli-Schlepper benutzte, kam nach einer Kuppe eine leichte Abfahrt und da waren oft Querungen von links (35) zu sehen.
Aber ich befürchte Deine Variante wird nicht wahr, weil die BB es nicht riskieren werden die 35 (die ich übrigens gerne fahre, da sie in der 2. Hälfte ein paar schöne Hänge hat) zu benutzenda die oft wg. Schneemangels lange nicht befahrbar ist.
Aber ich befürchte Deine Variante wird nicht wahr, weil die BB es nicht riskieren werden die 35 (die ich übrigens gerne fahre, da sie in der 2. Hälfte ein paar schöne Hänge hat) zu benutzenda die oft wg. Schneemangels lange nicht befahrbar ist.
- Krobbo
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Tr. Steg - Testa Grigia
Fab, wir reden aneinader vorbei. Ich denke die Kellenseepiste wird bei Schneemangel ca. 300m unterhalb der Gifthittli Bergstation lediglich die 35 kreuzen und 50m weiter zur Piste 36 gezogen. Also keine ausschliessliche Nutzung der 35.
Aber disktieren wir über interessantere Sachen wie ein 50m lange Traverse: Bei dem Gerücht, eine neue Bahn zw. Trockener Steg und Testa Grigia zu bauen komm ich nicht mit. Wie soll das gehen?
1. PB Testa Grigia - Kl. Matterhorn macht Sinn: Anbindung Cervinia an den neuen "Erlebnispeak" plus Ersatz des Grenzliftes & Skilift Gobba di Rollin (Rückfahrt für Sommerskifahrer via Kl. Matterhorn nach Zermatt). Das ganze ist ev. sogar stützenlos über dem Gletscher machbar.
2. 3-Seilbahn Tr. Steg-Kl. Matterhorn (im Geschäftbericht 05/06 erwähnt, jetzt aber scheinbar nicht mehr aktuell): Erachte ich auch für technisch machbar und sinnvoll, da die bestehende PB mit 600p/h eine eigenlich lausige Kapazität hat.
3. Aber eine neue Bahn tr. Steg-Testa Grigia? Das wären 4220m alles über Gletscher (Furgsattelbahn 2500m). Was will man denn da bauen? PB sicher unmöglich. Eine Gletscher-KSB? Mit diese Länge und auf dieser Höhe (Wind!)? Die Abfahrt taugt zudem def. nicht für Wiederholungsfahrten (flach ohne Ende) und der Gandegskilift ist bei WInd ja oft die einzige Möglichkeit für die Italiener wieder zurückzukommen...
Aber disktieren wir über interessantere Sachen wie ein 50m lange Traverse: Bei dem Gerücht, eine neue Bahn zw. Trockener Steg und Testa Grigia zu bauen komm ich nicht mit. Wie soll das gehen?
1. PB Testa Grigia - Kl. Matterhorn macht Sinn: Anbindung Cervinia an den neuen "Erlebnispeak" plus Ersatz des Grenzliftes & Skilift Gobba di Rollin (Rückfahrt für Sommerskifahrer via Kl. Matterhorn nach Zermatt). Das ganze ist ev. sogar stützenlos über dem Gletscher machbar.
2. 3-Seilbahn Tr. Steg-Kl. Matterhorn (im Geschäftbericht 05/06 erwähnt, jetzt aber scheinbar nicht mehr aktuell): Erachte ich auch für technisch machbar und sinnvoll, da die bestehende PB mit 600p/h eine eigenlich lausige Kapazität hat.
3. Aber eine neue Bahn tr. Steg-Testa Grigia? Das wären 4220m alles über Gletscher (Furgsattelbahn 2500m). Was will man denn da bauen? PB sicher unmöglich. Eine Gletscher-KSB? Mit diese Länge und auf dieser Höhe (Wind!)? Die Abfahrt taugt zudem def. nicht für Wiederholungsfahrten (flach ohne Ende) und der Gandegskilift ist bei WInd ja oft die einzige Möglichkeit für die Italiener wieder zurückzukommen...
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es geht doch darum die engstelle Trockenen Steg bis Kl. Matterhorn zu umfahren da sie nur eine kapazität von 600P/H hat!Naturbahnrodler hat geschrieben:Wenn es von Testa Grigia zu Kl. Matterhorn eine PB gäben würde, könnte man vom Trockenen Steg auch via Kl. Matterhorn nach Testa Grigia. Dann braucht es keine direkte Verbindung.
- Naturbahnrodler
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- Fab
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Da ich von Seilbahntechnik nichts verstehe müsst ihr mir helfen. Kann man bei Seilbahnen mit großen Gondeln mittels Umlenkscheiben, oder wie auch immer, die Richtung ändern?
Falls das möglich ist könnte ich mir vorstellen, daß man die Felsen am Theodulhorn (Felsgipfel zwischen Furgsattel u. "Langlaufloipe") für eine Stütze nutzt. Muß halt ein Kaliber wie die der PB Gant werden, die ja wie der Eiffelturm wirkt.
Vielleicht denken wir zu kompliziert und es wird ein weiterer Gletschersessel.
Falls das möglich ist könnte ich mir vorstellen, daß man die Felsen am Theodulhorn (Felsgipfel zwischen Furgsattel u. "Langlaufloipe") für eine Stütze nutzt. Muß halt ein Kaliber wie die der PB Gant werden, die ja wie der Eiffelturm wirkt.
Vielleicht denken wir zu kompliziert und es wird ein weiterer Gletschersessel.
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OnlineTheo
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Ach herrje welch schöne Spekulationen. Ich hätte mich gerne schon gestern abend gemeldet, ging sich aber Zeitlich nicht mehr aus.
Stockhorn: An der Bergstation wird gearbeitet, man sieht es auf Distanz halt nicht. Klar sollten wir da weiter sein, das hat aber halt mit der Findelbahn zu tun. Die Mittelkstation Findeln und den Stockhornlift macht die gleiche Baufirma und in Findeln ist man ja bekanntlich ein bisschen im Rückstand.
Die im Geschäftsbericht nirgends erwähnte Verlängerung vom Matterhorn Express soll 2009 gebaut werden, so wurde es zumindest an der GV gesagt.
Die zweite Linie Trockener Steg bis Testa Grigia wird wenn sie mal kommt mit ziemlicher Sicherheit eine EUB. Diese Bahn könnte auch im Bereich Theodulpass eine Mittelstation haben und damit auch den SL Testa ersetzen.
PB Testa Grigia - Klein Matterhorn wird wohl erst kommen wenn die zweite Linie vom Trockenen Steg gebaut ist. Die beiden obersten Gletscherlifte wird sie aber nicht ersetzen können.
Die Vision 3S zum Klein Matterhorn ist geschichte. Das wäre wohl machbar gewesen, aber zu welchem Preis. Die Bergstation wäre kein Problem gewesen aber unterhalb vom Gipfel käme man an einem Felsen so nahe vorbei das wohl eine Stütze nötig gewesen wäre um das Risiko einer Kollision mit diesem zu eliminieren.
Die beschneiung Berter kann nicht gebaut werden weil der Zonenplan immer noch nicht von Sitten genahmigt wurde.
Das ist an sich schon selbst ein Skandal aber so ist halt Tourismusförderung anno 2007.
Bei der Erstellung des momentanen Zonenplans ist die Piste Berter halt nicht als Skisportzone ausgewiesen, was ein weiter Skandal und sowiso illegal ist. Die Piste besteht seit bau der ersten Findelbahn 1957, die Zonenpläne sind aber von ende 70er anfang 80er Jahre.
Blöderweise haben die damaligen Betreibergesellschaften der Zonenplanung damals zu wenig wert geschenkt.
Stockhorn: An der Bergstation wird gearbeitet, man sieht es auf Distanz halt nicht. Klar sollten wir da weiter sein, das hat aber halt mit der Findelbahn zu tun. Die Mittelkstation Findeln und den Stockhornlift macht die gleiche Baufirma und in Findeln ist man ja bekanntlich ein bisschen im Rückstand.
Die im Geschäftsbericht nirgends erwähnte Verlängerung vom Matterhorn Express soll 2009 gebaut werden, so wurde es zumindest an der GV gesagt.
Die zweite Linie Trockener Steg bis Testa Grigia wird wenn sie mal kommt mit ziemlicher Sicherheit eine EUB. Diese Bahn könnte auch im Bereich Theodulpass eine Mittelstation haben und damit auch den SL Testa ersetzen.
PB Testa Grigia - Klein Matterhorn wird wohl erst kommen wenn die zweite Linie vom Trockenen Steg gebaut ist. Die beiden obersten Gletscherlifte wird sie aber nicht ersetzen können.
Die Vision 3S zum Klein Matterhorn ist geschichte. Das wäre wohl machbar gewesen, aber zu welchem Preis. Die Bergstation wäre kein Problem gewesen aber unterhalb vom Gipfel käme man an einem Felsen so nahe vorbei das wohl eine Stütze nötig gewesen wäre um das Risiko einer Kollision mit diesem zu eliminieren.
Die beschneiung Berter kann nicht gebaut werden weil der Zonenplan immer noch nicht von Sitten genahmigt wurde.
Das ist an sich schon selbst ein Skandal aber so ist halt Tourismusförderung anno 2007.
Bei der Erstellung des momentanen Zonenplans ist die Piste Berter halt nicht als Skisportzone ausgewiesen, was ein weiter Skandal und sowiso illegal ist. Die Piste besteht seit bau der ersten Findelbahn 1957, die Zonenpläne sind aber von ende 70er anfang 80er Jahre.
Blöderweise haben die damaligen Betreibergesellschaften der Zonenplanung damals zu wenig wert geschenkt.
- Krobbo
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Gletscher EUB. Aha. Das wird ja mal interessant.
Dann könnte man ja das Ding noch gleich mit der Verlängerung des matterhorn-Expressess zusammenhängen
Gäb dann eine EUB für alle Rekordbücher mit 8 Stationen und ca. 11.5km länge! 
(bitte beachten: leichte Tendenz zu Ironie ist in diesem Beitrag nicht ausgeschlossen)
Dann könnte man ja das Ding noch gleich mit der Verlängerung des matterhorn-Expressess zusammenhängen
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Ja, das geht. Eine EUB ist an sich nichts anderes als eine KSB nur werden eben Gondeln statt Sessel drann gehängt. Gibt ja auch beides an einer Bahn. Eine solche Gletscher EUB gibt es am Stubaier Gletscher. Eine andere ist mir nicht bekannt.Fab hat geschrieben:Hallo Theo,
kann man die Stützen von EUB im Gletschereis verankern wie beim Furgsattellift?
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OnlineTheo
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@Fab: Ob Gondelbahn oder Sesselbahn spielt eigentlich keine Rolle, die Konstruktion der Gletscherstützen ist dieselbe.
Schwieriger dürfte es hier sein in der langen Ebene das Tragseil, an welchem die Stützen fixiert sind, genügend zu spannen.
Noch eins wo ich vergessen habe. Die Zermatt Bergbahnen werden die 51% Aktien der Cervino SpA sicherl nicht kaufen, denn die Cervino Spa müsste zuerst einmal saniert werden.
Schwieriger dürfte es hier sein in der langen Ebene das Tragseil, an welchem die Stützen fixiert sind, genügend zu spannen.
Noch eins wo ich vergessen habe. Die Zermatt Bergbahnen werden die 51% Aktien der Cervino SpA sicherl nicht kaufen, denn die Cervino Spa müsste zuerst einmal saniert werden.
- Chasseral
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Meine Meinung:
Mit dem Bau des Riffelberg-Expresses, der neuen Findeln-Bahn und des Stockhorn-Liftes hat das Erschliessungskonzept das Optimum erreicht. Für die Zukunft ist die richtige Reihenfolge der Ersatzinvestitionen der entscheidende Faktor. Sehr Aufschlussreich sind diesbezüglich die Frequenztabellen im neuen Geschäftsbericht. Da fällt vor allem Folgendes auf: Auf Furi ist es zu einer Umkehr der Zuflussbilanz gekommen. Während früher zusätzliche Gäste aus dem Gornergratgebiet auf Furi zur Hauptachse hinzugestossen sind, kommt es durch den Bau des Riffelberg-Expresses jetzt bilanziell zu einem Gästeabfluss von der Hauptachse weg in Richtung Gornergrat. Dies hat zu einer erheblichen Zusatzbelastung der Strecken Winkelmatten-Furi und Riffelberg-Gifthittli geführt. Entlastet wude dabei die Gornergratbahn.
Die Strecke Winkelmatten-Furi ist jetzt eine Millionenachse; mit der vorhandenen Kapazität von 3000 p/h liesse sich das gerade noch vernünftig bedienen, wenn die Frequentierung gleichmässig über den Tag verteilt wäre. Das ist sie aber nicht - die Frequenz nimmt im Laufe des Tages kontinuierlich ab, vormittags ist die Achse überlastet. Dazu kommt, dass die weiter führenden Bahnen eine Kapazität von 5600 p/h aufweisen und in den Morgenstunden durchaus einen höheren Zufluss ab Tal vertragen könnten. Folglich wäre eine fette neue Pendelbahn auf der Strecke Winkelmatten-Furi als Ersatz für die alte 80PB die vordringlichste Massnahme im Gebiet Zermatt.
Zum Kleinmatterhorngebiet: Für die Skifahrer finde ich die derzeitige Erschliessung des Kleinmatterhorngebiets optimal. Wenn es an der Kleinmatterhornbahn zu voll ist, kann man ohne Wartezeiten auf die windunempfindliche Schleppliftkette bis Testa Grigia bzw. Plateau Rosa ausweichen. Das Kleinmatterhorn bringt seit Wegfall der alten roten Direktpiste keinen Zusatznutzen mehr. Die bestehende Piste Kleinmatterhorn-Plateau Rosa ist nurmehr ein besserer Ziehweg.
Auch eine Bahn Testa Grigia-Kleinmatterhorn bringt den Skifahrern nichts. Warum sollte man aufs Klein-Matterhorn - nur um den Ziehweg fahren zu können? Diese Bahn nutzt lediglich den italienischen Sommertouristen in Verbindung mit der touristischen Aufrüstung des Kleinmatterhorns, welcher ich ohnehin nichts abgewinnen kann.
Mit dem Bau des Riffelberg-Expresses, der neuen Findeln-Bahn und des Stockhorn-Liftes hat das Erschliessungskonzept das Optimum erreicht. Für die Zukunft ist die richtige Reihenfolge der Ersatzinvestitionen der entscheidende Faktor. Sehr Aufschlussreich sind diesbezüglich die Frequenztabellen im neuen Geschäftsbericht. Da fällt vor allem Folgendes auf: Auf Furi ist es zu einer Umkehr der Zuflussbilanz gekommen. Während früher zusätzliche Gäste aus dem Gornergratgebiet auf Furi zur Hauptachse hinzugestossen sind, kommt es durch den Bau des Riffelberg-Expresses jetzt bilanziell zu einem Gästeabfluss von der Hauptachse weg in Richtung Gornergrat. Dies hat zu einer erheblichen Zusatzbelastung der Strecken Winkelmatten-Furi und Riffelberg-Gifthittli geführt. Entlastet wude dabei die Gornergratbahn.
Die Strecke Winkelmatten-Furi ist jetzt eine Millionenachse; mit der vorhandenen Kapazität von 3000 p/h liesse sich das gerade noch vernünftig bedienen, wenn die Frequentierung gleichmässig über den Tag verteilt wäre. Das ist sie aber nicht - die Frequenz nimmt im Laufe des Tages kontinuierlich ab, vormittags ist die Achse überlastet. Dazu kommt, dass die weiter führenden Bahnen eine Kapazität von 5600 p/h aufweisen und in den Morgenstunden durchaus einen höheren Zufluss ab Tal vertragen könnten. Folglich wäre eine fette neue Pendelbahn auf der Strecke Winkelmatten-Furi als Ersatz für die alte 80PB die vordringlichste Massnahme im Gebiet Zermatt.
Zum Kleinmatterhorngebiet: Für die Skifahrer finde ich die derzeitige Erschliessung des Kleinmatterhorngebiets optimal. Wenn es an der Kleinmatterhornbahn zu voll ist, kann man ohne Wartezeiten auf die windunempfindliche Schleppliftkette bis Testa Grigia bzw. Plateau Rosa ausweichen. Das Kleinmatterhorn bringt seit Wegfall der alten roten Direktpiste keinen Zusatznutzen mehr. Die bestehende Piste Kleinmatterhorn-Plateau Rosa ist nurmehr ein besserer Ziehweg.
Auch eine Bahn Testa Grigia-Kleinmatterhorn bringt den Skifahrern nichts. Warum sollte man aufs Klein-Matterhorn - nur um den Ziehweg fahren zu können? Diese Bahn nutzt lediglich den italienischen Sommertouristen in Verbindung mit der touristischen Aufrüstung des Kleinmatterhorns, welcher ich ohnehin nichts abgewinnen kann.
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Der Meinung von Chasseral kann ich mich nur anschliessen.
Das "Zupflastern" von Hängen (die ja auch nur begrenzte "Skifahrraum" aufweisen) mit immer neuen, noch leistungsfähigeren Bahnen bringt IMHO überhaupt nix. Die grössten Flaschenhälse in Zermatt stellen derzeit einige der (verbindenden) Pisten dar, die - zu bestimmten Zeiten - hoffnungslos überlastet sind (und deren Pistenzustand aufgrund der starken Beanspruchung im Laufe des Tages rasch schlechter wird).
Die prekäre Situation in Bezug auf Talabfahrten ist dann sowieso noch ein spezielles Problem von Zermatt.
Das "Zupflastern" von Hängen (die ja auch nur begrenzte "Skifahrraum" aufweisen) mit immer neuen, noch leistungsfähigeren Bahnen bringt IMHO überhaupt nix. Die grössten Flaschenhälse in Zermatt stellen derzeit einige der (verbindenden) Pisten dar, die - zu bestimmten Zeiten - hoffnungslos überlastet sind (und deren Pistenzustand aufgrund der starken Beanspruchung im Laufe des Tages rasch schlechter wird).
Die prekäre Situation in Bezug auf Talabfahrten ist dann sowieso noch ein spezielles Problem von Zermatt.
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Ergänzend zu Chasseral möchte ich sagen, daß die Erschließung vollständig wäre wenn man vom Rothorngebiet kommend direkt ins Gornergrat/Riffelberggebiet transportiert würde.
Das könnte eine Verlängerung der Findeln-Breitboten Sesselbahn leisten oder eine separate in Richtung Riffelboden die Naturschutz u. Topographie berücksichtigt. Denn ich bin fest überzeugt, daß sich Gant-Hohtälli zum Engpass entwickelt.
Das könnte eine Verlängerung der Findeln-Breitboten Sesselbahn leisten oder eine separate in Richtung Riffelboden die Naturschutz u. Topographie berücksichtigt. Denn ich bin fest überzeugt, daß sich Gant-Hohtälli zum Engpass entwickelt.
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GAG
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Der Riffelbergexpress wurde so gebaut, dass die Option besteht, parallel zu der bestehenden 8mgd Winkelmatten - Furi eine weitere Sektion anzuhängen.Chasseral hat geschrieben:Meine Meinung:
Die Strecke Winkelmatten-Furi ist jetzt eine Millionenachse; mit der vorhandenen Kapazität von 3000 p/h liesse sich das gerade noch vernünftig bedienen, wenn die Frequentierung gleichmässig über den Tag verteilt wäre. Das ist sie aber nicht - die Frequenz nimmt im Laufe des Tages kontinuierlich ab, vormittags ist die Achse überlastet. Dazu kommt, dass die weiter führenden Bahnen eine Kapazität von 5600 p/h aufweisen und in den Morgenstunden durchaus einen höheren Zufluss ab Tal vertragen könnten. Folglich wäre eine fette neue Pendelbahn auf der Strecke Winkelmatten-Furi als Ersatz für die alte 80PB die vordringlichste Massnahme im Gebiet Zermatt.
Dies ist vielleicht mal der Fall wenn die Betriebsbewilligung oder die Konzession der PB ausläuft.
Um diese Sektion dem Riffelbergexpress anzuhängen müsste die PB abgerissen werden. Wie dann das Material transportiert würde wäre für mich zwar auch fragwürdig.
Zudem leistet die PB hunderte von Dienstfahrten und dies praktisch rund um die Uhr. Dies wäre zwar mit einem Konvoibetrieb auch möglich aber kaum wirtschaftlich.
Bliebe also noch der Ersatz der PB mit einer "fetten PB". Wird nicht ganz so einfach sein, weil die Platzbedingungen dies evtl gar nicht zulassen?