tirol.ORF.atIn Tirol wird häufig falsch beschneit
In Tirols Skigebieten wird immer wieder künstlich beschneit, obwohl das Wetter dafür nicht passt. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die Autorin einer Diplomarbeit an der Innsbrucker Universität.
Wetterdaten wären ideale Ratgeber
Judith Käfer hatte sich als Skilehrerin immer wieder darüber gewundert, dass die Schneekanonen liefen, obwohl es eigentlich zu warm war. Als Absolventin des Meteorologiestudiums hat sie jetzt die Folgen untersucht: die Wassertröpfchen frieren nicht richtig aus; anstatt Schneezuwachs ist eine Vereisung der Piste die Folge.
Dabei liefern im Skigebiet verteilte Wetterstationen sehr zuverlässige Prognosen. Käfer stellt in ihrer Arbeit fest, dass die Vorhersagen, ob Beschneiungswetter herrscht oder nicht, in einem sensationell hohen Ausmaß mit den tatsächlich gemessenen Daten übereinstimmen. Bis zum 7. Tag liegt man zwischen 75 und 100 Prozent, erst darüber wird die Prognose ungenauer.
Viel Geld könnte gespart werden
Besonders genau sind die Daten in den frühen Abendstunden und am Morgen, also in jenen Zeiten, in denen häufig beschneit wird. Skigebietsbetreiber könnten sich viel Geld sparen, wenn sie diese Vohersagen für die Inbetriebnahme der Schneekanonen stärker nützen würden.
Wir haben doch eh Studenten der Uni Innsbruck hier? Vielleicht könnte sich das jemand mal näher anschauen, was die Dame da schreibt. Ich glaube nämlich nicht wirklich, dass die Beschneier gerade in Tirol auf der Nudelsuppn dahergeschwommen kommen.