Viele Skiunfälle: Liftbetreiber weisen Kritik zurück

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rainer
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Viele Skiunfälle: Liftbetreiber weisen Kritik zurück

Beitrag von rainer »

Liftbetreiber weisen Kritik zurück
Neuerlich werden Stimmen laut, die die Ursachen für die vielen Skiunfälle in der enormen Beförderungskapazität moderner Lifte und in den überfüllten Pisten sehen. Dazu komme harter Kunstschnee. Die Seilbahnwirtschaft weist das zurück.


Unfallchirurgen warnen
Viele Pisten seien mittlerweile gefährliche "Autobahnen" für oft überforderte Skiläufer, die noch dazu viel zu schnell unterwegs seien, sagen beispielsweise Einsatzkräfte der Alpinpolizei, die Unfalldaten erheben.

Schwere und schwerste Verletzungen seien immer häufiger, berichten Unfallchirurgen wie der Salzburger Josef Obrist, stellvertretender Leiter des UKH Salzburg. Auch Franklin Ganelin vom Krankenhaus Schwarzach sagt, das Tempo vieler sei zu hoch, immer mehr Verletzungen dadurch sehr schwer.

Kritiker fordern deshalb eine Tempoüberwachung in Skigebieten bis hin zu Strafen für Rowdys.

Lifte-Sprecher: "Abtransporte stagnieren"
Ferdinand Eder, Sprecher der Seilbahn- und Liftbranche in der Wirtschaftskammer, weist diese Kritik zurück:

"Ich darf das relativieren. Natürlich geschehen Unfälle, besonders in einer Zeit, wo unsere Skiregionen nahezu ausgebucht sind. Faktum ist aber, dass - bezogen auf die Frequenzen in den Skigebieten - die Abtransporte stagnieren."


Appell an Eigenverantwortung
Ein Tempolimit auf Pisten sei nicht kontrollierbar, betont Eder. Auch der Einsatz einer Pistenpolizei sei nicht sinnvoll. Eder appelliert vielmehr an Vernunft und Eigenverantwortung der Wintersportler.

Obrist ersucht Gäste und Einheimische dringend, Schutzhelme und andere Protektoren beim Wintersport zu verwenden sowie das Tempo auf beinharten Pisten nachhaltig zurückzunehmen.
Quelle: orf.at

Kritiker fordern deshalb eine Tempoüberwachung in Skigebieten bis hin zu Strafen für Rowdys.
Als diese Forderung zieht bei mir überhaupt nicht.
Wollen sie jetzt Verkehrsschilder aufstellen, die es erlauben nicht schneller als 70 Km/h zu fahren?
Wollen sie jeden den Skipass nehmen nur weil er mit hoher Geschwindigkeit fährt?
Laut FIS Pistenregeln hat jeder Skifahrer seine Geschwindigkeit an das Können, Witterung, Pistenverhältnisse und dass er niemand anderen und sich selbst gefährdet zu anzupassen.
Es gibt sehr wohl Leute, die es absolut beherrschen und ihr fahren kontrollieren können, wenn sie Gas geben.
Man muss einmal grundsätzlich unterscheiden, zwischen Skifahrer, die jeden Woche Ski fahren gehen und es absolut Können und den Touris, die halt 1 mal im Jahr Ski fahren zu uns kommen und Halbanfänger sind und im Partyrausch vollgas die Piste runterrutschen, ohne zu wissen wie man abbremst, oder stehen bleibt.
Viele Skifahrer fahren auch viel zu schweren, steilen Pisten und gefährden durch ihr Unsicherheit beim Ski fahren auch viele andere normale Skifahrer.
Das fällt mir immer wieder auf, sei es jetzt auf der Zwölfernord oder Schattbergnord in Saalbach, oder aufm Planaizielhang oder sonst irgendwo!
Ich finde daher, man sollte nicht gegen schnelle Skifahrer, die das Ski fahren absolut beherrschen vorgehen, sondern gegen unkontrollierte, alkoholisierte Skifahrer, die fahren wie die Sau, obwohl sie es einfach nicht kontollieren können und solche gibt es gerade in der Haupssaison genug!
Darum wundert es mich überhaupt nicht, dass es zu so vielen Unfällen kommt.
mfg Rainer
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cm
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Beitrag von cm »

Nachdem ich mir in der Faschingswoche das Treiben im Zillertal angesehen habe, komme ich zu einem anderen Ergebnis. Das Problem sind selten völlig überforderte Fahrer (die gibt es natürlich auch), sondern die guten, die meinen sie könnten auf einer völlig überfüllten Piste Vollgas geben zwischen den Allerweltsfahrern. Da braucht blos mal einer einen unerwarteten Schlenker machen, da zuckt auch ein Superskifahrer nicht mehr. Diese Ansicht ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, darauf hat mich ein Skilehrer im Gespräch aufmerksam gemacht. Der sagte, dass das größte Gefahrenpotential von den einheimischen (guten)Skifahrern ausgehe, weil die bei Vollgas natürlich alles unter Kontrolle haben. Danach habe ich mal darauf geachtet und habe diese Aussage weitestgehend bestätigt gefunden.
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$cHn3E-Fr3aK
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Beitrag von $cHn3E-Fr3aK »

naja zu deinem fazit ist wohl nichts mehr hinzuzufügen... seh ich genauso...!
MFG
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MartinWest
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Beitrag von MartinWest »

Ich denke, dass wirklich mehrere Faktoren - noch mehr als die folgenden drei - zusammenkommen:

1.
Viele Skifahrer fahren auch viel zu schweren, steilen Pisten und gefährden durch ihr Unsicherheit beim Ski fahren auch viele andere normale Skifahrer.
Ja. Müssen denn wirklich zwei Familienväter ihre Söhne (Kindergartenalter/Vorschule) auf den Rosskopf (Spitzingsee) schleppen, wenn schon nicht mal alle die Fahrt mit dem Tellerlift überstehen? Das nenn ich mal Verantwortungsbewusstsein. Weiter so :x

2.

Muss ein guter Skifahrer wirklich mit rasanter Geschwindigkeit bei Hochbetrieb am Wochenende die Piste nur so runterrasen... Das muss doch wirklich nicht sein, oder. Ich gebe zu, dass ich mir auch schon mal gedacht hab, hoppla, das war jetzt aber knapp, klar, aber das war vielleicht mal am Sudelfeld an der Rosengasse :lol: Aber wenn die Piste eh schon gut besucht bis überfüllt ist, würd ich mir das gar nicht trauen, so zu rasen ...

3.
enormen Beförderungskapazität moderner Lifte
Auch ein ausschlaggebender Faktor. Natürlich - fast jeder - fährt lieber mit einer modernen, schnellen, komfortablen Sesselbahn statt mit einem steilen, langsamen, unbequemen Schlepplift. Aber oft ist es halt inzwischen so, dass wenn ein Sechsersessel neben dem anderen steht, die Kapazität der Piste nicht mehr reicht. Hier haben die Bergbahngesellschaften viel in der Hand.

Alles in allem hilft eigentlich nur vorausschauend fahren, gefasst sein auf das Verhalten anderer und Rücksicht nehmen.

Wer sich gut auskennt, kennt Gott-sei-Dank oft ja auch Hänge, an denen zwar schnelle Lifte fahren, aber die Pisten nur mäßig frequentiert sind ...

Geschwindigkeitskontrollen ... ? Naja, wenns wirklich nicht anders geht, warum nicht. :?
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Fab
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Beitrag von Fab »

cm hat geschrieben:Da braucht blos mal einer einen unerwarteten Schlenker machen, da zuckt auch ein Superskifahrer nicht mehr.
Seh ich auch so.
War im Dezemer in Zermatt unterwegs auf der roten Piste "Sandiger Boden", hieß mal Standard. Der Schlußhang, paralell zum Garten, hat schon eine gewisse Steilheit. Es war nix los und ich bin gar nicht langsam, in größeren Bögen carvend am linken Pistenrand gefahren.
Kam von hinten einer in einem Affenzahn, fuhr auf dem Pistenrand! im Renntempo max. 1m an mir vorbei. Zweifellos ein Könner.
Wenn einer von uns noch was falsch gemacht hätte, dann wären 2 Schwerverletzte unvermeidlich gewesen.

Diese Mißgeburt hätte soviel Platz gehabt und geht so ein Risiko ein. Hab in leider nicht erwischt. Ich hätte mich vergessen.
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Autisten

Beitrag von schneesucher »

Mir fällt in der letzten Zeit auf, dass die Mehrheit der Skifahrer sich wie Autisten verhält. Wenn ich Leute überhole, dann haben die meisten so einen in sich gekehrten Gesichtsausdruck, sie schauen nicht links und nicht rechts, sie beziehen überhaupt nicht ein, dass neben Ihnen oder hinter Ihnen noch andere Skifahrer fahren.
Wenn man Bögen macht, sollte man den Kopf immer etwas in die Richtung des Schwunges überdrehen, um das Nebenfeld noch beobachten zu können. Snowboarder sind da finde ich noch die Schlimmsten. Die fahren wirklich nur auf sich konzentriert.
Wenn man nebeneinander fährt merkt man das häufig nicht!
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MartinWest
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Beitrag von MartinWest »

Snowboarder sind da finde ich noch die Schlimmsten. Die fahren wirklich nur auf sich konzentriert.
Dass alle Snowboarder nur auf sich konzentriert fahren, würde ich nicht sagen ...

Aber, wenn ich seitlich drinstehe, KANN ich nur eine Hälfte dessen was neben mir passiert, sehen. Wenn ich zu Fuß irgendwo hingehe, gehe ich ja auch nicht seitlich, geschweige denn beim Autofahren ... Naja.

Das erhöht das Unfallrisiko insgesamt natürlich erheblich :?
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Fab
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Beitrag von Fab »

Schneesucher hat geschrieben:Wenn ich Leute überhole, dann haben die meisten so einen in sich gekehrten Gesichtsausdruck
Ich möchte meiner Bewunderung Ausdruck verleihen, daß du, bei schnellem Überholen, auch noch die Möglichkeit hast den Gesichtsausdruck des von Dir Überholten zu studieren. Respekt! :wink:
Weiß schon was du meinst.

Tatsächlich hab ich den Zusammenstoß vermieden weil ich ihn irgendwie wahrgenommen habe. Hab mich ganz klein gemacht u. Ski sofort in Falllinie gebracht.
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Schinunfälle

Beitrag von schifreak »

Also ich hab in der heurigen Saison festgestellt -- vor allem im Dezember, wo die Pisten häufig relativ leer waren, da gabs so gut wie keine Raser. Da warn auch recht wenig Snowboarder... da warn eher viele vernünftig fahrende Schiläufer unterwegs. Hab i mir denkt, ``ja gibts des a no ? ``, haben übrigens mehrere festfestellt. Beim aussteigen aus den KSB`s, haben die Leut erst den Bügel an der Kuppelstelle aufgemacht. Letztens hat mich mal wieder ein norddeutsch sprechender Mensch gfragt, ob ich wieder runterfahrn will... da war der Sessel an der höchsten Stelle / Einfahrstütze mit dem größten Bodenabstand... die sehn die Bergstation näher kommen, und wolln gleich den Bügel aufmachen, und am liebsten gleich aussteigen. Dann hab ich gsagt, ich steig an der Bergstation in Schrittgeschwindigkeit aus-- ich möchat hier keine Vollbremsung erleben.
Iss neulich passiert, an einer kuppelbaren Bahn, iss jemand am Einstieg hingfallen, der Lift bremste schlagartig apprupt ab. Die Sessel schaukelten wie verrückt. Iss ja logisch, aber manche kapierns einfach net. Das sind für mich echte Idioten, die sich da immer aufführn. Aber in den seltensten Fällen sind das Einheimische.

Noch was zu Snowboardern, hatt ma ja schon öfters, die ändern ganz plötzlich ihre Fahrtrichtung von Senkrecht auf quer. Normal schaut ma, ob hinten jemand kommt. Aber das geht anscheinend nicht, ich weiß es net. Da iss ma scho manchmal mulmig gworden, auch bei solchen, die eine Piste verlassen, und dann ganz plötzlich irgendwo von einem Hügel voll in die Piste reinfahrn.( Das machen natürlich auch gern Schifahrer...) Grad bei Tiefschnee macht ma das gerne, ham ma früher auch gmacht, aber da warn die Pisten net sooo voll, wie heut.
Eine solche Stelle gibts z.B. bei der Kaserabfahrt, wo die rote Piste von der Oxalm reingeht. Da iss so n Hügel, wo man gern rauffahrt, und dann volle Düse runter in den anschließenden flachen Teil. Die wenigsten schaun, ob von hinten viele Leut kommen, stell s immer wieder fest.

Und zu den Liften, es iss schon sehr angenehm, so ne KSB. Aber wenn ma früher für ne 2 km lange Bahn 20 Min. auffigfahrn iss ( Suttenbahn beispielsweise) , heut sinds ca. 7 Min. Und auch unter den jungen Alpinforumlern liest ma immer wieder, ne fixe Bahn iss viel zu lang unterwegs. Wenn ma a bisserl älter iss, dann iss ma froh, wenn ma mal a bisserl sich ausruhn kann. So wie im Raintal ( Kitzbühler Horn, lauter fixe Lifte) zum Beispiel. Deswegen iss dort auch net viel los, und ma hätt dort die Möglichkleit mal richtig Gas zu geben. Aber die Gasgeber brauchen auch Lifte die Gas geben, damit ma möglichst oft und schnell wieder am Berg drobn iss. Und anstehen soll ma auch möglichst wenig... o.K. mag ich auch nicht. Aber das kostet Kraft, wenn ma heut dreimal so viel Abfahrten fährt, als früher. Deswegen find ich es heut viel entspannter, mal nen langen Lift zu fahrn, mit Zeit zum geniessen, um wieder Kräfte zu tanken. Am Besten geht das mit Musik, fährst rauf in die Sonne, z.B. Jean Michelle Jarre im Ohr... das entspannt. Und manche Pisten fahr ich gar net gern soo schnell, die muß ma geniessen... wie zum Beispiel die Giggling... 7 km freie Piste, ohne Stress. Da passiert kaum n Schiunfall, kaum jemand hat Lust auf ne anschliessende Postbusfahrt. Da sieht ma oft auf der ganzen Piste kaum 10 Leut. Das iss schifahrn... als Saisonkartenbesitzer hab ich bemerkt, ma iss viel relaxter, man muß net 38.50 Euro Tageskarten reinfahrn. Ma muß ganz in der früh mit der ersten Gondel rauffahrn, und dann Gas geben. Wenn dann viele Leut die Pisten unsicher machen, dann lass mas ruhiger angehn. Und am abend so lang wie möglich oben bleiben, und erst nach Liftschluss runterfahrn. Da iss dann am schönsten. Und dann passiert nix, und wenn ma Glück hat, dann sind die ersten Pisten schon wieder frisch präpariert... so wie neulich am Maierl 1 Hang. Das war richtig geil zu fahrn.

Heuer ham ma ja echtes Glück, daß auch die Pistenränder genug Schnee haben, ma muß net nur auf Kunstschneepisten fahrn. Und die Kitzbüheler Alpen haben durchwegs breite und oft net zu steile Pisten, also ich hab heuer kaum Rettungsaktionen und Unfälle gesehn. Das iss schon sehr positiv.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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gernot
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Beitrag von gernot »

MartinWest hat geschrieben: Geschwindigkeitskontrollen ... ? Naja, wenns wirklich nicht anders geht, warum nicht. :?
und wie soll das bitte funktionieren?

wie soll ich als skifahrer wissen ob ich zu schnell unterwegs bin um ggf. mein tempo anpassen zu können?

verpflichtendes gps mit automatischen warnsignal bei geschwinidgkeitsüberschreitung?
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MartinWest
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Beitrag von MartinWest »

... also das merkt man ja normalerweise, wenn man wirklich viel zu schnell dran ist.

Natürlich nicht wie beim Autofahren mit 30, 50 oder 80 Stundenkilometer, es gibt ja beim Skifahren zum Beispiel die "Slow"-Bereiche und wer da durchrast, der soll erfasst werden.
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cm
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Beitrag von cm »

Ich glaube generelle Geschwindigkeitskontrollen sind nicht sinnvoll. Denn das Problem ist ja nicht das Tempo als solches, sondern das Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Verkehr auf der Piste. Wenn ich auf einer leeren Piste mit Tempo 70 dahinbrettere ist das recht problemlos (wobei bei so einem Tempo natürlich auch ein Sturz ohne weitere Personen zu einem Problem wird). Und wenn man dann auf langsamer Fahrende auffährt, nimmt man das Tempo raus, achtet auf Sicherheitsabstand - alles o.k. Das funktioniert aber nicht mehr wenn die Piste von vielen Leuten frequentiert wird, insbesondere in den Ferien und an Wochenenden.

Das Beispiel von Fab ist natürlich krass, aber ich glaube bei entsprechendem Tempo reichen nicht ein mal 5 Meter Abstand. Ich hatte letztes Jahr in Laax ein sehr einschneidendes Erlebnis, das nur mit viel Glück gut ausgangen ist und mich sehr vorsichtig gemacht hat. Viele von Euch werden die schwarze Talabfahrt in Laax kennen (Fadschas). Der letzte Steilhang geht über in eine Schußstrecke (schreibt man das nach der Rechtschreibreform so?). Um ausreichend Fahrt zu bekommen lassen die meisten Leute die letzten Schwünge im Steilen aus. So auch ich. Es war beim abendlichen Almabtrieb in den Ferien. Dementsprechend viel Verkehr. Ich sehe rechts vor mir einige langsamere Skifahrer, die aber für mich ungefährlich aussehen und lasse es laufen. Plötzlich habe ich direkt vor mir in schneller Querfahrt ein kleines Kind. Ich weiß überhaupt nicht wo es her kommt, wahrscheinlich war es von den seitlich vor mir Fahrenden verdeckt gewesen. Ich bilde mir ein, sportbedingt (aktiver Tischtennisspieler) sehr gute Reflexe zu haben. Aber ich kann nicht einmal den Ansatz eines Schwunges oder Bremsmanövers starten. Das einzige was mir (ohne zu überlegen) gelingt, ist ein Bein anzuheben und etwas abzuspringen. Der Junge fährt mir zwischen den Beinen durch, wir berühren uns dabei, meine Stöcke reißt es mir - obwohl ich in den Schlaufen bin - weg. Wie durch ein Wunder strauchelt das Kind nur leicht und ich bleib komplett auf den Skiern. Wäre der Junge 5 cm größer gewesen, wäre ich kastriert und er kopflos gewesen. Ich hätte hadern können, dass ich das Kind nicht sehen konnte und dass man an dieser Stelle Gas geben muss und dass Kinder auf so einer Piste sowieso nichts verloren haben und, und, und.... Aber das hätte dem wahrscheinlich schwer verletzten Kind nichts genutzt, wahrscheinlich hätte auch ich mir was getan und ein Gericht, dass sich mit der Sache beschäftigen gemusst hätte, hätte mir sicherlich einen Großteil der Schuld aufgeladen. Das hat sich bei mir eingebrannt, ich bin seither sehr vorsichtig geworden.
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Viele Skiunfälle

Beitrag von Bergfee »

Ich denke, es etwas von allem, was zu einem Unfall führt.

a) Skiliftbetreiber, die "Autobahnen" erstellen
b) Könner, die das Carven ausleben, auch wenn die Piste voll ist
c) Anfänger und Skifahrer, die ihr Können masslos überschätzen
d) Rücksichtslose Rowdies, die auch einen Zusammenprall in Kauf nehmen

Ein Patentlösung gibt es nicht, höchstens Ansätze:

- Entschärfung der Autobahnen mit schlechter präparierten Pisten, dies senkt bei vielen die Geschwindigkeit(nicht bei allen!)
- Einrichten von "Familienpisten" mit max. Geschwindigkeit von z.B. 30 km/h
- Pistenkontrolle durch die Skiliftbetreiber und Entzug der Skipässe bei Unbelehrbaren

Ich denke, der eine oder andere hat sicher auch noch einen guten Einfall.
Denn wir alle wollen das Skifahren geniessen. :lol:
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Beitrag von blackboarder »

man müsste sich langsam überlegen, ob man z.b. eine art führerschein erstellt. einen schwarzen, roten und blauen. jenach können bekommt man diesen und darf dann nur auf die entsprechenden pisten. mit schwarzem pass, kann man dann natürlich überall fahren.

wäre doch noch ne idee? 8)

glaub in japan haben die mal sowas für snowboarder gehabt. als ob nur snowboarder unfälle hätten.

was mich hier aber wieder einmal nervt, ist der generelle vorwurf gegenüber snowboarder. nur eines dazu. die meisten anfänger auf der piste sind ski-fahrer. ergo. wenn ich schnell fahre und mir ein idiot-anfänger in die quere kommt, dann ist es meinstens ein ski-fahrer.

hab es echt satt. fahre besser mit snowboard als die meistens ski-fahrer in einem skigebiet, aber anficke kriegen immer wir ab.
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Beitrag von Fab »

wg. Führerschein:

Wenn der Besitzer eines roten F.sch. auf der schwarzen rumfährt, würde er höchstens nerven.
Das Problem sind möglicherweise die Schwarzscheinbesitzer die auf blauen u. roten P. ihr Ego ausleben. :wink:
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Re: Viele Skiunfälle

Beitrag von Af »

Bergfee hat geschrieben:

Ein Patentlösung gibt es nicht, höchstens Ansätze:

- Entschärfung der Autobahnen mit schlechter präparierten Pisten, dies senkt bei vielen die Geschwindigkeit(nicht bei allen!)
- Einrichten von "Familienpisten" mit max. Geschwindigkeit von z.B. 30 km/h
- Pistenkontrolle durch die Skiliftbetreiber und Entzug der Skipässe bei Unbelehrbaren
Punkt eins kannst vergessen. Da fliegen dir die Leute massenweise um die Ohren. In dem Fall die Anfänger, da ihre Carver auf einmal nicht mehr automatisch steuern..... Das bringt eher noch mehr Unfälle.

@ Führerschein:
Das ist für mich ne tolle Idee. Incl. Skiregelkunde und PRÜFUNG!!!! Wäre auch für Tourengeher was, incl. Lawinenkurs. Versicherungsmässig wäre das auch sinnvoll, da dann vorrausgesetzt werden kann, dass jeder die FIS-Regeln kennt.
IMO wirds dazu aber leider nicht kommen....

@ Snowboarder vs. Skifahrer:
Das ist das übliche Problem. Skifahrer können das Fahrverhalten von Snowboardern nicht einschätzen. Die merken halt nicht, dass ein Snowboarder zum Bremsen das Board querstellen muss.
Beliebt auch das direkte Losfahren vor einem Snowboarder...was ich da bereits Leute angemotzt hab, weil ich nur durch einen beherzent Umsprung an denen vorbeigekommen bin.
Noch lieber sind mir die Leute, die um einen Rumfahren, und direkt vor einem stehenbleiben. Aber da bin ich noch zu brav, und setzt mich lieber in den Schnee beim Bremsen, als die umzufahren.
Andererseits sind die sich plötzlich setzenden Boarder natürlich auch nervig, ganz zu schweigen von plötzlichen Sit-Inns hinter Kuppen.

Aber das ist halt der übliche Kampf Skifahre vs. Snowboarder....der wird wohl nie enden.... :D
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Beitrag von cm »

@blackboarder: Ich glaube nicht, dass hier jemand generell die Snowboarder an den Pranger stellen will. Ich denke auch die Skifahrer haben oben schon genug ihr Fett abgekriegt. Aber es ist bei den Boardern wie bei den Skifahrern: Es gibt solche und solche.

Technisch bedingt haben Boarder aber einen Nachteil, der bei unserer Problematik eine Rolle spielt (das wurde auch oben schon angerissen):
Der größere tote Winkel. Da gab es ja das kürzlich in den Medienberichten gepostete Gerichtsurteil, wo einem Boarder bei einem nicht geklärten Zusammenstoß mit einem Skifahrer allein aufgrund dieses Umstandes ein größerer Schuldanteil zugerechnet wurde.

Diesem Umstand sollten Boarder, aber eben auch die Skifahrer Rechnung tragen.

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Beitrag von blackboarder »

natürlich tummle ich mich auch auf den blauen, aber nur gezwungener-massen.

wenn ich als "schwarz-fahrer" (natürlich mit ticket :lol: ) mich dann auf einer blauen piste tummeln muss, dann kann ichs ja eher locker nehmen, da ich weiss, dass ich bald wieder in meinen regionen bin (schwarze, rote pisten) und dort gas geben kann.

hingegen, wenn ich weiss, dass alle überall fahren, dann fahre ich auch eher überall genau gleich, da die pisten dann sowieso überall mit anfängern gespickt sind und ich somit kein entkommen sehe. also resigniere ich und fahre so dass ich spass habe.

klar tönt egoistisch, aber rücksicht-nehmen funktioniert halt nur gegenseitig.


ich war 5 jahre lang mit ski unterwegs, seit 15 jahren mit snowboard.
in der saison stehe ich zwischen 30-40 mal auf dem brett

meine erkenntniss: die menschen kann man nicht bekehren. anzahl der fahrer steigt. das material wird sportlicher und die meisten könnens nicht mehr handeln. die massen konzentrieren sich in höheren lagenm, da die unteren langsam kein schnee mehr haben.

meine reaktion: full protection - helm, arsch-becken-protektor, oberkörper-protektor.

leider aber wahr, der stärkere gewinnt. mama-nature lässt grüssen :lol:
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Beitrag von Powderjunky »

Wenn jeder nur ein bisschen umsichtiger fahren würde, wäre allen geholfen !
Beispiel (ich bin nen Boarder):
Ich fahre auf einer gut gefüllten Piste, überhole einen Skifahrer in einem Abstand von gut 10m. Rechts und fahre eine Frontside Kurve, somit sehe ich den Skifahrer nachdem er hinter mir ist, nicht mehr...1-2sek später rammelt der mir in den Rücken...
Mit der Begründung, dass ich zu schnell gewesen bin und er mich nicht gesehen hat...
Da frage ich mich, wo guckt der hin ? Als ich ihn überholt habe, muss er mich gesehen haben...

2. Beispiel:
Talabfahrt Kaltenbach(eh immer ne Katastrophe)
Nach der Mittelstation is die Piste relativ breit und dann kommt irgendwann ne Brücke über eine Straße, da wird die Piste bestimmt doppelt so schmal...
Warum bleiben da immer alle Skifahrer stehen ? So das man da gar nicht mehr herfahren kann ?
Ich hatte aber noch ne Lücke entdeckt und wollte gerade da durch, da fährt der Skifahrer los, natürlich ohne sich um zu drehen...
Ich hatte demjenigen deutlich zu verstehen gegeben was das sollte...er meinte nur musst du ja nicht so schnell fahren...
Das eine hat doch mal mit dem anderen gar nichts zu tun...
Da gibs noch einige Ziehwege...die werden schmal und auf dem schmalsten und höchsten Stück, wo es kurz noch Berg aufgeht, da bleiben wieder ganz viele stehen, ich frage mich ständig warum ??
Dadurch behindert man doch alle, die da her fahren wollen...

Ich vergleich das immer nen bisschen mit schnell fahren auf der Autobahn...Die Autobahn ist frei mit nem guten und teuren Auto fährt man dann mal 220, dann sind da vielleicht 2 Lkw's und da hinter ein Auto was mit 100 dahinter fährt, warum muss das Auto genau dann auf die linke Spur wechseln, wenn man da gerade mit 220 "angeflogen" kommt ?
Gucken diese Leute nicht in den Spiegel, wie die Skifahrer, die sich nicht umdrehen ?
Weil dann kommt auch wieder der Grund, man muss ja nicht so schnell fahren...aber würde der Autofahrer einfach ein bisschen vom Gas gehen und warten bis der "schnelle" vorbei gefahren ist, wären doch alle froh...

Und immer auf die dummen Boarder rum zu hacken find ich auch kuhl =)
Die haben schon ihre Gründe, warum sie so "nett" zu Skifahrern sind !
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thun
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Beitrag von thun »

b) Könner, die das Carven ausleben, auch wenn die Piste voll ist
Für mich schließt hier das eine das andere aus. Wer bei vollen Pisten Vollgas fährt ist in der Regel kein Könner sondern ein Depp. Klar, es gibt sehr wenige, die auch dann keine Gefahrensituation eingehen (ich kenne da einen ehemaligen Kaderfahrer...).


Erster Schritt wäre wohl, wie in Frankreich "Anfängerbereiche" zu schaffen, also konstant vielfrequentierte Bereiche klar zu markieren und dort das Rasen zu verbieten.
Außerdem sollte/könnte die Bergbahn oder evtl. wie in Italien auch die Polizei Personal auf die Pisten schicken und dort viel mehr Aufklärungsarbeit leisten. Das Problem ist halt, dass es immer genügend Idioten geben wird.
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MartinWest
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Beitrag von MartinWest »

cm hat geschrieben:@blackboarder: Ich glaube nicht, dass hier jemand generell die Snowboarder an den Pranger stellen will. ...

Technisch bedingt haben Boarder aber einen Nachteil, der bei unserer Problematik eine Rolle spielt (das wurde auch oben schon angerissen):
Der größere tote Winkel.
Genau das meinte ich. Ist aber wie gesagt nur ein Faktor, der zu den steigen Unfallzahlen beiträgt.

Es gibt solche und solche, Skifahrer und Snowboarder, ganz klar. Damit wären wir schon wieder in der altbekannten Diskussion drin: Ski vs. Snowboard ...
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Beitrag von baeckerbursch »

Der größere tote Winkel.
Achtung!

Wie man beim sturen geradeausschaun in den PC schnell mal verlernen kann:

Der Kopf ist drehbar!

:lol:
@ Führerschein:
Das kommt dann als nächstes? Radlführerschein, Inlineskatführerschein, Aubaubaukurs Sesselliftaussteigen, Lauf- Jogg- Gehführerschein, Sexführerschein :wink: :D
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Beitrag von baeckerbursch »

enormen Beförderungskapazität moderner Lifte und in den überfüllten Pisten sehen
100% Zustimmung - Die Fläche der Pisten seht vielerorts in keinem Verhältnis mehr zu den Skifahrern. Im Straßenverkehr würde es jetzt Geschwindigkeitsbeschränkungen geben - auf der Leopoldstraße fährt man ja auch nicht 100. Im übrigen ist das aber keine Lösung fürs Skifahren.

Den letzten Skifahrer den ich übrigens angefahren habe war so ein kleiner Nachwuchsfahrer der gemeint hatte mich als lebendiges Abfahrstor zu missbrauchen - da hat er mal gesehen wie ein Snowboarder von langsam auf schnell umschalten kann 8) und das mit einer 185 Powdergun auf total vereißter Piste 8) Als ich ihn dan hatte war er sich natürlich keiner Schuld bewußt. :lol:

Im übrigen freu ich mich jetzt schon wenn ich mit meinem Nachwuchs zum ersten mal zum Skifahren gehe - da nehm ich selbst als Boarder einen Stock mit. Mit dem kann ich dann den ganzen Rowdys die meinem Sohn zu nahe kommen eine drüberziehen :lol: 8)

Wie war das: Wer keine Rücksicht nimmt lernt sie zu fühlen 8O
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Beitrag von 720° »

blackboarder hat geschrieben:
was mich hier aber wieder einmal nervt, ist der generelle vorwurf gegenüber snowboarder. nur eines dazu. die meisten anfänger auf der piste sind ski-fahrer. ergo. wenn ich schnell fahre und mir ein idiot-anfänger in die quere kommt, dann ist es meinstens ein ski-fahrer.

hab es echt satt. fahre besser mit snowboard als die meistens ski-fahrer in einem skigebiet, aber anficke kriegen immer wir ab.
Sehe ich auch so.

Von welchem fahrbaren Untersatz mehr Gefahr ausgeht, hängt meiner Meinung nach mehr mit demjenigen zusammen, der eines der Geräte benutzt.

Bei uns in Oberaudorf muss man auf der Piste mittlerweile richtig aufpassen, da dort super viele Anfänger unterwegs sind und die hauptsächlich auf Skiern. Die schlimmsten sind sowieso die kleinen, rotzfrechen Kinder mit ihren roten Skijacken, wo hinten "WSV Oberaudorf" draufsteht. Die heizen wie die Verrückten und achten auf überhaupt nichts. Und die sind allesamt mit Skiern unterwegs.

Irgendwo habe ich auch mal gelernt, dass man auf den vorrausfahrenden achten muss und man mit evtl. radikalen Bremsmanövern, Richtungswechseln etc. rechnen muss! Wenn ein vorrausfahrender Snowboarder plötzlich sein Brett quer stellt, muss man als nachfolgender Skifahrer/Boarder damit klar kommen.

Diese Diskussion Skifahrer vs. Snowboarder gehört mal langsam ins Museum.
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Af
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Beitrag von Af »

baeckerbursch hat geschrieben:Im übrigen freu ich mich jetzt schon wenn ich mit meinem Nachwuchs zum ersten mal zum Skifahren gehe - da nehm ich selbst als Boarder einen Stock mit. Mit dem kann ich dann den ganzen Rowdys die meinem Sohn zu nahe kommen eine drüberziehen :lol: 8)
Hmm, zwar verabscheue ich Gewalt, aber auch ich hab langsam die Einstellung, dass jemand, der meine Nichte oder Frau umfährt und dann abhaut, von mir erlegt wird.
Wie ich den erwische wär mir auch egal, hauptsache ich hab denjenigen.

Aber bisher hatten wir zum Glück nur kleine Zusammenstösse mit Kindern, oder langsamfahrenden Anfängern, die zielgerichtet auf uns im Schnee Sitzende zufuhren. :D

@ Einheimische: Ist mir leider auch schon aufgefallen, dass die Herren und Damen der Regionen sich maslos überschätzen, und dann unheimlich verwundert sind, wenn se nen Unfall bauen. :D

@ Anfängerpisten: Das wird Schwer.....gerade in den Skigebieten hier sind die Änfängerpisten ein wichtiger Teil der Skigebiete, und auch als Könner muss man die durchqueren.
Ind Hochfügen wiederrum sind die Lamarkpisten samt Schleppern ganz gut vom Rest getrennt. Man braucht die Pisten auch eigentlich nocht mehr, seit man mit dem Zilelrtalshuttle auf die andere Seite kommt.
2011: HtPgWmSflSjZaSwHfAbHfHtSjKiKiKiKiHtSöSöSö
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2013: KrIsRaWmRkBxAbAbAbAbAbRaRoTx
2014: MkRo
2015: KiSpRoRoRoZu
2016: RaClRoHtSö
2017: RaLaWsJoTx
2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
2020: AlSwPeSwSwSwZ3AxTx
2021: LaRa
2022: RoRaLaRa
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