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Neues auf der Zugspitze

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Sauerland_6_CLD
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 08.11.2009 - 04:08

Nun ist es ja mal so, das die BZB finanziell nicht wirklich gut dasteht, das ist bekannt.
Des weiteren ist die Zugspitze Naturschutzgebiet und man darf dort keinen Schnee machen.
(Konsequenterweise müßte man dann auch das Rasen sprengen im Sommer verbieten :evil: )
Wenn sich da im Thema Bescheiung auf der Zugspitze nichts tut, dann hat sich das mit dem Gletscher noch vor der möglichen Olympia-teilnahme sowieso erledigt.

Da die gute Familie Dengg (Eigner der österreichischen Zugspitzbahn und Hintertuxer-Gletscherbahn und div anderer "Kleinigkeiten")
vor Kraft kaum laufen kann, würden die gern in die Zugspitze investieren.
Dagegen laufen aber die Garmischer Sturm, weil die Angst haben, das Dengg eine Abfahrt über die Erwalder Alm bauen will, was er wohl auch vor hat.
Das aber das ganze Gebiet durch eine solche Investion partizipieren würde, ist den Garmischern leider mal wieder zu hoch.

Bezüglich Investiononen kann man in Garmisch eh geteilter Meinung sein.
Der Ersatz des Kreuzjoch ist eher als Erhaltungsinvestition zu verstehen, die Jahre überfällig war.
Wenn ich mir im Skiverbund anschaue, was in Seefeld an der Rosshütte gebaut worden ist, dann ist Garmisch wirklich im hintertreffen.
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kaldini
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von kaldini » 08.11.2009 - 09:09

Des weiteren ist die Zugspitze Naturschutzgebiet und man darf dort keinen Schnee machen.
Naturschutzgebiet ist dort oben nicht, nur bisher galt in Bayern, dass eine Beschneiung oberhalb der Baumgrenze verboten war. Ist aber faglich wie lange diese Regeln noch Bestand hat.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von peppY » 08.11.2009 - 09:36

Das Ding ist auch das die Garmischer wahrscheinlich nichtmal das Geld haben, um so eine Anlage zu bauen und zu Betreiben. Warum wurde sonnst an den wichtigen Abfahrten im Classic erst vor kurzen die Anlage gebaut? Ich erinner mich noch an früher, immer wenn ich zu Urlaub mit meinen Eltern durch Garmisch bin gab es die erste ernüchterung, und zwar das man dort nicht fahren konnte weils schon/noch grün war. Ich bin ein bissl davon überzeugt das man sich auch hinter dieser Regelung etwas versteckt in Garmisch. Ich bin sicher das wäre das erste was der Dengg dort inverstieren würde, neben einer neuen Eibseebahn vlt.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Emilius3557 » 08.11.2009 - 09:41

des weiteren ist die Zugspitze Naturschutzgebiet und man darf dort keinen Schnee machen.
Wenn das Zugspitzplatt ein NSG wäre, würde dort wohl kein einziger Lift stehen. Das Gebiet ist auch von der Raumordnung her gesehen (Bayerisches Landesentwicklungsprogramm LEP) als Zone A (des sog. "Alpenplans") ausgewiesen, d.h. Infrastrukturmaßnahmen sind generell zulässig. Der räumliche Umgriff umfasst ziemlich genau das heutige Skigebiet. Pläne mit Bahnen oder gar Pisten aus oder nach der Ehrwalder Alm halte ich deshalb würde nicht sehr realistisch, um es vorsichtig zu formulieren. Der "Alpenplan" ist seit 1974 in Kraft und hat sich insgesamt sehr gut bewehrt. Explizite Ausnahmen oder Verstöße dagegen hat es meines Wissens bisher nicht gegeben. Ich auch nicht der Ansicht, dass Garmisch viel von einer Anbindung an die Ehrwalder Alm profitieren würde. Mal ehrlich, wer würde denn nicht gleich dann in Ehrwald Quartier nehmen mit dem direkteren Zubringer und der Talabfahrt. Garmisch hätte da das Nachsehen, insofern kann ich gebremste Begeisterung durchaus verstehen. Für das Zugspitzplatt untenehmerisch ideal wäre wohl eine Art joint-venture aus BZB und TZB (Fam. Dengg), wobei die letzteren dabei sicherlich nur mittun würden, wenn sie entsprechendes Mitspracherecht erhielten, was man ja niemandem verdenken kann.

Mit der Beschneiung hat es weiters folgendes auf sich:
1. das von Kaldini und vielen anderen hier angesprochene "Baumgrenzen"-Verbot, wobei wie gesagt unklar ist, inwieweit das noch gilt (würde sagen, "eher nein")
2. die Genehmigung von Beschneiungsanlagen ist u.a. Sache von den Landkreisen und hier gibt es, wie auch bei der Genehmigung von Almfahrwegen im übrigen, eklatante regionale Unterschiede in Bayern (man vergleiche nur das Oberallgäu mit weiten Teilen Oberbayerns), z.T. je nach pers. Hintergrund der befassten Personen. Die Tatsache, dass manche Landkreise stark tourismusgeprägt sind, spielt da wohl deutlich weniger eine Rolle als von vielen gedacht.
3. das Zugspitzplatt ist ein sehr verkarstetes Gebiet, das es von der Geomorphologie und Hydrologie her nicht sehr einfach macht, eine Beschneiungsanlage zu installieren (Wasser versickert sofort, sehr aufwändige Speicherteichabdichtung, Leitungen legen viel schwieriger und kostspieliger als im Waldboden tiefer gelegener Gebiete etc.).
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von peppY » 08.11.2009 - 09:57

Es war ja schon einmal vor 10-11 Jahren fast soweit, das der Dengg komplett Garmisch inkl Wank, Classic und Zugspitze gekauft hätte. Die Garmischer haben das nur an die Auflage gebunden (oder das war zumindest der Knackpunkt) dass die Zahradbahn im Schuss gehalten und weiter betrieben wird. Der Dengg wollte aber einfach eine rießen Bahn auf den Gipfel bauen und die Zahnradbahn bei der Gemeinde überlassen. Das ganze hatte dann rapide Folgen: Der Deal kam nicht zustande, Wank wurde im Winter LSAP, die Gemeinde Ehrwald ging beinahe Pleite und verkaufte ihre Lifte an den Dr. Srbik, der das Talgebiet dann aus der Steinzeit geholt hat (neuer Lift, Beschneiung, neue Abfahrt), Eckbauer wurde Privatisiert und die ominöse heutige BZB aus Wank-Sommer, Classic und Zugspitze ist entstanden, was dann wie ich jetzt weiss in dieses verstrickte Netzwerk mit Gemeinde Werken und so eingebunden wurde. Dengg selber hat dann im Zillertal investiert und dort Finkenberg und Lanersbach gekauft, was ich für Frustkäufe halte. An Hand dessen kann man sich auch mal vor Augen halten was mit 'vor Kraft kaum laufen können' gemeint ist und was an Investitionen möglich wäre, wenn es gelingt Ehrwald und die Zugspitze unter einen Hut zu bringen.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von DAB » 08.11.2009 - 10:29

Interessant. Also ich denke, dass bei den gegenwärtigen Verstrickungen es nicht mehr möglich ist, die BZB komplett aus von der Gemeinde zu lösen. Sowohl der Kreuzwankl-Skiexpress als auch die Hausbergbahn sind von den Gemeindewerken finanziert und werden von der BZB geleast. Ein potenzieller Käufer müsste also folglich erst den Kaufpreis beider Bahnen erstatten.
Machbar und aus ökonomischer Perspektive für unumgänglich halte ich hingegen folgendes: Das Classic Gebiet inkl. Zahnradbahn bleibt im Besitz der Gemeinde (der Name passt ja auch gut zu der dortigen Infrasturktur) und die Zugspitze samt Skilifte gehen an die oben genannte Familie.
Dadurch kann die Zugspitze sowohl lift-, als auch pistentechnisch vernünftig ausgebaut und als "Zweiländerskiregion" vermarket werden. Garmisch bleibt als Wintersportregion dank des Classic Gebietes erhalten und bleibt somit auch weiterhin als Urlaubsort für Wintersportler attraktiv.

Aber dazu wird es wohl nie kommen. Realistischer sidn folgende zwei Szenarien: Die Gemeinde wird sich weiterhin stark verschulden um auch nur das nötigste in die Infrastruktur zu investieren (neue Wetterwandeckbahn, eventuell im Zusammenhang der olympischen Spiele eine neue Eibsee-Seilbahn oder eine Beschneiungsanlage). Oder: Aufgrund der finanziellen Situation wird eine Investitionsbremse in Spiel gebracht und die Anlagen bleiben in ihrer aktuellen Form was langfristig eine Verarmung der Region bedeuten könnte!


@ Wiesel: Die Diskussionen die zu gewissen merkur-artikel laufen, verfolge ich auch seit einiger Zeit mit unbehagen. Da die Leute im Internet ja sich als alles mögliche ausgeben können, würde ich dich gern mal um eine Stellungnahme bitten, wie der allgemeine Meinungstrend in GAP tatsächlich aussieht: Ist die Bevölkerung wirklich so sehr gegen neue Investitionen oder richtet sich das primär gegen den Bürgermeister? Da das Ganze hier Off-Topic wird, freue ich mich über deine Antwort viva PN
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von peppY » 08.11.2009 - 10:49

Dazu ganz kurz etwas, dann schließe ich die Schatulle der Dinge, die mich eig. nix anngehen wieder:

Ich denke es ist Fix das der Wetterwandeck noch gebaut wird. Was danach kommt kann niemand sagen, weil man in Garmisch gar nicht soweit planen kann vom finaziellen her. Der Dengg hat es denke ich mal aufgegeben, diesne Berg zu kaufen. Der wird sich auf Ehrwald konzentrieren denke ich. Ein Mitsprache recht wäre sicherlich egal, hauptsache man kann früh aussperren und hat bis Mai offen.
Die Bahn von der Ehrwalder Alm war in den 70ern Aktuell. Zwar gibt es sogar noch 2 aktuelle Studien, aber die hat man glaube ich nur für den Fall der Fälle in der Schublade liegen, und dort bleiben die auch solange nichst konkret ist. Immerhin gab es das debakel unter dem Vorbesitzern schonmal das man eine PB vom Almplatz aus angekündigt und nie gebaut hat. Das Problem bei der Bahn ist zum einen das es schwer wird die zu bauen. Entweder werden die behörden Sturm laufen wegen der Grenzüberschreitung oder die Grünen inkl der Bevölkerung, wenn die Bahn den Berg verschandelt weil man sie nich über die Grenze bauen darf. Wahrscheinlich ist noch das beides eintritt.
Wenn überhaupt, alleine von der Machbarkeit und der 'Zumutbarkeit' würde es eine Bahn von Issentalkopf durch die Wetterscharte zum Weissental bzw zum Sonnalpin geben. Aber dagegen Sprechen zu viele faktoren, das kann man nochmal anfangen zu diskutieren wenn der Dengg wirklich mal enrsthaft ins Wintergeschäft auf der Zugspitze einsteigt.


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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Christoph Lütz » 08.11.2009 - 12:41

Ich denke, die Lage des Zugspitzplatts in einem abgelegenen Tal macht eine bessere Anbindung vom Tal auch in Zukunft unmöglich. Und die Rahmenbedingungen sind heute eher schlechter, als in den 70er oder 80er Jahren:
- Wintersport ist kein Wachstumsmarkt mehr
- Die Genehmigungsverfahren werden immer komplizierter
- Wintersport hat in Deutschland bei weitem nicht die (wirtschaftliche) Bedeutung, wie im benachbarten Österreich

In "besseren Zeiten" ist den Verantwortlichen auch nichts besseres eingefallen, als die Zahnradbahn zu optimieren. Die Eibseeseilbahn ist sicher nicht dazu geeignet, die erforderlichen Kapazitäten für eine Beförderung der Wintersportler zu Platt zu erbringen - auch nicht nach einem Neubau. Die Geländeverhältnisse erfordern weiterhin eine Pendelbahn. Jedes andere System ist ungeeignet. Eine Streckenteilung macht wenig Sinn. Leider hatte die bestehende Bahn einige wichtige Entwicklungen Ende der 60er bzw. Anfang der 70er verpasst. Aber mehr als 600 bis 700 P/h kann auch eine neue, größere Pendelbahn nicht leisten. Dies ist weit entfent von den genannten Vorstellungen (mindestens 1200 P/h). Außerdem muss eine solche neue Bahn erstmal genehmigt, finanziert und weitgehend unter laufendem Betrieb gebaut werden. Das glaube ich erst, wenn die ersten Bagger auf der Baustelle stehen. 2003 wurde erstmal viel Geld in die bestehende Bahn gesteckt, das muss sich zunächst amotisieren. Dann sehen wir weiter.

Des weiteren fehlt eine Talabfahrt vom Platt und die wird es vermutlich nie geben. Man wird alle Potentiale der Zahnradbahn ausschöpfen müssen. Gegebenenfalls zusätzliche Ausweichen und zusätzliche Abstellkapazitäten am Platt schaffen und weiter neue Fahrzeuge beschaffen. Das alleine kostet schon Unsummen.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Xtream » 08.11.2009 - 14:29

also wenn dort wirklich mal ein geldsegen kommen sollte, dann würde ich den verantwortlichen empfehlen eine bahn direkt auf das "platt" zu bauen! somit müsste man am bisherigen gipfel lediglich eine etwas längere stütze bauen, welche die bahn dann wieder hinunter führt! tal-berg-tal sozusagen..... mit einem 3S system wäre dies sicher machbar! einzig und allein der kostenfaktor sowie probleme wegen der genehmigung stehen da im wege.... technisch wäre das sicherlich machbar und eine sinnvolle alternative zu einer pendelbahn! :idea:

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Fabi111 » 08.11.2009 - 15:45

@Xtream: Die Idee ist eigentlich gut, aber wird dort ziemlich sicher nicht gebaut. Wäre aber wahrscheinlich die beste Lösung.
MfG Fabi111

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 08.11.2009 - 16:26

Der Gletscher auf der Zugspitze ist tot, er hat kein Nährgebiet mehr und fließt demzufolge auch nicht mehr.
Im Grunde ist es nur noch eine Eisplatte. Die BZB versucht ja Gegenzusteuern in dem man Schnee mit Pistenbullys auf den Gletscher schiebt. Es wäre vermutlich billiger, zu beschneien als 2 Bullys den halben Winter Schnee auf den Gletscher schieben zu lassen.
Wasser, vielleicht könnte man die Zuleitung fürs Sunalpin nachts nutzen?
Gut, das ist Trinkwasser aus der Leitung die aus dem Zahnradbahntunnel kommt, vielleicht geht das ja?
Geld kann auch kein glaubhaftes Argument sein, den wenn die BZB die Möglichkeit hat, den Schirm am Sunalpine für einen Millionenbetrag in ein Feinschmeckerlokal umzubauen, dann sollte wohl auch für die Geschäftgrundlge (den Gletscher) die nötigen Mittel da sein.

Die Auskunft das dort Naturschutzgebiet sei und man nicht bescheinen dürfe, hatte ich von einem PB-Fahrer.
Eine Schutzbehauptung, wie ich inzwischen dank euch weiß, danke dafür!

Es ist Deutschlands letzer Gletscher und es ist so furchtbar traurig, wenn man im Sommer sieht, was von diesem einst stolzen Naturschauspiel übrig ist :cry:
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von peppY » 08.11.2009 - 16:33

Naja einen Speicherteich wird man sicher Anlegen können. Der wäre aber weit unterhalb. Die Leitungen sind eher das Problem. Die müssen in den Fels gelegt werden. Das dauert sicher länger und ist teuer als im Waldboden, aber ist wohl auch nur eine frage des Geldes.
Auch wenn ich es selber für die beste Idee halte, über den Gipfel wird keine Bahn rüber führen. Ganz einfach aus dem Grund, das dann der höchste Punkt Deutschlands mit ziemlicher Sicherheit ein Seilbahnmast wäre...
Tante Edith schreit: Geld ist das Hauptproblem in Garmisch. Immer schon gewesen ;)

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Emilius3557 » 08.11.2009 - 17:21

Es ist Deutschlands letzer Gletscher
Naja, noch ist es nicht so weit, siehe hier...

http://www.bayerische-gletscher.de/
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von jefflifts » 08.11.2009 - 17:44

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von DAB » 08.11.2009 - 17:51

Es war ja mal angedacht, die Zugspitze mit der Alpspitze zu verbinden (per Tunnel :? ), also wenn wäre eine 3SUB auf diesem Weg wohl realistischer, da eine Stütze auf dem Gipfelgrat wohl höher wäre, als der Ostgipfel und somit zu Recht unvorstellbar.
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von lift-master » 08.11.2009 - 19:16

je nettes foto der neuen bahn-
...willst du die berge sehn,dann mußt du zum schi fahrn gehn...

kaldini
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von kaldini » 08.11.2009 - 22:39

@Tal-Berg-Tal 3S: hierbei sehe ich 2 Probleme. Ein technisch/wirtschaftliches und ein psychologisches: Technisch/wirtschaftlich wäre es schlecht, da man die Gipfelpendelbahn noch weiterbetreiben müsste (Verbindung zum Gipfel und für die Bahn aus Ehrwald) und psychologisch stell ich mir es schon sehr bedenklich vor, man startet am Alpincenter, dann gehts fast 500hm hinauf, dann mit 6 bis 7 m/s über die Stützen und dann hast den gähnenden Abgrund von 2000hm vor Dir. Glaub da musst am Eibsee gleich eine Gondelwaschanlage mit einbauen ;-)

@Dengg'sche Übernahme: Hatte ich auch schon mal gehört. Gewissermassen wollte er die "Sahnestücke" kaufen und den Rest bei der Gemeinde. Dass da die Gemeinde nicht mitmacht ist doch ganz natürlich. Entweder alles oder nichts! Und das Geld wird halt meist mit der Zugspitze gemacht (und der größte Kostenpunkt ist die Zahnradbahn...)
Tante Edith schreit: Geld ist das Hauptproblem in Garmisch. Immer schon gewesen
finde gerade leider die Quelle nicht mehr aber bis Mitte der 90ger wurden jedes Jahr Gewinne gemacht - die aber leider ovn den damaligen Eigentümern gleich aus der Firma rausgezogen wurden. So ergab sich einerseits der Investitionsdruck der letzten Jahre und andererseits der Mangel an Gästen aufgrund veralteter Anlagen und fehlender Beschneiung.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 09.11.2009 - 14:53

Wie ist eigentlich der aktuelle Stand bezüglich Kandahar-Express.
Hat der mittlerweile seinen TÜV Seegen, damit der pünktlich vor Weihnachten in Betrieb gehen kann?
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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Seilbahnjunkie » 09.11.2009 - 19:58

Wenn ich das alles so lese, dann könnte man auf die Idee kommen Garmisch wäre ein reines Nostalgiegebiet. Hat denn niemand bemerkt, dass dort in den letzten Jahren einiges investiert wurde? Im Classic Gebiet sind die vier Hauptbahnen jetzt alle moderne, kuppelbare Bahnen. Und auch auf der Zugspitze gibt's mtlerweile immerhin ne 6er KSB. Nicht zu vergessen die neuen Züge für die Zahnradbahn und die restlichen Investitionen z.B. in den Pistenbau für die WM. Ihr tut gerade so als würde dort oben garnichts laufen. Klar könnte mehr passieren, aber man sollte es nicht übertreiben.


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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 09.11.2009 - 21:53

Genau da liegt das Problem!
Die Pendelbahnen Hausberg und Kreuzeck waren bei ihrem Umbau/ Ersetzen schon 20 Jahre hinter der Zeit.
Selbst nach der WM hat Garmisch nur 2 Kuppelbare Lifte in extrem empfindlichen Höhenbereich.
Es müßte sehr viel mehr passieren und vor allem in Schneesicheren Höhenlagen.
Bernadien wäre da ein Kandidat, hier könnte man eine Landschaftlich herrliche Piste mit einem modernen Lift kombinieren. Der lange SL ist wirklich nicht mehr Stand der Technik, ausserdem ist ab Hexenkessel Schluß mit Beschneiung.
Garmisch befasst sich lieber mit dem Neubau eines fünf Sterne Hotels als mit der Sanierung des Skigebietes.
Auf der Zugspitze müßte sich was bewegen.

Gletscherrettung durch Abdeckung und Beschneiung
Ersatz des SL Wetterwandeck durch eine KSB und den Ausbau der Piste
Nutzbarmachung des Brunntales als breite Piste ggf auch Bau einer KSB

Diese Höhenlage wird bei der zu erwartenden Erwärmung eine exorbitante Bedeutung zukommen.
Die ausgebauten Talabfahrten liegen in der Höhenlage auf Mittelgebirgs Niveau.
Das wird noch eine böse Überraschung.....
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von wildkogel » 09.11.2009 - 22:37

Ich sehe es genauso!!!
Vorallem auf der Zugspitze sollte endlich was gehen in Sachen Beschneiung. Ich weis nicht was die Gesetzeslage zulässt aber man sollte den Gletscher mit allen möglichen Techniken versuchen zur Retten bzw. länger am Leben zu erhalten. Die jährlichen Abdeckungsfolien sind meiner Meinung nach nur dafür da, dass es so aussieht als würde man etwas tun. Denn die kleine Fläche, die die BZB abdecken können sie sich eigentlich auch schenken.Die Lebensdauer des Gletscher wird nicht sonderlich verlängert.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Wiesel » 09.11.2009 - 22:58

Die Bernadein-Abfahrt ist so ein Thema für sich.
Ich persönlich fahre die Piste auch gerne mit dem langen Lift.
Dort würde sich eine lange EUB sehr gut anbieten. Allerdings fehlt es dort in der Ecke komplett an Einkehrmöglichkeiten. Das nächste wäre erst die Hochalm, aber wenn man dort erstmal ist, kommt man nur über große Umwege wieder zurück zur Bernadein. Das ist gleich der nächste Punkt. Die Bernadein ist nur von den Gipfelstationen Alpspitzbahn/Hochalmbahn mit Skiern erreichbar, und das auch nicht gerade für Anfänger, denn der Hang am Osterfelder hinunter ist schon sehr anspruchsvoll. Die Bernadeinpiste selbst aber ist widerum eher für Anfänger reizvoll. Also braucht es eine Zubringerbahn zum "Bernadein-Gebiet".
Einfache Lösung wäre eine Sesselbahn von der Hochalm hinauf zur Bergstation der Bernadeinlifte. Das wäre dann auch gleich eine Wiederholungsbahn für die, die gerne den anspruchsvollen Hang zur Hochalm hinunter fahren. Dazu noch eine KSB in den Talkessel hinauf (dort wo man vom Osterfelder hinunterkommt, denn da ist es sehr schattig, hält sich der Schnee auch lange).
Noch interessanter wäre eine 3SB vom Hausberg hinüber zum Bernadein-Gebiet. Dazu wie gesagt am Bernadein noch ein paar zusätzliche Pisten eröffnen udn schon hat es da hinten ein ideales Skigebiet, welches bei einer Verbindung über den Hausberg auch relativ schnell erreichbar wäre.

Soviel zu den geheimen Wünschen eines Garmischers

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von McMaf » 09.11.2009 - 23:22

Warum sollte es für den Skibetrieb so ungemein wichtig sein den Gletscher zu "retten"? Ob mit oder ohne Gletscher: Früher öffnen und später schließen tut man trotzdem nicht.
Der Gletscher ist doch im Prinzip nur noch ein Marketinggag. Für den Skibetrieb hat er null Bedeutung.
Die Gletscherplanen sollen auch nicht den Gletscher retten, sondern nur die momentan noch bestehenden Gletscherstützen der Skilifte schützen. Da gehts niemanden drum die "Lebensdauer" des Gletschers zu verlängen.
Ich behaupte mal dass man langfristig auf jeden Fall günstiger wegkäme wenn man nach dem kompletten abschmelzen des Gletschers alles schön planiert und die Lifte neu aufstellt oder meinetwegen ne KSB an gleicher Stelle baut.
Dann wären zumindest die aufwändigen Umsetz- und Schneeverschiebungsaktionen Schnee von gestern.

Ansonsten sehe ich die Situation so wie Seilbahnjunkie. Das Hausberg/Kreuzeck-Gebiet ist im Prinzip voll ausgebaut. Alle wichtigen Anlagen sind kuppelbar, es ist so gut wie alles beschneit und die Pisten sind gut ausgebaut (Bsp. Kandahar und Skiwegtunnel). Ich wüsste nicht wo es in diesem Bereich jetzt noch Verbesserungsbedarf geben würde.
Einzig bleibt dann natürlich noch das Osterfeldergebiet. Aber mein Gott, in den meisten Skigebieten gibts ne Ecke die nicht zu 100% ausgebaut ist. Das ist jetzt keine garmischer Besonderheit. Natürlich sind die Pisten da oben im Bernadeinbereich sehr schön und eine schnellere Sesselbahn wäre wünschenswert, aber fürs erste ist das völlig in Ordnung. Die sollen lieber mal zusehen das jetzt was Geld reinkommt und das ganze auf soliden Füßen steht.
Den einzigen großen Kritikpunkt den ich noch habe ist nur der Übergang von der Hochalm zum Kreuzeck. Dieser Seillift macht wirklich keinen guten Eindruck. Da könnte man meiner Meinung nach mit ner relativ bescheidenen Investition viel erreichen.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Wiesel » 10.11.2009 - 00:40

McMaf hat geschrieben:Kreuzeck...Dieser Seillift macht wirklich keinen guten Eindruck. Da könnte man meiner Meinung nach mit ner relativ bescheidenen Investition viel erreichen.
Ja, dieser Seillift hat schon manche Nerven gekostet. Besonders lustig wirds immer dann, wenn der mal stehenbleibt (und das kommt häufig vor). Wenn mann dann zufällig grad am Lift hängt, dann heißt es ausharren, denn aus der Mulde kommt man sogut wie gar nicht raus, wenn rechts auf der Piste hoch der Schnee liegt. Und wer es doch versucht, der rutscht dann meist rückwärts den Hang runter :-)

Aber was solls, der Seillift gehört einfach zum Kreuzeck.
Übrigens und das ist kein Scherz: in Serfaus habens oben auf dem Lazid-Gipfel auch so einen Seillift aufgestellt, damit man die 50 Meter zur Station nicht hinaufskaten muss.

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Re: Neuheiten von der Zugspitzbahn AG

Beitrag von Downhill » 10.11.2009 - 10:09

Leute... bitte bleibt mal etwas auf dem Boden, die Spekulationen und Unwahrheiten hier schießen ja total ins Kraut.
Folgendes wurde hier auf den letzten zwei Seiten von verschiedenen Leuten als "Fakt" dargestellt:
- die Zugspitze ist Naturschutzgebiet
- Olympia kommt definitiv nicht
- der Erhalt des Schneeferners ist unabdingbar für den Skibetrieb
- das Classicgebiet ist völlig veraltet
- eine Bahn mit Talabfahrt übers Gatterl ist problemlos möglich (war überhaupt schon mal jemand da?)
- Beschneiung zur Rettung eines Gletschers ist über eine Trinkwasserleitung möglich (da wären ja alle Speicherseen überflüssig)
- Skibetrieb im Classicgebiet ist bald nicht mehr möglich (Glaskugel?)

Alles definitiv falsche Behauptungen, damit auch die zugehörigen Diskussionen reichlich sinnlos...


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