Freitag abend gings erst mal nach Neusorg. Dort übernachteten wir und berieten uns bei ein paar Bier, wie wir denn die nächsten beiden Tage möglichst Seilbahnintesivst verbringen könnten (ist da nicht so wie in den Alpen, wo es um die Ecke gleich die nächste Bahn gibt).
Da die Ochsenkopfbahnen erst um 9:30 losfahren, konnten wir entspannt Frühstücken. Anschliessend gings gen Fleckl, aber hey, da ist ein Hang! Also hart Backbord, "warmschauen" in Mehlmeisel:
schöner breiter Hang, optimal beschneit. Eine 6KSB wär hier was... letzte Saison immerhin mehr als 100 Skitage, da kommt manches Alpengebiet nicht mit.
Doppelschleppliftanlage
auf der anderen Seite steht auch noch ein SL (Hersteller fällt mir grad nicht mehr ein).
In meiner Euphorie hatte ich natürlich vergessen, meine Wanderschuhe anzuziehen - blöd am Herbst ist der Tau. So waren meine Schuhe nun total nass. Naja, egal, weiter nach Fleckl. Dort zog ich dann erst mal meine Wanderschuhe an (mit denen kann ich aber nicht gut Auto fahren...).
Nun also 2 2KSB/B von Leitner - eher selten solche Anlagen. Wir wurden hier sehr freundlich empfangen, kamen mit den Leuten ins Gespräch und durften uns auch die Anlagen ausgiebig anschauen. Die Sommerrodelbahn testeten wir auch noch, da mein Rodel beim ersten Mal kaputt war (oder mein Bremsen zu stark...) mussten wir 2x die zwar schon ältere, trotzdem super in Schuss und interessante Bahn fahren.
Talstation Ochsenkopf Süd.
Strecke - flach, lang. Eine blaue Abfahrt wird erschlossen, leider (Danke liebe Naturschützer!) unbeschneit. Gibt auch eine Mountainbikestrecke die gut angenommen wird (wär auch mal was für mich, die sieht nicht so extrem aus).
Strecke.
weiter gehts rauf.
Funkmast nicht zu übersehen (jaja, aber Seilbahnen verschandeln die Umwelt - immerhin macht der Mast nicht noch "schwusch-schwusch" wie die Propeller...)
Bergstation.
Strecke bei der Talfahrt (die erfolgte aber erst nach der Fahrt mit der Nordbahn, ich stell aber hier die Bilder pro Lift rein).
dito. Keine hohen Berge in Sicht (nach 2 Jahren Tirol etwas ungewohnt
Talstation. Extra für uns wurden alle Bewohner der Gegend hingekarrt, damit es eine möglichst lange Schlange gab
Vom Ochsenkopf liefen wir (Bewegung muss auch mal sein) runter zur Sommerrodelbahn (da der Ausstieg nur auf der Auffahrtsseite ist und die Bahn nur 1,x m/s macht hätte die Tal- und anschliessende Bergfahrt wohl länger gedauert), fuhren nur bis zur Mittelstation hoch und anschliessend nach der 2.Rodelei dann ganz rauf.
Bergstation. schon älteres Modell.
einen Blick auf dei Talabfahrt warfen wir schnell auch noch, nicht sonderlich breit dafür optimal beschneit. Eine Verbreiterung ist nur schwer möglich, ein zünftiger Sturm würde mal gebraucht
Mittelstation. Ohne Kuppelstelle, deshalb muss die Bahn im Sommer sehr langsam laufen.
Schanzenanlage.
alter Talschlepper. Steht neben der Talstation der 2KSB-B, ist aber privat. Ganz schön fertig, wird aber etwas modernisiert (TÜV...
dito.
Talstation. Der hintere Bau ist die alte Talstation der Vorgänger 2SB.
Strecke. Auch diese kein Kind an Steilheit.
Strecke.
Strecke.
Bergstation.
Nun wie oben beschrieben gings wieder runter, Mittagspause (ja, wir hatten hier so lange gequatscht und alles angesehen, da vergeht die Zeit wie nix...) gemacht. hmm, wie nun zum nächstne Ziel? Navi schlägt was komisches vor, ach ja, kennt die Tschechei nicht (DVD Westeuropa hört an der Grenze auf). Karte raus, ok, über Chleb und dann rauf. Das passt. Los gehts, zügig voran, wir haben ja keine Zeit...