Grausamer Tierversuch im Ötztal

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siri
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von siri »

Pilatus hat geschrieben:
z.B. interessiert es mich nicht im geringsten wie es auf dem Mars oder Saturn aussieht, aber der Hauptgrung wird wohl der sein, dass sehr viele Forscher mit solchen Untersuchungen ihren Lebensunterhalt verdienen, also braucht man irgend etwas zum Erforschen :twisted:
Das ist eine Sau blöde Aussage und ich hoffe wenn du dir das nächste Mal ein Bein brichst macht man dir nen Aderlass! Oder reibt dir den Kopf mit Salz ein oder sonst ein mittelalterlicher Hokusbokus...

Ich wünsche ja niemanden etwas, aber vielleicht kommst Du mal in eine Lawine und kannst uns berichten wie das so war in den letzten Sekunden wenn man durch Forschungsergebnisse herausgefunden hat ob Du gleich erstickst oder erfrierst :roll:

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HBB
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von HBB »

Petz hat geschrieben:Unter dem Mäntelchen der wissenschaftlichen Notwendigkeit wurden auch im dritten Reich diverse abscheuliche Versuche unter anderem auch von Wissenschaftlern begründet,
Genau das ist der Punkt, den ich weiter oben mit den abhanden gekommenen Maßstäben angesprochen habe - die sind nämlich einigen hier völlig abhanden gekommen. Ihr könnt das doch nicht ernsthaft mit den grausamen Menschenversuchen im Dritten Reich vergleichen.

Nochmal zur Erinnerung: Es geht hier um ein paar Tiere! Man kann über Tierversuche geteilter Meinung sein, das ist ja wohl ganz klar. Aber mit solchen haarsträubenden Vergleichen relativiert man die grausamen Verbrechen im Dritten Reich und beleidigt die Opfer.
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von TPD »

Irgend in einem Artikel wurde doch erwähnt dass der Versuch genehmigt worden ist.
Entweder ist diese Behörde eine reine Farce und somit überflüssig, weil sie jeden Blödsinn bewilligt oder der Versuch hat doch irgend einen Sinn, der von einem Laien nicht verstanden wird.

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Klar ist es verrückt wenn die halbe Welt unter Hunger leidet und Milliarden buchstäblich in den Himmel geschossen werden. Andererseits darf man nicht vergessen dass dank der Raumfahrt auch neue Materialien entwickelt worden sind, die Heute der Allgemeinheit einen Nutzen erbringen.
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von 3303 »

TPD hat geschrieben:Irgend in einem Artikel wurde doch erwähnt dass der Versuch genehmigt worden ist.
Entweder ist diese Behörde eine reine Farce und somit überflüssig, weil sie jeden Blödsinn bewilligt oder der Versuch hat doch irgend einen Sinn, der von einem Laien nicht verstanden wird.
In der Regel genehmigen Behörden das, wofür laut Gesetz ein Rechtsanspruch auf eine Genehmigung besteht.
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Pilatus
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Pilatus »

Nochmal zur Erinnerung: Es geht hier um ein paar Tiere! Man kann über Tierversuche geteilter Meinung sein, das ist ja wohl ganz klar. Aber mit solchen haarsträubenden Vergleichen relativiert man die grausamen Verbrechen im Dritten Reich und beleidigt die Opfer.
Naja, Schimpansen sollen es bis auf die kognitiven Fähigkeiten eines 4 jährigen Kindes schaffen, da muss man sich schon fragen wo die Grenze liegt! Wenn man nämlich das so einen Affen tötet (ok, ich weiss hier gehts um Schweine, die sind noch ein paar Bewusstseinsebenen weiter unten) dann kann man nämlich auch gleich an Kleinkindern experimentieren. Womit wir wieder bei der Thematik oben angelangt wären.
Ich bin absolut für Tierversuche, trotzdem sollte man evtl. etwas weiter überlegen als bloss zu sagen "das sind ja eh nur Tiere".
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Petz
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Petz »

HBB hat geschrieben:Genau das ist der Punkt, den ich weiter oben mit den abhanden gekommenen Maßstäben angesprochen habe - die sind nämlich einigen hier völlig abhanden gekommen. Ihr könnt das doch nicht ernsthaft mit den grausamen Menschenversuchen im Dritten Reich vergleichen.
Sehr wohl wenn man ein Tier nicht als Sache (wie es im Moment noch juristisch gesehen wird) sondern als Lebewesen einstuft wobei mein Gedankengang in keinster Weise die grausamen Verbrechen der Nazis verharmlosen sollte sondern ich Tiere auf eine vernünftige juristische Ebene hochgestuft sehen möchte. Dazu gehört eben auch, daß man alle nicht unbedingt für die medizinische Forschung nötigen Versuche an Tieren unterlässt und sowohl bei den Versuchen wie auch beim Schlachten sicherstellt, daß das Tier dabei nicht in irgendeiner Weise leiden muß. Das Schächten selbst und der Import durch Schächten produzierten Fleisches sollte meiner Ansicht nach zumindest dann in jeden Falle untersagt werden wenn das Tier nicht vorher vollständig narkotisiert wurde.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Arlbergfan »

Jetzt gehts völlig rund im Ötztal. Was Schweine alles bewirken können...

Bombendrohung in Sölden
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von 3303 »

Die Intelligenz der für die Drohung verantwortlchen Person scheint nicht besonders hoch zu sein ;-)
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Petz
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Petz »

3303 hat geschrieben:Die Intelligenz der für die Drohung verantwortlchen Person scheint nicht besonders hoch zu sein ;-)
Unterschreitet mal sicherlich eindeutig den IQ der Schweine :!:....zusammengerechnet...:P :rofl:
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Xtream »

es kommt noch besser!

Schwein gesprengt
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Petz
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Petz »

Xtream hat geschrieben:es kommt noch besser!
Schwein gesprengt
Bei manchen Wissenschaftlern sollte man wirklich mal nen IQ - Test machen bevor man sie auf die Weltgeschichte loslässt.

Mit der folgenden Sprengung hab ich allerdings kein Problem; eigentlich wollte man sich da die Aufräumarbeiten der gestrandeten und bereits längst verendeten Walkadaver durch die Sprengung ersparen weil man die Überreste einfach ins Meer "schießen" wollte aber offensichtlich hatte da der Sprengmeister irgendwas ziemlich falsch berechnet - gottseidank gibt´s noch keine Geruchsvideos...:rofl:

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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von starli2 »

Soweit ich das letztens gelesen hab, ging es in dem Versuch darum, dass Personen, die eigentlich für tot erklärt werden müssten (weil schon zu lang erfroren usw.), unter gewissen Umständen, bei bestimmten, bisher unbekanntem Zusammenspielen von Sauerstoff und Erfrierung, aufgetaut und wiederbelebt werden können, ohne dass sie größere Schäden davon tragen - und das finde ich, rückt den Test durchaus in ein sinnvolles Licht.
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von stavro_ »

^^ wird das nicht jetzt auch schon nach einer hirntoddiagnostikist versucht ???
ich glaub schon, daß alle geborgenen, auch wenn sie keine lebenszeichen mehr von sich geben,
noch ins spital gebracht werden, oder ?
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Dachstein »

stavro_ hat geschrieben:ich glaub schon, daß alle geborgenen, auch wenn sie keine lebenszeichen mehr von sich geben,
noch ins spital gebracht werden, oder ?
Grundsätzlich dürfte das daran liegen, dass man einen Amtsarzt braucht, um den Tod feststellen zu können. Selbst ein Rettungssanitäter darf nur einen vorläufigen Tod feststellen, wenn es sich um eindeutige Todeszeichen handelt (Totenflecke, Totenstarre, Verwesungserscheinungen, Verletzungen, die mit dem Leben nicht vereinbar sind (Enthauptet oder ähnliches)). Ansonsten ist das volle Programm zu fahren. Der Notarzt kann dann sagen, ok, es hat keinen Sinn mehr (NACA7), dennoch braucht es jetzt immer noch einen Amtsarzt.
Eventuell soll mal Gerrit erläutern, wie das genau abläuft.

MFG Dachstein
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Pilatus »

Der Notarzt kann dann sagen, ok, es hat keinen Sinn mehr (NACA7), dennoch braucht es jetzt immer noch einen Amtsarzt.
Zumindest in der Schweiz braucht es bei aussergewöhnlichen Todesfällen (z.B. Lawinenopfer, Mordopfer, Selbstmorde etc.) die Unterschrift des Amtsartztes, um den Tod "offiziell zu machen".
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von stavro_ »

Dachstein hat geschrieben:
stavro_ hat geschrieben:ich glaub schon, daß alle geborgenen, auch wenn sie keine lebenszeichen mehr von sich geben,
noch ins spital gebracht werden, oder ?
Grundsätzlich dürfte das daran liegen, dass man einen Amtsarzt braucht, um den Tod feststellen zu können. Selbst ein Rettungssanitäter darf nur einen vorläufigen Tod feststellen, wenn es sich um eindeutige Todeszeichen handelt (Totenflecke, Totenstarre, Verwesungserscheinungen, Verletzungen, die mit dem Leben nicht vereinbar sind (Enthauptet oder ähnliches)). Ansonsten ist das volle Programm zu fahren. Der Notarzt kann dann sagen, ok, es hat keinen Sinn mehr (NACA7), dennoch braucht es jetzt immer noch einen Amtsarzt.
Eventuell soll mal Gerrit erläutern, wie das genau abläuft.

MFG Dachstein
nein, mit dem amtsarzt hat das nichts zu tun. klar kann nur ein arzt die todesfeststellung machen, aber danach kann der verstorbene zb der bestattung übergeben werden (mußte ich als sani zum glück nur einmal mit ansehen). die totenbeschau macht dann später der amtsarzt, aber das muß eben nicht im spital sein.

wie das aber bei unfällen wie lawinen verschüttungen gahandhabt wird, weiß ich nicht.
das wäre meine eigentliche frage gewesen. hab ich vielleicht etwas schlecht formuliert.

lg stavro
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Dachstein
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Re: Grausamer Tierversuch im Ötztal

Beitrag von Dachstein »

Ok, dann haben wir uns missverstanden (und ich hab meins auch etwas missverstänlich formuliert).
die totenbeschau macht dann später der amtsarzt, aber das muß eben nicht im spital sein.
Genau das meinte ich - du braucht wen (Arzt), der den Totenschein ausfüllt. Egal wo das passiert, der Leichenbeschau muss stattfinden. So habs ich zumindest in Erinnerung aus meiner Zivizeit.

MFG Dachstein

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