Nachdem Nuno, Maarten und bergfuxx Freitag spontan vor meiner Haustüre standen und bergfuxx seine Mitfahrer schon deutliche alkoholisierungsmerkmale aufweisen konnten. Wurden meine Biervorräte noch geplündert und auf üblichen Niveau diskutiert.
Scheinbar waren wir nicht die einzigen an diesem Abend in dem Zustand, so rief snowflat, unser „Flachschnee“ noch angeschlagener an und erzählte uns irgend einen komischem Mist über elisabett, was leider hier nicht weiter geklärt werden kann. Letztendlich verabredeten wir uns für ein paar Stunden weiter um die Baustelle der neuen Palüdbahn in Augenschein zu nehmen. Niemand rechnete wirklich damit, dass snowflat dies noch wusste, aber er stand wirklich vor meiner Haustüre, war allerdings etwas sehr ruhig.
Wir fuhren dann nach ausgiebigen Frühstück Richtung Brand. Nicht unerwähnt sollten hier die Frikadellen vom Fidelisbäck bleiben, die den ganzen Tag über mehrmals geschmeckt haben, aber leider zum Schluss das Ketschup nicht mehr herausschmeckbar war. Mit den Stau-umfahrungstricks ging es dann doch einigermaßen schnell. Was allerdings auffällig war, dass Snowflats Auto wohl einen Wasserschaden hat, es plätscherte häufiger
Dorfbahn Brand am Mittag 12:03Uhr, its Teatime
In Brand angekommen, wurden wir von Willi freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, dass Mittagspause sei. Willi hatte seine tägliche Teatime. Dies veranlasste uns die Führungsetage zu informieren (
Wir sind also durchs Dorf gelaufen und haben festgestellt, dass Tennis in Brand mit mehr als einem Ball gespielt wird!
Außerdem scheint Brand sich zu einem Nordischen Zentrum wandeln zu wollen, denn es ist schon ein „Fislaufplatz“ ausgeschildert. Was das ist wissen wir nicht genau, gesehen haben wir nur einen Eislaufplatz, allerdings ohne Eis, in dem Fall wohl ein Laufplatz.
Desweiteren verdurstet man in Brand wenn man in der Mittagssonne ist, denn der Sparmarktchefmensch macht wohl zusammen mit Willi Teatime.
Die alte ausgediente Station der Palüd DSB von Ludwig Steurer
bergfuxx und snowflat sitzen nochmal Probe und sind der Meinung: "Das darf man nicht abreissen, das ist ein Wunderwerk der Technik!"
Aus diesem Grund wurde die Bahn nochmals genau unter die Lupe genommen:
Klemme der altgedienten Bahn
Stütze zwei der Bahn
Seilscheibe
Zustieg zum Antriebsbereich über die Treppe nach neuster UVV.
Antrieb
Schöner Blick auf die ungewöhnliche Antriebslösung mit Riementrieben
Da Yeti01 im Urlaub ist muss man ein bischen helfen und die Abschlusswartung übernehmen, heute wurde "geschmiert"
und auch Alpinforumsführungen musste ich spontan übernehmen, hab mein bestes gegeben, obwohl nicht nur deutschsprachige Teilnehmer dabei waren hat es gut geklappt
Trotz allem habe ich bei der Führung von den Teilnehmern wohl etwas zu viel verlangt, dass diese sich erstmal ausruhen mussten. Nuno geniesst und schweigt
Nachdem sich alle Teilnehmer nun wirklich schweren Herzens von dieser doch betagten und verdienten Bahn verabschiedet habe sind wir also hoch zur Baustelle!
Auch hier weider ein paar ungewöhnliche Dinge. Brandner Art Kaninchenställe zu bauen
Wir sprachen den Kaninchenbesitzer an und erfuhren, dass dies eine Trainings- und Weiterbildungsalage für Kanninchen sei, auf der das Hoppeln besonders geschult werden soll.
Auf dem weiteren Weg hatten wir etwas Diskussionsbedarf, denn eigentlich war es nicht so gedacht, dass hier Niederländer langlaufen sollten, aber wir konnten den Grundbesitzer überreden, er fand unsere beiden dann doch ok
Hier steht dann auch schon ein Bagger, der hat schon das Revier markiert
und der in der Nähe ansässige Seilbahnhersteller hat schon ein paar Teile angeliefert!
Auch die Stützenstandpunkte sind schon markiert
wat dat? Snowflat mit Stock im A...?
Was wir allerdings festgestellt haben und was uns sehr traurig und bestürzt macht, ist, dass der wunderschöne Vogelbeerbaum genau da steht wo die Stütze zwei hinkommt.
Hier die Stütze
und hier der Vogelbeerbaum Bei der NAcht (insider)
Maarten kämpft um seinen Liebling
Ausserdem hängt damit noch ein weiteres Problem zusammen, denn der Baum dient als Schilderträger für die Wildschutzzone.
ein Bergfuxx im Sommerschlaf, in seiner wildschutzzone, der leider durch lärmende Apresski-Touristen aus unserem nordwestlichen Nachbarland geweckt worden ist. Dem Vernehmen nach sollten das die letzten verbliebenen Teilnehmer des Alpinforumsweltcups sein, die bis jetzt in Brand Apressski gemacht haben.
Wildfütterung 2, Höhe 1100m
sabber, endlich Wasser, Spar hatte ja zu
Noch etwas recht undurchdachtes ist, dass man bei der Baustelleneinrichtung nicht dran gedacht hat eine kleine Brücke über den Bach zu machen, so ist es Seilbahnfetischisten nicht möglich die Trasse ohne Umwege abzulaufen, dies ist ein Minuspunkt in dem ansonsten doch freundlichen (ausser es ist Teatime) Brand.
Hier der ungefähre Trassenverlauf
Wir liessen uns nicht beirren und gingen über den Palüdweg nach oben.
Snowflat gab richtig GAs
Schnee gabs nach Auskunft des etwas verwirrt schauenden Touristen oben nicht mehr. Es war warm und Bergfuxx drohte zu unterhopfen. Wir freuten uns auf den Melkboden, aber auch dieser war geschlossen, UMBAUARBEITEN! Son Mist!
Sogar die ganz alte Station des Palüdliftes steht noch, allerdings mit Defekt
Glattjochbahn
Also weiter zum angetrunkenen Wirt der Palüdhütte, der uns sehr zuvorkommend bedient hat.
Schneiteich am Palüd
Nach Ausgiebiger Pause ...
...setzten wir unseren Weg fort zur sogenannten Negerkopfhütte am Furzol, in Werbeprospekten heißt sie immer Niggenkopfhütte.
snowflat, nuno, oscar, maartenv84
Harry der Wirt war sehr begeistert uns zu sehen, aber eben auch ein bisschen im Stress, er war alleine, aber hat dies erst später gemerkt.
Niggenkopf Bergstation
Gulmabahn
Jetzt schnell noch die Abfahrt runter zur Dorfbahn Bergstation, die Bergfuxx zu schnell nahm und doch kräftig abschwingen musste, wobei der Belag der Schuhe sich vom Schuh löste. Falsch gewachst! Er hat sich sozusagen verwaxt.
Dorfbahn Station:
Bullis hätten wir gerne gesehen, aber aufgrund der flachen Schneelage sind die alle in Sicherheit gebracht worden.
Manni machte uns Karten klar für die Talfahrt und wir gondelten schön gemütlich Richtung Talstation.
Jetzt stand noch der Besuch bei Yeti01 an, der aber nicht sehr lang war, da er noch das Fahrrad seiner Tochter montieren musste und mehrmals telefonisch dazu aufgefordert worden ist.
Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut, meinem Spontanbesuch alles zu bieten was die Weltmetropole Lindau-Langenargen zu bieten hat so wurde Buggy engagiert alles zu geben und ein Mega-Geiles Feuerwerk am Kirmesplatz abzufeuern. Dies ist ihm sehr gut gelungen spogar Herzchen hats in den Abendhimmel geschossen.
Leider hats der Tourist aus Wanne-Eickel nicht verkraftetund ist nach Hause. Wir sind hatten deutlich bessere Laune als die Spiesser um uns, die doch wirklich bei Live-Musik meinen über hochgestochen Themen diskutieren zu müssen. Ich glaube es war für sie etwas anstrengend, da Biebänken etnweder vibriert haben oder duch das tanzen auf ihnen doch sehr wackelten. Leise singen ist auch nicht unser Ding!
Es war ein cooler Tag, mit einer Baustelle von der man noch nicht viel sieht, und einem Besuch bei Charlie, der zum Zweiradmechaniker zu mutieren zu scheint.
Der Standesgemässe Abschluss des wochenendes fand dann im Neusserfernerhaus statt mit einem deftigen essen in der Salzburger hochalm
Skipiste des Neusser Ferners "Black Highlander"
Hier hat man Buggy in Stein gehauen und ihm ein Monument erstellt für seine hervorragenden Leistungen beim Alpinforumsweltcup!
Wer lieber jetzt einen Bericht nur mit Seilbahnstützen gesehen hätte hätte diesen eben nicht lesen sollen. Dumm gelaufen, wir können halt nicht anders