Also mal wieder das Ränzlein geschnürt und auf nach Lenggries. Nach guten 50 min. Fahrzeit ging es dann um 8:20 Uhr bei angenehm kühlen 9°c mit der zweiten besetzten Kabine der fast schon historischen Brauneckbahn nach oben.
Geplant hatte ich folgende Route:
Von der Bergstation am Brauneck über die Latschen- und Achselköpfe über den Ostanstieg zum Gipfel der Benediktenwand. Rückweg über den Südabbruch der Benediktenwand (Altweibersteig) weiter unterhalb der Südflanke und der Achselköpfe querend über die Strasseralm retour zur Bergstation der Brauneckbahn.
Auffahrt: Rückblick zur „Talstationsscheune“ der Brauneckbahn. Die Scheunenoptik passt optimal ins Landschaftsbild. Ich finds cool. Allerdings müssten die Bäume an der Trasse mal wieder gestutzt werden. Einige Äste hängen fast bis auf das Tragseil.
Der Frühnebel begann sich schon zu lichten
Nebelstimmung über Lenggries
Bergstation mit dem bekannten „Stützenkuriosum“
Blick gen Südwesten. Der Nebel in den Tälern hielt sich hartnäckig
Gipfelkreuz des Brauneck
Weiter geht’s über den Kamm des Stangeneck Richtung Latschenkopf
Blick auf den Idealhang, rechts darüber der Hintere Latschenkopf (1667m)
Pano gen Südwest Richtung Karwendel
Bergstation DSB Finstermünz
Idealhang und Hinterer Latschenkopf
Vorher galt es noch den Vorderen Latschenkopf (1670m) mitzunehmen.
Blick vom Vorderen Latschenkopf über die Achselköpfe auf das Tageshauptziel:
Der lange Kamm der Benediktenwand. Der eigentl. Gipfel befindet sich auf dem Buckel rechts der Bildmitte.
Das Murnauer Moos liegt noch unter dichtem Nebel. In der Bildmitte im Hintergrund die Ostseite des Hörnlekammes. Im Vordergrund rechts die Probstwand
Weiter geht’s zum Hinteren Latschenkopf
Auf dem Weg dorthin. Blick hinab zur Stie-Alm und Auslauf des Idealhanges
Blick vom Hinteren Latschenkopf auf die Achselköpfe und die Benewand.
Blick zurück auf den Wegverlauf über den Kamm des Stangeneck aufs Brauneck. Links ist der Vordere Latschenkopf zu sehen.
Ab nun gehts auf teilweise sehr speckigem Fels weiter in ständigem Auf und Ab über die zahlreichen Achselköpfe.
Felsdurchschlupf
Der nächste Achselkopf.
Irgendwo zwischen den Achselköpfen: Blick zurück auf den Hinteren Latschenkopf mit seinem steilen Südabsturz.
Blick nach Norden zum Blomberg
Die Ostseite des Gipfelkammes der Benewand. Vorher muß rechts noch ein weiterer der Achselköpfe überschritten werden. Die Überschreitung dieser Zacken ist mit recht viel Kraxelei verbunden und das stetige Auf und Ab durchaus kraftraubend.
Wegverlauf – Immer mal wieder ein bisschen Kraxeln macht das ganze recht kurzweilig
Nochmals Rückblick über den Kamm der Achselköpfe. Hinten links Vorderer und Hinterer Latschenkopf.
Unterer Teil des Schlußanstiegs zum Gipfelkamm der Benediktenwand
Der Gipfel in Sicht
Gut besuchtes Gipfelkreuz der Benediktenwand (1801m)
Blick über die Aufstiegsroute. In der Bildmitte unter dem kleinen Wolkenfetzen das Stangeneck, dahinter das Brauneck
Westblick in die Ammergauer Alpen und zum Estergebirge
Der Walchensee falls mich die Perspektive nicht täuscht
Leider nur trübes Pano Richtung Karwendel
Abstieg durch den Südabsturz über den Altweibersteig Richtung Bichler Alm
Achselköpfe von unten. Oben über den gezackten Kamm verläuft in stetigem Auf und Ab der Anstiegsweg.
Eine nette Bank – dazu noch unbesetzt - auf einem Gipfelchen unterhalb der Achselköpfe lud zu einem kurzen Nickerchen in der Sonne ein.
Süd-Ost-Flanke der Benediktenwand. Im Vordergrund die schön hergerichtete Hintere Scharnitz-Alm (unbewirtschaftet – frisches Brunnenwasser gibt’s jedoch gratis) zu der man von links stößt.
Da ich leider keinen der hier zahlreich lebenden Steinböcke zu Gesicht bekam, musste ich hiermit vorlieb nehmen.
Der Latschenkopf kommt wieder in Sicht. Angenehm sonnig geht’s über Almwiesen weiter zurück zum Brauneck
Durch dieses Kar kommend erreicht man weglos und ziemlich matschig die hintere Krotten-Alm.
Weiter geht’s schmal und matschig durch schattigen steilen Bergwald…
…zur Strasser-Alm, wo endlich ein kaltes Radler auf mich wartete und ich in der Sonne sitzend den großartigen Blick auf die nördlichen Alpen genoss und die trotz der geringen Hm-Differenz doch recht anstrengende Tour ausklingen ließ.
Pano von der Terrasse der Strasser-Alm
Alpen im Dunst
Wie heißt der markante Berg. Guffert?
Zurückblickend über Quenger-Alm zu Latschenkopf und Idealhang….
… ging es gemütlich zurück zur Bergstation der Brauneckbahn
Auf Wiedersehen Brauneck.
Bis zum hoffentlich schneereichen Winter.