Anfahrt
Weilheim – GAP – Mittenwald - Zirl – Innsbruck – Schönberg - Fulpmes
1h 50min.
Rückfahrt
dito 1h 40min
Wetter
Sonne, Blauer Himmel, windstill jedoch knackig kalt im Schatten (und davon hat die Schlick recht viel zu dieser Jahreszeit)
Pisten/Anlagen
Pistenzustand
Mix aus Kunst- und Naturschnee, viele Bereiche knüppelhart einige andere wiederum pulvrig weich (z.B. auf der 4c) Mal vereinzelt hier und da ein loses Steinchen auf der Piste aber nirgends kam Dreck oder Fels durch, also gute Bedingungen für diese Zeit. Die haben hier wirklich gut beschneit. Recht wellige Pisten, was wohl der doch noch etwas dünnen Unterlage geschuldet ist.
Wartezeiten
Morgens an der Kasse ca.15min.
SL Zirmach zur Stoßzeit wenige Minuten, meist jedoch nur ein paar Bügel
Positiv
Ermäßigte Tageskarte 28,50 € bei nahezu Vollbetrieb
(Bis auf Sl Galtalm und das Übungsgelände Froneben)
Negativ
Die Latscherei vom Parkplatz zur Talstation. Den Weg zum oberen Bereich des Parkplatzes kann man noch ein Stückweit über eine Treppe abkürzen. Will man zum unteren gelangen, muss man die Strasse entlang ziemlich weit außen rumlatschen oder die Böschungen zwischen den einzelnen Parkterrassen runterkraxeln. Wer das geplant hat hatte wohl gerade nicht den besten Tag erwischt. Ein permanenter Shuttleservice wäre hier mehr als wünschenswert. Ein paar Km weiter am Gletscher weiß man wie so was geht (falls noch Erfahrungswerte benötigt werden).
Besonders gefallen
Nicht gefallen
s.o.
Blick vom morgendlichen Parkplatz rüber zum Elfer
Auf der anderen Talseite die Serles
Rückblick aus der zweiten Sektion der EUB Kreuzjoch zur Mittelstation und auf die Gebäude der ehemaligen Bergstation der ersten Zubringer –Sektion ( links der Bildmitte) welche aus einem ESL und einer parallel verlaufenden DSB bestand. Hinten ist der Patscherkofel zu sehen.
Weitere Auffahrt durch den winterlichen Bergwald. Hier verlief früher auf gleicher Trasse eine superlange Dopelmayr DSB. Die Auffahrt dauerte so um die 20.min. Damals als Kind für mich immer ein großes Abenteuer. Da die Bahn mehrere Geländekuppen quert, sah man die Bergstation erst ziemlich zum Ende der Fahrt was die gefühlte Fahrtdauer nochmals steigerte. Ich glaube bis heute bin ich mit keiner längeren ungekuppelten Anlage gefahren. Bei Schlechtwetter allerdings nicht wirklich ein Vergnügen (trotz der an der Talstation verteilten Decken)
Weiterer Trassenverlauf
Mal ein Blick über die verschneiten Wipfel rüber zu den Kalkkögeln
Die Bergstation inkl. der Portalstütze rückt ins Blickfeld. Selbst mit der EUB ist es keine kurze Fahrt.
Rückblick zum Kreuzjoch auf der Blauen 1 Richtung Zirmach SL.
Am Fuße der Kalkkögel: Blick auf die Blaue 4c,
Auf der flachen 1 zwischen Schlicker Boden und Mittelstation Froneben
Blick zurück auf Selbige. Die Kalkögel dominieren auch hier das Ambiente.
Froneben am Ende der 1. Bergstationsgebäude der ehemaligen ersten Zubringer-Sektion ESL / DSB. Beherbergt heute u. a. Skischuloffice und Gästekindergarten.
Blick zurück
Brugger- Alm bei Froneben. Gab es in den 70ern auch noch nicht. Oftmals zog sich die Warteschlange am langen Kreuzjoch SL morgens bis auf diese Höhe am Hang. Alternativ gab es einen kostenpflichtigen Jeep-Shuttle zur Schlicker-Alm. Brachte aber auch nichts, man von dort nur mit dem Sennjoch ESL weiterkam.
Winkelstation der EUB Kreuzjoch
Im SL Kreuzjoch. Zieht recht gleichmäßig ziemlich steil hoch. Hatte ich flacher in Erinnerung.
Bergstation SL Kreuzjoch. Blick auf die imposanten Kalkkögel
In der kurzen Warteschlange am Zirmach SL. Es lief nur der linke.
Im Zirmach SL. Damals ein Kurzbügler mit Holzbügeln
Oben angekommen. Die Sennjochhütte und die BS der 4KSB Sennjoch.
Die Zirmach-Alm etwas oberhalb der TS der Zirmach SL noch im „Sommerschlaf“.
Vor der Hütte rechts neben der Tür gab es damals immer eine echte Schneebar.
Das hatte noch richtig Charme. „Charme“ hatte auch die Toilette hinter der Hütte.
Damals ein Bretterverschlag mit Donnerbalken. Ein richtiges Scheiß-„Häusl“ eben.
Winterwonderland
Wieder am Kreuzjoch. Blick Richtung Inntal mit Einfahrtstütze der EUB und Patscherkofel im Hintergrund.
Blick rüber zur Serles
Paraglider über Fulpmes
Mittag am Kreuzjoch mit Blick auf die Kalkkögel welche gerne auch die „Dolomiten Nordtirols“ genannt werden.
Blick rüber zum Sennjoch
Blick vom Sennjoch auf die leider schattige Blaue 4c direkt am Fuße der Kalkkögel. Die Abfahrt gab es damals noch nicht und ist eine echte Bereicherung für das kleine Gebiet. Auch waren hier heute die Schneeverhältnisse am besten. Während die anderen Bereiche doch kunstschneetypisch hart waren hat man diese Abfahrt wohl nur aus Naturschnee hergerichtet. Zumindest gibt es in diesem Bereich weder Lanzen noch Kanonen.
Blick von der 4c zum Schlicker Boden
Blick hoch zum Kreuzjoch. Links der Bildmitte die Zirmach-Alm, darunter die TS der Doppel-SL-te Zirmach I+II.
Das flache Übungsgelände am Schlicker Boden.
Schlicker Alm und TS SL Schlicker Boden
Gegenüber die Talstation der 4KSB Sennjoch welche einen alten Wopfner ESL ersetzte.
Die Talstation des damaligen ESL befand sich in dem hinteren Gebäude..
In der 4KSB Sennjoch. Mann hat beim Bau die Betonstützen des alten ESL weiterverwendet
und diesen lediglich neue Joche aufgeplanzt. Einige Stützen hat man noch zusätzlich verstärkt. Ein wenig Nostalgie ist somit noch erhalten geblieben.
In der 4KSB Sennjoch. Man schwebt vorbei an der TS des SL Kreuzjoch mit Blick auf die gesamte Trasse.
Zufahrt Kreuzjoch SL
Noch eine letzte Auffahrt mit der EUB:
Blick auf die andere Talseite ins Pinistal mit Elfer und Kirchdachspitzen
Letzte Sonnenstrahlen auf den östlichen Kalkkögeln.
Talfahrt mit der EUB. Blick zur Mittelstation und zur TS SL Galtalm. Dieser lief noch nicht jedoch ballerten die Kanonen auf der Abfahrt.
Mein Fazit des heutigen Tages
Eigentlich drängt sich der Gedanke auf, dass sich soviel Anfahrt für so ein bisschen Skigebiet nicht lohnt. Aber trotz der geringen Größe finde ich das Gebiet durchaus kurzweilig und dazu hat es noch ein bisschen von dem Charme, den ich aus Kindertagen in Erinnerung hatte, bewahrt. Ich denke einen Tag pro Saison kann man hier durchaus mal verbringen.
Noch besser wenn es zu einer solch frühen Opening-Zeit klappt wenn andere noch in die Röhre schauen. Hinzukommt das es landschaftlich einmalig schön ist. Allein die Auffahrt mit der EUB (Trägt ja nicht umsonst den Namen „Panoramabahn) ist es schon fast wert.