Anfahrt: Garage-Münchberg-Gefress-Bischofsgrün in gut 20 Minuten, zurück ebenso
Wetter: bedeckt, fast windstill
Temperatur: ca. -5°
Scheehöhe: ~ 1 Meter
Schneezustand: Pulver, kein Eis, kein Gras, keine Steine
Wartezeiten: 0-1 Min.
Gefallen: Schneehöhe und -zustand, Piste super präpariert, nix los, breite Abfahrten (fast breiter als lang
Nicht gefallen: kurze Abfahrten (kann natürlich keiner was dafür
Fazit:
Tagsüber hatte ich schon mehrmals einen Blick auf die Webcam der Klausenlifte Mehlmeisel geworfen, dort ging es vormittags schon zu wie am Münchner Hauptbahnhof - Gewusel auf der Piste und Gedränge am Lift. In weiser Voraussicht hab ich das dann mal sein lassen und bin zum Gehrenlift Bischofsgrün gefahren.
Wie sich herausstellen sollte, eine hervorragende Entscheidung. Bei einer Liftfahrt berichtete mir der Mitfahrer, dass in Mehlmeisel die Piste schon mittags total zerfahren war und seine Tochter für 8 Fahrten 2,5 Stunden gebraucht hat. Da war der Gehrenlift das Gegenteil: Die beiden Abfahrten abends in perfektem Zustand, mangels Gedränge problemlos die ganze Pistenbreite zum Auscarven und ca. 12 Fahrten pro Stunde. Dafür kann man die 150 Meter kürzere Abfahrt (im Vergleich zum Klausenhang) durchaus in Kauf nehmen, von den günstigeren Fahrpreisen ganz abgesehen...
Das war definitiv einer meiner besten Flutlicht-Abende in der Heimat, der schwer zu toppen sein wird! Winter Wonderland: Die Hecken und Bäumchen, die als Schutz vor Verwehungen gepflanzt wurden, sind tief verschneit:Blick Richtung Talstation:Blick von der Talstation nach oben:Trasse mit Bäumchen-Reihe als Windschutz:Die Spitze des Schneezaunes als "Höhenmesser". Der Zaun dürfte rd. 1 Meter hoch sein. Die Schneelage war übrigens auch in der Liftspur so enorm, dass einem an einer Stelle des Liftes die talwärts fahrenden Bügel fast auf Kopfhöhe entgegen kamen, sah ganz schön seltsam aus...Und jetzt noch ein paar Bilder für die Freunde der Lifttechnik:
Blick von der Schneebar in die Talstation:Erste Liftstütze: Roba nur talwärts, keine Roba bergwärts, dafür am Einstieg ein offensichtlich nachträglich eingebauter Niederhalter:Letzter Blick zurück: Der Gehrenlift ist wirklich ein Geheimtipp im Fichtelgebirge. Ich komme gerne wieder!