Den letzten (halben) Tag in Italien nutzten wir, um mal nach Mailand in die City zu fahren. Geparkt haben wir im Park and Ride Parkhaus an der Station Cascina Gobba. Dort war auch direkt unser erstes Ziel zu finden:
Über diese Brücke gelangt man über die Autobahn zur Metro Ospedale San Raffaele:
Das ist eine Art Standseilbahn, die in der Ebene fährt und die „echte“ Metrostation mit dem großen Krankenhaus verbindet:
Mit diesem Zugseil wird der Zug bewegt:
Hinter dem Tor liegt offenbar die Werkstatt:
Der Zug besteht aus bis zu 3 aneinanderkoppelten Wagen.
Ankunft im Keller des Krankenhauses:
Für diese Bahn benötigt man übrigens ein extra Ticket, die normalen Metrotickets sind hier nicht gültig.
Wir fuhren direkt wieder zurück und nahmen die Metro in die City. Eines der modernen Fahrzeuge:
Einige der alten Züge wurden modernisiert und haben auch Übergänge zwischen den Wagen erhalten:
Der berühmte Mailänder Dom:
direkt nebenan liegt eine alte Einkaufspassage:
Wer zuviel Geld hat, kann hier alles kaufen! Vom Flugzeug…
…bis hin zu Gürteln für tausende Euro…
Dahinter ist die eher unscheinbare Scala zu finden:
Mitten durch die City von Mailand fahren noch uralte (knapp 100 Jahre!) Straßenbahnen im ganz regulären Betrieb:
Die modernen Fahrzeuge sind dagegen ziemlich hässlich:
Auch dem Hauptbahnhof haben wir einen kurzen Besuch abgestattet und dort zu Mittag gegessen:
Hinter dem Hauptbahnhof fährt ein weiteres Verkehrsmittel, der O-Bus. Im Groben befahren die einen Ring um die Kern-City:
Zurück im Untergrund:
Der Vollständigkeit halber noch ein unsanierter Zug:
Die verschiedenen Linien haben übrigens unterschiedliche Stromsysteme Line 2 und 3 beziehen Gleichstrom aus einer Oberleitung, Linie 1 fährt dagegen mit niedrigerer Spannung aus einer Stromschiene neben den Schienen. Die zusätzliche Mittelschiene dient dabei als Rückleiter:
Und damit wir jetzt alle möglichen Verkehrsmittel durchhaben, nehmen wir noch die S-Bahn. Die besteht hier aus doppelstöckigen Triebzügen und Doppelstock-Wendezügen:
So langsam wurde es Zeit zum Flughafen zu fahren. Also Parkhaus zur Mietwagenrückgabe suchen. Irgendwie ist die Beschilderung an diesem Flughafen ziemlich bescheiden. Da geht man wohl davon aus, dass an diesem Regionalflughafen nur Ortskundige landen und Touris über den internationalen in Malpensa kommen…
Überpünktlich wartet unser Fliegerchen schon:
10 Minuten zu früh starten wir schon und sind entsprechend poünktlich in Frankfurt und parken wieder am Frankfurter Kreuz (also am A. der Welt…)
Am Flieger ist alles bereit, die Treppen sind schon gestellt. Aber wir dürfen nicht aussteigen: Es ist kein Bus da…
Schließlich hat die Fraport es tatsächlich geschafft, uns einen Bus zu schicken. Und alle Passagiere werden in diesen einen Bus gestopft. Ist ja nicht so, dass dem Flughafen die Passagierzahl bekannt ist… Beim Aussteigen aus dem Bus habe ich mal die Personen gezählt: Der Bus war mit mindestens 15 Personen überladen! Und da heißt es immer in Deutschland würde alles immer so korrekt sein…
Jetzt schnell mit der S-Bahn nach Hause, kurz ins Bett legen und noch in der Nacht um 5:00 wieder zur nächsten Tour starten…