Das ist leider falsch, denn um das Gleichgewicht am Seil zu halten, ist eine Bewegung immer von Nöten, sofern man mit dem sogenannten labilen Gleichgewicht arbeitet. Dazu hat der Akrobat genau betrachtet zwei Möglichkeiten: er verändert die Position des Körpers relativ zu der Position seiner Füße, oder er verändert die die Lage des Körpers zur Stange. Damit bringt er den Schwerpunkt, so er über dem Seil liegt, genau darüber. Alles keine Hexerei im physikalischen Sinn. Das was man dazu braucht, ist ein ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl, und das hat der gute Mann offenbar. Die Physik ist eben eine Größe, die beim Fahradfahren als auch beim Seilgang voll zuschlägt und nicht außer Acht gelassen werden darf.Seilbahnjunkie hat geschrieben:Das ist eben alles andere wie Fahrrad fahren, das ist höchstens wie Fahrrad stehen und das ist auch nicht ganz einfach.
Und ja, auch ich kenne mich dank diverser Physikvorlesungen auch mit Kreiselstabilisation zumindest rudimentär aus. Ich sage nur Massenträgheit und Drehimpuls...
MFG Dachstein