Es folgt ein Beitrag über die höchstgelegenen und reizvollsten Warteschlangen der Alpen
Nach kurzem Warten an der Kasse, Warten an der Panoramabahn und langem Warten am Gletscherjet 2 erreichten wir um kurz nach neun das Alpincenter. Die riesige Schlange an der Gratbahn konnte uns egal sein, denn die Kristallbahn drehte verglichen zu den anderen Anlagen fast einsam ihre Runden. So verbrachten wir den Großteil des Vormittags ohne Warterei an Kristall- und Sonnenkarbahn. Die Pisten sind zwar weniger attraktiv als die Abfahrten direkt am Gletscher, aber insbesondere bis Mittag noch nicht sonderlich stark aufgefahren und auch schön zu fahren.
An der Kristallbahn gab es den ganzen Tag keine Wartezeiten. Das lag wohl auch an den nicht gerade attraktiven Ziehwegen im unteren Teil.
Die Vorfreude steigt
Allerdings gibt es in diesem Bild drei Schönheitsfehler
Auch im Sonnenkar ging’s zumindest morgens richtig gut. Nachmittags dagegen war die Piste felsig!
Bei diesem Anblick locken natürlich die Gletscherlifte.
Einige Minuten Zwangspause…
Oben an den Kitzliften war die Harakiri-Fraktion unterwegs.
Neuschnee ist dringend notwendig.
Um 15:15 sind die Wartezeiten am Gletscher auf ein erträgliches Maß geschrumpft. Zusammen mit den freigewordenen Trainingsstrecken ergeben sich zum Schluss noch einige schöne Abfahrten.
Obligatorisches Parkplatzfoto bei der Talfahrt. Es war noch nicht ganz voll
Mein Fazit: Insgesamt doch ein schöner Tag, wenn auch mit einigen Macken. Erschrocken bin ich über den starken Gletscherrückgang insbesondere am Schmiedinger. Aufgeregt hat mich das rüpelhafte Prolo-Verhalten der vielen Möchtegern-Rennfahrer. Der halbe Gletscher ist mittlerweile als Trainingspiste abgesperrt, die meisten Läufer bekommen die Karten günstiger und fühlen sich insbesondere beim Warten als Superstars, für die keinerlei Regeln gelten.