Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruck
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Logos überkleben damit ein Name nicht zu sehen ist, ist ja das eine. Aber damit Gegenstände funktionsunfähig machen wie beim Beispiel mit den überklebten Sensoren bei den Pissoirs ist ja wohl krank. Ob wohl das IOC die dadurch entstandenen Reinigungskosten übernimmt? Wohl kaum...
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Widdi
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Also das IOC hat eh einen an der Waffel. Da vergebens im hiesigen Sommer die Winterspiele 2018 und dann auch noch in die Subtropen (Korea). Der Hammer eh, dass sie das dann im Südwinter entschieden haben (Südhalbkugel, da Durban in Südafrika liegt) Dann noch alles abkleben, dass man die Pissoirs nicht mal mehr richtig benützen kann etc. . Die Spinnen doch mittlerweile total! Soll mal einer DEREN Logos etc. abkleben, bin gespannt wie die dann reagieren würden
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Kenne die betroffene Infrastruktur nicht.Aber damit Gegenstände funktionsunfähig machen wie beim Beispiel mit den überklebten Sensoren bei den Pissoirs ist ja wohl krank.
Aber es gibt auch Pissoirspülungen, wo man zwischen Sensor- oder Intervallbetrieb umschalten kann.
Und gerade bei Grossandrang kann man mit einer Intervallspülung sogar Wasser sparen.
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- thun
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Wäre mir neu, dass Südkorea nun in den Subtropen liegt.
Und warum sollten dort keine Winterspiele ausgerichtet werden? Es ist doch arrogant, anzunehmen, dass diese nur auf Europa und Nordamerika beschränkt bleiben sollten. Gerade in Asien gibt es mehrere Länder, in denen sich eine Wintersportkultur in absehbarer Zeit entwickeln wird.
Und warum sollten dort keine Winterspiele ausgerichtet werden? Es ist doch arrogant, anzunehmen, dass diese nur auf Europa und Nordamerika beschränkt bleiben sollten. Gerade in Asien gibt es mehrere Länder, in denen sich eine Wintersportkultur in absehbarer Zeit entwickeln wird.
- thun
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Wer sagt denn, dass der wirtschaftliche Gewinn zwingend in der Gastronomie erwirtschaftet werden muss. Campingplätze sind genauso touristische Infrastruktur wie Hotels.TPD hat geschrieben: Gibt es irgendwo eine Studie, die einen nachhaltigen und positiven Effekt der Euro08 belegen kann ?
Habe irgendwie den Eindruck, dass die ganze Geschichte schon zwei Monate später wieder vergessen war.
Und die Hotels und Restaurants haben auch nicht unbedingt von zusätzlichen Gästen profitiert. Die Orangen haben es bevorzugt auf dem Campingplatz zu übernachten und sich aus dem Supermarkt zu verpflegen.
Zumindest bezgl. der WM 2006 gab es imo Studien, die einen gesamtwirtschaftlichen Gewinn feststellten. Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang auch, dass sich das Deutschlandimage international durch die WM in nicht zu unterschätzendem Ausmaß zum positiven gewandelt hat, somit spürbare langfristige Effekte erreicht wurden, die sich auch wirtschaftlich niederschlagen (z. B. im Boom als Tourismusziel).
Hinterher ist man immer schlauer, und ein Investment kann auch in die Hose gehen. Bei einer Großveranstaltung genauso wie bei Unternehmen, die z. B. in neue Anlagen investieren.
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Das Problem ist nicht, in welchen Betrieben das Geld erwirtschaftet, sondern wieviel. Wer auf Campingplätzen nächtigt und sich im Supermarkt versorgt, vielleicht sogar vieles von daheim mitbringt, der gibt weniger Geld in der Region aus.
Bei der Rentabilität gilt es natürlich auch zu berücksichtigen, wie z.B. die Stadien hinterher genutzt werden. Baut man viel Infrastruktur nur für den Großanlass, oder macht das meiste auch danach noch Sinn? Eingutes Beispiel ist da München, wo viele Sportstätten eine gute Nachnutzung hatten und haben.
Bei der Rentabilität gilt es natürlich auch zu berücksichtigen, wie z.B. die Stadien hinterher genutzt werden. Baut man viel Infrastruktur nur für den Großanlass, oder macht das meiste auch danach noch Sinn? Eingutes Beispiel ist da München, wo viele Sportstätten eine gute Nachnutzung hatten und haben.
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Willst Du den Leuten verbieten zu campen? Das ist ganz einfach: Auch ein Camper lässt Geld da, nicht nur der Gast im Fünfsternehotel. Da bei solchen Veranstaltungen ja meist alle Beherbergungsbetriebe ausgebucht sind stellt sich die Frage doch gar nicht, ob man Camper jetzt gut heißt oder nicht, schließlich ist ja i. d. R. die ganze Region voll. Dann ist jeder zusätzliche Gast, der im Wohnmobil am Straßenrand schläft ein zusätzlicher Konsument, der den Ertrag überproportional hochtreibt (da er ja kaum Kosten verursacht, wieder im Gegensatz zu den Luxushotelgästen).
Darüber hinaus musst Du nicht nur bei Stadien an die Nachnutzung denken, sondern auch bei der Beherbergung: Was hilft die tollste Wertschöpfung durch massenweise Beherbergung in Luxushäusern, wenn die danach nicht mehr gebraucht werden?
Darüber hinaus musst Du nicht nur bei Stadien an die Nachnutzung denken, sondern auch bei der Beherbergung: Was hilft die tollste Wertschöpfung durch massenweise Beherbergung in Luxushäusern, wenn die danach nicht mehr gebraucht werden?
- TPD
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Das ist in der Schweiz weniger das Problem. Die meisten Stadien waren meines Wissens schon gebaut bzw. ein Neubau wäre eh fällig gewesen.Bei der Rentabilität gilt es natürlich auch zu berücksichtigen, wie z.B. die Stadien hinterher genutzt werden. Baut man viel Infrastruktur nur für den Großanlass, oder macht das meiste auch danach noch Sinn?
Und man war auch auf die Zusammenarbeit mit einem anderen Land angewiesen, da in der Schweiz bewusst kein Monsterstadion gebaut wurde, das die UEFA/FIFA Kriterien (Anzahl Plätze etc.) für die Durchführung von EM /WM - Finalspielen erfüllt.
@thun
Völlig einverstanden.
Aber was ist, wenn die Hotels gar nicht ausgebucht waren
Und genau dieser Fall ist eingetreten.
Die Fussballfans haben die provisorischen Campingplätze oder Privatunterkünfte bevorzugt und sich im Supermarkt verpflegt.
Jedoch Touristen, Geschäftsleute und Stammkunden haben die Austragungsorte aus folgenden Gründen gemieden:
- Da finde ich eh kein freies Zimmer mehr.
- Ich will doch nicht in diesen Trubel.
Fazit: Die Fussballfans liessen deutlich weniger Geld liegen als erwartet und viele Betriebe mussten sogar ein Minus verbuchen, da die ausgefallene Stammkundschaft nicht durch die Fans kompensiert werden konnte.
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Genau aus diesem Grund verstehe ich auch nicht, warum sich St. Moritz für eine Winterolympiade bewirbt.TPD hat geschrieben:
Fazit: Die Fussballfans liessen deutlich weniger Geld liegen als erwartet und viele Betriebe mussten sogar ein Minus verbuchen, da die ausgefallene Stammkundschaft nicht durch die Fans kompensiert werden konnte.
Hohe Kosten, Stammgäste vergraulen etc....
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Das glaube ich weniger. St Moritz trägt ja jetzt schon Sport Großereignisse aus. Gerade dieses Wochenende sind ja Bobrennen dort, das machen die sicher nicht einfach nur zum Spass.
Bei der Nachnutzung dachte ich mehr an olympische Spiele. Wenn man eine Fussballmeisterschafft nicht gerade nach Katar vergibt, dann haben die meisten Länder einen halbwegs akzeptablen Bedarf für die Stadien (kann man natürlich trotzddm versauen, siehe Leipzig). Bei den olympischen Spielen braucht man aber an einem Ort so viele Sportstätten, dass dieNachnutzung oft schwierig wird. In sofern wäre natürlich das Konzept der Schweiz die Spiele mehr zu verteilen (wie Frankreich das ja auch gemacht hat) nicht schlecht. Aber da kommt zum einen nicht die richtige olympische Athmosphäre auf (zu wenige Bewerbe am Ort) und es gab in Frankreich massive Transportprobleme. Auserdem finde ich es immer schade wenn man die Zuschauerzahlen anschaut und dann sieht, dass in Wengen 30000 bei der Abfahrt sind und in Sotchi sind gerade mal 10000 vorgesehen. Und das lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen.
Bei der Nachnutzung dachte ich mehr an olympische Spiele. Wenn man eine Fussballmeisterschafft nicht gerade nach Katar vergibt, dann haben die meisten Länder einen halbwegs akzeptablen Bedarf für die Stadien (kann man natürlich trotzddm versauen, siehe Leipzig). Bei den olympischen Spielen braucht man aber an einem Ort so viele Sportstätten, dass dieNachnutzung oft schwierig wird. In sofern wäre natürlich das Konzept der Schweiz die Spiele mehr zu verteilen (wie Frankreich das ja auch gemacht hat) nicht schlecht. Aber da kommt zum einen nicht die richtige olympische Athmosphäre auf (zu wenige Bewerbe am Ort) und es gab in Frankreich massive Transportprobleme. Auserdem finde ich es immer schade wenn man die Zuschauerzahlen anschaut und dann sieht, dass in Wengen 30000 bei der Abfahrt sind und in Sotchi sind gerade mal 10000 vorgesehen. Und das lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen.
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
Die Eröffnung war lustig
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Danke Schweiz und Bulgarien !
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fettiz
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Re: Die seltsamen Auswüchste der Jugendolympiade in Innsbruc
was dann meist mit einer kleineren Zahlung an die Funktionäre geschieht;-)Richie hat geschrieben:Das Problem ist halt, daß das IOC mit der Marke Olympia quasi ein Monopol hat und bislang nicht genug Verbände, Städte, Kommune, Länder, etc. versucht haben, sich gegen die wirklich bizarren Auswüchse dieses Monopols zu wehren.
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