Dieses Skigebiet befindet sich im Langtauferer Tal, welches vom Reschensee nach Osten verläuft, wo es von den Hochgipfeln in der Umgebung der Weißseespitze und der Weißkugel abgeschlossen ist. Etwa 1 km vor Straßenende im Talschluss muss man aufpassen, damit man den Parkplatz für die von der Straße kaum zu sehende Sesselbahn nicht verpasst. Vom Parkplatz geht es erst einige Meter hinab zur Talstation. Neben dieser Sesselbahn, die 400 Höhenmeter bewältigt und einen Zwischeneinstieg in der Mitte besitzt, gibt es oben noch einen Schlepplift mit Kurzbügel, der noch einmal knapp 200 Höhenmeter weiter hinaufführt. Im Skigebiet wird weitgehend auf Naturschnee gefahren. Nur im oberen Bereich der Talabfahrt befindet sich an einer Engstelle eine Schneekanone.
Die Piste am Schlepplift ist eher flach, aber verläuft abwechslungsreich durch naturbelassenen Almgelände knapp oberhalb der Waldgrenze, das Ende Dezember zumindest um die Mittagszeit in der Sonne liegt. Die Talabfahrt dagegen ist um diese Jahreszeit permanent im Schatten. Sie besitzt neben einigen schönen Hängen mit etwas stärkerem Gefälle leider auch mehrere Ziehwegpassagen. Gerade untehalb des Zwischeneinstiegs hat man eine lange Ziehwegpassage mit einer 180° - Kurve, wobei ein Stück mit sehr geringem Gefälle dabei ist, in dem wohl der eine oder andere je nach Schneebedingungen und Präperation der Ski auch mal schieben muss. Der untere Teil im Anschluss an die Ziehwegpassage ist aber noch einmal sehr lohnend, so dass ich bis auf eine Ausnahme doch immer zur Talstation hinuntergefahren bin und nicht den Zwischeneinstieg genommen habe.
Und jetzt die Bilder:
nostalgische Sesselbahn mit blauen Stützen
Zwischeneinstieg
Hang oberhalb des Zwischeneinstiegs
Das Ende der Ziehwegpassage im oberen Bereich der Talabfahrt. Dieser Ziehweg ist schöner zu fahren als der im unteren Bereich, weil er noch relativ breit ist und auch ein angenehmes Gefälle hat.
Blick zum Langtauferer Ferner und zum Gepatschferner mit Gepatscheisbruch. Bis zum Rand des Eisbruches bin ich im Sommer gewandert. Bericht: siehe hier
Schlepplift und Weißseespitze
oberer Teil der Abfahrt am Schlepplift
Berggasthof Atlantis an der Bergstation der Sesselbahn
Naturschneepiste am Schlepplift
Piste hangabwärts
Ein weiteres Bild dieser Piste
Noch einmal der Schleppflift vor der Weißseespitze
Hang vor dem Zwischeneinstieg
unterer Teil der Talabfahrt nach dem langen Ziehwegstück
Zielschuss der Abfahrt !
Ab hier sollte man es laufen lassen, wenn man nicht einen Gegenanstieg zur Talstation hochsteigen will. Aufpassen muss man aber bei dem querenden Weg. Zum einen könnten Rodler oder Fußgänger unterwegs sein. Zum anderen darf man beim Drüberfahren nicht Balance verlieren. Man darf auch nicht davon überrascht werden, dass man an der Kante etwas abhebt.
Im leichten Zoom sieht man den Gegenhang besser. Nach der Brücke muss man rechts hoch bis zur Straße kommen. Von dort aus gegen es eben zur Talstation, die knapp nicht zu sehen ist, weil die Bäume sie verdecken.
Es gibt eine Möglichkeit, den langen Ziehweg abzukürzen:
Man verlässt die Abfahrt, fährt den im Bild erkennbaren kurzen Querweg und kann dann ...
... diesen Steilhang hinunterfahren. Links führt diese Variante dann wieder auf die normale Talabfahrt.
Ob dieser Hang manchmal präpariert wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Wildwuchs, den man unter der Schneedecke erahnen kann, spricht wohl dafür, dass der Hang nicht präpariert wird.
Blick auf den nicht mehr betriebenen Talschlepplift auf der gegenüberliegenden Talseite.
Umlenkstation der Sesselbahn und Tiergartenspitze (schöne Bergwanderung im Sommer)
Durch dieses Gelände führt eine Skitour zum Weißseejoch. Beim genauen Hinsehen erkennt man Skitourenspuren
Weißkugel
Schlepplift mit Piste am späten Nachmittag
Es hat auf alle Fälle Spaß gemacht, Skifahren mal wieder so zu erleben, wie ich es in meiner Kindheit am Anfang 80er Jahre erlebt habe, und das in einer eindrucksvollen Landschaft. Für einen halben Tag ist das Skigebiet Maseben auf alle Fälle ein lohnender Abstecher. Für mehr als einen Tag wäre es mir aber dann doch zu wenig abwechslungreich.