Willingen 29.01.2012 - Im Himmel gibts Wolken
Nach den Winterberg Skigebieten der Vortage bildete das Willinger Skigebiet des Abschluss des Skiwochenendes.
Wetter: mal mehr, mal weniger Nebel, -5°C
Schneelage: ca 15-40cm Naturschnee + Kunstschnee auf den beschneiten hängen. Die Kunstschneedecke ist allerdings eher gering gewesen - was sich wohl mittlerweile geändert haben dürfte.
Pistenzustand: Pulvrig weich, teils eisig. Viel Dreck, Heidekraut und auch Steine - vor allem am Köhlerhagen.
Wartezeiten: um 8 Uhr keine - bis Mittag bis zu 5 Minuten.
Da Nebel und ich und schon gar nicht Nebel und Voll meine Freunde sind bin ich gegen Mittag verschwunden.
Früh am Morgen - Willingen öffnet schon um 8. Ich saß standesgemäß in der Ersten Gondel.
Sonntag Morgen.
An der Bergstation - das Gefällt mir garnicht. Der Nachtteil von Willingen ist bei deart dichtem Nebel die weitgehend Baumfreie Hochheide. Nebel und ich - wir gehen und normalerweise aus dem Weg. Kam auch vor, dass ich kurzzeitig etwas die orientierung verlor, also nicht wusste ob ich jetzt fuhr oder stand. Dafür aber waschechtes Alpenfeeling.
Nach gut fünf versuchen bin ich dann rüber zum Köhlerhagen wo ich mir durch den dichteren Baumbestand eine bessere Sicht erhoffte. Es kam noch besser! Durch die Grashalme der Hochheide, die durch die dünne Schneedecke schauten konnte man sogar zügig fahren. Wie die Reisigbüsche bei Skispringern
Dreck uns Steine gabs auch zur genüge - vor allem hier, kurz vorm Einstieg Köhlerhagen II.
Oberer Wilddieb, Sichtweite immerhin 1 1/2 Anker.
Im Steilhang der Gondelbahn. Bevor ich hier umgefahren werde mach ich lieber den Abflug. War wohl die Strafe für das Superwetter im letzten Jahr.
Es war auch schon recht voll. Da sämtliche Varianten an der Gondel mangels Beschneiung wie bei allen meiner Besuche bislang gesperrt waren, tummeln sich auch bei nur wenig Wartezeit fast alle auf der gleiche Piste.
Zwischendrin wars auch mal etwas klarer.
Ich hatte dann erst noch vor Hibbe am Sternrodt noch einen Besuch abzustatten, war sogar schona auf dem Weg dorthin. Hier bei den Bruchhauser Steinen - dann siegte aber die Vernunft. Bis Bremerhaven ist es noch weit genug.