Kitzbühel

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_RGTech
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von _RGTech »

Beiträge ab diesem Beitrag aus den Infrastrukturellen News verschoben.
jack90, Moderator alpinforum.com

freerider13 hat geschrieben:Jetzt einschenklig zu bauen wäre genau so kurzsichtig wie vor 15 Jahren, als sie 2er durch 3er und 1er durch 2er lifte ersetzt haben, weil es ein wenig kostengünstiger war als was ordentliches zu bauen.
Pardon, aber da muss ich auch widersprechen. Zwar gab es in der Vergangenheit (vor den 2000ern) wirklich etliche Engpässe und die heutigen, 1999 und 2000 erbauten 4KSBs am Pengelstein und der Talsen (beide aber erst, seit sie durch die 3S eine höhere Bedeutung erfahren haben) sind auch wieder unterdimensioniert. Aber dass Einer durch Zweier ersetzt wurden, fand zuletzt 1991 statt (Hornköpfl) - im Kerngebiet 1979 (Wagstätt) - , und einen Zweier haben sie nie zum Dreier aufgewertet. Zumal 3SBs nur 1983-1986 zum Einsatz kamen, gleich 1987 wurde der bis heute unterbeschäftigte Hieslegg als 4er KSB gebaut. Da (und beim später verkürzten Hochsaukaser-4er) haben sie eher mehr geklotzt als bis heute nötig.
Kurzsichtigkeit in Sachen Kapazitäten kann man der Betriebsführung nur in den 90ern vorwerfen (2x 2SB zu 2SB/FB umgebaut und am Steinbergkogel-Gipfel nicht mal mit einem Sessel mehr, ansonsten passierte zwischen 1991 und 1999 außer Silberstube und der Hahnenkammbahn-EUB ja gar nichts!).

Also: Ja, einseitige Mittelstation wär sicherlich blöde für Oberaigen, und noch mehr wenn wegen mangelnder Beschneiung nur der obere Teil befahrbar wäre. Aber im Endeffekt will die BAG auf der Bichlalm ja gar nicht bauen (mutmaßlich) und wenn sie das schon trotzdem tut, dann mit so wenigen Mitteln wie möglich - da kann ich sie schon ein wenig verstehn.
Dass das Gebiet je erweitert werden könnte, daran hab ich so meine Zweifel. Hochetz und Stuckkogel wurden ja schon 2002 abgebaut, und sicher nicht aus technischen Gründen (Stuckkogel war von 1989, Hochetz von 1973), sondern eher weil da einfach keiner hinkam und Personal- sowie Betriebskosten unwirtschaftlich waren.

Allerdings hätte man, meiner bescheidenen Meinung nach, das Gebiet mit einem maßvoll modernisierten ESL als Nostalgiegebiet durchaus erhalten können, nachdem 2005 Ende mit Betriebsgenehmigung war. Hätte der BAG wahrscheinlich etliche Kosten erspart und böte auch einen gewissen Reiz, denn ESL sind seit dem Abbau des Steinbergkogel ja mittlerweile ganz ausgestorben in Kitz...

freerider13
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

@Af: Dein Post enthält ja bereits das kleine Wörtchen "jetzt". Damals sah es ja bekanntlich anders aus. Da steckte ja aber die "AG" ja auch noch in den Kinderschuhen...
@markus: Bitte! Was soll ich denn als Aufsichtsrat? Der Vorstandsvorsitz ist hier angebracht wenn ich bitten darf!!! :mrgreen:
@Dachstein: Hoffe, Diskussion über zukünftige Projekte wird nicht als "Wunschkonzert" betrachtet... :wink:

und @_RGTech:

Ja, da hast du einen gedanklichen Fehler von mir erwischt: Ich meinte tatsächlich die 90er, die Zeit vergeht allerdings schneller als man meint. Es sind wohl eher 20 Jahre... :oops:
Die "Wende" sehe ich persönlich ja auch mit dem Bau von Hieslegg und Thalsen, ab da wurde es vernünftiger.
Vorher hatten wir neben den von dir genannten noch Brunellnfeld von 1er zu 2er, bei 2er zu 3er ist mE. noch der Jufen zu werten, auch wenn er - mit zeitlicher Überschneidung - mit den Steinbergkogel 1ern eigentlich 2 einser ersetzt hat.

Viel kritisiert wurden seinerzeit auch der Ehrenbach 3er statt dem Schlepplift, der eigentlich schon in der ersten Saison überlastet war obwohl er einen Schlepplift ersetzt hat sowie damals der Kasereck 3er und die Ausrüstung des Silberstuben mit schwachen Motoren, der später mit Fließband nachgerüstet wurde.

Insgesammt sieht man ja, das die meisten dieser Lifte im Kerngebiet nicht mehr in der Form existieren, weil die Investitionen seinerzeit nun mal zu kurzsichtig waren. Silberstube als Überbleibsel ist ja heute noch Thema, Jufen ebenso - wenn auch dank Steinbergkogel nicht mehr so wichtig...

Ach ja, eine Lanze muss ich dann doch noch pro BAG brechen in der Zeit:
Hochsaukaser und vor allem der später gebaute Hieslegg waren tatsächlich, NICHT geklotzt sondern zeigten damals sogar einen Anflug von Weitsicht: Schließlich war seinerzeit noch geplant, Kitzbühel und Jochberg Über den Saukasergraben mit mehreren Liften und Pisten zu verbinden. Erst mit der Planung der 3S wurde diese Option aufgegeben und der Hochsaukaser final verkürzt, da die Verlängerung nur diesem Zweck diente. Trotzdem wurde aber auch hier die Fahrgeschwindigkeit des Lifts von Anfang an kritisiert.

Summa summarum fände ich es einfach schade, wenn sich Kitzbühel die Option einer Wiederbelebung der Bichlalm als vollwertges Skigebiet durch eine kurzfristig gedachte Investition verbauen würde. Noch dazu, da in den späten 80ern ja relativ ausgegorene Pläne zur Verbindung von Horn und Bichlalm vorlagen.
Wenn Sie zumindest so bauen würden, daß die zweite Mittelstation recht einfach und für "schmales Geld" nachrüstbar wäre wärs ja auch in Ordnung, aber ob so was geht weiß ich nicht.

Aber jetzt schau ma erst mal ob die Bahn überhaupt kommt. :wink:

Schöne Grüße,
Jan
Zuletzt geändert von freerider13 am 18.06.2012 - 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
freerider13
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Ach ja:
Tatsache hast du auch völlig recht, daß Stuckkogel und Hochetz aus rein wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurden. Nach Stillegung des ESL hat man zwar noch eine Weile versucht die Leute mit der Raupe hochzufahren, das hat aber kaum wer gemacht. War einmal oben damals, für etwa 10 Skifahrer 2 Lifte zu betreiben und Pisten zu präparieren lohnt sich einfach nicht. Auch wenns schön zu fahren ist, da muß man realistisch bleiben.
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_RGTech
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von _RGTech »

freerider13 hat geschrieben: Die "Wende" sehe ich persönlich ja auch mit dem Bau von Hieslegg und Thalsen, ab da wurde es vernünftiger.
Vorher hatten wir neben den von dir genannten noch Brunellnfeld von 1er zu 2er
Nun klar, Brunellenfeld hat die Trattalmmulde ersetzt, dient aber auch hauptsächlich zur Zufahrt zum Gipfel (sozusagen Umgehung der Gipfel-PB) und ins Raintal (was ja scheints wegen Lawinengefahr oft geschlossen ist). Da hätte sicher ein 3er hingepasst, andererseits weiß ich nicht, inwieweit man sich 1988 schon darüber klar war dass Hornköpfl (immerhin 2 DSB ersetzen nur einen ESL) und Hornbahn 1+2 1991 ersetzt werden. Wäre ja sonst Unfug gewesen, einen ESL nebst SL (Hoferschneid) durch einen 3er zu ersetzen, wenn gar nicht so viele Leute am Tag da hochtransportiert werden können, dass der je ausgelastet wird ;)
Man kann aber schon eine Grundtendenz erkennen, dass das Horn eher vergleichsweise unattraktiv (oder besser begrenzt) gehalten wird, um den Massenandrang aufs Kerngebiet zu verlegen.
freerider13 hat geschrieben:bei 2er zu 3er ist mE. noch der Jufen zu werten, auch wenn er - mit zeitlicher Überschneidung - mit den Steinbergkogel 1ern eigentlich 2 einser ersetzt hat.
"Ersetzen" in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren Überschneidung ist aber auch gewagt :p genaugenommen hat er erst ergänzt, nicht ersetzt. Nur dass die beiden Streiteck II im Hinblick auf die damals neue Pengelstein I aufgegeben wurden halte ich heute noch für einen Fehler. Denn mit denen wäre auch der Jufen kein Nadelöhr. Und wenn man's genau nimmt, ist der Jufen mit seiner Schiebestrecke auch schwerer zu erreichen und damit für die Zukunft nicht gerade für einen KSB-Ersatz geeignet. Ich vermute, wenn da mal ein Ersatz stattfindet, dann nicht auf gleicher Trasse. Eine Talstation gegenüber der Sonnenrast halte ich für wahrscheinlicher.
Man merkt halt doch, dass in den 80ern eher an den Hauptengpässen "geflickt" wurde als ein einheitliches Konzept zu entwerfen (siehe auch Fleck).
freerider13 hat geschrieben:Viel kritisiert wurden seinerzeit auch der Ehrenbach 3er statt dem Schlepplift, der eigentlich schon in der ersten Saison überlastet war obwohl er einen Schlepplift ersetzt hat
Naa, der Ehrenbachhöhe-3er ersetzte einen 1948er ESL ohne Fußrasten und einen weiteren 1960er ESL (Streiteck I). Keinen Schlepper. Und 1985 waren 3er-Sessel wohl das höchste der Gefühle, was die BAG bauen wollte - hatte Girak damals überhaupt schon größeres im Angebot?
Dass der aber trotzdem überlaufen war ist auch klar, bedenkt man, dass daneben nur noch die Steinbergkogel-Gipfel-DSB und der 1953er Steinbergkogel-ESL zur Verfügung standen (und letzterer nutzte nicht viel, wenn man nicht wieder bei dem oder in Aurach landen wollte).
freerider13 hat geschrieben:sowie damals der Kasereck 3er und die Ausrüstung des Silberstuben mit schwachen Motoren, der später mit Fließband nachgerüstet wurde.
Das wiederum kann ich einigermaßen verstehn; da hat man ganz hinten im Loch zwei 4er Sessel und schöne Talabfahrten, und dazwischen hin wie zurück ist nichts geboten.
freerider13 hat geschrieben:Insgesammt sieht man ja, das die meisten dieser Lifte im Kerngebiet nicht mehr in der Form existieren, weil die Investitionen seinerzeit nun mal zu kurzsichtig waren. Silberstube als Überbleibsel ist ja heute noch Thema, Jufen ebenso - wenn auch dank Steinbergkogel nicht mehr so wichtig...
Seh ich auch so. In den 80ern hat man zwar investiert (4 3SB, 2 4SB/KSB), aber speziell bis 1986 noch etwas zu wenig. Um in den 90ern gar nichts mehr auszugeben (bei Silberstube muss man ja froh sein, dass es wenigstens ein 4er wurde!). Jufen ist einer der heute fragwürdigen Lifte... 1983 bis 1985 konnte man den und die beiden Streiteck II noch mit dem Streiteck I erreichen, der dann aber aufgegeben wurde (das war sicherlich Blödsinn, bei der Menge an Ehrenbachgraben-Fahrern, da hätte der eine Lift noch eine Erleichterung bedeutet), danach war der Nutzen bis zum Abschalten der Streiteck II doch eher komisch (OK man saß mehr in der Sonne), und heute ist er wieder zu klein wenn die Mengen morgens von der Fleck zur 3S strömen.


Ob die Bichlalmbahn-Mittelstation so gebaut wird, dass nur ein Seil in einen halbseitigen Mittelbau runtergezogen (und ausgekuppelt) wird oder so, dass beide Seile durch, sagen wir, eine reguläre Uni-G-Station fahren (und man später nur "noch" den zweiten Kuppelmechanismus und einen Bodenbelag nachrüsten müsste), ist natürlich eine gute Frage. Wie sind denn bisherige Mittelstationen bei Uni-G-artigen EUBs der letzten 10 Jahre gebaut worden?


Im Übrigen können wir Walde und Zweitausender wohl als definitiv gesetzt sehen, im online-Pistenplan sowie der Liftanlagenübersicht sind beide bereits Sessel!
http://map.bergbahn-kitzbuehel.at/?Mode=Winter
http://www.bergbahn-kitzbuehel.at/de/liftstatus.html
Die tun so als wären sie schon fertig :D

Was mich aber stutzig macht: Liftlänge beim Walde immer noch 243 Meter, das muss doch vergessen worden sein zu ändern hoffe ich?!? Denn für dieses (zugegeben in Sachen Breite, Steilheit, Präparierung und Menschenleere manchmal ungemein attraktive) kurze Pistenstück, wo der bisherige SL auf gleicher Länge lief, braucht's ja wirklich keine KSB.
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

Nun ja, Hornbahn generell: Darfst ja nicht vergessen, daß das Horn damals auch noch deutlich frequentierter war als heute. Eine Beschneiung gabs damals auf beiden Seiten nicht, Die Hahnenkammbahn als PB, Streifalm 1&2 sowie die Maierlkette waren auch nicht viel leistungsfähiger als die alte Hornbahn 1, wo die Vierergondeln noch per Hand aufs Seil geschoben wurden.
Da wars schon wurscht wo man sich anstellt und ist lieber aufs sonnige Horn gefahren. Kann mich aber auch noch erinnern am Brunellnfeld 10-15 min. angestanden zu sein als der recht neu war. Erst mit Beschneiung am Hahnenkamm hat sich das verändert. Der Brunellnfeld war schon als zusätzlicher Gipfellift gedacht, da hat man den Trattlalm halt gleich verlängert.

Beim Ehrenbachhöhe hab ich mich doch glatt vertan, da hast du recht. Hatte das im geiste irgendwie mit Jochberg verwechselt.

Dennoch muss man generell sagen, daß die Kitzbüheler damals viel Kritik einstecken mussten:
Gebiete wie Saalbach oder die Skiwelt haben in der Zeit bereits Vierer gebaut, Saalbach glaube ich sogar schon einen sechser (muss so 2-3 Jahre vorm Hieslegg gewesen sein).
Und die Kitzbüheler haben damals in die Richtung gespart, dass der 4er etwa 1/4tel mehr gekostet hätte als der 2er - des hams aber dann gespart.
Hat einfach viel kopfschütteln ausgelöst diese Ära. Aber gott sei dank haben Sie ab Ende 90er geklotzt statt gekleckert.

Und von diesem wirklich vorbildlichen Verhalten der letzten Jahre befürcht ich halt einen gewissen - sagen wir - "Rückfall".
Wenn man vor allem das Bichlalmgebiet kennt sowie die Verbindungsmöglichkeiten von Horn und Bichlalm erscheint es einem eindeutig noch viel wichtiger die Option offen zu halten.

Und zum Walde: Ruhig Blut, das ham se sicher vergessen. Wenn du in der Karte die Liftdetails anklickst kommt auch noch BJ 1961. Und nen 6er hätten die Kitzbüheler auch mit sämtlichen guten Vorsätzen 61 nicht hinbekommen! :mrgreen:

Schöne Grüße,
Jan
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von Af »

Wozu müssens denn überhaupt am Horn investieren? Vom Andrang her reichen die Lifte, St. Johann hat weder Geld noch Macht um sich übers Horn anzuschliessen, Beschneiung brauchts ned, da eh kaum was los ist. Wozu also die Bichlalm massiv Neubauen incl. Schneeanlagen (ist doch die Sonnseite oder?) und ans Horn anschliessen? Damit bekommt man keine neuen Gäste und den Bestehenden ists powidl ob auf der abgelegenen Seite gegenüber 2-3 Lifte zusätzlich stehen.

Die modernisieren erst mal das komplette Skisafari Gebiet und schauen dann erst mal ein paar Jahre wie es Umsatztechnisch läuft, bevors überhaupt drandenken am Horn was zu machen.
Und das finde ich auch sehr vernünftig. Für mich hat das Horn einfach nicht die Möglichkeiten mit 4/6KSBs zugepflastert zu werden. Ich könnt mir sogar vorstellen Bereiche am Horn zu schliessen(z.B. Raintal) um im Classic-Gebiet neue Flächen erschliessen zu können. (Stichwort Ersatzflächen).
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von _RGTech »

Nein, am Horn muss die nächsten Jahre sicher nichts mehr investiert werden. Raintal ist eher Baujahr 1987 denn 1967, alle anderen sind post-1988, und auch seitens der Kapazität sollte das dort alles noch gut reichen.
Aber auch im Kerngebiet gibt's nur noch wenige Schwachstellen - selbst die Fleck ist seit Pengel I und Maierl-EUB unwichtiger denn je, lediglich ihre zentrale Tagesgästeerreichbarkeit und natürlich der Sommerbetrieb ragen noch heraus. Typisches Bild im Winter ist ja eh das hier: :D
Bild
Jufen, Silberstube, die wären wichtig (letzterer mit Verlegung der Bergstation), Wagstätt und Wurzhöhe eher nicht. Nur ne Verbindung Bärenbadkogel zu 3S als Umgehung des Talsen wäre überaus interessant.
freerider13 hat geschrieben:Und zum Walde: Ruhig Blut, das ham se sicher vergessen. Wenn du in der Karte die Liftdetails anklickst kommt auch noch BJ 1961. Und nen 6er hätten die Kitzbüheler auch mit sämtlichen guten Vorsätzen 61 nicht hinbekommen! :mrgreen:
Ja ups :D Nö, '61 war in Kitz ja noch nicht mal die DSB-Zeit angebrochen, selbst das dauerte noch 5 Jahre (dann aber durchweg bis 1980) ;) Bei der Resterhöhe steht auch noch Bj. 1973... (sollte denen mal einer sagen!)
(Was mich mal interessieren würde: Was war denn die Hauptfunktion beim Walde damals beim Bau? Zubringer ja eher nicht, denn ob man von der PB direkt in den Graben schiebt oder vorher nen Umweg liftet, blieb sich wohl eher gleich... und ein Wiederholer mit 250 Metern?)
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von Winter210 »

Es ist ja nicht so, dass es nichts mehr zu erneuern gibt.

Theoretisch ist noch ganz viel zu erneuern... Die Frage ist nur, ob es Sinn macht und sich lohnt....
-Wagstätt - Kombibahn ;)
-Wurzhöhe - Kombibahn
-Jufen -> 6-KSB/B
-Silberstube -> 8-KSB/B
-Fleckalmbahn -> 8-EUB
-Gauxjoch -> 6-KSB/B mit geringer Kapazität
-Trattenbach -> 6-KSB/B mit geringer Kapazität
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von Jojo »

Glaub ich habe es schonmal irgendwo geschrieben: Sinn würde meiner Meinung nach eine KSB von der Talstation Trattenbach bis auf den Bärenbadkogel machen - als reine Verbindungsbahn.
Gauxjoch abbauen - da macht sowieso keiner Wiederholungsfahrten und man spart sich dann einen Lift, wenn man vom Pass Thurn Richtung Jochberg/Kitzbühel zurück möchte. Und für die Piste 69 reicht dann auch der 3er Sessel noch einige Jahre.
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

Versteht mich bitte nicht falsch Leute. Ich hab nicht gemeint, daß die Kitzbüheler jetzt die Hornseite massiv ausbauen. Das ist momentan absolut nicht nötig!
Ich zieh nur Parallelen, nehmen wir Silberstube:
Als sie den als 4er hingestellt haben gab es 1. schon KSBs und 2. auch schon 6er. Da hat man auch schon rumkritisiert, da hätte man größer bauen sollen weils ja schon Pläne gab weiter hinten auszubauen. Nach dem Motto: "Hieslegg habens so geklotzt und hier sparens jetzt."
Und prompt ist es heute ein Nadelöhr das demnächst ersetzt werden soll. Hätten Sie damals etwas weitsichtiger gebaut stünde dort zumindest eine KSB wie Hieslegg, die würde deutlich mehr wegarbeiten und könnte sicher noch 10 Jahre laufen. Stattdessen wird nach nur 18 Jahren Betrieb (inklusive sicher nicht so billig nachgerüstetem Fließband - wann war das eigentlich noch mal?) schon der Neubau ins Visier genommen.

Jetzt schauen wir die Fakten auf Horn/Bichlalmseite an:
1.: Die St.Johanner haben zwar kein Geld, wollen aber unbedingt den Anschluß zum Gipfel. In heutiger Zeit von Großraumskigebieten muß das St. Johann auch irgendwann machen, sonst sind sie nicht mehr konkurrenzfähig auf Dauer. Dann wird es voller am Horn.
2.: Sagen wir die Bichlalmbhn wird gebaut (wenn nicht ist ja eh wurscht wie die Mittelstation ausgesehen hätte) wo soll die dann hin? Auf einen Berg wo nix ist? Nur eine Gondel? Da wäre deutlich weniger los als jetzt am Horn, also wirtschaftlich völlig unrentabel. Die BAG MUSS dann wegen den Verträgen die Bahn betreiben, und zwei Lifte gabs ja da oben. Ersatz hinzustellen wäre genehmigungsmäßig leicht und wirtschaftlich interessant, würde es doch ein paar mehr Leute hochlocken. Langfristig machen die das sicher, wäre aber wirtschaftlich immer noch nicht richtig rentabel.

UND DANN: Kommen diese 2 Punkte zur Umsetzung, dann ist auch die Verbindung der beiden Gebiete wieder interessant; Das Horn ist nicht mehr so überlaufen durch die ganzen St.Johanner und die Bichlalm rentiert sich endlich.

Und dann stellen die Kitzbüheler fest, dass sie die Bichlalmbahn gar nicht als vollwertigen Zubringer nutzen können weil keine Beschneiung existiert und die Pisten volle Sonnseite sind. Und die Mittelstation zu der man noch fahren könnte (wie am Horn) gibts nur halbseitig.
Dann heissts "Mist, hätten wir das damals noch anders gemacht". Darum gehts.

Aber nur um das auch klarzustellen: Selbst bei der momentanen "Investitionsgeschwindigkeit" der BAG sprechen wir hier von Planungen für die nächsten 10-15, evtl. sogar 20 Jahre!

und @Jojo:
Glaube nicht, daß die das so machen. Gibt ja schon lange Pläne, von der Seite Thalsen/Bärenbad1 den Graben mit nem Lift zu erschließen und ner Piste mit Startpunkt Trattenbach direkt runter. Wenn se den Gauxjoxh abschaffen ist das wohl wahrscheinlicher und würde auch Bärenbad 2 entlasten.

Schöne Grüße,
Jan
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von Af »

Theoretisch ganz nett. Aber da gibts folgende Probleme:

- St. Johann schlittert jedes Jahr kanpp an der Insolvenz vorbei und hätte massiven Investitionsbedarf im eigenen Gebiet. (SLte, Beschneiung
ordentlich und flächendeckend etc..)
- Kitzbühel erlaubt keine Gondelstation (egal ob EUB oder PB) über ihren eigenen am Horn -> Verbindung PB Harschbichl/Horn nicht möglich
- Alles abseits ist ausserhalb der Skigebietsgrenzen
- Der Bereich zwischen Horn und Bichlalm ist ebenfalls ausserhalb der Grenzen

Nochmal: Wo liegt für Kitz der Anreiz Diese Teile auszubauen?
- Kommen mehr Gäste nach Kitzbühel? (Im Winter bereits weitestgehend komplett ausgelastet)
- Kann den Gästen ein erhöhter Komfort geboten werden, wenn man die Gäste aus St. Johann mit ins Gebiet holt? (wohl eher nicht)
- Kann man durch die Modernisierung eine Reduzierung der Kosten herbeiführen? (DSBs in KSBs/EUBS aufwerten schafft zusätzliche Kosten und Schuldnerdienste, die notwendige Beschneiung mit KSBs/EUBs kostet auch immens)

Positiv wäre das mehr an Pisten Kilometern und evtl. etwas ruhiger Skibetrieb an der Bichlalm.
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von jojo2 »

Also die Silberstube würde als 4KSB bermutlich auch nicht mehr Leute nach oben bringen.

KSB=größere Kapazität ist ein irrglaube.

Eine fix geklemmte 4SB mit Förderband macht durchaus auch 2400 P p. Stunde.

Insofern sehe ich nicht warum da falsch investiert wurde?
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

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Af hat geschrieben:Theoretisch ganz nett. Aber da gibts folgende Probleme:

- St. Johann schlittert jedes Jahr kanpp an der Insolvenz vorbei und hätte massiven Investitionsbedarf im eigenen Gebiet. (SLte, Beschneiung
ordentlich und flächendeckend etc..)
- Kitzbühel erlaubt keine Gondelstation (egal ob EUB oder PB) über ihren eigenen am Horn -> Verbindung PB Harschbichl/Horn nicht möglich
- Alles abseits ist ausserhalb der Skigebietsgrenzen
- Der Bereich zwischen Horn und Bichlalm ist ebenfalls ausserhalb der Grenzen
Sind berechtigte Punkte.
Sagen wir, St. Johann geht auch mal in die Insolvenz: Manchmal auch nicht so schlecht, Dadurch kann sich ein Unternehmen auch mal sanieren. Wenn auch nicht auf die schönste Art. Aber was bleibt allgemein einem unrentabel arbeitenden Skigebiet? Entweder zusperren oder rentabler werden. Und rentabler geht nur durch Wachstum. Wenn ich nur Lifte modernisiere wedren meine Pisten halt nicht interessanter. Beschneiung schon, das ist klar.

Das den Kitzbühelern das alles völlig wurscht ist ist eh klar. Das mit der Gondel seh ich aber nicht so kritisch: Zum einen, wo sollte die Gondel am Gipfel denn obewrhalb der Kitzbüheler Bahn noch hin? Sendemast abreissen? Gipfelhaus weg? mE. ist da eh kein wirklicher Platz. Ich würd eher tippen, dass das irgendwie übers Reintal realisiert werden könnte. Bis das so ausgegoren ist steht da sicher inzwischen auch nicht mehr der alte 2er.

Das mit den Skigebietsgrenzen ist klar. Wahrscheinlich aber auch lösbar, sonst hätte man nicht schon ende der 80er darüber nachgedacht.
Und war Ki West nicht auch ausserhalb des Skiraums?
Af hat geschrieben: Nochmal: Wo liegt für Kitz der Anreiz Diese Teile auszubauen?
- Kommen mehr Gäste nach Kitzbühel? (Im Winter bereits weitestgehend komplett ausgelastet)
- Kann den Gästen ein erhöhter Komfort geboten werden, wenn man die Gäste aus St. Johann mit ins Gebiet holt? (wohl eher nicht)
- Kann man durch die Modernisierung eine Reduzierung der Kosten herbeiführen? (DSBs in KSBs/EUBS aufwerten schafft zusätzliche Kosten und Schuldnerdienste, die notwendige Beschneiung mit KSBs/EUBs kostet auch immens)

Positiv wäre das mehr an Pisten Kilometern und evtl. etwas ruhiger Skibetrieb an der Bichlalm.
Nun, positiv wäre eigentlich einzig und allein das flächenmäßige Wachstum des Skigebiets und die damit verbundene Entzerrung des Skigebiets. Du schreibst ja selbst, daß Kitz im Winter jetzt schon weitestgehend ausgelastet ist. Und die St. Johanner hält man eh nicht fern: Verbundkarten die dort gelten, Tagesgäste fahren auch mal einen Tag in Kitz, etc.pp.
Pläne für zukünftiges flächenmäßiges Wachstum in der Schublade zu haben ist nicht schlecht denke ich.
Wo sonst sollte das - auch in dert heute umstrittenen Zeit was Erweiterungen betrifft - sonst in Kitz möglich sein?

Sich hier selbst in all diesen Optionen selbst zu beschränken weil man eine Mittelstation nur halb baut - oder zumindest die Option hat dies leicht nachzurüsten - sehe ich halt als unvernünftig.

Und zum "Warum": Das haben viele Stimmen auch vor dem Bau von 3S und Ki West gesagt (Auch wenns bei letzterer deutliches Verbesserungspotential gibt).

Und @jojo2:
Da geb ich dir erst mal schon recht, aber im direkten Vergleich verliert denke ich der Silberstube trotzdem wegen der extrem langsamen Geschwindigkeit. Nach "Popometer" fährt der Hieslegg doppelt so schnell. Ich kenne aber die genauen Kapazitäten der Anlagen nicht. Evtl. kann die ja jemand noch ergänzen, ich find leider grad nix.
Ausserdem gings ja darum, dass Kitz hier auch schon damals ne 6er KSB hinstellen hätte können...

Schöne Grüße,
Jan
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Ach blind, doch gefunden:
Hieslegg: 2880/h
Silberstube: 2352/h

Popometer lügt also, aber Hieslegg ist schneller. Und wie gesagt, das Fließband wurde ja nachgerüstet sofern ich mich erinnere. Heisst: Gebaut haben sie mit noch weniger Kapazität.
Es wäre 1994 auf jeden Fall mehr möglich gewesen.

Schöne Grüße,
Jan
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von bergfuxx »

freerider13 hat geschrieben:Das mit den Skigebietsgrenzen ist klar. Wahrscheinlich aber auch lösbar, sonst hätte man nicht schon ende der 80er darüber nachgedacht. Und war Ki West nicht auch ausserhalb des Skiraums?
Soweit ich mich erinnere wurde die KiWest im gleichen Jahr gebaut, wie die Seilbahngrundsätze in Tirol abgesegnet wurden, nämlich 2005. Die hinterher festgelegten Grenzen wären damit wohl überschritten worden, ja, aber die Bahn wurde bei den Grenzen bereits berücksichtigt:
http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.ti ... leralm.pdf
freerider13 hat geschrieben:Und zum "Warum": Das haben viele Stimmen auch vor dem Bau von 3S und Ki West gesagt (Auch wenns bei letzterer deutliches Verbesserungspotential gibt).
Wo hat die KiWest noch Verbesserungspotential? Selbst wenn es irgendwann mal eine direkte Seilbahnverbindung von der KiWest zum Pengelstein geben sollte, reicht die Bahn mit ihrer Kap wohl aus. Bedenke, dass der Normal-Skifahrer nur eine begrenzte Reichweite hat! :wink: Und zur KiWest muss man auch erstmal hinkommen! Ach so, als Einstiegsbahn kann man sie auch heute bereits nutzen, aber selbst da kann man getrost mit einer Gruppe die Gondeln einzeln besetzen, ohne dass Stau entsteht.
freerider13 hat geschrieben:Und @jojo2:
Da geb ich dir erst mal schon recht, aber im direkten Vergleich verliert denke ich der Silberstube trotzdem wegen der extrem langsamen Geschwindigkeit. Nach "Popometer" fährt der Hieslegg doppelt so schnell.
Nun ja, doppelt so schnell wohl nicht. Die Hieslegg macht so bis 4,5 m/s:
http://www.lift-world.info/de/lifts/2964/datas.htm
Bei der Silberstube sind leider keine Daten vorhanden, aber vergleichbare Anlagen fahren mit ca. 2,4 m/s.

Wo sind hier eigentlich die ganze Zeit die News geblieben? Nur mal so am Rande... :|
freerider13
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Servus!
bergfuxx hat geschrieben:
Wo hat die KiWest noch Verbesserungspotential? Selbst wenn es irgendwann mal eine direkte Seilbahnverbindung von der KiWest zum Pengelstein geben sollte, reicht die Bahn mit ihrer Kap wohl aus. Bedenke, dass der Normal-Skifahrer nur eine begrenzte Reichweite hat! :wink: Und zur KiWest muss man auch erstmal hinkommen! Ach so, als Einstiegsbahn kann man sie auch heute bereits nutzen, aber selbst da kann man getrost mit einer Gruppe die Gondeln einzeln besetzen, ohne dass Stau entsteht.).
Ja, war missverständlich von mir. Meinte genau die schlechte Verbindung Ki-West und Pengelstein 1. Das mit den Bussen ist ja mittlerweile auch nicht mehr wirklich was.
Die Bahn sollte ja ursprünglich nahe der Pengelstein 1 stehen was ja nicht geklappt hat. Aber ich persönlich glaube ja nicht, daß da noch mal nachgebessert wird mit ner Verbindungsbahn. Da scheint das Interesse der Kitzbüheler deutlich zurückgegangen zu sein. Indizien dafür:
Am Anfang wurde die Ki-West groß beworben als Erweiterung, inzwischen steht Sie - im Gegensatz zu den ersten Jahren - noch nicht mal mehr in der Karte.
Erstaunt war ich auch, als ich letzte Saison ein paar mal nach Aschau runter bin. Es hält bei der Rückfahrt von Aschau kaum ein Bus an der Ki-West, die andere Richtung das Gleiche nach dem Motto: Bloß keine Gäste dort abgeben. War zumindet mein persönlicher Eindruck.

bergfuxx hat geschrieben: Wo sind hier eigentlich die ganze Zeit die News geblieben? Nur mal so am Rande... :|
Gibts grad keine, deshalb bleibt uns nur über die zukünftigen Anlagen zu diskutieren. ;D
Vielleicht morgen, mal sehen.
Schöne Grüße,
Jan
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von if97cch »

http://www.anzeiger-news.com/Bergbahn-A ... etail.html

Zusätzlich zu den 2 Liften ivestiert die Bergbahn AG wohl weiter kräftig in Beschneiung und erweitert Engpässe.
Glaube gerade in Bereich Beschneiung ist man inzwischen Marktführer oder nahe dran. Gerade aufgrund der fehlenden Schneesicherheit des Gebietes ist dies auch notwendig.

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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von alex96 »

if97cch hat geschrieben:http://www.anzeiger-news.com/Bergbahn-A ... etail.html

Zusätzlich zu den 2 Liften ivestiert die Bergbahn AG wohl weiter kräftig in Beschneiung und erweitert Engpässe.
Glaube gerade in Bereich Beschneiung ist man inzwischen Marktführer oder nahe dran. Gerade aufgrund der fehlenden Schneesicherheit des Gebietes ist dies auch notwendig.
fehlende Schneesicherheit?? Klar gibt es schneesichere Skigebiete aber du weißt schon dass man diese Saison bis Ende April/Anfang Mai fahren konnte?!
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von _RGTech »

So so, der Schluss von der Kaser im Maierl-2-Talbereich soll verändert werden... na mir würde da eine steile Direktabfahrt gefallen, die sich die nun leere Liftschneise zunutze macht ;) Dann hätte man endlich mal bei jedem Wetter und Schnee genug Schwung um bis zur Straße zu kommen (denn diese Saison ging's zwar auch, wenn man die 43 fuhr und schon auf dem Steilstück so früh wie möglich Schuss auf den Ziehweg fährt - bis auf ca. 15 Meter jedenfalls, aber da war der Schnee ja perfekt!). Und das ist ja unerlässlich, wenn man auf der 39 weiter will.
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Re: Auch in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

@alex96: Ich denke, if97cch meinte die Situation OHNE Beschneiungsanlage. Da sind die diesjährigen -natürlichen- Schneehöhen leider die viel zu seltene Ausnahme in Kitz. :buhu:
_RGTech hat geschrieben:So so, der Schluss von der Kaser im Maierl-2-Talbereich soll verändert werden... na mir würde da eine steile Direktabfahrt gefallen, die sich die nun leere Liftschneise zunutze macht ;) Dann hätte man endlich mal bei jedem Wetter und Schnee genug Schwung um bis zur Straße zu kommen
:zustimm:
Genau meine Meinung, wäre die Ideale Linie. Wollt diesen Winter schon mal durch, aber der Stacheldrahtzaun vom Bauern stand immer noch zu blöd trotz Schnee. :habenwollen:

Kampeneinfahrt find ich noch viel interessanter: Komm zwar mitm Board gut durch wenn ich ab Streif Fallinie runterziehe, aber wenn mir wer dazwischenkommt dann wirds hinten raus zäh.
Wo ziehen sie die runter? Hab da im letzten Winter schon mal ein paar Bodenbewegungen gesehen was zu meiner These passen könnte:
Als Streifalm II noch aktiv war zog man die letzten 2 Jahre eine Direktpiste vom Streif Ziehweg (ab letzter Steilkurve nach ca. einem Drittel der Strecke bis Einmünden der Rennstrecke) runter auf die Zubringerpiste. Diese reaktivieren (ist immer noch nocht bewaldet) unten im 90Grad Winkel über den Ex- Streifalm II Zubringer, dann geradeaus bis in die letzte Kurve des Aktuellen Kampenziehwegs. (Die Erdarbeiten letztes Jahr waren genau in diesem Bereich zwischen Zubringer und Kampen). Die letzte Kurve ein Stück abgraben, dann sollte da keine Steigung mehr kommen.
Anfängerumfahrung Einfahrt wie bisher, dann aber nicht in den Ziehweg sondern den alten Streifalmzubringer runter und rechts in den neuen Abschnitt. :top:

Ach ja, war heute in Kitz:
Das alte Verwaltungsgebäude steht noch. Da ist auch noch nix zu sehen von Baustelle. Da solltens aber langsam mal anfangen, bei nem Haus gibts ja doch hier und da Problemquellen, wenn das bis Winter stehen soll...

Ach ja, wenn auch nicht Skigebiet aber für die dies interessiert:
Das Ex Highways im Gries wurde nach mehreren Jahren Schandfleck nun abgerissen, das berühmte "Kaufhaus" wird dort gerade gebaut.

Schöne Grüße,
Jan

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