Auf meinem Plan stand als nächstes die Weiterfahrt nach Serfaus in und um Innsbruck war eigentlich kein Programmpunkt vorgesehen. Schon am Abend hatte ich spontan die Wörgler Wasserwelten Wave eingeschoben. Und auf dem Weg dorthin führt mein Weg unter einer auffälligen schrägen Eisenbrücke hindurch:
Und da fiel es mir wieder ein: In Innsbruck gibt es ja eine Standseilbahn. Die wollte ich mir noch ansehen und so stoppte ich an der entsprechenden Stelle Nachts auf dem Rückweg zum Hostel noch einmal:
Mh, sieht irgendwie verlassen aus:
Ach, deshalb:
Ein Stückchen weiter kommt man dann zu einer der Stationen der neuen Bahn:
Und schließlich am Congress die Endstation:
Mit einem kurzen Blick auf die Betriebszeiten war dann der Entschluss gefasst, am Morgen hierher zurückzukehren.
Es ist kurz nach 8:00, der Betrieb der Standseilbahn aus dem Herzen Innsbrucks zur Nordkette beginnt. Zum Einstieg wählte ich die Endstation am Congress, geparkt habe ich direkt nebenan auf der Straße, was um diese Tageszeit noch problemlos ist.
Während an den Zwischenstationen Automaten stehen, kann man hier an einer Personalbesetzten Kasse seine Tickets erwerben. Der blaue Wagen fährt gerade ein:
Wenn der Wagen zum Stillstand gekommen ist, versenken sich die Wände an der Bahnsteigkante im Boden:
Bergseitig haben die Wagen einen Führerstand, in dem der Wagenbegleiter mitfährt:
Die technischen Daten der Bahn:
Dann beginnt die Fahrt durch den Tunnel:
Denn der erste Teil der Strecke verläuft als U-Bahn unter der Straße parallel zum Inn.
Kurz vor der ersten Zwischenstation kommt der Wagen wieder an Tageslicht:
Der Zwischenhalt ist bereits beendet, die Wände wieder hochgefahren und der Wagen verlässt die Station Löwenhaus:
Direkt an die Station schließt sich die geschwungen Brücke über den Fluss an:
Auf der anderen Uferseite taucht der Wagen wieder in einen Tunnel ein:
Gefühlsmäßig führt die Strecke dort zunächst abwärts, bevor es immer steiler bergauf führt. In diesem Tunnel liegt auch die Streckenmitte mit Ausweiche:
Kurz vor der zweiten Station verlässt der Wagen auch wieder den Tunnel:
Die Station Alpenzoo dient der Anbindung des Zoos dessen Ausläufer hinten rechts gerade noch zu erkennen sind:
Weiter verläuft die Strecke auf Stahlgerüsten:
Auch die Strecke der alten Hungerburgbahn, die geradliniger hinunter in die Stadt führte, kommt wieder in Sicht:
Die Trasse der neuen Bahn schwenkt hier auf die alte ein:
Wenig später ist dann schon die Bergstation „Hungerburg“ erreicht, hier fährt der gelbe Wagen gerade ein:
Ein Blick von oben auf den Wagen zeigt die Aufhängung der Abteile am Gerüst des Wagens, die so die sehr unterschiedliche Neigung der Strecke ausgleichen können:
Die Station Hungerburg von Außen:
Nachdem die Standseilbahn eben noch durch Nebel/Wolken fuhr, wird es hier nun langsam sonnig mit traumhaften Blick in die gestern frisch gezuckerten Berge:
Mit zwei weiteren Seilbahn-Sektionen gelangt man von hier aus weiter hinauf ins Gebirge. Jetzt bei dem Anblick juckte es mir gewaltig in den Fingern, mir doch ein Tickt zu holen. Aber das würde zeitlich mit dem restlichen Tag nicht mehr klappen, der eigentlich schon recht eng geplant war. Egal, nach Innsbruck kommt man bestimmt noch mal!
Aber einen kurzen Blick kann man noch auf die Seilbahn werfen:
Ui, sogar mit Museum:
naja, hier ist nun das komplette Museum zu sehen:
Ganz nett war aber noch, dass es eine ganze Wand kostenfreier Ansichtskarten zum Mitnehmen mit verschiedensten historischen Motiven der Nordkettenbahnen gab.
Die Gondel wartet auf ihre erste Fahrt des Tages:
Schön:
Die Gondel fährt hinauf, für mich aber wird es Zeit wieder zur Talfahrt zurück zu kehren.
Wie geplant führte meine kleine Rundreise nun weiter nach Serfaus...