Nachdem ich den Vormittag in Pertisau verbracht hatte, wechselte ich mittags hinüber nach Maurach auf die andere Seite des Achensees. Dort war der Parkplatz total überfüllt und ich hatte riesiges Glück, im hintersten Winkel den letzten freien Platz zu ergattern. Die Sonne lachte indes vom Himmel und ich kaufte mir eine Zeitkarte. (28 EUR – 8 EUR sollte es nach 2 h wieder retour geben.)
Lt. Liftworld 1959 erbaut – oben gibt es dann noch eine kurze DSB sowie eine längere (1 km). Ein Kleingebiet, das sich ideal für ein paar gemütliche Schwünge am Nachmittag anbot. Viel wollte ich eh nicht mehr fahren, da ich noch vom Vortag (Hochserles und Elfer) recht k.o. war. So ließ ich das Jahr 2012 schimäßig oberhalb von Maurach ausklingen...
Fensterplatz ergattert – wenn auch neben einem Ü40-Pärchen, das offenbar frisch verliebt war. Während es hinter mir schmatzte, knipste ich durch die Scheibe...
Blick auf die Hauptpiste, die zur Talstation der langen DSB hinunter führt. Es gibt dazu noch eine schwarze Abfahrt auf der anderen Seite der PB.
Oben angekommen, legte ich noch eine Knipspause ein, ehe ich losbretterte.
Trassenzoom
Skifahren am Achensee – leider sieht man den von der Piste nicht.
So einen schönen Tag hat es nun endlich mal gebraucht!
Die erste Abfahrt ging zur ca. 400m kurzen DSB Rofan.
Bis 2007 stand hier noch eine alte DSB mit Gitterportalmasten – leiiiider verpasst.
Ob solche Bahnen in 30 Jahren kultig befunden werden? Aber die Auffahrt in der interessanten Umgebung war auch in der modernen DSB recht nett.
Oben angekommen.
Blick in Richtung Inntal.
Am Nachmittag war hier einiges los, aber die beiden DSBen schaufelten gut was weg – das Anstehen hielt sich in Grenzen. Außerdem waren ja auch viele nur zu Fuß unterwegs.
Links der PB – von oben betrachtet – kommt die fast 1 km lange DSB Maurach herauf, die 2002 einen Wopfner-ESL ersetzt haben soll.
Auf dieser Nebenpiste war nix los – zwischendrin gab es einige angebräunte Stellen, aber insgesamt war es noch ganz gut zu fahren.
Die DSB Maurach – offiziell „DSL“ Maurach – bin ich am Öftesten gefahren. Die Trasse geht recht steil herauf, durch den Wald und über die Felsen...
Lustiger Liftler – Reggae-Musik schallte passenderweise aus dem Häusl...
Alte Bergstation des Vorgänger-ESL?
Total leer war die schwarze Abfahrt...
Wetterstimmung ab Nachmittag.
Nochmal die kurze „DSL“ gefahren...
Diesen Lift bin ich nicht gefahren...
Ich wollte zuerst drei Stunden fahren, doch dann waren meine Beine so müde, dass ich schon nach knapp zwei Stunden ins Tal hinab fuhr.
Ab da unten ist die Talabfahrt nur noch ein schmaler Forstweg, der sich durch den Wald nach unten schlängelt.
Fast unten...
Das letzte Stück – wenigstens hatte ich ja ganz oben geparkt , so dass ich die Ski nicht weit tragen musste.
Nun – damit hatte ich die letzten Schwünge im Jahr 2012 absolviert. In den letzten 12 Monaten hatte ich es geschafft, einige interessante Gebiete zu besuchen und Bahnen bzw. Lifte zu fahren. Auch im Sommer und Herbst ergaben sich einige schönen Wanderungen. Mal sehen, was sich nun in 2013 alles ergibt. Hoffentlich auch wieder ohne Verletzungen oder Autounfälle bzw. -pannen.