Pistenplan:
http://www.hoernlebahn.de/skigebiet.html
Die DSB, 1954 erbaut, bringt es immerhin auf eine Länge von 2.000 m bei 500m Höhenunterschied. (Kapazität nur bei 400 Personen pro Stunde)
Am oberen Stück der Talabfahrt gibt es noch den 400 m langen Stockhanglift, einen dieselbetriebenen Kurzbügler, der 1966 erbaut wurde.
Im Talbereich bedient der Tannenbankerllift (auch er ein Kurzbügler, gebaut 1973) mit 730 m Länge noch eine breite Übungspiste. Der Reindllift ist zwar im Plan miteingezeichnet, gehört aber nicht zum Skigebiet. Hab das erst von der Liftfrau erfahren, als ich meine Karte vorzeigte. Irgendwie voll der Schwachsinn! Wenigstens durfte ich „umsonst“ rauffahren, um zurück zur Talabfahrt in Richtung DSB zu gelangen.
Fazit: Für ein paar Stunden Skifahren am Wochenende kann man das Gebiet bei entsprechender Schneelage durchaus empfehlen. Ich war schon bei Betriebsbeginn an der Bahn und hab für die Tageskarte nur 16 EUR bezahlen müssen. In Bad Kohlgrub gibt es natürlich keine Beschneiung, so dass an der Talabfahrt und im Laufe des Tages auch oben beim Stockhanglift schon einige braune Stellen rauskamen. Dafür war die rote Variante ins Tal eigentlich eine schwarze und nicht präpariert sowie menschenleer. Anstehen brauchte man nur ein bisserl beim Tannenbankerllift und am Nachmittag an der DSB, die vor allem wegen der Rodelbahn gefragt war. Das Ganze ist echt der totale Gegensatz zu Skigebieten wie die Scheffau, Kaltenbach, Sölden und Co.
In der Früh herrschte im Tal noch Nebel (Talstation auf 900m; Bergstation auf 1.400m), doch ungefähr nach 800m Sesselliftfahrt lichteten sich die Schwaden...
Die Skier konnte man übrigens nicht anlassen. Am Einstieg legte sie ein Liftbediensteter auf eine Halterung an der Seite des Sessels. Fußraster gibt es bei der 56 Jahre alten Anlage natürlich auch keine.
Seitenblick
Hier kommt die als rote Piste ausgewiesene Variante der Talabfahrt herunter
Fahrt durch den Wald
Im Hintergrund sieht man die Wolkendecke
Die Fahrt zieht sich hin – müssten ca. 20 min sein
Das Schwenksessel-Prinzip
Blick von der Bergstation
Beste Bedingungen!
Ausstieg des Stockhanglifts. Hier stand er noch, doch als ich runterfuhr, wurde er gerade angeschmissen und ich schaffte es zum ersten Mal in meiner 25jährigen Skifahrerkarierre, der erste Fahrgast am Tag zu sein.
Da konnte man es – zumal noch keine alte S.... unterwegs waren, gscheit krachen lassen!
Nach meiner ersten Liftfahrt waren dann schon ein paar andere Skifahrer unterwegs...
Im Stockhanglift
Blick zurück. Ich müsste unbedingt mal auch ein Video reinstellen von dem alten Diesel-SL!
Stockhang-Piste
Hier geht die rote Variante der Talabfahrt herunter, doch zunächst fuhr ich die blaue
Ich war mutterseelenallein unterwegs...
Talstation des PRIVATEN Reindl-Lifts, der idiotischerweise nicht im Verbund mit der Hörnlebahn enthalten ist. Zustände wie am Grünten! Aber ich durfte wenigstens einmal umsonst herauf...
Bergstation – so jetzt sollte der Reindl-Lift genug dokumentiert sein...
Pistenpräparierung am Reindllift
Bei meiner zweiten DSB-Auffahrt hatte sich der Nebel im Tal schon etwas gelöst
Blick hinüber zum Tannenbankerllift
DSB kurz vor Bergstation
Die Bergstation selbst
Mal was anderes als diese modernen, hässlichen, sich immer gleichenden Sessellift und Seilbahnstationen
Hier geht die rote Talabfahrt runter
Der Reindllift aus der Vogelperspektive
Der Tannenbankerllift mit Skiabfahrt
So macht Skifahren Spass!
Hier fährt man direkt auf die DSB-Trasse zu
Über diesen Abschnitt gelangt man zum Tannenbankerllift
Hier die Talstation des Kurzbüglers
Später am Tag war die Sonne hier schon weg
Gleich daneben kommt die DSB rauf. Vorne der Parkplatz des Schleppers
Im Lift
Blick zurück
Bergstation Tannenbankerllift
Zurück zur unbestrittenen Hauptanlage der Skiarena
Am Anfang verläuf die Hörnlebahn recht flach dahin
Nochmals der Stockhanglift
Mein Mittagessen in der Hörnlehütte – absolut zu empfehlen!
Blick Richtung GAP
Hier oben hätte man vielleicht noch wo einen SL hinstellen können
Panorama mit Stockhanglift
Später setzte sich im Tal wieder der Nebel durch. Hier sieht man den geringen Bodenabstand bei der DSB.
Talstation Tannenbankerl von der DSB aus gezoomt
ohne Zoom
Nach der letzten Talabfahrt war auch hier schon Schicht im Schacht...
Ich hoffe, ich habe es mit der Bilderanzahl nicht zu gut gemeint....