Grindelwald 30. März - 1. April 2013

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Harzwinter
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Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Anfahrt: Belchenseilbahn - Grindelwald ca. 3:30 h
Wetter: Ostersamstag im Tal Regen, am Berg Schnee; Ostersonntag vormittags bewölkt, nachmittags aufheiternd; Ostermontag sonnig; -6 bis +4°C
Schnee: ca. 20-200 cm Altschnee mit Neuschneeauflage
Anlagen in Betrieb: alle
Wartezeit: Keine bis 5 min (nur 6KSB Eigernordwand)
Gefallen: Hervorragende Schneelage, landschaftliche Impression, weitläufiges Skigebiet, guter Skibusservice
Nicht gefallen: Preise Bergrestaurants, unzureichende Gastronomie-Kapazität Kleine Scheidegg, Rodelbahn Männlichen, Saisonschluss Skigebiet First direkt nach Ostermontag bei guter Schneelage mitten in den Osterferien
Bewertung: 5 von 6 Punkten
Internet: http://www.grindelwald.ch/
Pistenplan: http://www.skiwelt.de/ski-panorama/grindelwald/

Erstmalig seit einigen Jahren entschloss sich Familie Harzwinter wieder zu einer Osterskifahrt. Nach längerer Schweiz-Abstinenz fiel die Wahl auf Grindelwald, wo kurzfristig noch freie Ferienwohnungen über die Ostertage zur Verfügung standen und wo auch Klein Harzwinter die Pisten bewältigen konnte. Unsere Unterkunft befand sich oberhalb des Ortes am Terrassenweg - für Genießer des Bergpanoramas eine Empfehlung.

Leider zog mit dem Anreise-Karfreitag Schlechtwetter in die Nordschweiz. Kurzerhand wurde umdisponiert und der erste Skitag auf der Anreise in die Schweiz im Südschwarzwald am Belchen verbracht, wo noch die Sonne schien.

Am Ostersamstag hatte sich das Schlechtwetter in der Nordschweiz festgesetzt. Es gab Dauerniederschlag mit einer Schneefallgrenze auf 1300 m. Angesichts der konturlosen Sichtverhältnisse ersetzten wir den Skitag durch einen Rodeltag und befuhren die Rodelbahn am Männlichen. Deren Hauptstrecke oberhalb der Mittelstation Holenstein verläuft auf einem Hangweg; ein Drittel kann über eine steilere Trasse abgekürzt werden. Um es kurz zu halten: Den Besuch der Rodelbahn am Männlichen können wir nicht empfehlen. Die Trasse des Hangwegs, auf dem die Hauptstrecke verläuft, ist viel zu flach zum Rodeln. Man muss mehr laufen, als man rodeln kann, und letzteres auch nur im Schneckentempo. Darüber hinaus quert die Hangwegtrasse gleich fünf breite Skipisten, und zum Teil wird sie von Skifahrern mitbenutzt. Wir stellen keine großen Anforderungen an eine Rodelbahn, aber so schlecht sollte sie nun wirklich nicht sein. Nur die oben erwähnte Abkürzungsstrecke der Rodelbahn ist so, wie man sich eine gute Rodelbahn vorstellt (ausreichendes Gefälle, kaum Pistenquerungen). Da man damit aber nur ein Drittel der Gesamtstrecke ersetzen kann, vermag sie die Mängel der restlichen zwei Drittel auch nicht auszugleichen. Das Rodelbahnstück unterhalb der Mittelstation Holenstein benutzten wir regenbedingt nicht und fuhren stattdessen mit der Seilbahn zu Tal. Die Rodelbahn am Schwarzwälder Belchen hatte übrigens das selbe Problem mit einer viel zu flachen Trasse, nämlich der der ehemaligen Belchenstraße. Dort hat man konsequent den Rodelbetrieb eingestellt. Mittagessen gab es für uns im Berghaus Männlichen - qualitativ durchschnittlich und erwartungsgemäß zu teuer. Es gibt kein Hauptgericht einfachster Art (z.B. Bratwurst oder Fleischkäse mit Pommes) unter 15 Franken; damit gibt man fast doppelt so viel Geld fürs Mittagessen aus wie in Österreich. Als nur dreiköpfige Familie verlässt man somit kein Bergrestaurant, ohne 55-60 Franken ärmer geworden zu sein.

Am Morgen des Ostersonntag war der Regen des Vortags im Tal in Schnee übergegangen, das blieb aber auch der einzige Unterschied. Sicht gab's keine, doch der Wetterbericht versprach Besserung. Also begannen wir den Tag langsam und entspannt und fuhren erst am späten Vormittag zur Firstbahn. Tatsächlich hörte der Schneefall gegen Mittag auf.

An der Talstation der Firstbahn traute ich meinen Augen nicht. Am Ostermontag sei Saisonschluss, stand dort zu lesen. Mitten in den Osterferien und bei hervorragender Schneelage. Auch wenn es uns nicht betraf: Das kann echt nicht sein ... Ja, ich weiß, das Skigebiet First hat Südausrichtung, und es gibt sicherlich Wintersaisons, in denen Mitte März im Firstgebiet wegen Schneeproblemen nicht mehr viel geht. Ende März erwartet auch niemand am Südhang eine geöffnete Talabfahrt. Aber wir reden hier über ein Skigebiet bis 2500 m mit Prachtblick auf die Berner Viertausender in einem Ausnahmewinter. In Österreich wäre die planmäßige Schließung eines Skigebietes wie Grindelwald/First mitten in den Osterferien undenkbar; es ist schließlich nicht gerade das, was der zahlende Gast für sein Geld erwartet. Und in Nordschwarzwald und Harz verlängern die Betreiber gerade freiwillig die Wintersaison ...

Das SB-Restaurant First hatte bereits Saisonschluss, also genossen wir das gute Hochpreisessen im Bedienungsrestaurant. Während des Essens schaute bereits ab und zu die Sonne durch die Wolken. Das nutzten wir nach dem Essen an der 4KSB Oberjoch - sichtmäßig zunächst mal mehr, mal weniger erfolgreich. Mal war die Talstation der KSB auf First im dichten Nebel kaum zu finden, mal war es kein Problem. Gegen 14 Uhr hellte es auch im Rest des Skigebiets auf, und wir konnten über die 4SB Schilt und die schöne Hintenrum-Abfahrt 10 (hat die einen Namen?) zu den Schleppliften Bärgelegg und Hohwald hinüberfahren, die ich noch vom Grindelwald-Besuch 2004 gut in Erinnerung hatte. Den unterhaltsamen Poma-Schlepplift Egg an der Bergstation First hat man leider ersatzlos demontiert - sehr schade.

Am Hohwaldlift dann eine Erfahrung der besonderen Art: An der Piste steht die Ruine der Gemsberg-Bar bzw. Oberlägerhütte, die erst am 4. März 2013 durch eine Nassschneelawine zerstört wurde. Die Lawine hat die Oberhälfte der Vorderfront samt Giebel sauber aus dem Haus herausgedrückt und fünf Meter vor dem Gebäuderest abgeladen. Nicht einmal die Dachgeschossfenster sind dabei kaputtgegangen, und sogar die karierten Vorhänge hängen noch drin. Gespenstisch. Da der frühere Skibarbetrieb an der Gemsberg-Bar bereits 2008 nach Abgang einer Staublawine eingestellt werden musste und die Lawine kurz nach Liftschluss abging, wurde bei der Zerstörung der Hütte niemand verletzt. Bedenklich: An der Gemsberg-Bar haben wir im Februar 2004 mit unserer gesamten Skigruppe nach rund 50 cm Neuschnee seelenruhig eine lange Mittagspause verbracht ... :roll: Ein Vergleichsfoto von 2004 ist unten eingefügt.

Gegen 16 Uhr hatte es überm Grindelwalder Tal aufgeklart, und so ging es von den Schleppliften über die Abfahrt Grindel (22) in unerwarteter Nachmittagssonne zu Tal. Die Talabfahrten aus dem Grindelwalder Skigebiet First gehören für mich zu den schönsten der Alpen. Über herrlich welliges Gelände geht es hier zwischen Alpgebäuden und verschneiten Laubbäumen hinab, und mit Wetterglück hat man dabei die Kette der Berner Felsriesen vis-a-vis. Beeindruckend. Auf diese Abfahrt habe ich mich besonders gefreut. Die Alpweg-Bar diente den Talabfahrern als Sonnenpausen-Stützpunkt. Sie war zwar geschlossen, aber der Besitzer lässt für die Gäste einen gefüllten Kühlschrank draußen stehen, aus dem man sich selbst bedienen kann. Ehrlichkeit wird vorausgesetzt: Im Kühlschrank steht ein Becher für die Bezahlung.

Der Ostermontag entschädigte mit Prachtwetter für den üblen Ostersamstag. Wir fuhren zur Freude von Klein Harzwinter mit der Zahnradbahn auf die Kleine Scheidegg und tobten uns vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau zusammen mit vielen Tagesgästen aus. Der Besuch der Wengener Seite war wegen der skifahrerisch geringeren Attraktivität für den Nachwuchs nicht vorgesehen. Ich persönlich finde die Fahrt mit der Wengernalp-Zahnradbahn scheußlich: 25 Minuten Stehen und Schwitzen bei 18°C im überfüllten Waggon mit beschlagenen Scheiben sind nicht mein Ding ... Wartezeiten gab es an der Kleinen Scheidegg bis auf die 6KSB Eigernordwand (5 min) kaum. Die Pisten waren hervorragend zu fahren, und die größtenteils modernisierten Anlagen tun dem Gebiet an einem Tag mit großem Andrang gut. Nur warum man den neuen 6KSBn Wixi und Eigernordwand unbedingt diese ekligen gelben und orangefarbenen Hauben spendieren musste, die schon halb Tirol verunstalten, verstehe ich nicht.

Wegen des großen Andrangs machten wir uns schon um 11:30 Uhr auf die Suche nach einem Restaurantplatz, kamen an der Kleinen Scheidegg aber schon zu spät. Alles voll. Also fuhren wir mit der 6KSB Eigernordwand zum Restaurant Eigergletscher hinauf, wo wir weniger Fußgänger erwarteten, und bekamen dort per Einweiser mit Glück noch drei Plätze (natürlich nicht draußen). Das Tagesmenü war um 12 Uhr (!) ausverkauft, das beschreibt den Andrang wohl ausreichend. :-) Das gut aufgestellte Personal im Restaurant Eigergletscher konnte mit Höchsteinsatz die Wartezeiten erträglich halten, dafür großen Dank. Im Sinne der Gäste sollten die Jungfraubahnen noch einmal über die Restaurantkapazität rund um die Kleine Scheidegg nachdenken ...

Vom Eigergletscher ging es über die Sesselbahnen Arven und Honegg und den herrlich im Wald gelegenen Schlepplift Tschuggen hinüber in den Einzugsbereich der Männlichenbahn. Hier konnten wir nun endlich sehen, wo wir zwei Tage zuvor gerodelt waren ... :-) An der Lägerbar gingen Klein Harzwinter gegen 15 Uhr die Kräfte aus, also wurde hier in der Sonne ausgiebig Pause gemacht. Die lange Talabfahrt hinunter nach Grindelwald mit ihren endlosen Nassschneehaufen und Ziehwegstücken hat er dann doch noch gemeistert.

Fazit: Grindelwald ist ein landschaftlich eindrucksvolles und vom Pistenangebot her abwechslungsreiches Skigebiet. Infrastrukturelle Teilschwächen (Gastronomiekapazität rund um die Kleine Scheidegg) und Mängel im Dienstleistungsdenken (Saisonschluss Skigebiet First mitten in den Osterferien) sind aber nicht zu übersehen, auch wenn für andere Bereiche wie Pistenpflege und Skibusservice Pluspunkte zu vergeben sind. Das Preis-/Leistungsverhältnis der Ferienwohnungen fällt im Alpenvergleich erwartungsgemäß unvorteilhaft aus, das der Bergrestaurants ist für uns inakzeptabel. So gut es uns in Grindelwald auch gefallen hat - aus Preisgründen werden wir als Euro-Verdiener den nächsten Familienskiurlaub an Fasching 2014 trotz längerer Anfahrt wieder in Österreich verbringen (müssen).

Fotos:

Ostersamstag: Rodeln am Männlichen

Talstation Männlichenbahn im Regen.
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Männlichenbahn 1. Sektion. Die bunten Gondeln machen sich auch bei Schlechtwetter gut. :D
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Bergstation Männlichenbahn.
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Rodelbahn Männlichen, Standardstrecke. Sehr flach.
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Berghaus Männlichen.
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Rodelbahn Männlichen, Standardstrecke.
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Ostersonntag: Skitag am First

Talstation Firstbahn. Für mich nicht zu fassen: Das Skigebiet First geht mitten in den Osterferien definiert in den Saisonschluss. 8O
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Trasse EUB First. Über dem Grindelwalder Tal kleben die Wolken auf den Bergen.
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Dicker Nebel an der Bergstation First - also gingen wir zunächst ins Restaurant.
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Nach dem Mittagessen gab es endlich Wolkenlücken, hier an der 4KSB Oberjoch.
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4KSB Oberjoch mit den ersten Sonnenstrahlen.
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Wechsel mit der 4SB Schilt in Richtung Schleppliftsektor. Die Sonne hat Schwierigkeiten, sich durchzusetzen.
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Schöne Hintenrum-Abfahrt 10 von der 4SB Schilt zur Sesselbahn Grindel und dem Schlepplift Bärgelegg.
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Sesselbahn Grindel und Skilift Bärgelegg.
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Skilift Hohwald, mein Lieblingslift am First nach ersatzloser Demontage des Egglifts.
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Oberlägerhütte (ehemalige Gemsberg-Bar) bei der Bergstation des Hohwaldlifts, zerstört am 4. März 2013 durch eine Nassschneelawine.
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Und so sah die damalige Gemsberg-Bar Ende Februar 2004 aus, als wir dort mit unserer Skigruppe seelenruhig Pause gemacht haben. In der roten Gefahrenzone lag sie wahrscheinlich damals auch schon ... :roll:
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Talabfahrt Grindel, vielleicht meine Lieblingstalabfahrt der gesamten Alpen nach rund 40 Jahren Skifahren ... :D
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Talabfahrt Grindel im Sonnenschein. Gegenüber taucht das Schreckhorn aus den Wolken auf.
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Alpwäghütte an der Talabfahrt Grindel. Eigentlich geschlossen, aber für Eingeweihte gibt's SB-Service aus dem Kühlschrank vor der Hütte. :D
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Talabfahrt Grindel unterer Teil.
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Talabfahrt Grindel mit dem Spiel der Wolken.
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Ostermontag: Skitag an der Kleinen Scheidegg und Männlichen

Beginn eines Prachttags in Grindelwald: Blick vom Balkon der Ferienwohnung am Terrassenweg.
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Wer mehr möchte, klickt aufs folgende Bild, um den kompletten 180°-Panoramablick vom Balkon auf Wetterhorn, Schreckhorn, Fiescherwand und Eiger zu sehen. :D
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Zug der Wengernalpbahn am Grindelwalder Talbahnhof.
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Auf zur Kleinen Scheidegg!
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Nach 25 Minuten Stehen in Skikleidung bei 18°C im Zug der Wengernalpbahn war ich "not amused", zumal es wegen beschlagener Scheiben nichts zu sehen gab.
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Bahnhof Kleine Scheidegg.
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4KSB Lauberhorn. Immer, wenn ein Zug am Bahnhof Kleine Scheidegg ankommt, wird es hier kurzfristig voller.
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Piste 4KSB Lauberhorn mit Jungfrau.
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Bergstation neue 6KSB Wixi.
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Blick von der Piste 4KSB Lauberhorn aufs Wetterhorn und die Infrastruktur der Kleinen Scheidegg.
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Bahnhof Kleine Scheidegg und Hotel Bellevue. Hier wurden einige Szenen des Spielfilms "Nordwand" gedreht. Guckst Du hier - Bild 7 in der Fotogalerie.
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Schwarze Piste 4KSB Lauberhorn mit Eiger und Mönch.
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6KSB Wixi mit Jungfrau.
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Blaue Abfahrt 22 zur Arven Gade Bar. Hinten links Große Scheidegg und Wetterhorn.
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Die 6KSB Eigernordwand, die den Salzegglift auf verlängerter Trasse ersetzte, erfreut sich arger Beliebtheit. Wartezeit 5 min.
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6KSB Eigernordwand. Eindrucksvolle Trasse mit Jungfrau.
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6KSB Eigernordwand. Lange Sesselbahn.
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Gebäude am Eigergletscher. Links dahinter befindet sich die Bergstation der 6KSB Eigernordwand.
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Blick von der Station Eigergletscher hinüber nach Mürren und zum Schilthorn.
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Schöne Abfahrt der 6KSB Eigernordwand.
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4KSB Arven mit dem Hotel Bellevue auf der Kleinen Scheidegg.
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6KSB Honegg mit schöner Piste.
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6KSB Honegg mit Eigernordwand. Eindrucksvolle Perspektive. :D
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Schöne Waldabfahrt zum Schlepplift Tschuggen.
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Schlepplift Tschuggen. Letzter Schlepplift im Gebiet Kleine Scheidegg/Männlichen.
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Schlepplift Tschuggen mit Eigernordwand. Erinnert an alte Ansichtskartenmotive. :D
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Piste 4KSB Läger mit Grindelwald und Wetterhorn.
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Lägerbar, unsere Pausenstation für den ermatteten Klein Harzwinter.
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Infrastruktur Bergstation Männlichen mit Jungfrau.
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Piste KSB Männlichen mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Von hier bekommt man alle drei Giganten aufs Bild.
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4EUB Männlichen mit Grindelwald und Wetterhorn. Eine sehr fotogene Seilbahn.
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Abfahrt zur Mittelstation Holenstein. In diesem Bereich sind wir zwei Tage zuvor bei Schneefall gerodelt ... kaum wiederzuerkennen!
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Mittelstation Holenstein mit Eiger und Mönch.
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Lange Talabfahrt von Holenstein nach Grindelwald mit Wetterhorn und Schreckhorn.
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Talabfahrt Holenstein-Grindelwald mit aufgefahrenen Nassschneehaufen. Trotzdem schön. :)
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Die Talabfahrt führt am Hotelkomplex Aspen entlang.
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Ein letztes Ziehwegstück, dann ist die lange Talabfahrt geschafft!
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Zuletzt geändert von Harzwinter am 05.04.2013 - 15:49, insgesamt 4-mal geändert.

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BigB
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von BigB »

sehr schöner Bericht aus einem wunderbaren Skigebiet. Danke dafür
"Die Berge verkünden die Herrlichkeit des HErrn"
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Pistencruiser
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Pistencruiser »

Dito!
Ich lese deine Berichte immer ausgesprochen gerne. Immer eine schöner Bildermix und ein informativer Einleitungstext.
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
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missyd
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von missyd »

Super Bericht und tolle Bilder! Grindelwald ist und bleibt meine Winterdestination No.1 auch wenn ichs nicht immer dorthin schaffe zum Skifahren. Die Grindelabfahrt ist sehr schön ... als ich noch jung war fuhren wir diese immer "im Schusstempo" runter um einer der letzten Sessel der Firstbahn zu erwischen die uns nach der Station Oberhuus brachten und von dort direkt zum Chalet am Terassenweg.

War auch erstaunt als ich im FB las dass First bereits geschlossen hat nach Ostern. Könnte es sein dass unter der Woche einfach zuwenige Gäste auf den First wollen? Kl. Scheidegg ist ja auch sehr schön zum Skifahren und bietet auch sehr viel.
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oli
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von oli »

Unglaublich - wie GROß klein Harzwinter schon geworden ist. Macht doch sicher viel Spass mit ihm.
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Harzwinter
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

Dankeschön fürs positive Feedback! :D
Das Berichteschreiben hier macht mir Spaß, und es geht stets mehr Zeit dafür drauf, als ich mir eigentlich nehmen darf ... die fehlt mir folglich momentan fürs Lesen der Berichte anderer Forenuser.

Unsere Chaletvermieterin hat mir erklärt, dass das Skigebiet First schon länger nach dem Ostermontag schließt. Ich halte das - gerade angesichts des Gästeverlusts in Schweizer Skigebieten - für einen riesigen Fehler. Wir hatten ursprünglich angedacht, die gesamte zweite Osterwoche zu fahren, und ich bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass bis Ende der Osterferien in Grindelwald alle Lifte laufen, bei denen das schneelagebedingt möglich ist. Zumindest Grindelwalder Ferienwohnungen waren - abgeleitet von den wenigen noch als frei gemeldeten Wohnungen - über die Osterferien weitgehend ausgebucht. Gästemangel kann also während der Ferienwochen kein Argument sein. Ich denke eher, da fehlt ein Stück Dienstleistungsdenken. In Zeiten massiven Gästeverlusts in der Schweiz kann das weitere Probleme bereiten.

Zur jetzt auslaufenden Saison wurde das vorher eigenständige Gebiet First von den Jungfraubahnen übernommen, sagte unsere Vermieterin. Seitdem befürchtet man in Grindelwald, dass dort nun nicht mehr investiert wird, sondern nur an Kleiner Scheidegg/Männlichen.

Und ja, Skifahren mit Klein Harzwinter macht inzwischen viel Spaß. Er fährt zügig mit, so dass man bei nur leicht gedrosselter Fahrgeschwindigkeit nicht auf ihn warten muss, aber was viel wichtiger ist: Er fährt sehr aufmerksam und sicher und dadurch sturzfrei, bis seine Kraft nachmittags aufgebraucht ist. Und er mag Schlepplifte und ist noch nie (!) aus dem Lift gefallen. Vom Fahrstil her ist natürlich noch nicht viel zu erwarten. Ich denke, der nächste Skikurs im Winter 2013/14 wird ihn ein Stück weit in Richtung Parallelschwung bringen.
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von skilinde »

Coole Arbeitsteilung ... die Frau zieht den Schlitten mit Kind durch den Tiefschnee, während der Mann Fotos macht ... :D
Harzwinter hat geschrieben:Rodelbahn Männlichen, Standardstrecke. Sehr flach.
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Darf man Fragen, was eine FeWo (Größe / Ausstattung?) über Ostern in Grindelwald kostet?


P.S.: Natürlich ein klasse Bericht.

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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von intermezzo »

Gewohnt schöner, aufschlussreicher und wie immer sehr informativer Bildbericht von Dir, Harzwinter! Schliesse mich da dem Lob der Vorschreiber an.

Tja, was gibts von meiner Seite zu Grindelwald festzuhalten: Die Landschaft dort ist halt schon eine Klasse für sich. Die ganze Szenerie mit Wetterhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau, Silberhorn - auch nach x-fachem Besuch immer wieder aufs Neue faszinierend. Insbesondere hat es mir der First-Sektor angetan; der ist zwar - was das Skifahren anbelangt - nicht eben anspruchsvoll, genussreich und schön zu befahren - sofern Schnee vorhanden - ist dieses Gebiet aber allemal. Und: In der Tat etwas bizarr, das First-Gebiet bereits nach Ostern (und der gegenwärtigen guten Schneelage) zu schliessen.

Zunehmend Mühe habe ich hingegen mit dem Gebiet Männlichen-Kleine Scheidegg; für meinen Geschmack hat es dort oftmals viel zu viele Leute - sowohl auf den Pisten als auch an den Anlagen; zudem begegne ich Entwicklungen wie z.B. die "neue" 6KSB auf den Eigergletscher mit einer gehörigen Portion Skepsis (=Banalisierung einer ehemals fordernden Piste; Anfänger tummeln sich plötzlich dort). Kurz: Mich reizt es irgendwie nicht mehr, in das Männlichengebiet zu fahren, zu durchzogen waren meine Erfahrungen in den letzten Jahren. Da ist mir Mürren (oder Grindelwald-First) deutlich lieber.
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von missyd »

Zum Schlitteln wäre die Bussalp (mit dem Postauto erreichbar) viel besser gewesen ... war die schon zu?

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Harzwinter
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

skilinde hat geschrieben:Coole Arbeitsteilung ... die Frau zieht den Schlitten mit Kind durch den Tiefschnee, während der Mann Fotos macht ...
Vom vielen Schlittenziehen der letzten Jahre sind ihre Arme leider zu lang zum Fotografieren geworden, weshalb ich das machen muss. :D Spaß beiseite - den Schlitten mit Kind ziehen wir gleich viel.
skilinde hat geschrieben:Darf man Fragen, was eine FeWo (Größe / Ausstattung?) über Ostern in Grindelwald kostet?
Diese Frage kommt sicherlich berufsbedingt ... :D

Wir hatten eine FeWo im unteren Grindelwalder Preissegment mit 49 m², davon überdurchschnittlich viel Flur. Die Wohnung hat ein Schlafzimmer mit 1,60 m-Bett mit durchgehender Matratze, das wir dem Nachwuchs abgetreten haben. Wir als Eltern haben im Wohnzimmer auf knarrenden Schrank-Klappbetten geschlafen. Die Wohnungseinrichtung schätze ich auf das Jahr 1990. Der Wohnzimmerteppich bedarf sichtbar einer Reinigung, Couch und Sessel sind abgenutzt und mit selbstgestrickten Decken belegt, den Couchtisch ziert eine Weihnachtsdecke. Weiter zähle ich auf: Sprung in der Mini-TV-Scheibe, Kühlschrank riecht muffig, Geschirr im Schrank z.T. nicht sauber, Schimmel in der Kaffeemaschine usw. Kein Skikeller vorhanden, d.h. das Equipment kam ins Auto.

Die Wohnung ist bei http://www.grindelwald.com mit einem Tagespreis von CHF 132 (EUR 109) in der Winter-Hochsaison angegeben. Für 3 Nächte haben wir CHF 458 (EUR 377) bezahlt, das beinhaltet Kurtaxe und ... einen Kurzaufenthaltszuschlag von ca. CHF 50 (EUR 41)!

Hier die Preise weiterer Grindelwalder FeWos im unteren Preissegment mit 1-2 separaten Schlafzimmern, die wir für Ostern 2013 im Auge hatten, bezogen auf drei Übernachtungen: EUR 369, EUR 354, EUR 257, EUR 246, EUR 296, EUR 320, EUR 246, EUR 270. Die FeWos sind für uns aus irgendwelchen Gründen ausgeschieden oder erwiesen sich trotz Freimeldung als belegt oder wurden nicht für 3 Nächte vermietet.

Zum Vergleich: Für wenig mehr als die in Grindelwald für 3 Nächte bezahlten EUR 377 hatten wir eine 45 m²-Wohnung besserer Qualität für 7 Nächte in Gerlos (Zillertalarena) in der Faschingswoche 2012.
intermezzo hat geschrieben:Zunehmend Mühe habe ich hingegen mit dem Gebiet Männlichen-Kleine Scheidegg; für meinen Geschmack hat es dort oftmals viel zu viele Leute - sowohl auf den Pisten als auch an den Anlagen; zudem begegne ich Entwicklungen wie z.B. die "neue" 6KSB auf den Eigergletscher mit einer gehörigen Portion Skepsis (=Banalisierung einer ehemals fordernden Piste; Anfänger tummeln sich plötzlich dort).
Teils voll war es bei unserem Besuch an der Kleinen Scheidegg auf den Pisten auch. Allerdings sind dort am Ostermontag alle bis dahin wetterbedingt verhinderten Osterausflügler gleichzeitig eingefallen, daher ist unsere Erfahrung nicht repräsentativ.
Gab es an der ehemaligen Salzegg-Abfahrt Pistenbaumaßnahmen zwecks "Banalisierung"?
missyd hat geschrieben:Zum Schlitteln wäre die Bussalp (mit dem Postauto erreichbar) viel besser gewesen ... war die schon zu?
Die Faulhornhütte und die Rodelbahn Faulhorn-Bussalp waren geschlossen. Der mittlere Teil der Bussalp-Rodelbahn nach Bort war noch geöffnet, der untere Teil bis Grindelwald geschlossen. Bei einem besseren Angebot hätten wir uns sicherlich für die Bussalp entschieden. Ob der Bus bei 30 cm Neuschnee innerhalb weniger Stunden überhaupt zur Bussalp hochgefahren ist, weiß ich nicht. Trotzdem danke für die Info und Empfehlung!
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Chasseral »

Es scheint so, als habe Klein-Harzwinter die gleiche Jacke wie Mini-Chasseral.
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

Tchibo macht's möglich! :wink:

Nachtrag: Nachdem ich festgestellt habe, dass wir im Rahmen unserer Grindelwald-Fahrt im Februar 2004 eine Mittagspause an der im März 2013 von einer Lawine zerstörten Oberläger-Hütte im Skigebiet First gemacht haben, habe ich oben ein Vergleichsfoto von 2004 ergänzt.
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intermezzo
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von intermezzo »

Harzwinter hat geschrieben:Gab es an der ehemaligen Salzegg-Abfahrt Pistenbaumaßnahmen zwecks "Banalisierung"?
Im obersten Teil der Piste gab es schon paar bauliche Massnahmen. Aber da bin ich echt zu wenig informiert, das wissen andere hier im Forum eindeutig besser und detaillierter. Mit "Banalisierung" meinte ich nicht die Piste, sondern der Fakt, dass plötzlich auch Anfänger und mässig begabte Wintersportler mit der 6KSB hochfahren. Es handelt sich hierbei also um ein altbekanntes Phänomen, wenn ein Skilift durch eine Hochleistungs-KSB ersetzt wird. Früher stand da halt noch der lange Skilift zur Station Eigergletscher (siehe Foto unten); und der war halt sehr selektiv und hat dementsprechend viele Anfänger abgeschreckt. Das ist nun definitiv nicht mehr der Fall.

Im Infrastruktur-Topic zu Grindelwald/Wengen gabs, soweit ich mich erinnern kann, ein paar posts dazu:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... r#p4641514

Ansonsten schaue man sich auch die Winterberichte von 2009 oder die Beiträge von WSO an.

Grindelwald // Skilift Salzegg-Eigergletscher:

Bild
Zuletzt geändert von intermezzo am 04.04.2013 - 16:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Harzwinter
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

Verstehe. Und Du hast Recht - die 6KSB Eigernordwand ist die vollste Beschäftigungsanlage im Gebiet. Ob das am marketingträchtigen Namen liegt? Ob eine 6KSB "Salzegg" wohl genau so voll wäre? Wer weiß ...
skilinde
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von skilinde »

Harzwinter hat geschrieben:Vom vielen Schlittenziehen der letzten Jahre sind ihre Arme leider zu lang zum Fotografieren geworden, weshalb ich das machen muss. :D
Großartig :D.


Harzwinter hat geschrieben:
skilinde hat geschrieben:Darf man Fragen, was eine FeWo (Größe / Ausstattung?) über Ostern in Grindelwald kostet?
Diese Frage kommt sicherlich berufsbedingt ... :D

Wir hatten eine FeWo im unteren Grindelwalder Preissegment mit 49 m², davon überdurchschnittlich viel Flur. Die Wohnung hat ein Schlafzimmer mit 1,60 m-Bett mit durchgehender Matratze, das wir dem Nachwuchs abgetreten haben. Wir als Eltern haben im Wohnzimmer auf knarrenden Schrank-Klappbetten geschlafen. Die Wohnungseinrichtung schätze ich auf das Jahr 1990. Der Wohnzimmerteppich bedarf sichtbar einer Reinigung, Couch und Sessel sind abgenutzt und mit selbstgestrickten Decken belegt, den Couchtisch ziert eine Weihnachtsdecke. Weiter zähle ich auf: Sprung in der Mini-TV-Scheibe, Kühlschrank riecht muffig, Geschirr im Schrank z.T. nicht sauber, Schimmel in der Kaffeemaschine usw. Kein Skikeller vorhanden, d.h. das Equipment kam ins Auto.

Die Wohnung ist bei http://www.grindelwald.com mit einem Tagespreis von CHF 132 (EUR 109) in der Winter-Hochsaison angegeben. Für 3 Nächte haben wir CHF 458 (EUR 377) bezahlt, das beinhaltet Kurtaxe und ... einen Kurzaufenthaltszuschlag von ca. CHF 50 (EUR 41)!

Hier die Preise weiterer Grindelwalder FeWos im unteren Preissegment mit 1-2 separaten Schlafzimmern, die wir für Ostern 2013 im Auge hatten, bezogen auf drei Übernachtungen: EUR 369, EUR 354, EUR 257, EUR 246, EUR 296, EUR 320, EUR 246, EUR 270. Die FeWos sind für uns aus irgendwelchen Gründen ausgeschieden oder erwiesen sich trotz Freimeldung als belegt oder wurden nicht für 3 Nächte vermietet.

Zum Vergleich: Für wenig mehr als die in Grindelwald für 3 Nächte bezahlten EUR 377 hatten wir eine 45 m²-Wohnung besserer Qualität für 7 Nächte in Gerlos (Zillertalarena) in der Faschingswoche 2012.
Merci für die ausführliche Info ... und ja, man kann sein berufliches Ich nicht immer ablegen. Grundsätzlich wollen wir gerne mal auch für eine Skiwoche in die Schweiz und da erschien mir auch die Jungfrau-Region ganz interessant, da unsere Mini-Skilinde mit ihren 5 Jahren lange blaue bis mittelrote Pisten bevorzugt.

Da wir ab dem nächsten Jahr an die Schulferien gebunden sind und der feststehende Urlaub in der Faschingswoche 2014 auf jeden Fall deutlich ins Geld gehen wird, suche ich für Ostern 2014 noch etwas attraktives - auch preislich. Aber zu den von Dir genannten Preisen bekomme ich in den südlichen Dolomiten oder im Fassatal ja schon ein neues/neuwertiges 3*** Hotel um diese Zeit inkl. HP/Sauna (Sauna und neuwertig ist schon wichtig für uns ... Sauna für Mini-Skilinde und mich, neuwertig für die bessere Hälfte). Werden die interessanten Regionen der Schweiz wohl noch etwas länger auf uns warten dürfen, und überhaupt ist Ostern 2014 halt wieder spät... da würde es mit Grindelwald vielleicht schon eng vom Schnee.

ach und zum NSW-Topic: Du hattest Recht, es wird aller Wahrscheinlichkeit noch was kommen... :D

2012/2013 - 23 Tage: NSW (3), Bregenzer Wald (6), Hochhäderich, Kleinwalsertal, Bialka, Sella (7), Alpe Lusia, San Martino (3)
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von missyd »

Harzwinter hat geschrieben:Verstehe. Und Du hast Recht - die 6KSB Eigernordwand ist die vollste Beschäftigungsanlage im Gebiet. Ob das am marketingträchtigen Namen liegt? Ob eine 6KSB "Salzegg" wohl genau so voll wäre? Wer weiß ...
Ich finde die 6KSB Eigernordwand bringt Anfänger auf eine Piste die sie besser nicht fahren würden. Auch oben im 1.Teil der Abfahrt hat es einfach zu wenig Platz für all die Leute!!!
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von ATV »

Die Anlage ist mitunter ein Grund für mich, nichtmehr nach Grindelwald zu fahren.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Chasseral »

Harzwinter hat geschrieben:Tchibo macht's möglich! :wink:
Keine Ahnung. Ist ein großelterliches Geschenk. Steht "Icepeak" drauf.


Schade, wenn die Preise so davongallopieren, dass das unbezahlbar wird. Habe ich so nicht mitbekommen, habe die letzten 2 Jahre nichts mehr in der Schweiz konsumiert. Sobald die ganz Kleine Ski fährt, möchte ich eigentlich auch wieder die Haupt-Ferien in der Schweiz verbringen. Dort bin ich einfach am liebsten zum Skifahren.
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Finn1 »

Danke ebenfalls für den Bericht und die tollen Bilder. Ich war Mitte März (wie jedes Jahr) ebenfalls in Grindelwald.

Nachtrag: Der Schlepplift Tschuggen ist (noch) nicht der einzige Schlepplift im Skigebiet Kleine Scheidegg/Männlichen. Es gibt noch den Schlepplift Bumps auf der Wengener-Seite. Ist aber für diese Saison bereits geschlossen. Mitte März habe ich den einmal mal genommen!
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Re: Grindelwald 30. März - 1. April 2013

Beitrag von Harzwinter »

intermezzo hat geschrieben:Früher stand da halt noch der lange Skilift zur Station Eigergletscher (siehe Foto unten); und der war halt sehr selektiv und hat dementsprechend viele Anfänger abgeschreckt. Das ist nun definitiv nicht mehr der Fall.
Stimmt. Ich meine, 2004 war sogar die Salzegg-Piste noch genau so bucklig wie auf Deiner Ansichtskarte. Meine Fotos von damals geben das aber leider nicht genau her.
skilinde hat geschrieben:Da wir ab dem nächsten Jahr an die Schulferien gebunden sind und der feststehende Urlaub in der Faschingswoche 2014 auf jeden Fall deutlich ins Geld gehen wird, suche ich für Ostern 2014 noch etwas attraktives - auch preislich. Aber zu den von Dir genannten Preisen bekomme ich in den südlichen Dolomiten oder im Fassatal ja schon ein neues/neuwertiges 3*** Hotel um diese Zeit inkl. HP/Sauna (Sauna und neuwertig ist schon wichtig für uns ... Sauna für Mini-Skilinde und mich, neuwertig für die bessere Hälfte). Werden die interessanten Regionen der Schweiz wohl noch etwas länger auf uns warten dürfen, und überhaupt ist Ostern 2014 halt wieder spät... da würde es mit Grindelwald vielleicht schon eng vom Schnee.
Ich wünschte, Du hättest mit dem Preisvergleich zu den Dolomiten Unrecht - hast Du aber leider nicht. :( Wir legen mehr Wert auf Platz, darum buchen wir FeWos statt Hotels. Stimmt, Grindelwald ist eher ein Faschings- als ein Osterziel. Für die paar Osterfeiertage allein war's uns egal, dafür hätte die oberste Skigebietsetage ohne Talabfahrten auch gereicht.
missyd hat geschrieben:
Harzwinter hat geschrieben:Verstehe. Und Du hast Recht - die 6KSB Eigernordwand ist die vollste Beschäftigungsanlage im Gebiet. Ob das am marketingträchtigen Namen liegt? Ob eine 6KSB "Salzegg" wohl genau so voll wäre? Wer weiß ...
Ich finde die 6KSB Eigernordwand bringt Anfänger auf eine Piste die sie besser nicht fahren würden. Auch oben im 1.Teil der Abfahrt hat es einfach zu wenig Platz für all die Leute!!!
Stimmt - auf dem schmalen Grat unterhalb der Eigergletscher-Gebäude wird es recht eng.
ATV hat geschrieben:Die Anlage ist mitunter ein Grund für mich, nichtmehr nach Grindelwald zu fahren.
Ganz so eng werden wir es dann doch nicht halten ... es ist auch ohne Eigergletscher-Abfahrt immer noch genug Auslauf da. :wink:
Chasseral hat geschrieben:Schade, wenn die Preise so davongallopieren, dass das unbezahlbar wird. Habe ich so nicht mitbekommen, habe die letzten 2 Jahre nichts mehr in der Schweiz konsumiert. Sobald die ganz Kleine Ski fährt, möchte ich eigentlich auch wieder die Haupt-Ferien in der Schweiz verbringen. Dort bin ich einfach am liebsten zum Skifahren.
Geht uns genau so ... wer in der Schweiz das Skifahren erlernt hat, kommt davon nicht weg. Ich bin gespannt auf die neuen Gästestatistiken für die Wintersaison 2012/13 und eventuelle neue Besucherrückgänge. Wenn sich die Kursrelation Franken/Euro nicht ändert, muss der Schweizer Wintertourismus irgendwann preislich reagieren, um im Alpenwettbewerb mithalten zu können.
Finn1 hat geschrieben:Nachtrag: Der Schlepplift Tschuggen ist (noch) nicht der einzige Schlepplift im Skigebiet Kleine Scheidegg/Männlichen. Es gibt noch den Schlepplift Bumps auf der Wengener-Seite. Ist aber für diese Saison bereits geschlossen. Mitte März habe ich den einmal mal genommen!
Stimmt, danke für den Nachtrag. Die Wengener Seite haben wir wegen des 7jährigen Klein Harzwinter diesmal nicht besucht, das wäre für ihn zu viel geworden. Und am Ostermontag hatte ich Angst vor Warteschlangen an der Wengener Männlichen-Pendelbahn.

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