Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommerausflug

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gReXi
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Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommerausflug

Beitrag von gReXi »

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Nachdem ich schon zu vielen Liften gefahren bin, die von mir ganz schön weit entfernt sind, war es natürlich auch einmal an der Zeit, ein Ausflugsziel in der Nähe anzusteuern. Da ich den Muckenkogel bisher nur von einer Wanderung kannte(wo ich vom Tal bis auf die Hinteralm ging), war für mich klar, dass ich ihn auch nochmals im Zuge einer ESL-Besichtigung aufsuchen werde. :wink: Am 7.9. war es dann eben so weit. Das Wetter war herrlich, ein traumhafter Spätsommertag eben. Der ESL hat heuer neue Klemmen(sind von DM) bekommen, wodurch sein Weiterbetrieb gesichert wurde. In Zukunft will man in Lilienfeld auf den Sommerbetrieb setzen. Die 4 Schlepplifte am Muckenkogel sind ja leider schon seit Jahren abgebaut, daher hätte man im Winter auch keine Liftalternative. Von der inzwischen inaktiven Mittelstation konnte man früher einen Schlepplift erreichen, der in der Nähe der ESL-Bergstation endete.

Abgesehen von den nicht mehr existierenden Schleppliften ist es am wichtigsten, dass die Lichter bezüglich des ESL-Betriebs auf grün stehen. Denn wäre der ESL zum LSAP-Fall geworden, hätte man mit dem Muckenkogel einen "zweiten Eibl". Gott sei Dank hat man das zu verhindern gewusst und der aktuelle Stand der Dinge lautet daher...
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Das Kartenlesegerät an der Talstation vom ESL kam mir sofort bekannt vor. Wer von euch kennt diesen Typ von Kartenlesegerät auch (noch)? Ich wusste anfangs nicht, von wo ich dieses Gerät kannte, aber nachdem es mir der Liftler verriet, wo es solche Kartenlesegeräte einst auch noch gab, war mir wieder alles klar. Am Eibl und auch an den nicht mehr existierenden Reidlliften(1,2,3,6) gab es diese. Als ich die Karte in das Gerät einführte, wurden wieder die Erinnerungen an das einst schöne Annaberg bzw. an den Eibl wach.
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Gleich vorweg bette ich hier mein Liftvideo vom ESL Muckenkogel ein. Ich filmte die Bergfahrt. Daher mache ich in den Fotos von der Talstation einen großen Sprung hinauf zur Bergstation bzw. zum Ausstiegsbereich, wie ihr später sehen werdet. Die Talfahrt hingegen ist wieder mit Fotos dokumentiert. :wink:
Direktlink



Nun zum eigentlichen Fotobericht:

Fotoshooting an der Talstation.
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Schon interessant, wenn da auf einmal jemand im Talstationsgebäude steht und alles genau ablichtet, gel? :wink:
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Die Bergfahrt habe ich gefilmt, daher machen wir jetzt einen großen Sprung in der Bilderreihe und setzen diese im Ausstiegsbereich vom ESL fort. In diesem Bild sieht man den Ausstieg für den Winter. Der Sommerausstieg befindet sich direkt vor der Bergstation.
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Zoom zur vorletzten Liftstütze.
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Niederhalter vor der Bergstation.
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Bergstation mit Antrieb.
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Erneuter Blick zur Winterausstiegsstelle.
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Herrliches Wetter.
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Zwischen den 2 Stützen befindet sich der Ausstiegsbereich für den Winterbetrieb.
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Oberste Liftstütze und Fernblick.
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Bergstation mit Muckenkogelturm. :wink:
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Zoom zum Turm. Er ist das "Wahrzeichen" vom Muckenkogel. Egal ob man den Berg jetzt von St.Pölten oder von Herzogenburg oder einfach nur während einer Fahrt auf der A1 betrachtet, den Turm sieht man immer. Damit ist es für Fremde sehr leicht, den Muckenkogel zwischen Reisalpe, Türnitzer Höger etc. zu identifizieren. :wink:
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Nochmals ein Blick auf den Niederhalter unmittelbar vor der Bergstation, wie diesen gerade ein Sessel am Bergseil passiert.
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Sessel mit blauem Himmel. :)
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Nun spazierte ich ein wenig in Bergstationsumgebung herum. Der Weg im Bild kommt von der Lilienfelderhütte herauf und führt hinter der ESL-Bergstation vorbei weiter richtung Hinteralm.
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Die Fernsicht richtung Süden war allerdings nicht wirklich gegeben. Es war hier relativ dunstig und die ersten Wolken zogen auf. Am Muckenkgeol blieb der Himmel jedoch nach wie vor strahlend blau, daher genoss ich die Stimmung hier heroben noch etwas, ehe ich die Talfahrt antrat.
Übrigens gibt es in dem Bild einen "Fehler", wer findet ihn? :wink:
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Kaiserwetter am Muckenkogel.
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Hier geht man weiter richtung Hinteralm. Ich ging jedoch wieder zurück zur...
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ESL-Bergstation. Hier ein Blick zum Antrieb.
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Wanderkarte an der ESL-Bergstation. Den gelben Weg, der anfangs neben der ESL-Trasse verläuft und später dann von dieser zur Lilienfelderhütte führt, ging ich vor vielen Jahren bei der Wanderung auf die Hinteralm. Zu dieser Zeit hatte ich meine Liftleidenschaft für ESL und generell alte Sessellifte noch nicht entdeckt, daher nahm ich den ESL damals auch noch nicht bewusst wahr. Allerdings kann ich mich erinnern, dass mir damals während der Wanderung ab und zu gesagt wurde "hier führte einmal ein Schlepper hoch" und ich dann darüber immer wieder erstaunt war. :wink:
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Blick zur Bergstation.
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Nochmals ein Blick zur Winterausstiegsstelle, ehe es Zeit für...
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die Talfahrt wurde. Als ich wieder in den ESL eingestiegen war, warf ich gleich einmal einen Blick in die Ferne. Auch richtung Nordosten war es schon etwas dunstiger geworden.
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Blick zurück zur Bergstation. Links oben wieder der Turm. :wink:
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Stützenkopf von Stütze 18.
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Erneuter Rückblick. Vorne sieht man den Winterausstiegsbereich, dahinter die Bergstation.
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Die Talfahrt mit diesem Lift gefiel mir besonders gut.
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Nun ging es wieder durch den Wald steil hinunter.
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Dabei schwebt man über das eine oder andere Fundament vom Vorgänger-ESL hinweg.
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Sessel auf Seilrolle.
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Blick zurück. Zwischen den 2 Stützen erkennt man das am vorletzten Bild abgelichtete Fundament vom Vorgänger-ESL.
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Downtown Lilienfeld.
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Zoom an den Robas vorbei nach Lilienfeld. Über Lilienfeld kann man nach etwas Wald 2 Windräder erkennen, die stehen am Buchberg bei Eschenau. Rechts hinter dem rechten der beiden Buchbergwindräder zeigt sich ein weiteres Windrad. Dieses steht auf der sogenannten Windschnur. In der rechten oberen Bildecke befindet sich der Ort Traisen. Vond ort gelangt man über den sogenannten Inzenreithpass vorbei am Buchberg nach Eschenau.
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Zoom richtung St.Pölten. In der rechten unteren Bildecke befindet sich Traisen. Hinter den beiden Buchbergwindrädern sieht man nun wieder das Windrad an der Windschnur, diesmal erkennt man es etwas deutlicher als am vorigen Bild. Wenn man von diesem jedenfalls nach rechts schaut, erkennt man Wilhelmsburg.
Rechts dahinter sieht man St.Pölten. Wer sich in der Gegend gut auskennt, kann im Bild vielleicht sogar die A1-Anschlussstelle St.Pölten Süd sehen. :wink:
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Fernblick durch die Fichten. Hier kann man auch wieder die niederösterreichische Landeshauptstadt erkennen, auch wenn sie von einem Ast der mittleren Fichte etwas verdeckt wird.
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Die Talfahrt durch den herrlichen Bergwalt war einfach wunderbar.
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Vorne sieht man wieder ein Fundament vom Vorgänger-ESL.
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Blick zurück.
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Stütze im Wald.
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Blick richtung Talstation.
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Erneuter Trassenrückblick.
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Inzwischen war ich wieder in einem sonnigen Trassenabschnitt angelangt. Ganz unten erkennt man die Talstation bzw. rechts neben dem Talseil zeigt sich wieder Lilienfeld.
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Nachdem der ESL heuer neue Klemmen bekam, seht ihr hier das obligatorische Klemmenfoto. :wink: Die Klemmen sind wiegesagt von DM.
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Erneuter Blick über Stütze 13 hinweg zur Talstation. Rechts oben schaut wieder Lilienfeld ins Bild.
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Sonniger Wald neben der Trasse. 8)
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Direkt unterhalb von Stütze 12 gibt es eine Kreuzung mit einem Forstweg.
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Hier die beiden Seiten dieser Wegkreuzung.
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Weiter ging es talwärts.
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Nun hatte ich wieder die Sonne im Nacken. :wink:
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Auf dieser Wiese sah ich schon bei der Bergfahrt einige Wanderer.
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Bei der Talfahrt sah die Sache nicht viel anders aus. :wink:
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Blick in die Sonne. 8)
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Stützenkopf von Stütze 11. Rechts unten wieder Lilienfeld.
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Zoom nach Lilienfeld. Darüber sieht man wieder die beiden Buchbergwindräder.
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Wieder an der (nicht mehr aktiven) Mittelstation.
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Blick zurück zur ehemaligen Mittelstation.
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Auf einmal entdeckte ich im Wald rechts neben dem Lift diesen Miniweg.
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Er kreuzt die Lifttrasse und führt gleich danach wieder in den Wald links neben der Trasse hinein.
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Stützenkopf von Stütze 8. Rechts neben den talseitigen Robas sieht man wieder Lilienfeld.
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Blick zur Talstation.
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Zoom zur Talstation.
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Nun befand ich mich wieder im ersten Steilstück, wo unter der Trasse das Drahtnetz gespannt ist.
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Direkt unterhalb der nächsten Stütze sieht man wieder, wie der Forstweg die Trasse kreuzt.
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Nun hatte ich die volle Sonne im Nacken bzw. in dem Moment, wo ich das Bild aufnahm, eben im Gesicht. 8)
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Blick zurück auf das Drahtnetz im ersten Steilstück der Trasse.
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Stützenkopf von Stütze 6. Direkt unter dieser Stütze kreuzt wiegesagt der Forstweg die Trasse. Die Liftgäste am Bergseil mussten sich noch mit der Hand ihre Augen schützen, sofern sie keine Sonnenbrille dabei hatten. :wink:
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Neben Stütze 6 entdeckte ich im Wald wieder einen Miniweg.
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Hier jedenfalls nun die zuvor angesprochene Kreuzung zwischen Trasse und Forstweg direkt unterhalb von Stütze 6.
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Von dort kommt der Forstweg zu Stütze 6, ehe er an dieser vorbei in einer Rechtskurve von der Lifttrasse weg richtung lilienfelderhütte führt.
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Letztes Stück vor der Talstation.
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Erneuter Rückblick auf das erste Steilstück der Lifttrasse.
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Weiter ging es talwärts.
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Stützenkopf von Stütze 5.
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Stützenkopf von Stütze 4.
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Bald nach Stütze 4 kreuzt dieser kleine Bach die Lifttrasse.
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Hier kommt der zuvor schon gezeigte Forstweg vom Parkplatz herauf. Das ist also seine erste Kreuzugn mit der Lifttrasse.
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Die nächste Stütze kommt in Sicht.
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Trassenrückblick.
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Die letzten m vor der Talstation.
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Scheeee woars. :D
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Erneuter Trassenrückblick.
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Der Liftler empfing mich wieder genauso freundlich, wie er mich den Berg hinaufgeschickt hat(und nein, das ist jetzt nicht sarkastisch gemeint :D ). :wink:
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Erste Stütze.
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Blick zurück auf den Trassenabschnitt zwischen den ersten beiden Stützen.
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Nun ging ich vorbei an der Talstation...
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zurück richtung Parkplatz. Hier der Treppenaufgang vom Parkplatz zur ESL-Talstation.
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An jenem Tag war hier alles vollgeparkt, was mich aber für die Liftbetreiber umso mehr freut. :wink:
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Blick zurück zum Talstationsgebäude,...
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ehe ich mein Auto im hintersten(inzwischen auch fast komplett zugeparkten) Parkplatzbereich erst wieder finden musste. :wink:
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Finaler Zoom vom Parkplatz hinauf zur Trasse.
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Damit ist mein Bericht zum ESL-Muckenkogel fertig. Zum Schluss hier noch meine Liftkarte. :wink: Das erinnerte mich sehr an frühere Zeiten, wo beim Skifahren die Karte noch am Anorak befestigt und durch den Fahrtwind oft ordentlich hin und her geschleudert wurde. :wink:
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Zum Schluss kann ich nur noch sagen, dass ich sehr froh bin, dass man den Betrieb vom ESL auf den Muckenkogel durch die Erneuerung der Klemmen sichergestellt hat und aus dem Muckenkgeol keinen "zweiten Eibl" bzw. aus Lilienfeld kein "zweites Türnitz" gemacht hat. Außerdem ist dieser ESL ein Highlight in NÖ und daher hoffe ich, dass er noch viele Jahre am Muckenkogel seine Runden drehen wird. :)
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chr
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von chr »

gReXi hat geschrieben:Übrigens gibt es in dem Bild einen "Fehler", wer findet ihn? :wink:
Meinst Du den "Schiberg" ohne Aufstiegsanlagen?
Gruß chr
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gReXi
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

chr hat geschrieben:
gReXi hat geschrieben:Übrigens gibt es in dem Bild einen "Fehler", wer findet ihn? :wink:
Meinst Du den "Schiberg" ohne Aufstiegsanlagen?
Ja, genau den meine ich. :( Habe ihn ja auch sonst ein paar Mal im Bericht angesprochen... :?
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starli
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von starli »

Ganz schön dichter Wald. Aber die Trasse schaut recht nett aus. Ich weiß, ich frag das jedes Jahr - Skibetrieb bei ausreichendem Schnee gibt's ja noch, oder?
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gReXi
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

starli hat geschrieben:Ganz schön dichter Wald. Aber die Trasse schaut recht nett aus. Ich weiß, ich frag das jedes Jahr - Skibetrieb bei ausreichendem Schnee gibt's ja noch, oder?
Da stimme ich dir zu, war auch überrascht, wie dicht der Wald ist, vor allem im zweiten Steilstück der Trasse. Nett ist sie auf jeden Fall, da lang und großteils im Wald. :wink: Also bei der Liftbesprechung im Gasthaus Kurz in Lilienfeld(war bei der Besprechugn dabei) wurde nichts gesagt, dass es dort keinen Skibetrieb (mehr) geben soll. Oben hat es halt leider keine Schlepper mehr, daher die inaktive ESL-Mittelstation. Ich denke aber, dass es vor allem wegen der Tatsache mit der stillgelegten Mittelstation für Skibetrieb sehr viel Schnee braucht, damit man eben bis zur Talstation abfahren kann.
Vergangenen Februar hätte man dort vermutlich Skifahren können, da hatte es wohl auch am Muckenkogel genug Schnee.
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von rajc »

Schöner Lift.
Bin in selber 1 Woche nach der Wiedereröffnung gefahren.
Bei mir waren die neuen Drahtnetze im ersten Steilstück noch nicht fertig.
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von chr »

starli hat geschrieben:Skibetrieb bei ausreichendem Schnee gibt's ja noch, oder?
Zumindest ein Pistenplan hängt noch bei der Talstation und die Ostalpen-Saisonkarte, die ich die letzten drei Jahre hatte gilt dort auch. Zuletzt war ich anfang der 90er dort schifahren, als es oben noch die Schlepplifte gab. Jetzt stelle ich mir schifahren dort eher langweilig vor, da nur im oberen Abschnitt interessante Pisten sind. Die unteren 300hm sind ein langer kurviger Schiweg.
Gruß chr
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starli
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von starli »

chr hat geschrieben:Die unteren 300hm sind ein langer kurviger Schiweg.
Hm, das hört sich in der Tat nicht besonders an. Andererseits, ESL halber ...

Warum hat man denn die Mittelstation nicht gelassen, wenn der ESL eh läuft?
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gReXi
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

starli hat geschrieben: Warum hat man denn die Mittelstation nicht gelassen, wenn der ESL eh läuft?
Ich denke, dass für die Stilllegung der ESL-Mittelstation der Abriss vom längeren Schlepper(der ja nur wenige m rechts von der ESL-Mittelstation startete) der Hauptgrund war.
Wenn sie allerdings noch aktive wäre, dann könnte man auch den Teil von der Bergstation bis zur Mittelstation für Wiederholungsfahrten nutzen. Doch wir müssen nun einmal damit zufrieden sein, dass der ESL-Betrieb sicher gestellt ist. Ich warf bei der Besprechung im Mai auch das Argument in den Raum, dass es für einen ordentlichen Skibetrieb(mit "ordentlich" meine ich jetzt den Fall, dass es neben dem ESL noch 1-2 alternative Liftanlagen gäbe) oben wieder mindestens 1-2 Schlepper bräuchte. Ob man die jedoch wieder aufbauen(oder auf komplett neuen Trassen Schlepper aufstellen) würde, ist in der aktuellen Klimasituation mehr als nur fragwürdig.
rajc hat geschrieben:Bei mir waren die neuen Drahtnetze im ersten Steilstück noch nicht fertig.
Interessant. Ich ging ehrlich gesagt davon aus, dass diese Drahtnetze schon immer da waren. :wink:
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von rajc »

gReXi hat geschrieben:
rajc hat geschrieben:Bei mir waren die neuen Drahtnetze im ersten Steilstück noch nicht fertig.
Interessant. Ich ging ehrlich gesagt davon aus, dass diese Drahtnetze schon immer da waren. :wink:
Bei mir sind neue Rollen Drahtnetze bei der Talstation und beim Steilstück gelegen.
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von chr »

gReXi hat geschrieben:Ich denke, dass für die Stilllegung der ESL-Mittelstation der Abriss vom längeren Schlepper(der ja nur wenige m rechts von der ESL-Mittelstation startete) der Hauptgrund war.
Ehrlich gesagt sehe ich da keinen Zusammenhang. Die ESL-Mittelstation war eine reine Zusteigstelle (kein Ausstieg). Wem der Schlepplift zu steil war, der verwendete damals den Sessellift. Außerdem konnte man von der ESL-Bergstation alle SL erreichen, vom parallelen Schlepplift ging es weder zur Klosteralm noch zum Kesselbodenlift.
Außerdem dürfte die Zusteigstelle länger in Betrieb gewesen sein, als der Schlepplift. Der Pistenplan an der Talstation zeigt nämlich dieses Szenario.
starli hat geschrieben:Skibetrieb bei ausreichendem Schnee gibt's ja noch, oder?
chr hat geschrieben:Zumindest ein Pistenplan hängt noch bei der Talstation und die Ostalpen-Saisonkarte, die ich die letzten drei Jahre hatte gilt dort auch.
Im Prospekt der Schiregion Ostalpen sind alle Schigebiete beschrieben. Bei Lilienfeld steht folgendes: "1 Sessellift; 1km schwer, 6km mittel, 6km leicht.
Betrieb: Liftbetrieb nur bei entsprechender Schneelage bis ins Tal, Sa/So/Ferien 9-16 Uhr. Besetzt sind Tal- und Bergstation. Kein Skibetrieb. Der Tourengeherberg."

Das ist aus dem Prospekt der Saison 12/13. Dieser wurde aufgelegt, als das Klemmenproblem noch nicht bekannt war.
Gruß chr
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von Dolomitenfan »

gReXi hat geschrieben:Das Kartenlesegerät an der Talstation vom ESL kam mir sofort bekannt vor. Wer von euch kennt diesen Typ von Kartenlesegerät auch (noch)? Ich wusste anfangs nicht, von wo ich dieses Gerät kannte, aber nachdem es mir der Liftler verriet, wo es solche Kartenlesegeräte einst auch noch gab, war mir wieder alles klar. Am Eibl und auch an den nicht mehr existierenden Reidlliften(1,2,3,6) gab es diese. Als ich die Karte in das Gerät einführte, wurden wieder die Erinnerungen an das einst schöne Annaberg bzw. an den Eibl wach.
Irgendwie musste ich doch recht herzlich lachen, dass du in deinem Bericht dieses Kartenlesegrät extra erwähnst. Ja, ich habe diese Geräte mehr als gut in Erinnerung :mrgreen: - vor allem das ewige Rumhantieren mit der Schi-Swatch am markierten Punkt ... bis das heißersehnte Grünlicht kam. Als selten hätte ich diese Geräte definitiv nicht erlebt. Als ich vor 12 Jahren mit dem Schifahren begonnen habe, standen die in glaub ich jedem Ostalpengebiet herum. Erst das Einführen der Key-Cards hat diesen Kartenlesern den Garaus gemacht und meine Schi-Swatch damit in Pension geschickt.
Saison 2021/22: 2x Jauerling, 3x Mönichkirchen, 1x Annerlbauer (Krieglach), 2x Strallegg, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm, 1x Teichalmlifte, 1x Schmittenhöhe, 1x Wildkogel-Arena, 1x Stuhleck, 1x Gerlosplatte

Saison 2020/21: 3x Kinderland St. Corona, 2x Schieferwiese, 4x Mönichkirchen, 4x Schmolllifte, 2x Annaberg, 1x Niederalpl, 1x Jauerling, 1x Grebenzen, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

chr hat geschrieben:Ehrlich gesagt sehe ich da keinen Zusammenhang. Die ESL-Mittelstation war eine reine Zusteigstelle (kein Ausstieg). Wem der Schlepplift zu steil war, der verwendete damals den Sessellift. Außerdem konnte man von der ESL-Bergstation alle SL erreichen, vom parallelen Schlepplift ging es weder zur Klosteralm noch zum Kesselbodenlift.
Außerdem dürfte die Zusteigstelle länger in Betrieb gewesen sein, als der Schlepplift. Der Pistenplan an der Talstation zeigt nämlich dieses Szenario.
Meines Wissens nach konnte man dort auch aussteigen und zum Schlepper wechseln. Wenn dem so war, dann haben wohl sicher nicht allzu viele diese Möglichkeit genutzt. Also stiegen folglich nur die an der Mittelstation aus, die es sich auf den steilen Schlepper standen. Andererseits musste den SL ja niemand fahren, denn der Sessellift hat(te) ja zum Glück die Mittelstation.
Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, musste man nach einigen Fahrten am steilen SL sowieso wieder an der ESL-Mittelstation zusteigen, um wieder zu den anderen Schleppern zu gelangen. Als ich in direkter Umgebung der ESL-bergstation ein wenig herumspaziert bin, konnte ich jedenfalls keine Reste der abgebauten Schlepper erkennen. Also auch keinen Punkt entdecken, wo vielleicht einmal eine Station gestanden hat.
Das wusste ich bis dato auch nicht. Bzw. ist mir auch nicht bekannt, seit wann die Mittelstation schon LSAP ist(weiß das jemand genau?).
Dolomitenfan hat geschrieben:Irgendwie musste ich doch recht herzlich lachen, dass du in deinem Bericht dieses Kartenlesegrät extra erwähnst. Ja, ich habe diese Geräte mehr als gut in Erinnerung :mrgreen: - vor allem das ewige Rumhantieren mit der Schi-Swatch am markierten Punkt ... bis das heißersehnte Grünlicht kam. Als selten hätte ich diese Geräte definitiv nicht erlebt. Als ich vor 12 Jahren mit dem Schifahren begonnen habe, standen die in glaub ich jedem Ostalpengebiet herum. Erst das Einführen der Key-Cards hat diesen Kartenlesern den Garaus gemacht und meine Schi-Swatch damit in Pension geschickt.
Freut mich, dass ich nicht der einzige bin, der sich an diese Geräte sehr gut erinnert. :D Ich hatte als Kind sowieso auch schon mit der normalen karte meine Probleme, ein Grünlicht zu erzeugen. Entweder habe ich die Karte zu leicht oder zu ruckartig in das Gerät eingeführt. Als es dann grün wurde, war ich auch immer wieder erleichtert. :wink: Das ereignete sich alels großteils am ehemaligen Reidl2+3 am Annaberg, da ich dort so ziemlich meine ersten Liftfahrten(damit sind jetzt noch nicht die Alleinfahrten gemeint) absolvierte(die erste Alleinfahrt machte ich am Reidl4 und dann ging es auch schon alleine mit dem steilen Reidl3 hinauf...).
In meinen ersten Jahren als Skifahrer war ich in den Ostalpenskigebieten eigentlich immer nur in Annaberg und Türnitz unterwegs. Dort waren diese Kartenlesegeräte jedenfalls an jedem Lift vertreten, weshalb ich mich auch sofort wieder daran erinnerte, als ich am Muckenkogellift einstieg. :wink: Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es damals diesbezüglich z.B. auch am Unterberg nicht viel anders aussah. :wink:
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von Dolomitenfan »

Dolomitenfan hat geschrieben:Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es damals diesbezüglich z.B. auch am Unterberg nicht viel anders aussah.
Der Unterberg hat bis jetzt noch immer ein Sichtkartensystem :lol:, da hat sich ganz sicher noch nie ein Kartenlesegerät hinverirrt :wink:. Ganz sicher bin ich mir, dass diese Gerät ua. auch in Mönichkirchen und in St.Corona zu finden waren, ebenso erinnere ich mich außerhalb der Ostalpen am Kreischberg daran.
Saison 2021/22: 2x Jauerling, 3x Mönichkirchen, 1x Annerlbauer (Krieglach), 2x Strallegg, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm, 1x Teichalmlifte, 1x Schmittenhöhe, 1x Wildkogel-Arena, 1x Stuhleck, 1x Gerlosplatte

Saison 2020/21: 3x Kinderland St. Corona, 2x Schieferwiese, 4x Mönichkirchen, 4x Schmolllifte, 2x Annaberg, 1x Niederalpl, 1x Jauerling, 1x Grebenzen, 1x Pirstingerkogellift Sommeralm
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chr
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von chr »

gReXi hat geschrieben:Meines Wissens nach konnte man dort auch aussteigen und zum Schlepper wechseln. Wenn dem so war, dann haben wohl sicher nicht allzu viele diese Möglichkeit genutzt. Also stiegen folglich nur die an der Mittelstation aus, die es sich auf den steilen Schlepper standen. Andererseits musste den SL ja niemand fahren, denn der Sessellift hat(te) ja zum Glück die Mittelstation.
Da durfte sicher niemand aussteigen, und es hätte für niemanden Sinn gemacht. Du kannst von der Mittelstation weder ins Tal fahren, noch kam man so leicht von dort zum Schlepplift. Der hatte seine Talstation ein kleines bisschen oberhalb der Zusteigstelle.
gReXi hat geschrieben:Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, musste man nach einigen Fahrten am steilen SL sowieso wieder an der ESL-Mittelstation zusteigen, um wieder zu den anderen Schleppern zu gelangen.
Nein, nur den Lift, der an der Klosteralm startete und den Kesselbodenlift erreichte man nicht. Man konnte aber gleich in den Almlift umsteigen, um wieder zur ESL-Bergstation zu gelangen, oder natürlich auch zur Mittel- oder Talstation des ESL abfahren.
gReXi hat geschrieben:Als ich in direkter Umgebung der ESL-bergstation ein wenig herumspaziert bin, konnte ich jedenfalls keine Reste der abgebauten Schlepper erkennen. Also auch keinen Punkt entdecken, wo vielleicht einmal eine Station gestanden hat.
Auf gezielte LSAP-Suche habe ich mich dort auch noch nie begeben. Nur die alte Trasse des Schleppliftes, der an der Klosteralm startete, ist mir bei jeder Wanderung (auch gestern war ich dort) aufgefallen. Das ist aber auch die einzige Trasse, die direkt am Wanderweg liegt und daher auffällt. Fundamente sind dort aber weder an der Tal- noch an der Bergstation zu finden. Dazwischen habe ich nichts besichtigt. Dieser besagte Schlepplift war auch ein oder zwei Jahre länger in Betrieb als die anderen. In der Zeit war auch noch die Zusteigstelle des ESL geöffnet.
Dolomitenfan hat geschrieben: Ganz sicher bin ich mir, dass diese Gerät ua. auch in Mönichkirchen und in St.Corona zu finden waren, ebenso erinnere ich mich außerhalb der Ostalpen am Kreischberg daran.
In den 90ern waren das extrem häufige Geräte. Ich erinnere mich diesbezüglich auch an das gesamte Zillertal oder Dolomiti Superski.

Grundsätzlich würde ich das, was noch am Muckenkogel als Schibetrieb angeboten wird, nicht überbewerten. Den Lift nur zu öffnen, wenn auf 400m ohne Kunstschnee Schifahren möglich ist, ist praktisch nichts. Wie ich einen Post vorher schon geschrieben habe, wird er ohnehin nur als Tourengeherberg vermarktet. Auf Grund dieser Aussage bezweifle ich ja sogar, dass die Piste noch präpariert werden würde, falls es tatsächlich wirklich einmal genug Schnee dafür hätte.
Für mich ist der Muckenkogel praktisch genauso tot wie ein Eibl, ein Josefsberg, Hohenberger Gschwendt, Sonnwendstein,...
Ich bin das Schigebiet-Sterben in Niederösterreich schon gewöhnt.
Gruß chr
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gReXi
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

chr hat geschrieben:Da durfte sicher niemand aussteigen, und es hätte für niemanden Sinn gemacht. Du kannst von der Mittelstation weder ins Tal fahren, noch kam man so leicht von dort zum Schlepplift. Der hatte seine Talstation ein kleines bisschen oberhalb der Zusteigstelle.
Wenn da so ist, wäre ich als Schleppliftfanatiker wohl auch nicht dort ausgestiegen, selbst wenn man es dürfen hätte. :wink: Wenn ich nochmals zum Muckenkogel komme, werde ich vielleicht auf LSAP-Tour gehen und schauen, was es noch so an Schlepperüberresten gibt. :?
chr hat geschrieben:Nein, nur den Lift, der an der Klosteralm startete und den Kesselbodenlift erreichte man nicht. Man konnte aber gleich in den Almlift umsteigen, um wieder zur ESL-Bergstation zu gelangen, oder natürlich auch zur Mittel- oder Talstation des ESL abfahren.
Danke für die Aufklärung, ich werde das für die LSAP-Tour gut in Erinnerung behalten.
chr hat geschrieben:Auf gezielte LSAP-Suche habe ich mich dort auch noch nie begeben. Nur die alte Trasse des Schleppliftes, der an der Klosteralm startete, ist mir bei jeder Wanderung (auch gestern war ich dort) aufgefallen. Das ist aber auch die einzige Trasse, die direkt am Wanderweg liegt und daher auffällt. Fundamente sind dort aber weder an der Tal- noch an der Bergstation zu finden. Dazwischen habe ich nichts besichtigt. Dieser besagte Schlepplift war auch ein oder zwei Jahre länger in Betrieb als die anderen. In der Zeit war auch noch die Zusteigstelle des ESL geöffnet.
Ich auch nicht, das möchte ich nächsten Sommer aber ändern. :wink: Dann war das also die Trasse vom Klosteralmlift, auf die ich vor Jahren bei der Wanderung auf die Hinteralm aufmerksam gemacht wurde. :idea: War das also der Schlepper, den man zuletzt abgetragen hat?
chr hat geschrieben:Grundsätzlich würde ich das, was noch am Muckenkogel als Schibetrieb angeboten wird, nicht überbewerten. Den Lift nur zu öffnen, wenn auf 400m ohne Kunstschnee Schifahren möglich ist, ist praktisch nichts. Wie ich einen Post vorher schon geschrieben habe, wird er ohnehin nur als Tourengeherberg vermarktet. Auf Grund dieser Aussage bezweifle ich ja sogar, dass die Piste noch präpariert werden würde, falls es tatsächlich wirklich einmal genug Schnee dafür hätte.
Für mich ist der Muckenkogel praktisch genauso tot wie ein Eibl, ein Josefsberg, Hohenberger Gschwendt, Sonnwendstein,...
Ich bin das Schigebiet-Sterben in Niederösterreich schon gewöhnt.
Ich will es genauso wenig überbewerten, nur sagte ich eben, dass 1-2 Schlepper(so wie einst auch am Eibl) oben gut wären. Doch bei den aktuellen Schneesituationen sind all diese Überlegungen leider äußerst fragwürdig und daher verstehe ich es auch völlig, wenn ma in LF auf den Sommerbetrieb vom ESL setzt. Das mit den Tourengehern kann ich mir sehr gut vorstellen, bin ja selbst schon auf den Eibl mit Tournski hinaufmarschiert, als noch die 2010 abgerissenen Lifte auf ihr letztes Stündchen warteten. :( Ich auch, denn letzte Saison hätte man dort erst im Februar mit dem Betrieb starten können. Weihnachten 2012 war ja äußerst mild. Als Skigebiet gilt er für mich auch nicht mehr, aber man hat hier nicht an eine Kombibahn oder irgendetwas derartig Modernes gedacht, um eben dadurch den ESL zu ersetzen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die DSB am Eibl noch fahren hätte können und man nicht unbedingt einen Ersatz gebraucht hätte, doch das ist ein anderes Thema.
Der ESL in Lilienfeld wird meiner Meinung nach auch sehr gut angenommen, ich glaube, dass da gar niemand eine EUB oder sonst etwas derartig Modernes bräuchte, die meisten sind sicher mit dem ESL sehr zufrieden.
Das Ende vom Eibl war meiner Meinung nach der schlimmste Verlust für die niederösterreichischen Skigebiete. Josefsberg ist fast genauso schlimm(du hast vielleicht schon gesehen, dass ich nach meinem Seebergausflug auch noch kurz dort war - alle Lifte stehen noch). Königsberg hat noch die Kurve gekratzt und wurde 2012 gerettet. Ich will da jetzt nicht zu weit vom Thema abkommen, aber ich verstehe deine letzte Zeile leider total und wollte diesen Gedanken nur kurz in meiner Sichtweise ausführen.
Dolomitenfan hat geschrieben:Der Unterberg hat bis jetzt noch immer ein Sichtkartensystem :lol:, da hat sich ganz sicher noch nie ein Kartenlesegerät hinverirrt :wink:. Ganz sicher bin ich mir, dass diese Gerät ua. auch in Mönichkirchen und in St.Corona zu finden waren, ebenso erinnere ich mich außerhalb der Ostalpen am Kreischberg daran.
Stimmt, das habe ich ganz vergessen, obwohl ich heuer schon einmal dort war. :oops: St.Corona hat schon Chipkarten, war im Februar dort, da man damals stark davon ausging, dass nach 2012/2013 Schluss mit Skibetrieb ist. :? An der Talstation vom Kampsteinlift gab es jedenfalls so einen Kartenautomat, mit dem man den Einsatz für die Chipkarte zurückbekam. :wink:
Zuletzt geändert von gReXi am 07.10.2013 - 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von Cruzader »

Um den Muckenkogel ist wirklich sehr schade, richtigen Skibetrieb wird es dort wohl nie mehr geben. Schade dass ich es nie erleben durfte.
Eigentlich verstehe ich garnicht wie es so weit kommen konnte. Von der Lage und Größe her, hatte man ja nach dem Erbau der Liftanlagen die besten Vorraussetzungen, dass es gut läuft. Annaberg war ja noch nicht zusammengeschlossen, somit war das Schigebiet am Muckenkogel größer und schneller erreichbar als Annaberg, Eibl, Josefsberg usw.

Hier sind noch alte Pistenpläne zu sehen:http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... l#p4848497

Die zwei Annaberger Schigebiete wurden inzwischen verbunden, moderniesiert, mit Beschneiungsanlage ausgestattet und vergrößert. Und auch der Eibl wäre heute ein modernes Schigebiet, wenn es nicht ein par gewisse Querolanten gäbe. Aber warum hat sich am Muckenkogel nie was getan? Dort lief die entwicklung in die andere Richtung.

Der kurze SL rechts von der Bergstation ESL war übrigends der letzte, der abgebaut wurde. Zumindest so lange es den gab, gab es noch richtigen Skibetrieb auf allen Pisten. (ausser den nicht mehr erreichbaren am bereits abgebauten Kesselbodenlift)
Die Mittelstation war zumindest bis dahin ein Mitteleinstieg für Schifahrer, da ja die meisten Pisten zu diesen Mitteleinstieg führen und dort enden. Von dort kommt man nicht mehr weiter runter. Ohne diesen Zustieg wäre das Schigebiet also nochmal um einiges kleiner.

Ich schätze mal, dass der ESL noch so lange laufen wird, wie es nur geht, danach wird es wohl endgültig vorbei sein.

Lieber wär mir aber natürlich eine Gondelbahn mit Mittelstation als 1:1 Ersatz für den ESL+Wiedererschließung des Kesselboden-Bereichs mit einer SB, schon hätte man wieder ein (für NÖ-Verhältnisse) Top Schigebiet
Saison 25/26:3xSemmering 1xSt.Corona 6xMariensee-Mönichkirchen 1xMariazell 3xAnnaberg 2xWildkogel 1xSchmittenhöhe 1xSchneeberg
Saison 24/25:4xSemmering 4xAnnaberg 3xSt.Corona 2xGemeindealpe 5xMariensee 2xPuchberg 5xHochkar
Saison 23/24: 1xKrieglach 2xSt.Corona 1xWenigzell 1xAnnaberg 1xSteinhaus/Semmering 2xBad Kleinkirchheim 2xAflenz 4xStrallegg 1xSemmering 1xVeitsch 1xStuhleck 3xTurracher Höhe
Saison 22/23: 1xNiederalpl 3xEmberger Alm 3xBad Kleinkirchheim 1xAnnaberg 1xStuhleck 1xArabichl 2xPuchberg 2xSt. Corona 1xPuchenstuben 1xGemeindealpe 1xBürgeralm 6xRiesneralm
Saison 21/22: 2xSt.Corona 3xBad Kleinkirchheim 1xMariensee-Mönichkirchen 1xAnnaberg 1xVeitsch 2xAflenz 2xSchneeberg 1xArabichl 3xRiesneralm 1xSemmering
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Re: Muckenkogel Lilienfeld(7.9.2013) - schöner Spätsommeraus

Beitrag von gReXi »

Ich finde es auch Schade, aber es schmerzt mir persönlich nicht so sehr, wie der Verlust vom Eibl, den ich als Skigebiet im Grunde auswendig kannte. Das mit Annaberg ist ein interessanter Zusammenhang, gut, dass du das hier ansprichst. Aber da das vor meiner Zeit war, als eben Reidl und Pfarrboden noch getrennt waren, kann ich da nicht wirklich mitreden, also auch keinen Vergleich zum Muckenkogel herstellen. Also was damals unter Eibl, Muckenkogel und Annaberg(egal, welches Teilgebiet jetzt) das beliebteste Ziel war. Ich denke der Muckenkogel bzw. der Eibl, da man da eben bei eigentlich jedem Wetter hinkam. Allerdings gilt dies auch für den Pfarrboden, denn nur für den oberen Parkplatz im ehemaligen Reidlskigebiet musste man ja den Annaberg kehrenartig hinauffahren.
Der Verlust vom Eibl hat eben den Raum St.Pölten sehr getroffen, da der Eibl eben zuletzt das nächste Skigebiet war, als am Muckenkogel nur mehr wenig bis gar nichts mehr ging. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass viele früher den Muckenkogel gegenüber dem Eibl bevorzugten, eben auch auf Grund der Anfahrt, denn zwischen Lilienfeld und Türnitz sind schon noch einige km. Weiters hat ja der Muckenkogel insgesamt mehr Pisten erschlossen, als der Eibl, da es ja am Muckenkogel einen Schlepper mehr gab(eben 4 statt 3).

In Annaberg hat man es übertrieben, 2 Tellerlifte durch ein überdachtes Förderband zu ersetzen... :sauer: Das Förderband hat sicher eine geringere Förderleistung, als die beiden Tellerlifte Reidl1+6 hatten. Noch dazu hat man damit den Anfängern die besten Übungsmöglichkeiten genommen, das waren die Lifte, wo man vielleicht seinen ersten Alleinfahrtversuch macht. Jetzt gibt es dafür nur mehr Reidl4 und ich wäre nicht überrascht, wenn sie den auch irgendwann durch ein Förderband ersetzen... :rolleyes: Aber das ist ein ganz anderes Thema, ich will da jetzt nicht zu weit ausholen, da es jetzt um den Muckenkogel geht.
Noch kurz zu deiner Eibl-Aussage: Ich glaube, dass die Girak-DSB dort sicher noch fahren hätte können. Nur wollte man eben etwas Neues hinbauen, bevor jemand anderer in NÖ auf die Idee kommt. Ich glaube, dass dieser Hintergedanke auch wesentlich zum Ende der Eibllifte beitrug, auch wenn es eben immer hieß, dass sich Grundbesitzer und Betreiber nie einigen konnten, was eben der entscheidende Grund für die LSAP-Werdung vom Eibl war. Aber wenn das alles 2006 funktioniert hätte, wäre der Eibl heute wohl das modernste Kleinstskigebiet.

Deshalb setzt man ja jetzt am Muckenkogel voll auf den Sommerbetrieb, da man sich mit dem Winterbetrieb leider nicht mehr allzu viel erwarten kann.

Ich glaube, die Leute dort sind mit ihrem ESL zufrieden und denken daher gar nicht an eine Gondelbahn. Am Bsp. Eibl sah man ja wohin die Moderne führte, aus einem einstigen Skiberg wurde ein LSAP-Berg.
In der Aussage, dass der ESL-Betrieb solange aufrecht erhalten wird, wie es eben nur geht, stimme ich dir zu. Wenn es mit dem ESL einmal nicht mehr gehen sollte, wird es wohl leider auch mit dem Muckenkogel vorbei sein. :?
LG, gReXi

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