Nachdem ich schon zu vielen Liften gefahren bin, die von mir ganz schön weit entfernt sind, war es natürlich auch einmal an der Zeit, ein Ausflugsziel in der Nähe anzusteuern. Da ich den Muckenkogel bisher nur von einer Wanderung kannte(wo ich vom Tal bis auf die Hinteralm ging), war für mich klar, dass ich ihn auch nochmals im Zuge einer ESL-Besichtigung aufsuchen werde.
Abgesehen von den nicht mehr existierenden Schleppliften ist es am wichtigsten, dass die Lichter bezüglich des ESL-Betriebs auf grün stehen. Denn wäre der ESL zum LSAP-Fall geworden, hätte man mit dem Muckenkogel einen "zweiten Eibl". Gott sei Dank hat man das zu verhindern gewusst und der aktuelle Stand der Dinge lautet daher...
Das Kartenlesegerät an der Talstation vom ESL kam mir sofort bekannt vor. Wer von euch kennt diesen Typ von Kartenlesegerät auch (noch)? Ich wusste anfangs nicht, von wo ich dieses Gerät kannte, aber nachdem es mir der Liftler verriet, wo es solche Kartenlesegeräte einst auch noch gab, war mir wieder alles klar. Am Eibl und auch an den nicht mehr existierenden Reidlliften(1,2,3,6) gab es diese. Als ich die Karte in das Gerät einführte, wurden wieder die Erinnerungen an das einst schöne Annaberg bzw. an den Eibl wach.
Gleich vorweg bette ich hier mein Liftvideo vom ESL Muckenkogel ein. Ich filmte die Bergfahrt. Daher mache ich in den Fotos von der Talstation einen großen Sprung hinauf zur Bergstation bzw. zum Ausstiegsbereich, wie ihr später sehen werdet. Die Talfahrt hingegen ist wieder mit Fotos dokumentiert.
Nun zum eigentlichen Fotobericht:
Fotoshooting an der Talstation.
Schon interessant, wenn da auf einmal jemand im Talstationsgebäude steht und alles genau ablichtet, gel?
Die Bergfahrt habe ich gefilmt, daher machen wir jetzt einen großen Sprung in der Bilderreihe und setzen diese im Ausstiegsbereich vom ESL fort. In diesem Bild sieht man den Ausstieg für den Winter. Der Sommerausstieg befindet sich direkt vor der Bergstation.
Zoom zur vorletzten Liftstütze.
Niederhalter vor der Bergstation.
Bergstation mit Antrieb.
Erneuter Blick zur Winterausstiegsstelle.
Herrliches Wetter.
Zwischen den 2 Stützen befindet sich der Ausstiegsbereich für den Winterbetrieb.
Oberste Liftstütze und Fernblick.
Bergstation mit Muckenkogelturm.
Zoom zum Turm. Er ist das "Wahrzeichen" vom Muckenkogel. Egal ob man den Berg jetzt von St.Pölten oder von Herzogenburg oder einfach nur während einer Fahrt auf der A1 betrachtet, den Turm sieht man immer. Damit ist es für Fremde sehr leicht, den Muckenkogel zwischen Reisalpe, Türnitzer Höger etc. zu identifizieren.
Nochmals ein Blick auf den Niederhalter unmittelbar vor der Bergstation, wie diesen gerade ein Sessel am Bergseil passiert.
Sessel mit blauem Himmel.
Nun spazierte ich ein wenig in Bergstationsumgebung herum. Der Weg im Bild kommt von der Lilienfelderhütte herauf und führt hinter der ESL-Bergstation vorbei weiter richtung Hinteralm.
Die Fernsicht richtung Süden war allerdings nicht wirklich gegeben. Es war hier relativ dunstig und die ersten Wolken zogen auf. Am Muckenkgeol blieb der Himmel jedoch nach wie vor strahlend blau, daher genoss ich die Stimmung hier heroben noch etwas, ehe ich die Talfahrt antrat.
Übrigens gibt es in dem Bild einen "Fehler", wer findet ihn?
Kaiserwetter am Muckenkogel.
Hier geht man weiter richtung Hinteralm. Ich ging jedoch wieder zurück zur...
ESL-Bergstation. Hier ein Blick zum Antrieb.
Wanderkarte an der ESL-Bergstation. Den gelben Weg, der anfangs neben der ESL-Trasse verläuft und später dann von dieser zur Lilienfelderhütte führt, ging ich vor vielen Jahren bei der Wanderung auf die Hinteralm. Zu dieser Zeit hatte ich meine Liftleidenschaft für ESL und generell alte Sessellifte noch nicht entdeckt, daher nahm ich den ESL damals auch noch nicht bewusst wahr. Allerdings kann ich mich erinnern, dass mir damals während der Wanderung ab und zu gesagt wurde "hier führte einmal ein Schlepper hoch" und ich dann darüber immer wieder erstaunt war.
Blick zur Bergstation.
Nochmals ein Blick zur Winterausstiegsstelle, ehe es Zeit für...
die Talfahrt wurde. Als ich wieder in den ESL eingestiegen war, warf ich gleich einmal einen Blick in die Ferne. Auch richtung Nordosten war es schon etwas dunstiger geworden.
Blick zurück zur Bergstation. Links oben wieder der Turm.
Stützenkopf von Stütze 18.
Erneuter Rückblick. Vorne sieht man den Winterausstiegsbereich, dahinter die Bergstation.
Die Talfahrt mit diesem Lift gefiel mir besonders gut.
Nun ging es wieder durch den Wald steil hinunter.
Dabei schwebt man über das eine oder andere Fundament vom Vorgänger-ESL hinweg.
Sessel auf Seilrolle.
Blick zurück. Zwischen den 2 Stützen erkennt man das am vorletzten Bild abgelichtete Fundament vom Vorgänger-ESL.
Downtown Lilienfeld.
Zoom an den Robas vorbei nach Lilienfeld. Über Lilienfeld kann man nach etwas Wald 2 Windräder erkennen, die stehen am Buchberg bei Eschenau. Rechts hinter dem rechten der beiden Buchbergwindräder zeigt sich ein weiteres Windrad. Dieses steht auf der sogenannten Windschnur. In der rechten oberen Bildecke befindet sich der Ort Traisen. Vond ort gelangt man über den sogenannten Inzenreithpass vorbei am Buchberg nach Eschenau.
Zoom richtung St.Pölten. In der rechten unteren Bildecke befindet sich Traisen. Hinter den beiden Buchbergwindrädern sieht man nun wieder das Windrad an der Windschnur, diesmal erkennt man es etwas deutlicher als am vorigen Bild. Wenn man von diesem jedenfalls nach rechts schaut, erkennt man Wilhelmsburg.
Rechts dahinter sieht man St.Pölten. Wer sich in der Gegend gut auskennt, kann im Bild vielleicht sogar die A1-Anschlussstelle St.Pölten Süd sehen.
Fernblick durch die Fichten. Hier kann man auch wieder die niederösterreichische Landeshauptstadt erkennen, auch wenn sie von einem Ast der mittleren Fichte etwas verdeckt wird.
Die Talfahrt durch den herrlichen Bergwalt war einfach wunderbar.
Vorne sieht man wieder ein Fundament vom Vorgänger-ESL.
Blick zurück.
Stütze im Wald.
Blick richtung Talstation.
Erneuter Trassenrückblick.
Inzwischen war ich wieder in einem sonnigen Trassenabschnitt angelangt. Ganz unten erkennt man die Talstation bzw. rechts neben dem Talseil zeigt sich wieder Lilienfeld.
Nachdem der ESL heuer neue Klemmen bekam, seht ihr hier das obligatorische Klemmenfoto.
Erneuter Blick über Stütze 13 hinweg zur Talstation. Rechts oben schaut wieder Lilienfeld ins Bild.
Sonniger Wald neben der Trasse.
Direkt unterhalb von Stütze 12 gibt es eine Kreuzung mit einem Forstweg.
Hier die beiden Seiten dieser Wegkreuzung.
Weiter ging es talwärts.
Nun hatte ich wieder die Sonne im Nacken.
Auf dieser Wiese sah ich schon bei der Bergfahrt einige Wanderer.
Bei der Talfahrt sah die Sache nicht viel anders aus.
Blick in die Sonne.
Stützenkopf von Stütze 11. Rechts unten wieder Lilienfeld.
Zoom nach Lilienfeld. Darüber sieht man wieder die beiden Buchbergwindräder.
Wieder an der (nicht mehr aktiven) Mittelstation.
Blick zurück zur ehemaligen Mittelstation.
Auf einmal entdeckte ich im Wald rechts neben dem Lift diesen Miniweg.
Er kreuzt die Lifttrasse und führt gleich danach wieder in den Wald links neben der Trasse hinein.
Stützenkopf von Stütze 8. Rechts neben den talseitigen Robas sieht man wieder Lilienfeld.
Blick zur Talstation.
Zoom zur Talstation.
Nun befand ich mich wieder im ersten Steilstück, wo unter der Trasse das Drahtnetz gespannt ist.
Direkt unterhalb der nächsten Stütze sieht man wieder, wie der Forstweg die Trasse kreuzt.
Nun hatte ich die volle Sonne im Nacken bzw. in dem Moment, wo ich das Bild aufnahm, eben im Gesicht.
Blick zurück auf das Drahtnetz im ersten Steilstück der Trasse.
Stützenkopf von Stütze 6. Direkt unter dieser Stütze kreuzt wiegesagt der Forstweg die Trasse. Die Liftgäste am Bergseil mussten sich noch mit der Hand ihre Augen schützen, sofern sie keine Sonnenbrille dabei hatten.
Neben Stütze 6 entdeckte ich im Wald wieder einen Miniweg.
Hier jedenfalls nun die zuvor angesprochene Kreuzung zwischen Trasse und Forstweg direkt unterhalb von Stütze 6.
Von dort kommt der Forstweg zu Stütze 6, ehe er an dieser vorbei in einer Rechtskurve von der Lifttrasse weg richtung lilienfelderhütte führt.
Letztes Stück vor der Talstation.
Erneuter Rückblick auf das erste Steilstück der Lifttrasse.
Weiter ging es talwärts.
Stützenkopf von Stütze 5.
Stützenkopf von Stütze 4.
Bald nach Stütze 4 kreuzt dieser kleine Bach die Lifttrasse.
Hier kommt der zuvor schon gezeigte Forstweg vom Parkplatz herauf. Das ist also seine erste Kreuzugn mit der Lifttrasse.
Die nächste Stütze kommt in Sicht.
Trassenrückblick.
Die letzten m vor der Talstation.
Scheeee woars.
Erneuter Trassenrückblick.
Der Liftler empfing mich wieder genauso freundlich, wie er mich den Berg hinaufgeschickt hat(und nein, das ist jetzt nicht sarkastisch gemeint
Erste Stütze.
Blick zurück auf den Trassenabschnitt zwischen den ersten beiden Stützen.
Nun ging ich vorbei an der Talstation...
zurück richtung Parkplatz. Hier der Treppenaufgang vom Parkplatz zur ESL-Talstation.
An jenem Tag war hier alles vollgeparkt, was mich aber für die Liftbetreiber umso mehr freut.
Blick zurück zum Talstationsgebäude,...
ehe ich mein Auto im hintersten(inzwischen auch fast komplett zugeparkten) Parkplatzbereich erst wieder finden musste.
Finaler Zoom vom Parkplatz hinauf zur Trasse.
Damit ist mein Bericht zum ESL-Muckenkogel fertig. Zum Schluss hier noch meine Liftkarte.
Zum Schluss kann ich nur noch sagen, dass ich sehr froh bin, dass man den Betrieb vom ESL auf den Muckenkogel durch die Erneuerung der Klemmen sichergestellt hat und aus dem Muckenkgeol keinen "zweiten Eibl" bzw. aus Lilienfeld kein "zweites Türnitz" gemacht hat. Außerdem ist dieser ESL ein Highlight in NÖ und daher hoffe ich, dass er noch viele Jahre am Muckenkogel seine Runden drehen wird.