Zwischen den beiden Gletscherbesuchen, am Vortag und am Tag darauf
Kurzübersicht:
Wetter: noisi Wetter, Nebel, leichter Schneefall, stürmischer Wind - meistens schlechte sicht, gelegentlich kurze Wolkenlücken
Schneelage: Maschinenschnee mit dünner, meist abgerutschter oder verblasener Pulverschneeauflage
Pistenzustand: Teils griffig, teils eisig - nur sehr wenige Steine
Geöffnete/geschlossene Anlagen/Pisten: Das Skigebiet ist zu Groß für eine Auflistung, war auch nur an der Eggalm, Rastkogel und Penken, einige Entlastungsanlagen sowie Übungslifte standen still, die Hauptanlagen aber in Betrieb.
Die Vorzeichen waren gut, Orkantief Xaver war bereits am Vortag weitestgehend die Puste ausgegangen und auch der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigte neben einigen Nebelfetzen, blau am Himmel. In der weisen Annahme, diese Fetzen würden sich auflösen, ging es also mit der Eggalmbahn ins Skigebiet.
Schnell kam nach dem Frühstück die Ernüchterung, es zog sich zu und leichter bis mäßiger Schneefall setzte ein. Dazu zogen immer wieder ein paar Nebelschwaden durch. In einem Skigebiete das ich nicht kenne, dazu auf völlig unbekannten Pisten - gar nicht mein Fall. Skifahren zum abgewöhnen (ohne das jetzt auf das Gebiet an sich zu beziehen).
Nach der Auffahrt auf die Eggalm ging es relativ zügig in Richtung Rastkogelbahn. Auf der Talabfahrt dorthin gab es gleich das erste Schmankerl. Nicht nur das die Pisten insgesamt sehr eisig waren - Kunstschnee und Wind sei Dank, Nein, im Bereich der Talabfahrt bzw. des letzten Ziehwegs dorthin, hatte man scheinbar die Kanonen zu früh eingeschaltet. So ergab sich keine eisige Piste sondern ein regelrechter Eisdeckel. Aufkanten nur mit größtem Krafteinsatz möglich. Dies blieb aber auch die einzige derart kritische Stelle im gesamten Skigebiet.
Ein paar klare Momente gab es vor allem am Morgen, hier die Rastkogelbahn.
Rückblick vom Rastkogel zur Eggalm. So richtig zurecht gefunden habe ich mich irgendwie nicht.
Blick ins Tuxertal.
Schlegeistal mit dem Talschluss und dem gleichnamigem Kees.
Im 8er Horbergjoch, war einer der Tage an denen man froh ist, Bubbles zu haben
Kessel am Penken, mit bei gutem Wetter, sicherlich attraktiven Hängen. Im Vordergrund 4er Nordhang, dahinter 4er Sun Jet und der Mittertrettlift. Am Talboden die Talstation der wuchtigen Verbindungsbahn 150er Tux.
Ich glaub die Nordhangbahn, muss den Skitag ein wenig rekonstruieren
Nordhang, dahinter 6er Knorren und die Harakiri.
Wo immer ich da hingezoomt hab
Gefallen: ich sag mal nix
Nicht Gefallen: dito
Fazit: Durchwachsen, für mich war der Tag Skifahren zum abgewöhnen. Evtl hatte ich am Vorabend etwas zu tief ins Glas geschaut (aber keinen Grund gefunden), auf der anderen Seite kann ich mit solchen Sichtverhältnissen herzlich wenig anfangen. Ich sehe schon gerne ein paar Kontraste, Bodenwellen, Schneewehen etc. auf einer mir unbekannten Piste. Am Gebiet selbst lags eher nicht. Irgendwie werde ich mit solchen Riesenskischaukeln für einen Tagesbesuch nicht wirklich warm.