Anreise: Skibus Talstation Versettla Bahn 8:05 Uhr bis Haltestelle Partenen Bergbahnen 8:10 Uhr
Wetter: Morgens klar und sonnig. Später zog es zu.
Angekommen am 14. Feb waren wir eine Woche in der Gegend. Aufgrund der zuletzt eher mageren Schneverhältnisse, täglich mit der Hoffnung auf Neuschnee, traten wir bereits am zweiten Tag die Skisafari an. Der Wetterbericht verlor täglich an Glaubwürdigkeit, da jeden Tag "Morgen: Schnee" vorhergesagt wurde.
Dieses Event stand schon lange auf der Agenda, und da es hier im Forum keinen Bericht davon gibt nun ein paar Bilder.
Vorab muss ich sagen das ich wirklich den Vorsatz hatte meine Digicam mit zu mehmen, sie auch dabei hatte, nur leider der Akku noch in der Ladestation steckte.
Talstation der Vermuntbahn. Hier kann man einfach an die Kassa und sich das Ticket für die Skisafari holen. Eine Anmeldung vorher ist nicht nötig. So eine Art von Bahn habe ich noch nie gesehen, nur eine Kabine und sehr Merkwürdeige Stützen. Ich glaube auch die fährt nur wenn sie voll ist
Gegenüber die Tafamuntbahn. Weiß jemand ob die überhaupt fährt bzw. wo die hingeht?
Hier habe ich den Verlauf der Strecke eingezeichnet. Rot mit Verkehrsmitteln wie Bergbahn, Bus oder Schleppbully. Grün auf Skiern. Boarder habe ich da keinen gesehen, verständlich, einige flache Passagen.
Hier noch was offen war.
Tunnelbus von innen. Echt spektakulär wie der Busfahrer durch den Stollen paced.
Hoffentlich hebt alles.
Kurz vor dem Stausee. Nicht aussteigen. Der setzt dort Tourengeher ab. Peinlich wieder durch den voll besetzten Bus zurück zu steigen.
Angekommen am Silvrettahaus. Stockeinsatz. Immer der Masse hinterher.
Der abgelassene Silvrettastausee und die herrliche Berglandschaft der Silvretta.
Hier zu sehen die Bauarbeiten an der Staumauer. Ist hier das Silvrettahorn zu sehen?
Ein Skilehrer einer anderen Gruppe hat uns geraten im Alpengasthof Piz Buin (mittig zu sehen) ein zu kehren und später das "Pistenbully Taxi" zu rufen um nach Wirl zu kommen. Der hatte glaub schon durschd. Wir sind los ohne "Cheaten". Hier auch der Silvrettasee Schlepper zu sehen. Einfach der blauen Abfahrt folgen.
Zur linken Hand kommt irgendwann ein Schild das einem den Weg weist.
Ab jetzt heisst es Schwung holen.
Einreihen und am Seil fest halten. Ganz schön enge Sache hier wenn da 60 Personen dran hängen. Voraallem wenn der Bullyfahrer lustig ist und Vollbremsungen macht
Nochmal einen Blick zurück zur Bielerhöhe die herrlich in der Sonne lag. Während der Fahrt mit dem Bully war etwas vorsicht geboten. Da geht es Ski an Ski her. Wenn es einen legt, legt es alle.
Die letzten Meter ging es der Loipe entlang nach Wirl. Dort muss das Skisafari Ticket gegen eine Tageskarte getauscht werden.
Unser Zuggerät
Folgend ein paar Eindrücke aus dem Silvapark. Nicht ausführlich, da ich denke, er hier bereits bei besseren Bedingungen ausführlich dokumentiert ist.
Blick von der Birkhahnabfahrt wichtung Galtür
Tolles Gerlände an der Panoramaabfahrt. Weiter Unten heisst es heitzen richtung Kopssee.
Ballunspitze 2671m
Mein Highlight im Silvapark, die Route 1 Ballunspitze. Direkt an der Bergstation der Ballunspitzbahn weg vom Strom links weg. Menschenleer.
Zwar schon abgefahren und hart, aber Steine waren Ausnahmen.
Von hier aus hat man einen Blick ins Patznauntal wie sonst nirgends im Skigebiet
Weitläufige Buckelpiste, bei Neuschnee sicherlich ein Traum
Und gleich zwei mal der Obere Teil der Route in der Totalen
Die Pisten Bullies fahren an der Haltestelle beim Schlepper Klein-Zenislift in der höhe der Fluchthornalm zwei Mal richtung Zenisjoch. 13:30 Uhr und 14:30 Uhr.
Sicherheitshalber sind wir um 13:30 Uhr mal vorbei gefahren um die Gegend abzuchecken. Da wurde nur ein Bully voll. Wir entschieden uns noch eine Runde im Skigebiet zu drehen und gegen 14 Uhr in die Fluchthohnalm einzukehren.
Drei Pisten Bullies warem um 14:30 Uhr voll beladen und der Großteil der Skisafari Besucher wollte zurück. Leider zog das Wetter leicht zu.
Von hier aus geht es runter richtung Granifer. Links zu sehen ein Haus an der Staumauer des Kopssee. Welche das ist habe ich nicht gesehen. Wer es nicht so "steil" mag fährt richtung diesem Haus und umgeht den oberen Teil. Blaue Umfahrung sozusagen.
Wir liesen erst mal alle anderen abfahren und gönnten uns ein Bierchen ausm Rucksack bevor wir die Abfahrt angiengen. Was sich später als sinnvoll herausstellte. Zum einen da ich an jeder Ecke anhielt um ein Foto zu machen, aber auch weil der Ziehweg recht eng und abgefahren ist.
Viele Spitzkehren bei denen man allerdings auch Fun haben konnte wenn man sie dazwischen abkürzt.
Beschildert ist hier nicht viel, dafür ein Schild am rechten Wegrand auf dem Partenen steht. Hmm evtl. bei mehr Schnee. Hat wer Erfahrung mit dem Weg?
Auch wenn die Abfahrt bis jetzt nicht der Hit war entschädigt die Landschaft. Hier die Staumauer des Kopssee und Ballunspitze.
Ein zwei Kehren geht es noch runter biszu einem flachen Waldstück. Hier wieder Ski laufen lassen oder ein Stück den Berg hoch gehen und Schwung holen.
Im Unteren Teil erkennt man den Forstweg, und die geteerte Straße darunter. Wer sein Ski liebt trägt. Aber einige Spuren deuteten darauf hin, dass einige einfach meterlang über die Straße donnerten. Ski abschleifen mal anders.
Das letzte Stück richtung Partenen. Es geht zwei mal über die Silvretta Hochalpenstraße
Letzte Rast an der Loipe richtung Partenen. Ein zwei mal Stockeinsatz und schon ist man wieder in Partenen. Dort muss dann wieder auf der Straße bis zur Bushaltestelle gelaufen werden und zurück gehts.
Fazit: Die Skisafari ist sicherlich leicht machbar. Blutigen Anfängern würde ich jedoch abraten. Aufgrund der lückenhaften Beschilderung verliert man gerade bei der Fahrt über die Bielerhöhe die Orientierung. Aber wenn man dort die Gruppe im Blickfeld hat findet man sich zurecht.
Die Skisafari wurde uns in der Skischule nur mit Skilehrer empfohlen. Kosten 45€/Tag. Wir haben sie ohne gemacht, und ich denke mit diesem Bericht im Hinterkopf geht sie auch ohne. Lediglich für Fragen wie "Wann" "Wo" "Was" ist ein Skilehrer sinnvoll. Die Abfahrt durchs Granifer erfolgt intuitiv und ist, ich denke, meißt gewalzt.
Bei Neuschnee ist es sicherlich hilfreich wenn man sicher auf dem Ski steht, da der Weg unten relativ eng ist.
Gut fand ich für günstig Geld einen Tag ein neues Skigebiet zu besuchen. Die Abfahrt durchs Granifer gefiel mir dahingehend da alle anderen längst abgefahren waren und wir allein in der Natur waren. So eine abgeschiedenheit findet man in Skigebieten selten.