Abfahrt aus Prevalje um 7, Ankunft Passhöhe um 8:45 und während die Kollegen etwa 10 Minuten brauchten um die Karten zu kaufen, konnte ich schon feststellen dass es an Schnee hier oben nicht mangelt, die offiziellen 200 cm am Pass (300 am Berg) sind nicht übertrieben:
Auffahrt mit der noch nicht vollen 3KSB und Blick auf die dick eingeschneiten Pisten:
Schnee gibt es hier wirklich extrem viel, die Schneefangzäune links und rechts der Diretissima sind gar nicht zu sehen. Generell war der Schnee auf den beiden Pisten unter der 3KSB genial, durch den Wind gut gepresst und den ganz feinen Powder hat es weggeblasen, dadurch nicht zu weich und bis zum Nachmittag gut zu fahren:
Als es an der 3KSB zu voll wurde, wechselten wir zur Gipfelbahn - hier etwas weichere Pisten, am Vormittag OK, nachmittags dann doch recht bucklig:
Probieren wir es mit der A1. Ganz oben etwas zu weich, im Mittelteil war sie genial griffig, auf den letzten 200 HM trotz etwas Neuschnee dann recht hart, aber mit frischen Kanten gut fahrbar:
Gute alte DSB - und leider um 10 Uhr auch 10 Minuten Wartezeit
Die vielen schönen Talabfahrten konnten wir deshalb leider nicht so oft fahren wie es mir lieb wäre:
Zur Abwechslung mal ne Fahrt mit dem Brantweinerlift ... :
... sowie auf der selten befahrenen Piste direkt neben dem Lift runter:
Nochmals St. Margareten - um 11. Uhr mussten wir leider noch etwas länger anstehen als eine Stunde zuvor, deshalb haben wir es für diesen Tag mit den Talabfahrten gelassen. Jetzt verstehe ich es gut, warum Leute die in der Haupsaison am Katschberg fahren nach einem baldigen Ersatz schreien. Ich muss zugeben dass ich es bis zu diesem Tag nicht ganz verstanden habe - die DSB ist ja noch nicht so alt und ganz bequem. Mir war eigentlich ein Ersatz der beiden Schlepper Freiberg + Sonnleiten (mit Verlängerung der Pisten) wichtiger als der ersatz der DSB. Klar, in den letzten Jahren waren wir immer ganz am Ende der Saison (Ende März / Anfang April) am Katschi, da ist die DSB unproblematisch. Aber nach der Erfahrung vom Sonntag hoffe ich dasss hier sobald wie möglich die geplante 1. Sektion Silver Jet kommt - ohne die sind die Pisten nach St. Margareten in der Hauptsaison leider fast unbrauchbar:
Almenabfahrt von der Bergstation Silverjet zur Talstation der Gipfelbahn; auf diese Saison etwas verbreitert und begradigt. Die Arbeiten waren im Sommer auf der Webcam gut zu beobachten, die hatten wohl Erdreich vom Bau der Speicherteiches übrig. Ein wenig hat sich die Situation auf dieser stark frequentierter Piste dadurch definitiv verbessert:
Nun gehts auf die Tschaneck - Seite:
Auch hier einiges an Schnee
Mit der ganzen Tschaneck - Seite bin ich niemals so richtig warm geworden. Die direkte schwarze an der Tschaneckbahn ist noch in Ordnung, war aber um halb eins bereits recht verbuckelt. Der Rest ist ein wenig interessantes Nebeneinander von vielen mittelschweren Pisten mit wenig Charakter, wie hier am Gamskogelexpress:
Etwas sympatischer sind mir die Abfahrten an den beiden Schleppern danz links auf der Tschaneckseite, also am Freiberglift und Sonnleitenlift. So herrlich leer können die Pisten sogar an einem besucherstarken Sonntag im Februar sein (oder: keine Sau will Schlepper fahren
Ach so, warum gibt es keine Fotos nach halb drei? Weil entgegen allen Prognosen wieder Wolken aufgezogen sind, zuerst dünne durch die die Sonne noch durchschimmerte, gegen halb vier aber auch dichtere wodurch das Licht diffus und die Bodensicht schlecht wurde. Wir wechselten die Seite noch einmal und fuhren bis zum Schluss nur noch an der 3KSB sowie zwischendurch zum Aufwärmen auf der Gipfelbahn, die offene 3KSB ohne Hauben ist bei Wind (und dort am Grat geht eh immer irgendein Wind) doch ne recht kalte Sache ...
Fazit: nach vielen Jahren waren wir einmal in der Hochsaison am Katschi, und ich muss zugeben es war mit den Wartezeiten weniger schlimm als befürchtet. Neben dem Nadelohr DSB in St. Margarethen (Wartezeit zweimal über 10 Minuten
- als erstes die DSB von St. Margarethen ersetzt wird
- erst danach die geplante Bahn im Bereich Freiberglift / Sonnleitenlift (mit Verlängerung) gebaut wird, wobei mindestens einer der Schlepper erhalten bleiben soll