DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.02.14

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noisi
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DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.02.14

Beitrag von noisi »

Ganz nach dem Motto "besser spät als nie", setzen wir unsere Reihe (vorübergehend) fort. Aufgrund von Zeitmangel werden bis zum nächsten Teil wohl wieder einige Tage ins Land ziehen :? .

[n]:„Unzählige“ Male habe ich bereits in der Region, vorzugsweise in Grainau, schöne Urlaubstage verbracht – allerdings im Unterschied zum diesem mal, vorzugsweise i in der Spätsaison. Skigelaufen bin ich entsprechend, mangels Öffnung im Classic Gebiet, nur auf dem Zugspitzplatt. Nun, im Zuge unserer DgJwij4LToT sollte sich dies endlich ändern.

Doch zunächst zur Vorgeschichte. Warum hat es uns vom schneereichen Südtirol über das warme, grüne Allgäu ins unwinterliche, Oberbayrische Verschlagen?
Naja, auf der einen Seite suchten wir nach geöffneten, bislang noch nicht von uns frequentierten Skigebieten, kurzfristig vom Oberallgäu zu erreichen. Auf der anderen Seite sollte aber auch so etwas wie Schneesicherheit, zumindest aber eine Fluchtmöglichkeit nach oben vorhanden sein.
Erschwerend kamen die Krokusferien hinzu 8O . Eine spontan zu findende, vernünftig gelegene, aber auch bezahlbare Unterkunft in Österreich - Nix.
Zum Glück gibt es da noch Oberbayern, welches offensichtlich, trotz nicht weniger schlechter Schneelage auf der Beliebtheitsskala der Niederländer deutlich weiter unten rangiert :wink: .
So fanden wir in Farchant, wenige Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen, eine tolle Unterkunft – ja sogar die vom Preis-Leistungsverhältnis beste Ferienwohnung, die ich in Bayern bislang bewohnen durfte. Kommen wir also langsam zum eigentlich Wichtigen.

[Z]: Letztem Satz schließe ich mich an, so wie ich es eh bisher getan habe ;)
[n]: Nicht umsonst nenn ich dich mittlerweile Zottel2999

DgJwij4LToT - Die große „Jo wos is jetzt“ 4 Länder Tour ohne Titel (na geh doch ham!)
Teil 14 – Garmisch Classic - Deutschlands größtes Skiwegiet


[n]: Garmisch-Partenkirchen, eine Stadt äh ein Markt in Oberbayern, der wohl jedem Deutschen ein Begriff ist, zumindest aber sein sollte?
Die Ortschaft bietet das wohl bekannteste, ja „berühmteste“ Skigebiet in Deutschland – das auch auf internationaler Ebene. Schon die Auflistung der Partnerstädte u.a. Aspen und Chamonix liest sich wie ein "Who is Who" der Top-Wintersportdestinationen.
Doch warum ist das eigentlich so? Warum meint man Garmisch-Partenkirchen sei DER Top-Spot was den alpinen Wintersport in Deutschland betrifft? Die Winterspiele 1936 liegen zu lange zurück.
Von größerer Bedeutung sind sicherlich die Skirennen am Gudiberg und der Kandahar-Abfahrt sein. Jede Saison, außer es mangelt wie in diesem Winter an Schnee, gastiert hier der Weltcup-Zirkus, nur wenige Jahre sind seit der Ski-WM vergangen. Die gefühlt endlosen Querelen um die mittlerweile endgültig gescheiterte, ja abgelehnte Olympiabewerbung sind sicherlich auch vielen noch im Gedächtnis.
Weiterhin sorgt ein nicht allzu kleiner, US-Amerikanischer, Militärstützpunkt für reichlich Nachschub an internationalem Publikum. Auf dem Parkplatz am Hausberg habe ich sogar französische Kennzeichen gesehen - gibt's in den Ostalpen nicht allzu häufig :!: .
Wichtigster Trumpf für den Tourismussektor ist aber die Lage Garmisch-Partenkirchens zwischen dem hochalpinen Wettersteingebirge und den zahmeren Ammergauer- und Bayrischen Voralpen. Deutlich hervorzuheben ist hier vor allem die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg. Ihre Strahlkraft ist, auch Dank der hervorragenden Erschließung (allen Unkenrufen zu trotz!) wohl maßgeblich für die Bekanntheit der Region und ein echter Touristenmagnet - auch wenn anscheinend keine Gelddruckmaschine. Trotzdem, Garmisch-Partenkirchen ohne Zugspitze, das würde wohl nicht so ohne weiteres funktionieren - zum Glück ist sie aber da.
Nach der Einleitung komme ich dann aber wirklich zum Hauptteil des Schneeberichtes. Zwischendurch gibts weiter unten dann auch mal das ein oder andere Wort von Z, vor allem aber seine Bilder zu sehen :wink: .

[Z]: Dann kann ich auch endlich meine 2-3 Bilder bringen!
[n]: Kannst es kaum abwarten was? Du bekommst schon die Gelegenheit für deine Liftstützen im Gegenlicht!

Daten & Fakten
Wetter: Nach nächtlichem Niederschlag, am Berg zunächst Nebel, später aufgelockert.
Schneelage: unten reiner (mit Erde durchmischter) Kunstschnee, am Berg nasser Neuschnee, oberhalb 1800m Pulver.
Pistenzustand: nasser Neuschnee, teils ungewalzt, auf den Talabfahrten dreckiger, zunächst hartgefrorener Kunstschnee, später Sulz-Erdgemisch. Mehr oder weniger große Steine fanden sich im ganzen Skigebiet. Die größten Konzentrationen traten auf der Olympiaabfahrt, am Osterfelderkopf (samt Bernadein) und auf den Skiwegen rund um den Kreuzeck auf.
Wartezeiten: quasi keine
Anlagenstatus:
80 PB Alpspitzbahn
44 PB Hochalmbahn
15 ZUB Kreuzeckbahn
8 EUB Hausbergbahn

6KSB Kreuzwankl*
4KSB Kandahar-Express
DSB Hexenkessel**
DSB Längenfelder
2SL Adamswiese
2SL Bernadein I
2SL Osterfelder
2SL Tröglhang
1SL Bernadein II
1SL Rimmler Moos I
1SL Rimmler Moos II

* den gesamten Vormittag wegen eines Defektes außer Betrieb :twisted:
** am Mittag wegen eines Defektes außer Betrieb :nein:

Homepage
Pistenplan

[n]: Zeit das Wintersportgebiet endlich selbst unter die Lupe zu nehmen.
Garmisch Classic zählt zu den größten Skigebieten Deutschlands, es bietet rund 30km präparierte Abfahrten. Vom nur 730m hochgelegenen Tal der Loisach reicht es bis zum Osterfelderkopf, wo es die 2000m Marke leicht übertrifft. Die maximale Höhendifferenz beträgt knapp 1300m, ist allerdings nicht in einem Rutsch (aufsteigen am Kreuzeck nötig), an einem Stück, fahrbar (aber immerhin zu erschieben). Erschlossen werden drei, miteinander verbundene Teilgebiete, von Ost nach West, Hausberg, Kreuzeck und Osterfelderkopf.
Die Lektüren das Garmisch-Classic betreffend sind umfangreich, in diesem Forum gibt es bereits unzählige Berichte aus diesem Gebiet. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir vor allen Dingen die schattige Nordhanglage, abwechslungsreiche Talabfahrten im Wald und ein mäßig sportliches aber landschaftlich schön gelegenes Höhenskigebiet. Hinzu kommt ein "typisch bayerischer" Anlagenmix aus alt & neu, gespickt mit einigen LSAP-Schneisen und -Relikten. Eigentlich genau die richtige Mischung sollte man meinen.
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[n]: Alles nach Plan. Alle Anlagen und Talabfahrten (abgesehen von der angeblich standardmäßig geschlossenen Toni-Hütten-Abfahrt). Für den Beginn zufriedenstellend, immer im Hinterkopf, dass GAP-Classic vor allem von seinen Talabfahrten leben soll. Da diese recht tief hinunterreichen und sich und sich dieser Winter alles andere als winterlich präsentiert ist der grüne Haken erstmal Gold wert.

Der Einstieg ins Skigebiet erfolgte über die Kreuzeckbahn. Wir erhofften uns hierdurch vor allem dem nachmittäglichem Chaos an der Hausbergbahn und dessen Parkplatz zu entgehen. Die Straßenanbindung dorthin, quer durch den Ort, ist nicht wirklich perfekt.

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[n]: An der Talstation der Kreuzeckbahn. Rechts die letzten Ausläufer der Kandahar-Abfahrt. Der eigentliche Zielhang ist aber wohl weiter rechts. Mit der dünnen Neuschneeauflage sieht es im Prinzip fahrbar aus - auch wenn an den Rändern zu erkennen ist, dass die Kunstschneedecke insgesamt nicht besonders mächtig ist.

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[n]: Bergfahrt in der Kreuzeckbahn. Es hat es wohl unterschiedliche Gondeln, in einigen kann man (bequem) sitzen, in anderen nicht. Die Wetterverhältnisse sind, wie deutlich sichbar, durchaus ausbaufähig!
Generell: Braucht es an dieser Stelle überhaupt einen solchen Zubringer - oder steht diese sicherlich nicht ganz kostengünstige Anlage in dieser Form nur für das Weltcuprennen? Für den Sommertourismus dürfte dann doch eher die Alpspitzbahn eine Rolle spielen - Rundreisen hin oder her. Der Kreuzeck an sich machte auf mich weder den Eindruck ein besonders toller Aussichts- oder Wanderberg zu sein.

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[Z]: Ankunft oben und erster Wechsel Richtung Hausberg bei bescheidener Sicht.

Akt I - Hausberg
[n]: Das Teilskigebiet Hausberg wird von der gleichnamigen, recht neuen Umlaufbahn erschlossen. Neben den beiden, verhältnismäßig anspruchsvollen Talabfahrten Horn- und Kochelbergabfahrt, finden am Hausberg vor allem Einsteiger einen Anlaufpunkt. So surren hier die 6er-Sesselbahn Kreuzwankl sowie die neuen Rimmler-Moos-Übungslifte und erschließen eher flache, kurze Skiautobahnen. Hinzu kommt der etwas steilere, aber ebenso kurze Trögllift samt Hang. Auf dem obersten Teil der Kochelbergabfahrt ist weiterhin noch der Kurvenlift an der Adamswiese zu finden.
Der Hausberg unser erstes Ziel, da der Bereich um und oberhalb des Kreuzecks am Morgen noch in dichten Nebelschwaden hing. Außerdem vermuteten wir am Hausberg den Dreh- und Angelpunkt des Skigebietes. Entsprechend waren wir bedacht, die am Morgen noch gut vermuteten Pistenbedingungen in diesem Bereich auszunutzen. Diese Entscheidung sollten wir noch bereuen...
So kam es, dass wir zum ersten Mal an diesem Tag die Begegnung mit einem Ziehweg machten. Gute 300 Höhenmeter gilt es von der Bergstation der Kreuzeckbahn zur Talstation des Kreuzwankl-Express' zu überwinden - auf einer Länge von fast 2700m (was bereits ca. 10% des gesamten Garmischer Pistenangebotes entspricht!). Das reicht so gerade eben um nicht anschieben zu müssen. Immerhin, für die Sonderwertung, kamen wir so in den Genuss des großzügigen Skitunnels am Tröglhang. Was den Skiweltcup betrifft wird oder wurden hier wirklich keine Kosten und Mühen gescheut. Das kann man einfach mal so festhalten.
Via Kreuzwankl Umfahrung gings vorbei am Trögllift samt -hang, sowie den Rimmler-Moos-Tellerliften ging es zur Bergstation der Hausbergbahn. Da der Kreuzwankl Express noch nicht in Betrieb war nahmen wir zunächst die Kochelbergabfahrt in Angriff - immer schön der Reihe nach, eins nach dem anderen, so der Plan :wink:

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[n]: Auf der Kochelbergabfahrt. Gute Länge, mal steiler, mal flacher. Dazu schön durch den Wald und etwas weitläufige Almwiesen trassiert. Dazu mit tollen Tiefblick auf Partenkirchen und das untere Loisachtal, gegenüber der Wank - es muss nicht immer Kaiserwetter sein.
Der nasse Neuschnee, in der Nacht gefallen, wurde nicht mehr, bzw. nur noch auf wenigen Pisten nachpräpariert (u.a. Trögllift, Kreuzwankl). Die Neuschneehöhe betrug je nach Höhenlage ca. 0-15cm. Ganz unten hatte es eher geregnet, jedenfalls blieb dort kein Schnee liegen.
Bleibt zu betonen, dass der Neuschnee wohl auch dringend nötig war. Die meisten Sünden des Mildwinters waren so fürs erste überdeckt und zumindest die Landschaft präsentierte sich halbwegs winterlich. Nachhaltiger wäre aber wohl gewesen, den Schnee zunächst zu walzen - scheinbar war dafür die Zeit zu knapp - schade. So war die Abfahrt nicht wirklich übel aber recht kraftraubend zu fahren.

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[n]: Weiter unten dann schon eine deutlich dünnere Schneeauflage. Dort wo der Neuschnee bereits abgerutscht wurde kommt das braune Kunsteis an die Oberfläche. In der Nähe des Talbodens verschwand die Neuschneeauflage dann völlig. Trotzdem fuhr es sich auf dieser harten, dreckigen Unterlage überraschender Weise am Besten. Bereits vor 10 Uhr setzte erste Buckelbildung ein, bei dem nassen Neuschnee kein Wunder.

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[n]: Links unten Garmisch, rechts Partenkirchen.
Schade drum, eine Wiederholungsabfahrt haben wir trotz an sich netter Abfahrt aufgrund der Schneebedingungen und sich anbahnender Wartezeiten an der Hausbergbahn unterlassen - die parallele Hornabfahrt ließen wir ebenso aus.
Trotzdem wollten wir zumindest noch das ein oder andere mal den Adamswiesenlift fahren. Einen Schlepper mit Kurve lässt der gemeine Alpinforumler nicht ungefahren zurück!

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[Z]: Die kurz bevorstehenden Wartezeiten, nix wie weg! :o

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[Z]: Ist die schwach erkennbare Schneise zwischen EUB-Trasse und Piste vom Vorgänger-ESL? 2009 ist da mal einer rumgestapft.

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[Z]: Die Schneigrenze war dezent erkennbar. Wie erwähnt, die Talabfahrten hätten wir uns an diesem Tag besser geschenkt…
[n]: Auf dem Weg zur Talstation des angesprochenen Schleppers machten wir bzw. ich den Fehler, die blaue Bayernhaus-"Abfahrt" zu nehmen. Diese stellte sich leider als 1500m langer, meiste schmaler und flacher Skiweg heraus :twisted: . Trotzdem hatte hier manch ein Skifahrer aus Übersee Probleme.... Sonderpunkte gab es immerhin für Hund und Katze, die vor dem Bayernhaus einträglich nebeneinander saßen um die vorbeikommenden Skifahrer anzustarren. Als wir die Kamera zückten zogen sie leider von dannen.


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[Z]: Vorher ging es einmal 'hintenrum' am Bazihaus vorbei, wo Hund und Katz...

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[n]: Adamswiesenlift mit zumindest im unteren Teil ganz netter Abfahrt - oberhalb der Kurve dafür nicht mehr als ein nerviger Ziehweg.

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[n]: Bleibt anzumerken, die 150 Höhenmeterabfahrt erinnerte mich, wie das gesamte Hausberggebiet mit Ausnahme der Talabfahrten, eher an heimische Gefilde. Weiter ging's zum Kreuzwankl Express....

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[n]: Kreuwanklbahn mit noch jungfräulicher Abfahrt. Wäre jetzt ganz nett - aber, das geübte Auge erkennt, der Lift ist leer! Was ist denn hier los?
Inzwischen hatten auch wir mitbekommen, an der Bahn liegt ein Defekt vor, was via Lautsprechern kommuniziert wurde. Wie auch immer, als zahlender Gast erwarte ich, dass keine Defekte auftreten und wenn, dann nicht während des Skibetriebes. Zudem ist die 6KSB zwingend notwendig, um vom Hausberggebiet zu Kreuzeck und Osterfelderkopf zu wechseln. Eine Abfahrt über die offiziell geschlossene und dazu auch nicht beschneite Standard-Toni-Hütten-Abfahrt wollten wir aufgrund der Schneelage nicht riskieren.
So entschlossen wir uns also, mangels Alternativen, via der beiden Rimmler-Moos-Lifte zum Trögllift zu gelangen um von dessen Ausstieg zur Bergstation der Kreuzwanklbahn aufzusteigen. Von hier aus sollten wir dann in Richtung Kreuzeckgebiet weiterfahren können.

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[Z]: Kaputt! Und der noisi hatte den Kaffe [sic!] sowas von auf :lol: Tatsächlich ein ungünstiger Zeitpunkt und Lift für einen Defekt, aber was will man machen. Mit dem Auto bleibt man schließlich auch nicht nur in der Garage liegen (gell noisi). Los ging die Schneewanderung.
[n]: Also liegen bleibe ich eigentlich nie, ist eher was für dich und deine Decke ;-).
[Z]: Ja eh!

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[Z]: Wie praktisch, dass man hier im letzten Herbst 2 neue SL aufgestellt hat. So konnten wir gemütlich in 3 (!) Sektionen Richtung Kreuzeck schleppern :wink: Der untere Lift ist der IIer, der obere der Ier.

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[n]: In einem der Rimmler-Moos-Lifte, ersetzte zwei Seillifte. Die Idee mit dem Aufsteigen hatten auch scheinbar auch andere....
[Z]: Oder gab es hier vorher schon einen richtigen Lift?
[n]: Die Diskussion gab es meine Ich schon irgendwo. Meine mich an einen simplen Seillift zu erinnern.
[Z]: Ja, ich hatte anderswo gefragt, aber keiner hatte eine Ahnung. Daher probier ichs hier erneut :)

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[Z]: In der zweiten Sektion :P

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[Z]: Und schließlich im good old Trögl-Lift.
[n]: Zur Klarstellung, der Hang daneben bislang der beste des Tages.

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[n]: Um es schon mal vorweg zu nehmen, der Kreuzwankl-Express blieb bis zum frühen Nachmittag außer Betrieb. Auch wenn Defekte auftreten können, wenn eine der Hauptbeschäftigungsanlagen, dazu noch mit wichtiger Verbindungsfunktion für längere Zeit ausfällt, ist das für mich eine Unverschämtheit und ist weiteres Puzzlestück im gern von mir gepflegten oberbayrischen Klischee.
Eigentlich war mir schon vor Mittag die Lust vergangen. Nach dem kurzen Aufstieg vom Trögllift zum Verbindungsziehweg (was auch sonst…) schmiss ich Ski und Stöcke entnervt auf den Boden :twisted: :twisted: :twisted: Schlechte Schneeverhältnisse, dazu auch noch Schneemangel, defekte Bahnen und jede Menge steinige Ziehwege. Genau so stelle ich mir einen gelungenen Skitag vor – nicht.
Irgendwie, ob durch göttliche Gabe oder Zs gutes Zureden, ging's dann aber doch weiter, wir fuhren ab zum Kandahar-Express...
[Z]: Ärgerlich wars, aber ich lachte mir auch ordentlich ins Fäustchen :) Die Leiden des aufsteigenden Herrn noisi... Ohne den Trögl-Lift wärs nochmal so richtig unangenehm geworden, aber so war das Laufstück doch noch überschaubar. Nach hinten raus wurde der Tag aber besser!
[n]: Unangenehm wars auch so schon. Besser? Ja, der nächste Defekt war immerhin etwas schneller behoben...

Akt II - Via Kandahar-Express zum Osterfelderkopf
[n]: Der Kandahar-Express lässt sich zum Kreuzeckgebiet zählen. Dieses besteht Im Grunde genommen aus dem Zubringer, Kreuzeckbahn, sowie dem Kandahar-Express und der DSB Hexenkessel. Mit der Kandahar (Damen- und Herrenabfahrt) sowie der Olypiaabfahrt finden sich 2.5 lange Talabfahrten sowie weiterhin, an der Hexenkesselbahn, eine weitere kurze Abfahrt und ein Funpark. Skiwege ermöglichen den Wechsel zu Hausberg- und Osterfelderkopf.
Von der Bergstation des Kreuzwankl-Express' fuhren wir zunächst über die mittlere Kandahar zum gleichnamigen Express ab.

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[n]: Die Abfahrt ist landschaftlich schön gelegen, auch die Aussicht ist toll. Im mittleren Bereich zwar eher mäßig steil, aber dennoch nett zu fahren. Gefühlt mindestens ein drittel der hiesigen Beschneiungskapazität ist in diesem Bereich konzentriert. Entsprechend gut in Schuss war auch die Unterlage.

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[n]: Waxensteinkamm. An der Talstation des Kandahar-Express' angekommen gönnten wir uns vor dem Wechsel ins Osterfeldergebiet zunächst noch eine Auffahrt mit selbigen zum Kreuzjoch, dem eigentlichen Hauptgipfel des Kreuzeckgebietes.

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[Z]: Hier übten 'unsere Jungs' für den Einsatz am Hindukusch :lach: Im Sauerland hätten sie orangene Uniformen getragen.
[n]: :-D

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[Z]: Zefix, immer diese Technik :wink:

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[n]: Kandahar Express oberhalb der Mittelstation. Unten Garmisch mit den US-Amerikanischen Militäranlagen. Während Z die Bahn für unterdimensioniert hielt behaupte ich eher das Gegenteil – vielleicht lags auch nur am Chaos am Hausberg aber hier war nicht einmal jeder Sessel besetzt. Wer weiß, wie das an Wochenenden hier ausschaut - oder fahren die Münchner mittlerweile alle TSC?

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[Z]: Ich denk, die TSC-Kiddies lassen sich fahren, weil sies selbst noch nicht dürfen?
[n]: Angehende Skilehrer brauchen keinen Führerschein!

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[n]: Ausblick vom Kreuzjoch :) . Vorne der steile Starthang, im Tal Garmisch-Partenkirchen.

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[n]: Tröglhang der Kandahar, der Hang am Tröglift ist der Trögllifthang :lach:. Neben dem Starthang der steilste Abschnitt des vom Kandahar-Express' erschlossenem Teil der Weltcupabfahrt. Zwar durchaus steil und zurecht schwarz markiert, trotzdem flacher als erwartet. Die wirklichen Herausforderungen warten wohl eher im unteren Abschnitt. Wieder an der Talstation des Kandahar-Express' angekommen entschieden wir uns gegen eine weitere Bergfahrt, um via Olympiaabfahrt zur Talstation der Alpspitzbahn zu gelangen. Den unteren Teil der Kandahar kann man von hier aus nicht mehr erreichen.

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[Z]: Hatte ich selbst bislang meinen Frohmut weitestgehend behalten - trotz Aufstieg & Co. - kam ich nun hier an meine Grenze. Ja, wir hätten es uns denken können. Die Talabfahrt am Hausberg war schon heikel, warum sollte sie hier besser sein. Sie war es nicht, sie war katastrophal. Und wie weist man seine Gäste auf diesen Zustand hin? Indem man ein dezentes Warnschild aufstellt. Und zwar auf den letzten Metern der Abfahrt, nicht etwa oben bei der Einfahrt... Eine Frechheit!

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[Z]: Das war nicht einmal der größte Stein. Die ganze Piste war voll damit...

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[n]: Unteres Drittel der Olympiaabfahrt. Sulz, Erde und Steine - kein Vergnügen. Die ein oder andere Schneekanonen mehr wäre hier sicherlich keine Fehlinvestition... So waren wir am Ende froh, trotz schöner Abfahrt, endlich im Tal angekommen zu sein. Das Kapitel Talabfahrten hakten wir jedoch für heute ab. Für ein Skigebiet dessen Herzstück die Talabfahrten sein sollen, fehlt es hier ganz eindeutig an Beschneiungskapazitäten. Sowohl im Allgäu als auch am Vortag in Unterammergau(!), sah die Schneeauflage in Talnähe besser aus. Die Beschneiungsanlage gehört dringend auf ein vernünftiges Niveau ausgebaut - egal ob die Bewohner granteln.

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[Z]: Wir schafften es ohne Blessuren an Körper und Material zur Alpspitzbahn. Es war die letzte Talabfahrt, die wir an diesem Tag machten.

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[Z]: In der Talstation musste ich natürlich noch das Modell fotografieren :wink: Das half etwas über den Steinärger hinweg.

Akt III - Osterfelderkopf
[n]: Via Alpspitzbahn erreichten wir den Osterfelderkopf. Vom Osterfeldergebiet hatte ich mir viel versprochen. Soll es hier landschaftlich eher hochalpin zugehen und das tut es auch - zumindest bei freien Sichtverhältnissen :wink:. Leider hingen hier oben immernoch einige Nebelbänke.
Das Osterfeldergebiet besteht neben der Zubringeranlage aus dem kurzen, aber recht steilen Osterfelderkopflift, dem Bernadeinlift (eigentlich sind es zwei) mit landschaftlich schöner, mittelschweren Waldabfahrten, der Hochalmbahn sowie der Längenfelderbahn. Alle sind über mehr oder weniger lange Skiwege untereinander verbunden.
Einige Abfahrten machten wir am Osterfelderkopflift, auch weil ich aufgrund mangelnder Ortskenntnis und schlechter Sicht die Ausfahrt in Richtung Bernadeinlift verpasste. In Summe – nett, leider aber sehr steinig. Von der schönen Lage hatte wir aufgrund des Nebels leider nichts.
[Z]: Dass du die Ausfahrt verpasst hast, lag doch nicht nur an deiner Ortsunkenntnis! Gleiches passierte mehrmals in Schöneben und sicher noch anderswo… Wie wärs mal mit einer zweiten Brille?
[n]: Durch die kann man nicht durchschauen, ist schwarz-gelb ;-)
[Z]: Haha, stimmt! Ich vergas :D


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[n]: Durch das berühmte Felsentor gings dann via Skiweg zum Bernadeinlift.

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[n]: Hier findet sich endlich wieder eine richtige Abfahrt. Mit guten 1200m zwar nicht sonderlich lang, dafür aber nett trassiert und bei besserem Wetter sicherlich auch landschaftlich reizvoll. Leider zeigt sich auch hier wieder ein Manko, die Schneelage. Das ganze Osterfeldergebiet wird nicht beschneit und das merkt man im heurigen Winter auch deutlich. Die ca. 15cm nassen Neuschnee konnten da auch nicht helfen. Überall lauern Steine.

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[n]: Kritische Stelle auf der Bernadeinabfahrt. Ungewalzter, nasser Neuschnee auf was auch immer.

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[Z]: Fliegender Wechsel zwischen Bernadein I & II.

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[n]: Langsam verzogen sich die Nebelschwaden. Der Blick auf die Alpspitze wird frei.
Auf dem Rückweg vom Bernadeinlift dann, wie schon von andernorts bekannt, der nächste Ziehweg zur Talstation der Hochalmbahn. Unvorstellbar, dass hier in für Skifahren denkbar ungeeignetem Gelände, früher noch zwei weitere Lifte gestanden haben. Früher war eben alles anders aber auch nicht alles besser. Endlich an der Hochalmbahn angekommen entschloss sich Z noch zu einer Bergfahrt mit der Hochalmbahn – nicht mit mir. Ich tat es den Einheimischen gleich und hockte mich grantelnt in den Schnee.

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[Z]: Oben angekommen nahm ich den Osterfelderkopf gleich mit! Kurioser Teil des Skigebiets hier drüben, aber mir gefiel es genau deswegen. Die Abfahrten sind eigentlich fast alle vernachlässigbar.

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[n]: Als Z wieder erscheint hat sich meine Laune etwas verbessert. Es geht weiter zur Längenfelderbahn, natürlich wieder über einen Ziehweg immerhin mit bayerischer Gründlichkeit als Hochalmweg (1100m/100m) beschildert. Diesmal ist zur Abwechslung mal wirkliches schieben angesagt, denn teilweise ist es so flach, dass selbst an ein langsames gleiten nicht zu denken ist.

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[Z]: Kurzer lsap-Stop am Längenfelder II.

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[Z]: Und der Blick von oben zur ehem. Talstation. Hier kam sicher nicht jeder rauf :wink:

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[Z]: Erwähnte ich nicht vorhin unsere niederländischen Freunde aus dem Sauerland? Es gab sie natürlich auch hier in GAP. Ein paar Sessel nach uns überlas einer von ihnen diesen dezenten Hinweis zu den Skispitzen. Der Liftler schrie ihn noch einige Male an, er wurde nicht verstanden. Unter lautem Schmerzensgeschrei verkantete der Ski und die Bindung löste. Mit nur einem Ski ging für ihn die Reise zur Bergstation weiter…
[n]: Immerhin der erste Lichtblick des Tages. Langte locker zu einem breitem Grinsen.

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[n]: Längenfelderabfahrt in fast kompletter Länge. Wirklich schön gelegen, aber leider vieeeeeeeel zu kurz. In etwa Quick Jet Länge :wink:

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[n]: Zu späterer Zeit gezoomt, durch den Neuschee extrem verbuckelt.

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[Z]: Blick auf die ehem Trassse des Längenfelder I. Der Einstieg muss direkt an der Kante gewesen sein! War nicht von schlechten Eltern das Teil! :o

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Akt IV - Ausklang an Kreuzjoch und Hausberg
[n]: Den Rest des Tages verbrachten wir dann noch am Kreuzjoch sowie am Hauberg samt einiger Abfahrten am Kadahar- und Kreuzwanklexpress.

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[Z]: Die lieblose Talstation der Hexenkesselbahn. Zwischendurch stand auch sie für längere Zeit still.

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[n]: Hexenkessel. ebenso wie Längenfelder schön gelegen und viel zu kurz.

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[n]: Funpark am Hexenkessel. Erst an der Zugspitze hin und her geschoben, Gletscherlifte (damals noch mit Sommercamp), Weißes Tal, Wetterwandeck – jetzt hierher abgeschoben. Wohin geht’s als nächstes? Ganz weg?

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[Z]: Weg zauberten wir unseren Frust und erwischten dafür ein gutes Fenster. Nach dem Pommesansturm am Mittag und genau richtig zum Sonnenschein ließen wir es uns gut gehen.
[n]: Lecker und preiswert wars - mit Bedienung. Immerhin ein Lichtblick!

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[n]: Die beiden Schneekanonen wünschen sich noch ein paar Kollegen.

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[Z]: Die Fahrt ins Tal machten wir - da wir aus den Fehlern zuvor gelernt hatten - per Kreuzeckbahn. In der Talstation erinnert noch diese Tafel an die Bahn von Bleichert.
[n]: Auf der Talfahrt erwischten wir eine alte, trostlose Kabine. Fand ich als Abschluss ganz passend.

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[Z]: Den Ami-Lift am Hausberg besuchten wir noch kurz, dann war Schluss.
[n]:.

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Schlussfazit:

[Z]: Um mir treu zu bleiben, fasse ich mich (mal wieder) etwas kürzer. Skifahrerisch hat mir das Gebiet in Gänze nicht sonderlich gut gefallen. Klar, bei diesen Schneebedingungen konnten wir nicht alles fahren. Die Talabfahrten würd ich dann schon nochmal probieren wollen - bei mehr Schnee versteht sich. Was mir dann aber gefiel, war die Anordnung des Gebietes. Drei Teilgebiete, jedes für sich relativ unspannend. Aber die Wechsel fand ich dann gut. Nicht die Art und Weise über die Ziehwege, sondern dass man stets die Wahl hat. Der Anlagenmix kam mir persönlich auch entgegen.

[n]: Von mir an dieser Stelle mal ein etwas längeres Statement. Ich hoffe das Ganze wird nicht gleich zerissen und/oder unter dem berühmt berüchtigten "Garmisch-Bashing" verbucht.

Noch niemals zuvor hatte ich einen solch frustrierenden Skitag in einer selbsternannten Top-Destination. Es gibt Tage an denen passt vieles - manchmal auch alles. Diesmal passte weniges. Das Skigebiet - langweilig, der Schnee, wenn vorhanden, steinig, nass oder aufgefahren - dazu noch defekte Anlagen.
Die Garmischer Selbsteinschätzung, Teil des Best Of zu sein, weckt Erwartungen, welche nicht erfüllt, ja meilenweit verfehlt werden. Selbst wenn, die diesmal in einem kläglichen Zustand befindlichen Talabfahrten das Herzstück des Wintersportgebietes sein sollen - diese haben in einer Top Destination auch in einem Supermildwinter in einem guten Zustand zu sein! Selbst in den Hörnerdörfern, Jungholz oder Reutte waren die Talababfahrten in einem besseren Zustand. Das spricht Bände.
Interessant ist sicherlich, das Höhenskigebiet in einem für den Wintersport praktisch nicht nutzbaren Gelände. Ein Großteil der Hänge ist entweder zu steil oder flach, zu tief gelegen oder aber am Südhang der Sonne ausgeliefert. Trotzdem hat dieses Stückwerk durchaus seinen Reiz - allerdings zu oft nur fürs Auge (oder den nostalgischen Alpinforumler). Objektiv wirkt alles völlig planlos gewachsen und ist es wohl Anno dazu mal auch. Mehrere Teilgebiete mit in der Regel viel zu kurzen Pisten, verbunden per Skiweg. Hätte die Topographie da wirklich nicht mehr hergegeben?
Gefühlt und sicherlich nicht weit von der Realität entfernt, bestehen mindestens 50% der Pisten aus langen und oft sehr flachen Ziehwegpassagen. Das eigentliche Skigebiet, mit fahrbaren Pisten, besteht im Grunde nur aus dem Hausberg samt Talabfahrten sowie der oberen Kandahar- und Olympia- und Bernadeinabfahrt. Die kurzen Hänge an Hexenkessel- und Längenfelderbahn nicht mitgerechnet, gleichwertiges finde ich auch in der Heimat – wenn auch in wesentlich unspektakulärerer Kulisse.

Der Aufwand, der für die Weltcupabfahrt betrieben wird, ist immens. Derartige vielleicht auch an anderer Stelle notwendige Beschneiungskapazitäten und Pistenmodellierung findet sich sonst nirgends im Skigebiet - dafür aber Steine und lange, flache, mit der zeit nervtötende Ziehwege.

In den anderen Teilen des Gebietes, auf der Hornabfahrt im oberen Bereich ab und zu mal eine Schneekanone - das reicht einfach nicht, um konkurrenzfähig zu sein. Zumindest mit der Konkurrenz in der Liga, in der man sich selbst sieht. Ein Anspruch, welchen man nie und nimmer gerecht werden kann, ja auch schon rein topographisch nicht könnte.

Positiv anzumerken ist hingegen die durchaus abwechslungsreiche Landschaft. Die Eindrücke reichen von Hochalpin am Osterfelderkopf samt der Ausblicke zum Wettersteinmassiv mit Alpi- und Zugspitze bis hin zum typisch bayrischen Voralpenflair am Hausberg. Das Panorama auf Garmisch und Partenkirchen ist sehenswert. Außerdem, alle oben angesprochenen Punkte machen das Skigebiet zu einem echten Original - Garmisch-Classic ist eben einfach ein wenig anders.
Trotzdem, am Ende bleibt ein Skigebiet, dessen Marketing Erwartungen weckt, welche dem eigenen Anspruch und dem Gast nicht gerecht werden und wohl auch niemals könnten.
Am frühen Abend waren wir noch kurz in Ehrwald, Büchsenbier kaufen, hier absolutes Chaos, der ganze Ort ausgebucht (Krokusferien). In Garmisch, (fast) business as usual, ich denke mehr ist dazu nicht zu sagen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

Benutzeravatar
vovo
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Beiträge: 2773
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Skitage 25/26: 10
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München
Hat sich bedankt: 418 Mal
Danksagung erhalten: 884 Mal

Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von vovo »

noisi hat geschrieben:[Z]: Ist die schwach erkennbare Schneise zwischen EUB-Trasse und Piste vom Vorgänger-ESL? 2009 ist da mal einer rumgestapft.
Ja genau, hier verlief bis 1952 der Hausbergschlepper, den man in jenem Jahr dann zum ESL umgebaut hat. (Den alten Bildern nach sogar unter Beibehaltung der Stützen). 1969 kam dann die unsägliche Pendelbahn, bei der ich mir 2005 noch die Beine in den Bauch stehen durfte.

Danke übrigens für den ausführlichen Text - das war grad ne ganz nette Lektüre.
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Kühtai 2011
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Zottel
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Zottel »

vovo hat geschrieben:
noisi hat geschrieben:[Z]: Ist die schwach erkennbare Schneise zwischen EUB-Trasse und Piste vom Vorgänger-ESL? 2009 ist da mal einer rumgestapft.
Ja genau, hier verlief bis 1952 der Hausbergschlepper, den man in jenem Jahr dann zum ESL umgebaut hat. (Den alten Bildern nach sogar unter Beibehaltung der Stützen). 1969 kam dann die unsägliche Pendelbahn, bei der ich mir 2005 noch die Beine in den Bauch stehen durfte.
OK danke. Dass man da nach all den Jahren noch was erkennt... :)
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DAB
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

Die Rimmler-Moos-Lilfte haben DREI Seillifte ersetzt.
Ansonsten ist der Einstieg über die Kreuzeckbahn völlig falsch gewählt...! Im Sommer ist die Bahn eine Hauptbeschäftigungsanlage.
Der Kandahar-Express gehört zum Hausberggebiet!

Die Kritik am kaputten Kreuzwankl kann ich nicht verstehen - man hat den Lift ja nicht absichtlich kaputt gemacht und warum in einem "TOP GEBIET" - was auch immer das ist - nix kaputt gehen darf, entzieht sich meiner Kenntnis, gleichwohl ist der Ausfall der Anlage ärgerlich. Ich wäre hier zur Hausbergbahn runter und mit der Zugspitzbahn rüber zum Kreuzeck und mit der Alpspitzbahn rauf! Man kann die Skiwege sehr leicht umfahren - nur zwei sind leider "verpflichtend": Kreuzeck-Trögelhang und Hochalm-Kreuzeckrückbringer! An Schneekanonen fehlt es tatsächlich (rund 100 Stück nach meiner Rechnung).

Thema Gelände: Das Osterfeldergebiet wurde in den 70er Jahren erschlossen. Mit den langen Latten hatte man eine andere Geschwindigkeit drauf und der enge Parallelschwung war für die engen Pisten ideal.

Im Übrigen sind Horn (unterer Bereich), Dreh und Olympia sowie Kreuzwankl modelliert!

Ansonsten muss man sagen, dass für die schlechte Pistenverhältnisse keiner was kann. Einfach mal wiederkommen, wenn der Schnee passt und sich dann auf Horn, Dreh, Olympia und den beiden Kandahar-Strecken austoben!
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12/13:(12Tage):4xZugspitze,8xGAPC
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taubenstein
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von taubenstein »

[quote/ Die Kritik am kaputten Kreuzwankl kann ich nicht verstehen - man hat den Lift ja nicht absichtlich kaputt gemacht und warum in einem "TOP GEBIET" - was auch immer das ist - nix kaputt gehen darf, entzieht sich meiner Kenntnis, gleichwohl ist der Ausfall der Anlage ärgerlich. Ich wäre hier zur Hausbergbahn runter und mit der Zugspitzbahn rüber zum Kreuzeck und mit der Alpspitzbahn rauf! Man kann die Skiwege sehr leicht umfahren - nur zwei sind leider "verpflichtend": Kreuzeck-Trögelhang und Hochalm-Kreuzeckrückbringer! An Schneekanonen fehlt es tatsächlich (rund 100 Stück nach meiner Rechnung). /quote]

^^ in einem "topgebiet" hätte, selbst wenn der Lift mal ausgefallen wäre, man ihn nicht zwingend fahren müssen, da man auf andere moderne Anlagen hätte ausweichen können.
Beschneien tut man, so wie ich das sehe, jetzt schon wie sau, aber mehr geht immer :biggrin:
Die Ziehwege sind verdammt nervig, die besten Pisten werden nur von Altmetallanlagen erschlossen.
Die Vermarktung ist falsch...das ist kein Topgebiet! !!

Ich war in meinem Leben schon einige male in GAP Classic (weil ich aus München komme) und ich weiß immer noch nicht was ich von dem Gebiet halten soll. Einerseits ist es echt abwechslungsreich und bietet einige wenige gute Pisten, andererseits finde ich das Gebiet richtig ka... weil es zu viele langweilige Ziehwege und langweilige Pisten gibt.

Für mich ist garmisch classic so ein Gebiet, das es gar nicht geben sollte, mit Ausnahme osterfelderkopf. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hart, aber die Gemeinde steckt richtig tief in den Schulden, aufgrund des Skigebiets... hier gilt es, in nachhaltige Tourismuskonzepte zu investieren.
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Harzwinter
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Harzwinter »

Ein guter Bericht, der meine Erfahrungen vom 27. März 2014 weitgehend teilt ... Ihr habt es ja schon als Feedback zu meinem Bericht geschrieben. Der Unterschied ist allerdings, dass bei Euch die Schneelage und der größte Teil des Wetters zum Abgewöhnen waren. Dass das dieses widersprüchliche und kritikwürdige Skigebiet nicht besser macht, liegt auf der Hand. Und wenn dann auch noch wichtige Verbindungs-Anlagen ausfallen, ist der Skitag gescheitert. Manchmal gibt es solche Skitage, das ist wohl jedem irgendwo schon einmal passiert.

Ich habe mich inzwischen entschieden, GAP Classic ganz einfach als bayrisches Skigebiet einzustufen, aber keinesfalls als "Weltklasse"-Skigebiet, in die es sich so gern einreihen möchte. Dann stehen Anspruch und Wahrnehmung in durchaus zufriedenstellender Relation ... andernfalls ganz und gar nicht. Die Zugspitzbahnen und das Garmisch-Partenkirchner Tourismusmarketing sollten mal darüber nachdenken.
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

taubenstein hat geschrieben:[quote/ Die Kritik am kaputten Kreuzwankl kann ich nicht verstehen - man hat den Lift ja nicht absichtlich kaputt gemacht und warum in einem "TOP GEBIET" - was auch immer das ist - nix kaputt gehen darf, entzieht sich meiner Kenntnis, gleichwohl ist der Ausfall der Anlage ärgerlich. Ich wäre hier zur Hausbergbahn runter und mit der Zugspitzbahn rüber zum Kreuzeck und mit der Alpspitzbahn rauf! Man kann die Skiwege sehr leicht umfahren - nur zwei sind leider "verpflichtend": Kreuzeck-Trögelhang und Hochalm-Kreuzeckrückbringer! An Schneekanonen fehlt es tatsächlich (rund 100 Stück nach meiner Rechnung). /quote]

^^ in einem "topgebiet" hätte, selbst wenn der Lift mal ausgefallen wäre, man ihn nicht zwingend fahren müssen, da man auf andere moderne Anlagen hätte ausweichen können.
.
Ahja, weil jedes Gebiet jeden Hang mit mehreren Liften erschließt...ohoh...! Wenn du so oft in Garmisch warst, zähl mal Schneekanonen, dann kanst du dich dazu sicherlich qualifiziert äußern...!Der 1:1 Neubau der Kreuzeckbahn war sicherlich aus skifahrerischer Sicht falsch, im Sommer ist diese Anlage hingegen eine Hauptbahn.

Insgesamt kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, woher diese Behauptung mit TOP-Skigebiet her kommt? Niemand in Deutschland oder Garmisch vermarktet das Gebiet als Topgebiet (was auch immer das ist), allenfalls als sportliches SKigebiet, was aufgrund der Schwierigkeit einiger Abfahrten völlig richtig ist. In Deutschland ist mir in sportlicher Hinsicht (Schwierigkeitsgerad) kein Gebiet bekannt, was hier rankommt und auch in Österreich gibt es da wenige - größere, modernere, zum carven besser ausgelegte ja, keine Frage! UND die zwei Ziehwege bringen keinen um. In schneearmen Wintern ist das Gebiet allerdings gewöhnungsbedürftig. Ansonsten wird der aufmerksame Leser feststellen, dass man sich hier im Wesentlichen auf Familien fokussiert, was angesichts der "Bergpisten" die absolut richtige Zielgruppe darstellt. Im Übrigen sind die Gebiete als Region zu verstehen. Garmisch-Classic, Zugspitze, Ehrwalder Alm, Grubigstein usw. Man kommt mit dem konstenlosen Zug von Ehrwald zum Hausberg und zurück und die Skikarten sind sowieso in ab 2 Tagen überall gültig!
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Meckelbörger
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Meckelbörger »

DAB hat geschrieben: Insgesamt kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, woher diese Behauptung mit TOP-Skigebiet her kommt? Niemand in Deutschland oder Garmisch vermarktet das Gebiet als Topgebiet (was auch immer das ist), allenfalls als sportliches SKigebiet, was aufgrund der Schwierigkeit einiger Abfahrten völlig richtig ist.
Hier wird doch mit "Best of the Alps" geworben, gilt für Winter und Sommer
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DAB
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

Super... da steht aber in der Kurzbeschreibung nicht ein Wort über das Skigebiet drin und selbst die BZB schmückt sich nicht damit und behauptet auch nicht von selbst ein "TOP-SKIGEBIET" zu sein...Und wenn selbst Seefeld dazu gehört, dass Garmisch erst Recht... :roll:
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Meckelbörger »

Was bitte suggeriert denn der Name "Best of the Alps" und im Zusammenhang mit Namen wie Zermatt, Sankt Anton, Grindelwald... usw. Ob Seefeld dazu gehört ist ist eine andere Frage. Gut die BZB bewerben diesen Verband nicht aktiv aber sicherlich doch der Tourismusverband. Ich habe gerade mal nach geschaut, in meiner Anfrage an den TVB von 2011 wurde mit Best of theAlps geworben und es ist doch hängen geblieben. Aktuell scheint es nicht mehr so im Vordergund zu stehen. In dem Artikel hier http://www.merkur-online.de/outdoor/ski ... 89126.html werden schon Erwartungen geschürt.
Mehr Informationen zu "Best of the Alps"


einzige Organisation mit 12 weltberühmten Tourismusregionen (Chamonix Mont-Blanc, Cortina d'Ampezzo, Davos, Garmisch-Partenkirchen, Grindelwald, Kitzbühel, Lech Zürs am Arlberg, Megève, Seefeld, St. Anton am Arlberg, St. Moritz und Zermatt)

Verband garantiert beste Qualität der Skigebiete
Regionen haben eine große Anzahl an Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels
sehr gute Anbindungen an Flugplätze und Bahnen in den Regionen
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von AndyGAP »

"Best of the Alps" habe ich bisher nur hier im Forum gelesen. In der "Realität" habe ich in und um Garmisch bisher noch nie etwas mitbekommen. Dagegen liest und hört man oft von der bekannten Weltcup-Abfahrt und dem tollen Zugspitzblick und natürlich von Deutschlands höchstem Skigebiet auf der Zugspitze. Vergleiche zu den großen Skigebieten direkt in den Alpen habe ich bisher nicht mitbekommen.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich "Superlativ-Werbungen" grundsätzlich ignoriere, weil es mich nicht interessiert, wo es am höchsten, schnellsten, weitesten, größten zugeht. Wenn ich mir das "Best of the Alps" so ansehe, schaut mir das eher nach einer Schickimicki-Auflistung als nach einer Qualitäts-Auflistung aus, auch wenn einige Namen auf der Liste durchaus für Top-Skigebiete stehen.
DAB
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

@ Andy Gap: So ist es!
@ Meckelb.: Lies dir mal den Text zu Garmisch durch... da geht es rein um die Landschaft und das drumherum. Über ein TopSkigebiet lese ich da nix!
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Harzwinter »

Ich erlaube mir, die Alpinski-Seite der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen zu zitieren:
Deutschlands Wintersportmetropole Nr. 1
Du bist begeisterter Skifahrer, Snowboarder, Carver oder Freestyler? Dann bist du bei uns in Garmisch-Partenkirchen richtig. Denn Deutschlands erste Adresse in Sachen Wintersport hat eine Menge zu bieten.

Hier findest du Bedingungen, die dein Herz höher schlagen lassen: Insgesamt über 60 Pistenkilometer, Traumschnee von November bis Mai, bestens präparierte Strecken von leicht bis anspruchsvoll, modernste Liftanlagen, traumhafte Panoramablicke und urgemütliche Hütten.

Nicht ohne Grund wurde Garmisch-Partenkirchen zum Austragungsort der Ski WM 2011 gewählt. Ein Großereignis, von dem alle Skifans auch nachhaltig profitieren. Denn neben der Modernisierung der Liftanlagen wurde auch die legendäre Kandahar umgebaut. Fünf beschneite Talabfahrten garantieren Pistengaudi bis auf 700 m.

Aber auch als Snowboarder, Carver und Freestyler kommst du im Classic-Skigebiet voll auf deine Kosten. Und natürlich: auf der Zugspitze. Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet bietet mit 21 km Pisten abwechslungsreiche Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Bist du bereit?
Deutschlands erste Adresse in Sachen Wintersport? Traumschnee von November bis Mai? Bestens präparierte Strecken? Modernste Liftanlagen gleich doppelt erwähnt? Das passt zumindest nicht zu den Erlebnissen, die in diesem Bericht geschildert werden.
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Stäntn
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Stäntn »

Das ist mal ein gutes berühmtes Motiv!
Rüganer
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Rüganer »

und ich wollte mich angesichts der Überschrift schon beschweren :D

Naja, bei teilweisem Nebel und blödem Schnee sollte man jedem Skigebiet noch eine 2. Chance geben.

Die Talabfahrten machen in der Nebensaison und bei gutem Schnee nämlich wirklich Spaß.
Danke Schweiz und Bulgarien !
DAB
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

@ Harzwinter: Sorry, aber deine Ausführung in Bezug auf die Schneeverhältnisse sind lächerlich... Es kann sich ja jemand finden, der gegen die Anzeige klagt, weil der Schnee nicht so war wie beworben! Viel Glück... Moderne Lifte? In beiden Skigebieten insgesamt (Gletscherbahn und Kreuzwankl inkl.) 7. Wo liegt das Problem? Berichte sind immer subjektiv und es wurde hier von den Autoren mehrfach darauf verwiesen, dass die Rahmenbedingungen nicht gepasst haben (Schnee, Wetter usw.). Daher völlig in Ordnung. Es steht außer Frage, dass Garmisch-Classic zwei unglückliche Ziehwege und kurze Pisten rund um den Osterfelder hat. Außerdem waren die Schneebedingungen diesen Winter mies. Dabei sollten wir es jetzt auch belassen!
Zuletzt geändert von DAB am 12.05.2014 - 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Natürlich ist die Osterfelder Abfahrt extrem kurz, ja und?
Ich bin zwischen den Jahren immer dort oben und genieße jede Minute.
Landschaftlich gibt es kaum was feinere in der Nähe.
Außerdem liegt der Hang zu der Jahreszeit bis Mittags in der Sonne und ist vielen Touristen unbekannt.
Herrlich!


Das eine so exorbitant wichtige Bahn wie der Kreuzwankel ausfällt ist bitter und auch zu vermeiden.
Aber selbst wenn er läuft, dann ist er meistens so voll das er nur als Zubringer taugt, wenn es garnicht anders geht :roll:

Das Classic Skigebiet in GAP hat so seine ganz eigenen Reize, wie ich finde.
Mit Top Destinationen wie Zermatt oder Gurgl ist man sicher nicht in einer Liga.
Die meisten der BZB wissen das, die Garmischer selber sitzen indes auf einem unfassbar hohen Ross.
Da muß man dann im ehemaligen Posthotel am Marienplatz schonmal damit leben das es Abends kein warmes Duschwasser gibt, für gut 125€ die Nacht....
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

DAB
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von DAB »

Auch die Garmischer wissen, dass sie keine Mega-Arena haben. Einzig ein kleiner Kreis an Menschen, die in den 70er Jahren stehen geblieben sind, denkt da anders. Aber sportlich gesehen kann sich das Gebiet dank der Talabfahrten - wenn denn alle offen sind - durchaus zeigen. Der Osterfelder ist, wie sauerland sagt, sehr speziell und wohl eher für Liebhaber der Natürlichkeit als des modernen SKisports. Die BZB macht dies auch bewusst so!
09/10:19Tage:6xTuxerGletscher, 6xZugspitze,7xGAPC
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12/13:(12Tage):4xZugspitze,8xGAPC
13/14:(22Tage)6xPitz.Gletscher,4xGAPClassic,7x Zugspitze,1xWurmberg,4xRossfeld/Oberau
14/15:22 Tage)6xTuxerGletscher,7xGAP Classic,5xZugspitze,1xEhrwalder Alm, 3xZillertal3000
15/16:22Tage)6xTuxerGletscher,4xZugspitze, 10xGAPC.1xRosshütte,1xEhrwalder Alm
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von münchner »

Interessant finde ich vor allem, dass ein Gebiet wie GAP Classic immer derart viele Reaktionen auslöst bzw. polarisiert. Treffen hier nur entsprechende User aufeinander oder steckt da wirklich mehr dahinter?
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von AndyGAP »

münchner hat geschrieben:Interessant finde ich vor allem, dass ein Gebiet wie GAP Classic immer derart viele Reaktionen auslöst bzw. polarisiert. Treffen hier nur entsprechende User aufeinander oder steckt da wirklich mehr dahinter?
Das ist nicht nur im Forum so, sondern auch hier in "Echt" so. Es gibt Leute, die lieben das Gebiet, und es gibt Leute, die es gar nicht mögen. Das war schon immer so. Ich vermute mal, dass es einfach an der Beschaffenheit des Gebiets liegt, die nur einen Teil der Skifahrer wirklich anspricht - die aber dafür dann umso mehr. Allerdings kommt es mir auch so vor, als würden manche das Thema GAP Classic irgendwie persönlich nehmen...
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von noisi »

Zur Diskussion Top-Gebiet oder nicht möchte ich eigentlich nur noch Beitragen, dass (in meinem Bekanntenkreis) sicherlich kein Wintersportort in Deutschland einen derartigen Ruf hat, im positiven Sinne, wie GAP. Ohne das jemand von denen dort jemals gewesen wäre. Das dieser Ruf der Realität nicht standhält ist für mich ein Fakt.
vovo hat geschrieben:Danke übrigens für den ausführlichen Text - das war grad ne ganz nette Lektüre.
Gern geschehen. Wenn schon ein Bericht mit zweitmonatiger Verspätung aus einem gut dokumentierten Gebiet, dann ein richtiger :wink:
DAB hat geschrieben:Ansonsten ist der Einstieg über die Kreuzeckbahn völlig falsch gewählt...!
Wieso das? Ich hatte und habe eigentlich noch immer den Eindruck, wir hätten diesbezüglich Richtig gehandelt.
DAB hat geschrieben:Im Sommer ist die Bahn eine Hauptbeschäftigungsanlage.
Das mag so sein, ist mir persönlich aber ein Rätsel. Ich hätte da andere Präferenzen.
DAB hat geschrieben:Die Kritik am kaputten Kreuzwankl kann ich nicht verstehen - man hat den Lift ja nicht absichtlich kaputt gemacht und warum in einem "TOP GEBIET" - was auch immer das ist - nix kaputt gehen darf, entzieht sich meiner Kenntnis, gleichwohl ist der Ausfall der Anlage ärgerlich. Ich wäre hier zur Hausbergbahn runter und mit der Zugspitzbahn rüber zum Kreuzeck und mit der Alpspitzbahn rauf!
Wenn etwas kaputt geht und ich davon dann auch noch betroffen bin, finde ich Kritik sehr wohl angebracht. Auf die erneute Abfahrt zur Hausbergbahn haben wir aufgrund sich anbahnender Wartezeiten und der schlechten Schneelage verzichtet. Wäre vom Faktor Zeit sicher auch kein Gewinn gewesen.
DAB hat geschrieben:Man kann die Skiwege sehr leicht umfahren - nur zwei sind leider "verpflichtend": Kreuzeck-Trögelhang und Hochalm-Kreuzeckrückbringer! An Schneekanonen fehlt es tatsächlich (rund 100 Stück nach meiner Rechnung).
Zieh mal die Talabfahrten ab, dann brauchts es doch den ein oder anderen Ziehweg mehr. Bei schönem Wetter hätte ich sicherlich auch das ein oder andere Auge mehr für die Landschaft übrig gehabt (bin in der Hinsicht sehr leicht zu begeistern und mir wäre alles andere herzlich egal siehe unseren Bericht aus Maseben). Da ich auf den Ziehwegen allerdings entweder anschieben, oder Steinslalom fahren musste, steht meine Meinung zu diesem Skigebiet an diesem Skitag.
DAB hat geschrieben:Thema Gelände: Das Osterfeldergebiet wurde in den 70er Jahren erschlossen. Mit den langen Latten hatte man eine andere Geschwindigkeit drauf und der enge Parallelschwung war für die engen Pisten ideal.
Die dortigen "Pisten" fand ich eigentlich breit genug. Gestört haben mir nur die vielen Ziehwege dazwischen. Diese machen dort sicherlich 50% der Pistenfläche aus.
Harzwinter hat geschrieben:Und wenn dann auch noch wichtige Verbindungs-Anlagen ausfallen, ist der Skitag gescheitert. Manchmal gibt es solche Skitage, das ist wohl jedem irgendwo schon einmal passiert.
:ja: ganz genau. Trifft den Nagel auf den Kopf.
Stäntn hat geschrieben:Das ist mal ein gutes berühmtes Motiv!
:lach: Irgendwie musste ich ja wieder auf den Dampfer kommen.
Rüganer hat geschrieben:und ich wollte mich angesichts der Überschrift schon beschweren :D
:wink:
Rüganer hat geschrieben:Naja, bei teilweisem Nebel und blödem Schnee sollte man jedem Skigebiet noch eine 2. Chance geben.
Das möchte ich nicht ausschließen.
Rüganer hat geschrieben:Die Talabfahrten machen in der Nebensaison und bei gutem Schnee nämlich wirklich Spaß.
Hab ich von gehört und wollte es Testen. Das Wetter & Schneeverhältnisse dann nicht mitspielen ist halt Pech. Das es dann aber in Sachen Schnee so schlecht würde hätte ich nicht erwartet.
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Natürlich ist die Osterfelder Abfahrt extrem kurz, ja und?
Ich bin zwischen den Jahren immer dort oben und genieße jede Minute.
Landschaftlich gibt es kaum was feinere in der Nähe.
Außerdem liegt der Hang zu der Jahreszeit bis Mittags in der Sonne und ist vielen Touristen unbekannt.
Herrlich!
Das ja und? ist folgendes. Ist das Wetter schlecht, die Piste steinig hab ich ganz wenig von der grandiosen Landschaft. Deshalb bleibt mir nur das "zu kurz".
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Da muß man dann im ehemaligen Posthotel am Marienplatz schonmal damit leben das es Abends kein warmes Duschwasser gibt, für gut 125€ die Nacht....
Die bayrischen Unterkünfte sind da eine ganz eigene Geschichte :wink:, ich denke da hat jeder schon seine Erfahrungen. Diesmal war ich allerdings angenehm überrascht.
DAB hat geschrieben:Der Osterfelder ist, wie sauerland sagt, sehr speziell und wohl eher für Liebhaber der Natürlichkeit als des modernen SKisports. Die BZB macht dies auch bewusst so!
Ob nun bewusst oder nicht ist mir relativ egal. Ansonsten stimme ich aber zu.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von AndyGAP »

noisi hat geschrieben:
DAB hat geschrieben:Ansonsten ist der Einstieg über die Kreuzeckbahn völlig falsch gewählt...!
Wieso das? Ich hatte und habe eigentlich noch immer den Eindruck, wir hätten diesbezüglich Richtig gehandelt.
Das würde mich auch interessieren. Die meisten Einheimischen (ohne Kinder) parken im Normalfall an der Kreuzeckbahn. Und mir ist es dort auch wesentlich lieber als am Hausberg. Zu gewissen Zeiten, z.B. wenn anfangs nur die Kochelbergabfahrt offen ist, geht es halt nicht anders.
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von starli »

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Mit Top Destinationen wie Zermatt oder Gurgl ist man sicher nicht in einer Liga.
Was genau soll an Gurgl bitte "mehr top sein" als in Garmisch (Classic inkl. Zugspitze)??

Und was heißt da tw. Garmisch habe keine modernen Lifte? Schaut doch bitte mal nach, was in den letzten ca. 10-15 Jahren alles dort neu gebaut wurde! Da wurde viel historisches Material vernichtet ;)
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Harzwinter »

starli hat geschrieben:Und was heißt da tw. Garmisch habe keine modernen Lifte? Schaut doch bitte mal nach, was in den letzten ca. 10-15 Jahren alles dort neu gebaut wurde! Da wurde viel historisches Material vernichtet ;)
Seit 2000:

GAP Classic: Kreuzeckbahn (2002), Hausbergbahn (2006), Kandahar Express (2009), Rimmlermoos-Übungslifte (2013).
Zugspitze: Sonnenkarbahn (2003), Wetterwandeckbahn (2012).

Dass im GAP Classic-Höhenskigebiet seit 2000 an wichtigen Bahnen nur die Kreuzjoch-DSB ersetzt wurde (Kreuzwankl-Lift wurde ja schon vorher ersetzt), dürfte der Tatsache zugeschrieben werden, dass der Neubau von Kreuzeckbahn und Hausbergbahn innerhalb von nur vier Jahren die Betreiber sehr viel Budget gekostet hat, das erst einmal wieder erwirtschaftet werden will.
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Re: DGJwij4LToT-14| Dlands größtes Skiwegiet|GAP-Clasic|17.0

Beitrag von Whistlercarver »

Dieser Bericht animiert mich jetzt überhaupt nicht das Gebiet zu Besuchen. Könnte am Wetter liegen aber irgendwie scheint es nur 5-8 Pisten zu geben und der Rest ist dann irgendwie nicht als Piste anzusehen.
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