Es hieß ja schon öfter, dass der DSL (bestehend aus Grasgehrenlift 3 & 4) ersetzt werden soll und man dann durch eine neue Bahn die Verbindung zum Riedberghorn herstellen wolle. Daher war klar, dass ich mir die Schlepplifte in Grasgehren noch schnell anschaue.
Nachdem ich schon zahlreiche interessante Swobodalifte sah, freute es mich umso mehr, auch einmal ein paar alte Leitner-Exemplare begutachten zu können. Die urigen Rundrohrportale beim Grasgehrenlift 1 gefielen mir sehr gut. Doch die Parallelanlage war der Hammer. Gibt es so eine Anlage überhaupt ein zweites Mal? Jedenfalls war der rechte Lift anfänglich kürzer (ging nur so weit hinauf, solange die Lifte eben gemeinsame Stützen haben). Schließlich wollte man aber doch zwei lange Lifte, weshalb der rechte dann auch verlängert wurde. Das erklärt, warum die Stützen im oberen Teil getrennt sind.
Nun zu den organisatorischen Dingen:
Anfahrt: Von Immenstadt zum Liftparkplatz der Grasgehrenlifte in ca. 35 Minuten. An jenem Tag fuhr ich nicht über Balderschwang, da der Riedbergpass ohne Einschränkung offen war.
Rückfahrt: Analog.
Wetter: Stark bewölkt. Gegen Tagesende gab es dann auch ein paar wenige Schneeflocken. Ab und zu zog kurzfristig Nebel auf.
Wartezeiten: Keine.
Geöffnete Lifte/Pisten: Alle/alle.
Schneezustand: Großteils recht gut.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Bewertung:
Bilder:
Blick auf den Pistenplan. Links sieht man das Skigebiet Riedberghorn. Durch einen Ersatz der Grasgehrenlifte 3 & 4 möchte man Grasgehren wohl mit diesem Skigebiet verbinden.
Blick vom Parkplatz zum Doppelschlepplift.
Einstiegsbereich vom rechten Lift.
Einstiegsbereich vom linken Lift.
Leitner-Einstiegsniederhalter im Doppelpack.
Blick in den anderen Teil des Skigebiets (bestehend aus Grasgehrenlift 1 und Bolgengratbahn).
Beim Doppelschlepplift ist der linke der Grasgehrenlift 3 und der rechte der Grasgehrenlift 4.
Einstiegsniederhalter vom linken Lift.
Und hier der vom rechten Lift.
Im Grasgehrenlift 3.
Diese Leitner-Doppelstützen gefielen mir unglaublich gut. Wo gibt es die sonst noch, außer in Grasgehren?
Blick zurück zu den Talstationen.
Alle 3 Schlepplifte haben ja Röhrsgehänge und -bügel. Da fällt ein DM-Sitz natürlich auf.
Nächste Doppelstütze.
Blick zu deren Robas.
Weiterer Trassenverlauf.
Nun änderte sich die Stützenform.
Mir gefielen auch die getrennten Stützen. In Oberjoch war es ja mit den Grenzwiesliften auch so. Mit dem Unterschied, dass dort der linke Lift nachträglich verlängert wurde und die Lifte eben von DM sind.
Oberster Trassenabschnitt.
Ganz zum Schluss geht es nochmals ein wenig mehr bergauf.
Doppel-Doppel-Ausstiegsstütze. Sieht man auch nicht alle Tage.
Blick zu den Bergstationen.
Zoom.
Ausstieg.
Wie schon gesagt sind Gehänge und Bügel von Röhrs. Kann natürlich sein, dass ein Bügel einmal einen DM-Sitz hat.
Die Ausstiegsstützen gefielen mir so gut, dass ich davon gleich ein paar mehr Fotos machte.
Blick vom Ausstieg auf die Trassen. Unten sieht man links den Grasgehrenlift 1 und rechts die Bolgengratbahn.
Zoom in den anderen Teil des Skigebiets. Zu diesem Zeitpunkt zog gerade Nebel auf.
Die Ausstiegsstützen der Grasgehrenlifte 3 & 4 waren einfach zu fotogen.
Nochmals der Ausstieg vom DSL, dieses Mal aber von der anderen Seite betrachtet.
Abfahrt am DSL.
Seitenblick zu den Niederhalterstützen vor dem Schlussstück.
Zoom.
Blick zurück zu den Ausstiegsstützen.
Röhrs-Bügelpanorama. Wer sieht den Fehler?
Weiterer Pistenverlauf.
Im anderen Skigebietsteil wurde die Sicht nun wieder besser.
Nun war ich wieder in dem Bereich, wo die Grasgehrenlifte 3 & 4 gemeinsame Stützen haben.
Zoom auf die Robas der obersten gemeinsamen Stütze.
Ich fuhr nun direkt neben der Lifttrasse hinunter und fotografierte auch noch die restlichen gemeinsamen Stützen.
Zugehörige Robas.
Dazwischen wieder einmal ein Blick auf Piste.
Bei Stütze 2.
Zoom zu deren Robas.
Wieder bei Stütze 1.
Zoom zu deren Robas.
Wieder an der Talstation vom DSL.
Zoom auf die Trasse vom Grasgehrenlift 1.
Beim zweiten Mal fuhr ich auf der anderen Seite vom DSL hinunter. Von dort ergaben sich auch wieder ein paar gute Perspektiven für weitere Stützenfotos.
Piste.
Blick vom Einstiegsbereich auf die Piste. Links neben der Lifttrasse kam ich herunter.
Nach einigen Fahrten wechselte ich dann in den anderen Teil des Skigebiets. Hier noch 2 Aufnahmen von meiner letzten Fahrt mit dem DSL.
War hier irgendwo einmal der Grasgehrenlift 5?
Am Weg zum Grasgehrenlift 1.
Hier sieht man nun fast die kompletten Trassen von Bolgengratbahn und Grasgehrenlift 1.
Blick zurück richtung DSL-Ausstieg.
Zoom.
Über diese etwas längere, wegartige Abfahrt gelangt man eben vom DSL zum Grasgehrenlift 1.
Nun kam eine Weggabelung. Einige bogen hier ab.
Doch ich fuhr links weiter, da mir vorkam, der zuvor gezeigte Weg würde mich wieder zurück zum DSL bringen.
Hier konnte man die Ski wieder etwas mehr laufen lassen.
Langsam zog wieder etwas Nebel auf.
Hier kommt man nun auf die Piste vom Grasgehrenlift 1.
Parallel zu diesem verläuft im unteren Teil ein Seillift. Dieses Motiv gefiel mir irgendwie gut.
Leitner-Rundrohrportal-Niederhalterstütze.
Im Grasgehrenlift 1.
Ein schöner alter, klassischer Leitner.
Wieder bei der Niederhalterstütze.
Verrenkung zu deren talseitiger Roba.
Trassenrückblick. Im Hintergrund sieht man den DSL.
Nächste Stütze vom Grasgehrenlift 1.
Seitenblick zur Bolgengratbahn.
Die Rundrohrportale gefielen mir auch extrem gut.
Schlagartig zog Nebel auf und ich war in dem Moment froh, zuerst mit dem Grasgehrenlift 1 und nicht mit der Bolgengratbahn gefahren zu sein.
Gehänge auf Roba.
Oberster Trassenabschnitt vom Grasgehrenlift 1.
Ausstiegstütze.
Bergstation.
Ausstieg.
Ausstiegsstütze in Seitenansicht.
Zoom zu deren Robas.
Blick vom Ausstieg auf die Trasse.
Zoom zum DSL. Gut, dass ich damit zuvor gefahren bin, als dort noch keine Spur von Nebel war.
Wieder an der Niederhalterstütze vom Grasgehrenlift 1.
Nach einiger Zeit war der Nebel beim DSL wieder weg.
Nun ging es noch zur Bolgengratbahn.
Ich beschloss, mir das einmal anzutun.
Talstation der DSB.
In der DSB.
Seitenblick zum Grasgehrenlift 1.
Zoom zum DSL.
Weiterer Trassenverlauf der DSB.
Seitenblick zum Ausstieg...
bzw. zur Bergstation vom Grasgehrenlift 1.
Trasse vom Grasgehrenlift 1 aus der DSB geknipst. Im Hintergrund sieht man wieder den DSL.
Weiterer Trassenverlauf der DSB. Hat jemand Bilder vom Vorgänger? Der SL muss ja genial gewesen sein.
Blick zurück. Wo bin ich?
Blick nach vorne. Langsam aber sicher kam die Bergstation in Sicht.
Es waren doch überraschend viele Leute hier heroben.
Mir hat es jedenfalls gereicht, einmal hier heroben im Nebel herumzugurken. Stattdessen vergnügte ich mich dann noch an den Schleppliften.
Endlich wieder etwas mehr Sicht.
An der Bergstation vom Grasgehrenlift 1.
Wieder bei seiner Ausstiegsstütze.
Finaler Blick zum DSL. Dort gab es inzwischen wieder sehr gute Sicht.
Szenenwechsel:
All die, denen der Bericht bereits jetzt zu lang ist, brauchen hier nicht mehr weiterlesen. Es kommen jetzt nur mehr Technikfotos. Dadurch, dass der DSL wohl bald ersetzt wird, habe ich mir die zugehörigen Talstationen genauer angeschaut. Die Liftler waren so nett und ließen mich dort ungestört fotografieren und alles begutachten. Dank einem Liftler vom DSL wusste ich auch, dass eben ursprünglich einer der beiden SL kürzer war und man dann eben später doch zwei gleich lange Lifte wollte. Wie zu Beginn gesagt, erklärt das die Trennung der Stützen im oberen Bereich. Nun zu den Talstationen der Grasgehrenlifte 3 & 4:
Antrieb vom Grasgehrenlift 4 (rechter Lift vom DSL). Dieser hat noch einen Dieselantrieb, hingegen besitzen die Grasgehrenlifte 1 & 3 bereits Elektroantriebe.
Bedienungspult.
Weitere Antriebs-Fotos vom Grasgehrenlift 4.
Gehänge auf Roba.
Die 3 Schlepplifte im Skigebiet Grasgehren sind unverkennbar aus dem Hause Leitner.
Antriebsraum bzw. mein letzter Blick auf den Antrieb vom rechten Lift.
Noch ein Robafoto.
Antrieb vom bereits auf Elektro umgebauten linken Lift.
Wieder ein Robafoto.
Weitere Antriebs-Fotos vom Grasgehrenlift 3.
Zum Schluss positionierte ich mich nochmals im Einstiegsbereich vom linken Lift, um noch dieses Bild aufnehmen zu können.
Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so durfte ich mir auch noch den Antrieb vom Grasgehrenlift 1 genauer ansehen. Blick vom Einstieg auf die Talstation.
Zoom.
Innenansicht der Talstation vom Grasgehrenlift 1.
Robafotos.
Weitere Innenaufnahmen der Talstation vom Grasgehrenlift 1.
Nun hatte ich in Grasgehren alles gesehen, was ich sehen wollte. Dafür, dass ich mir die Antriebe der 3 Schlepplifte so genau ansehen durfte, möchte ich dem Liftpersonal auch nochmals im Rahmen meines Berichts großen Dank aussprechen.
Ich hoffe natürlich, dass der DSL noch einige Zeit stehen bleibt, denn ich kenne keine vergleichbare Leitner-Parallelanlage. Ihr dürft mich diesbezüglich aber gerne korrigieren, falls der DSL in Grasgehren kein Unikat sein sollte.
Der Nebel war immer wieder etwas nervig. Aber immerhin konnte ich problemlos den Riedbergpass befahren. Deshalb war der Ausflug nach Grasgehren für mich auch ein voller Erfolg, obwohl das Wetter jetzt nicht so gut war.