Von Wels aus über die Autobahn und ab Mondsee über die Bundesstraße gestaltete sich die Anreise bequem und zügig (ca. a Stunde Fahrzeit). Geparkt wurde für stolze 4 € in der Wiese nahe der Talstation. Parkplätze sind dort spärliches Gut.
Gleich bei der Talstation ein Leckerbissen für alle LSAP-Fans: ein Bild aus der guten alten Zeit, in der noch reger Skibetrieb am Zwölferhorn herrschte. Der ESL und der Schlepplift wurden ja bekanntlich schon vor vielen Jahren abgebaut.
Talstation
Allein um in so einer kultigen Kabine noch Fahren zu dürfen, hat sich die Reise gelohnt. Die geraden Nummern sind rot, die ungeraden gelb lackiert.
Nachdem die einfahrende Kabine vom Liftler händisch um die Kurve gezogen worden ist und die Fahrgäste sicher "versperrt" worden sind, kanns losgehen.
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Ein-/Ausfahrt Talstation
Alter schützt vor Technik nicht
Blick zurück auf die Talstation
Erstes Spannfeld und der Grund für meine Formulierung "Überwindung pur". Ich leide an Höhenangst, weshalb ich mich aufgrund des enormen Bodenabstandes in diesem Bereich nicht wirklich entspannen konnte.
Zweites Spannfeld
Weiterer Streckenverlauf
Blick aus der Gondel auf die Talstation des LSAP-Schleppers.
Auch die Talstation des ESL steht noch. Sie wird als Unterstand für einen Pistenbully verwendet. Ich war zu faul um extra runter zu latschen und auch das Schuhwerk wäre etwas unpassend gewesen.
Nochmal das Schlepper-Häusl, diesmal von vorne
Weiterer Streckenverlauf,rechts der Hang, auf dem man einst mit dem ESL hinaufschwebte
Hier verlief der Schlepplift. Skifahren ist übrigens immer noch möglich,die Bahn läuft auch im Winter!
Blick zurück. Schade,dass man die Anlagen aufgelassen hat,ein anspruchsvolles Gebiet, aber nur mit der Gondelbahn eher unattraktiv.
Schlepper-Hang. Der Wirt auf der Franzl´s Hütte oder so (weiß nimmer genau wie die hieß) erzählte mir (nicht ohne etwas Stolz,wie ich zu vernehmen glaubte), dass er hier einst das Skifahren gelernt hat und weiter, dass "wonn ma do foan konn, donn konn ma überoi foan"! Wohl wahr!
Gelbe Kabine bei der Einfahrt in die Bergstation
Imposante Einfahrtsstütze
Nochmals der Hang,auf dem der Kurzbügler einst verlief
Gleich als erstes gings zur Bergstation des Schleppers
Dito
Bei dem Fundament befand sich der Ausstieg, die Bergstation samt Umlenkung und Liftlerhäusl war ein Stück weiter oben
Innenleben. Die Umlenkscheibe wurde auch schon entfernt.
Total matschig war das hier,ich musste meine ganzen Akrobatikkünste aufbieten, um nicht in den Dreck zu steigen
Ins Liftlerhäusl gelinst,Tür war versperrt
Weiter gings zur Bergstation des ESL. Hier mal die ehemalige Trasse
Zoom zur Talstation
Auch die Bergstation wird als Abstellplatz für einen betagten Pistenbully verwendet
Tja...
Bergstationsbereich
Das Gebäude wirkt doch schon etwas baufällig
Nochmal die Trasse
Zoom
Blick ins Liftlerhäusl des ESL. Ich versuchte mich als Einbrecher. Nachdem ich bereits eine Holzverriegelung entfernen konnte musste ich jedoch feststellen, dass sich dahinter eine versperrte Tür befand. Daher musste ich mich mit Knipsen von außen begnügen.
Skiabfahrt links vom Ausstieg des Sessellifts. Nach Angaben des Hüttenwirts befand sich hier nie ein Lift. Dieses Rätsel scheint also auch gelöst.
Es folgen nun Bilder, die ich in der Hütte abfotografieren konnte. Darauf sieht man neben einem alten Pistenplan auch noch den Schlepplift zu Lebezeiten!
Langsam aber sicher gings wieder Richtung Heimat. Hier gehts zur Talfahrt.
Ausfahrt
Diese Vorrichtung verhindert, dass die Kabine von selbst aus der Station fährt.
Damit die Gondel abfahren kann, muss der Liftler an diesem Griff ziehen. Sie rollt hinab und kuppelt dann ein.
Ciao,Zwölferhorn! Und an euch danke fürs durchsehen,ich hoffe es hat euch gefallen, auch wenn in mir kein Meisterfotograf steckt.