Nachdem es oben was gutes zu Essen gab und ich wieder im Tal war machte ich noch einen kurzen Abstecher nach Mayrhofen.
Die Penkenbahn, in die ich seit Jahren meide sollte es heute sein. Viel nebel und Kein Blick nach unten, doch allein das wissen das es unter dir bestimm fast 200 Meter sind machten schon den Ticket kauf zu einer Hürde. Nachdem ich nun diese karte in der Hand hatte zweifelte ich trotz dem nochmal kurz, aber nachdem ich in der Station stand sieg ich doch in so eine Gondel. Die Türen gingen zu und ab gings. Erst jetzt bemerkte ich dass man hier nicht mal richtig setzten geschweige denn festhalten kann. Hätte ich das vorher gewusst wäre ich nicht gefahren, aber gut nun saß ich hier und hatte die Straße bereits unter mir. Nachdem sich die Gondel dem Hang näherte hieß es erstmal durchatmen und sich die Stütze mal genau anschauen. Mit einem lauten brummen und einem starken aufschaukeln der Gondel passierte ich die Kurve. Ausgerechnet jetzt wo es in der teil kommt vor dem es mir am meisten graut kommt die sonne raus und auf drei ist der Nebel weg...Danke! Zum glück war die Sonne so schnell wie sie gekommen war auch wieder weg und der nebel kroch auch wieder rein. Der furchtbarste Teil der Fahr begann jetzt. Zwar sah man weniger als nichts, aber allein das wissen, dass es unter dir meterweit hinunter geht war einfach nur die Hölle.
Endlich war vor mir ein Felsen mit stütze zu sehen. Das Grauen hat ein Ende!!! Mit einem "Peng" löste sich die Klemme vom seil und ich stieg wieder aus. Durchatmen! Es kann nur besser werden. Diesmal schaute ich mich nicht in der Station um sondern ging direkt zur 2. Sektion. Da gerade eine von diesen gondeln ohne Fenster in der Station war und ich frische Luft gerade für angebracht hielt fuhr ich eben damit. Der Liftler schaute mich zwar an als wär ich vom Mond aber das war mir in diesem Moment egal...
Oben angekommen stach mir gleich ein Wopfner Sessel und eine ehemalige Station ins Auge. Eine gute Idee ein bisschen Historie zu erhalten!
Nun gings wieder zurück. Erst mit der Kombibahn dann wieder in dieses 15 Personen Monster... Eigentlich ist die 2. Fahrt nicht ganz so furchtbar, Eigentlich... Nachdem die Stütze an der Felswand hinter mir lag fing es an zu winden und damit fing die Gondel an zu pendeln.
Letzter blick auf die Bahn. Geschafft! Nun war ich doch recht froh dass ich "das" gefahren bin
Jetzt gönn ich mir noch nen schönen ESL!
Und es ging wieder voll in den Nebel. Hier hatte es mich schon mal vor 2 Jahren so richtig eingesaut, dass hatte geschüttet was vom Himmel kam. Damals hatte sich meine Oma als "Schutz" vor dem Regen ihre Handtasche auf den Kopf gestellt
Blick Richtung Penken
Nach einem Kurzem Aufenthalt oben gings wieder nach unten. Hinter mir stieg der Liftler ein und dann gings mit voller fahrt ins Tal.
Zurück ging es über den Gerlospass und dort stach mir an einem Gebäude das Wort Seilbahn ins Auge. Kurzer stopp. Vermutlich ein LSAP Schlepper oder Materialseilbahn?!?
ehem. Trasse?
Das nächste bremsenquietschen gab es dann an dieser Baustelle. Wurde der Lift hier abgetragen oder wird er hier wieder aufgebaut?
Ein Auto mit Wiener Kennzeichen kam dann auf die Baustelle gefahren. Ich dachte schon der quatscht mich jetzt blöd an, was ich hier zu suchen habe, doch er drehte nur.
Am Ende wars ein langer Gelungener Tag mit Überwindung und Genuss. Und zu Tag 5 wars auch nicht mehr lang hin