
Der beste Schitag meiner bisherigen Saison fand am Lachtal statt. Wieso der Beste?
Ganz einfach. Es war der erste Schitag auf pulvrigem Untergrund. Kein pickelharter Kunstschneepanzer. Keine durch Regen vereiste Piste. Einfach herrlicher Schnee bei ca. -5°C und recht freundlichem Wetter. Auch wenn sich immer wieder Wolken vor die Sonne schoben und der übliche Lachtalwind spürbar war, der freundliche Wettereindruck war klar überwiegend.
Obwohl mit dem Zinkenlift und dem Ditrichalmlift zwei Lifte wegen Schneemangels geschlossen waren, boten die übrigen Anlagen genug Abwechslung. Und obwohl die beiden Sechsersesselbahnen sehr gut ausgelastet waren (vormittags zeitweise Wartezeiten bis zu fünf Minuten), verteilten sich die Schifahrer gut auf den Pisten. Hier am Lachtal passt das Verhältnis Förderkapazität zu Pistenfläche noch sehr gut.
Wir warten auf die Bergfahrt mit dem Lachtal6er. Im Bild sind auch die Hebertlifte.

Später erreichen wir die Bergstation.

Auf herrlichem pulvrigem Untergrund geht es talwärts.

Beim Zinkenlift wurde der Neuschnee der letzten Tage vom Winde verweht.

Wir carven weiter talwärts unter der Sechsersesselbahn.

Wir wechseln auf die Schönberg-Seite. Die blaue Piste beim Tanzstattlift war am Vormittag perfekt.

Diese Piste ist entweder mit dem Tanzstattschlepplift oder mit der hier fotografierten Sechsersesselbahn Schönbergschaukel zu erreichen.

Auch auf der Piste direkt unter dieser Sesselbahn konnte man es herrlich krachen lassen.

Falls jemandem die kurzen Wartezeiten bei den Sesselbahnen zu lange waren, konnte man auf Schlepplifte ausweichen. Hier im Bild der Schönbergschlepplift.

Für das nächste Bild habe ich mir den Kreischberg hergezoomt. Dort ist abgesehen vom Bereich Rosenkranzhöhe Vollbetrieb.

Abschließend noch ein Bild von der Alm mit der Klein-Lachtal-Hütte, wo wir eine vorzügliche Jause konsumierten.

Es war ein wirklich gelungener Schitag. Ich hoffe, dass das angekündigte Sturmtief die Pisten in der Region nicht sehr zerstört. Allerdings fürchte ich, dass von diesem herrlichen Pulverschnee nicht mehr viel überbleiben wird.