Schon am Parkplatz begrüßte mich die Charakteristische Bleichertgondel. Müsste ja die letzte Anlage sein, welche diese eckigen FBM`s hat?!? In der Talstation fühlte man sie gleich um einige Jahre in der Zeit zurück versetzt. Nach dem Karten-kauf Sitzt man in einer Wartehalle und wartet auf die nächste Fahrt. Die Größe dieses Raums zeugt davon wie viel Menschen früher hier rauf wollten. Auch die Schilder machten den Eindruck, dass sie schon einige Jahre hinter sich haben
Nach 20 min. Wartezeit öffnete mir der Liftler die Tür und ich konnte das erste mal eine Original Bleichertgondel betreten. Gesehen hab ich sie schon einmal in Chemnitz, im Rahmen der Ausstellung "Seilschaften". Damals konnte ich aber nicht glauben, dass der Boden wirklich aus Holz ist... Wenige Minuten später betrat auch der Liftler den knirschenden Bretterboden und schloss die Tür. Nach betätigen der Uralt knöpfe in der Kabine klingelte es kurz und die Bahn setzte sich in Bewegung.
Oben angekommen begrüßte mich gleich kleines Liftmuseum inkl. einer alten Kasse.
Kaum war ich raus aus der PB Station schon war die nächste Attraktion zu sehen! Die derzeit stillgelegte? ESB "Untere Schlegelalm" war doch näher an der PB als gedacht, so musste diese natürlich auch sofort unter die Lupe genommen werden.
Durch einen etwas größeren Riss im Tor der Station konnte man recht gut in die Station schauen. Die Sessel sehen erstaunlich gut aus!
Nach kurzem überlegen ging ich noch ein stück die Lifttrase entlang in der Hoffnung die Talstation kommt in Sicht. Bei Stütze 5 hatte ich aber keine Lust mehr durch das Tiefe nasse Gras zu Stapfen und so drehte ich wieder um. Zurück an der Bergstation stellte ich fest, dass ich die Talfahrt mittlerweile verpasst hatte. Mist! Wieder ne halbe Stunde warten...
https://lh5.googleusercontent.com/-6vjS ... CN3130.JPG
Da ich eh noch Zeit hatte beschloss ich nun den anderen ESL zu suchen, vorerst fand ich aber nur einen alten Seillift.
Nachdem ich dessen Trasse hoch gelaufen bin zeigte sich dann auch der 2. Pohlig.
Der war aber leider wirklich etwas weiter entfernt und so entschied ich mich lieber wieder zur PB zu gehen, denn schließlich wollte ich ja heute auch noch die Jennerbahn mitnehmen.
Viel später hätte ich nicht zurücklaufen dürfen, denn kaum war ich wieder in der Station wurden die Türen der Kabine geöffnet und es ging wieder ins Tal.
Die fahrt war etwas spannender als die Bergfahrt, denn der Wind war doch recht stark und so musste die Bahn 2 mal stehen bleiben
Stütze nummer 1 wird derzeit saniert.
Unten öffnete der Liftler die Tür noch bevor wir richtig in der Station waren. Nach kurzem umschauen in der Station gings gleich weiter in Richtung Jenner. nachdem ich mir dieses Jahr ja bereits die VR101 in Krupka angeschaut habe sollte es nun die 2. in meiner Sammlung werden.
Auch hier ging man im Stationsgebäude durch eine große Wartehalle. Und das bei einer Umlaufbahn! hier muss früher wirklich viel los gewesen sein.
auf dem Abstellgleis hängen die alten Originalsessel, leider mittlerweile ohne dach. Die Sessel haben leider keine Betriebsgenehmmigung mehr, doch die Mitarbeiter fahren anscheinend noch ganz gerne damit, dass hab ich zumindest aus dem Gespräch mit dem Liftler an der Talstation herausgehört. Auf die Frage ob man eine außerhalb des Öffentlichen Betriebs eine Sonderfahrt mit denn alten FBM's machen könne (Vorrausgesetzt man bekommt 10-20 personen zusammen) bekam ich nur ein lachen als Antwort
Nun passierte das was passieren musste... Wie jeden Sommer meinte der Fotoapparat streiken zu müssen. Leider war dieses mal auch der Handyakku leer und somit wars das jetzt leider mit den Bildern gewesen... Aufgefallen ist mir noch, dass auch die Rollen nicht mehr Original sind, denn das Charakteristische Klappern von Metall auf Metall fehlte komplett. Die Rollen sahen mir eher nach PHB aus. Auch die Geschwindigkeit war viel langsamer als ich sie aus Krupka in Erinnerung hatte.
Mit Tag 2 gehts dann weiter im Sommerberichte Österreich