Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

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OliK
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von OliK »

Leute....
Hier rum ging es mir doch hauptsächlich:
Head1 hat geschrieben:Auch Christian Laesser, Professor für Tourismus an der Universität St. Gallen, beobachtet eine Trendwende: «Wenn Schweizer nach Österreich in die Ferien gehen, geben sie im Schnitt mehr aus, als wenn sie hier bleiben.» Denn in Österreich würden viele Dienstleistungen extra verrechnet. Laesser: «Die Preise sind nur beim ersten Hinsehen tiefer.» Deshalb gingen viele Schweizer blindlings davon aus, beim Nachbarn günstiger wegzukommen. «Dabei haben die Österreicher die Preise erhöht, weil sie eine wunderbare Nachfrage aus der Schweiz haben.»

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/die ... 35823.html
...
Und DAS ist schönrederei aller erster Güte und stimmt einfach nicht. Seht doch mein Beispiel mal als "Otto-Normal-Verbraucher-nicht-AF-Nerd" an :mrgreen: , wenn ich
auch unser Stammhotel, die Post gewählt habe. Man kommt aber mit jeder Unterkunft aus das selbe Ergebnis.
Und mir blutet das Herz dabei. Woher die Differenz kommt spielt für den 0815-Urlauber erst mal keine Rolle. Mir tut es leid für den schweizer Tourismus, weil IMHO
sind die Schweizer Berge einfach geiler als die in AT...bis auf ein paar Ausnahmen natürlich ;)
Es grüsst der Oli

danimaniac
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von danimaniac »

Ein Hoch auf die Zitierfunktion.

Ich gebe dir schweren Herzens recht.
Bzgl der Schweizer Berge geht es leichter dir Recht zu geben :-D
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...
j-d-s
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

Fab hat geschrieben:Man kann ja ales zerreden wenn man will - und nicht Vergleichbares vergleichen. :D
Was völlig klar ist. Personalkosten sind in CH glasklar höher und die Kosten fürs Essen, speziell Fleisch.
Alles ander ist ziemlich diffus.

Finde schon den Preisvergleich Skipass ein wenig oh la la. Es ist ein Unterschied ob ich in SHL auf einen Wiesenhügel wie den Asitz oder in Z auf einen Skiberg höher als der Großglockner transportiert werde.
Stimmt, SHL ist ein besseres Skigebiet als Z. Größer, bessere Beschneiung, fast ausschließlich moderne Anlagen, deutlich günstigerer Preis. Wieso man in der normalen Saison Z gegenüber SHL vorziehen sollte, ist mir schleierhaft.
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Fab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Fab »

Besser, schlechter, größer o. kleiner war nicht das Thema. Zudem ist SHL keineswegs größer als Matterhornskiparadise. War vor 2 Jahren im Feber in SHL. Die Pisten in Z/C/V sind zum gleichen Zeitpunkt ein Traum im Vergleich - vom crowding in SHL will ich erst gar nicht sprechen.

Da du ein durch und durch destruktiver Diskutant bist, der nur provozieren will, werde ich keine weitere Zeit mit dir verschwenden.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von joepert »

Wie war es mit Berhaus Nagens in Laax? Da bekommt man in die Woche für Weihnachten noch 2-pers Zimmer mit Skipas und HP für etwas mehr als €500 p.p. Ist glaub ich nich richtig **** aber die Bilder sehen mir schön aus.
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von tafaas »

joepert hat geschrieben:Wie war es mit Berhaus Nagens in Laax? Da bekommt man in die Woche für Weihnachten noch 2-pers Zimmer mit Skipas und HP für etwas mehr als €500 p.p. Ist glaub ich nich richtig **** aber die Bilder sehen mir schön aus.
Und Geld für Après-Ski und Ausgang gibt man auch keins aus. :D
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Gerade habe ich für Februar/ März das Hotel in Zermatt überwiesen.
Ich hatte dort einen Frühzahlerrabatt ausgehandelt, 10 Prozent auf den Nächtigungspreis ohne die gebuchte Halbpension.
Das ist natürlich nicht offiziell angeboten aber man bekommt es wenn man danach fragt.
Ich kann es jedem nur empfehlen....
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von oberländer »

j-d-s hat geschrieben:Wobei ich sowieso denke, dass es eigentlich eher suboptimal ist, als Ausländer Deutsch in CH oder AT zu lernen, weil die ja selbst Dialekt sprechen. Die Ausländer lernen also Dialekt und nicht Hochdeutsch, vor allem in der Schweiz dürfte das extrem schwierig sein, weil Schweizerdeutsch noch mal ne Ecke weiter vom Hochdeutschen weg ist Bayrisch(=Österreichisch).
Du wirst es nicht glauben, aber auch die Schweizer sind klug genug, Ausländern Deutsch-Kurse mit deutsch sprechenden Lehrern anzubieten, wo sie deutsch lernen wie jeder Schweizer auch. Und die Schweizer sind auch klug genug, sich in diesem Fall mit dem betroffenen auf hochdeutsch zu unterhalten. Ja, wir sprechen Schweizerdeutsch. Aber eben nur sprechen. Der komplette Schriftverkehr findet auf deutsch statt. Was glaubst Du, wer mir als Schweizer Hochdeutsch sprechen und schreiben gelehrt hat? Der Weihnachtsmann? Jeder Ausländer ohne Sprachkentnisse lernt in der Schweiz Hochdeutsch als erste Sprache. Und nur hochdeutsch. Schweizerdeutsch muss keiner lernen. Im Gastgewerbe ist es optimal, wenn man die Mundart versteht, sprechen ist nicht nötig, jeder Schweizer spricht fliessend hochdeutsch.
Hier rum ging es mir doch hauptsächlich: Und DAS ist schönrederei aller erster Güte und stimmt einfach nicht.
Und mir (und wohl auch anderen Schweizern) geht es darum, dass Du EINE Aussage eines Schweizers genommen hast, und diese auf alle Schweizer verallgemeinert hast:
Also ich bin Schweiz-Liebhaber! Absolut! Aber langsam wird die Schönrederei der Schweizer hier genau so lächerlich (...)
Und suggerierst damit, dass alle Schweizer die Situation schönreden. Davon sehe ich allerdings zuwenig. Diese Aussage hat einer gemacht, das ist nicht die Haltung einer Mehrheit des Landes. Ja, die Schweiz ist teuer. Aber ich wehre mich nicht zum ersten Mal gegen den Vorwurf, dass die Schweizer "selbst schuld" an den hohen Preisen seien...
Stimmt, SHL ist ein besseres Skigebiet als Z. Größer, bessere Beschneiung, fast ausschließlich moderne Anlagen, deutlich günstigerer Preis. Wieso man in der normalen Saison Z gegenüber SHL vorziehen sollte, ist mir schleierhaft.
Dann ist ja alles wunderbar. Dann kannst Du nach SHL fahren und brauchst Dich nicht mehr über die "blöden Schweizer" ärgern. Frei nach dem Gesetzt der Marktwirtschaft: Wenn einem ein Land und seine Skigebiete nicht gefällt, warum fährt man dann dorthin? Warum beschäftigst Du dich überhaupt mit der Schweiz, wenn Du an dem Land nur schlechtes findest?
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Lothar
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Lothar »

oberländer hat geschrieben:
Stimmt, SHL ist ein besseres Skigebiet als Z. Größer, bessere Beschneiung, fast ausschließlich moderne Anlagen, deutlich günstigerer Preis. Wieso man in der normalen Saison Z gegenüber SHL vorziehen sollte, ist mir schleierhaft.
Dann ist ja alles wunderbar. Dann kannst Du nach SHL fahren und brauchst Dich nicht mehr über die "blöden Schweizer" ärgern. Frei nach dem Gesetzt der Marktwirtschaft: Wenn einem ein Land und seine Skigebiete nicht gefällt, warum fährt man dann dorthin? Warum beschäftigst Du dich überhaupt mit der Schweiz, wenn Du an dem Land nur schlechtes findest?
Ich glaube gar nicht unbedingt, dass es ihm um die Schweiz als Land oder als Urlaubsziel ging. Es ist eher jedes Thema recht um zu polarisieren, böse Zungen könnten auch von provozieren reden...

Noch was zum eigentlichen Thema: Persönlich bedauere ich die Entwicklung, da die Schweiz mehr als nur eine Reise wert ist, das (preisliche) Gesamtpaket für einen schönen Skiurlaub mit etwas Komfort aber aktuell einfach nicht passt, leider.

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scratch
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von scratch »

extremecarver hat geschrieben:Aber unterm Dirndl ist in AT meist halt ein Ungar oder Slowake... Nur ist deren Deutsch meist sehr gut. Schätze 50% der Frontline Servicekräfte in AT sind EU Bürger aber keine Österreicher - wenn nicht mehr. Das ist in der Schweiz halt noch etwas anders - besonders bei kleinen Betrieben. Wenn Personal in der Schweiz aus Ausland - dann halt leider oft wirklich mit schlechtem Deutsch...

Da es hier aber um Tourismus generell geht - also auch Sommer und nicht nur Winter. Mtbiken ist in der Schweiz meist billiger als in AT - da man in AT bis auf Ischgl (Bikepark Schrott) und Saalbach Hinterglemm - Bikepark auch nicht besonders toll - immer noch 30-40€ fürs Ticket einrechnen muss. Dazu eh mtbiken fast generell illegal und inzwischen immer problematischer (grad im Osten ATs). Gibt daher auch in der Schweiz trotz dem generell höheren Preisniveau mindestens - aber eher mehr - MTB Touristen als in AT. Wanderer dafür viel viel weniger.


Und falls in der Schweiz viele Skigebiete schließen müssen, wirds in AT und Südtirol noch voller werden. Nicht grad erbaulich.
Hast du bzgl. Schweiz und MTB schon Erfahrungen gemacht?
Falls ja, kannst du mir (gerne auch per PN) paar Tipps und Zahlen nennen? :)
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Whistlercarver »

oberländer hat geschrieben:..., sprechen ist nicht nötig, jeder Schweizer spricht fliessend hochdeutsch.
Diese Aussage bezweifle ich sehr stark. Dabei lass ich diejenigen sogar außen vor die französisch und co. als Muttersprache haben.
Unter fließend Hochdeutsch verstehe ich schriftdeutsch bzw. sehr nahe daran.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von matterhorn48 »

@ Oberländer + @fab;

Ihr sprecht mir aus der Seele !

Ich kann auch nicht verstehen; warum sich Leute mit einem Land beschäftigen, in das sie sowieso nicht fahren.
Ich halte sie ja auch nicht davon ab, in ein anderes (Alpen-)land zu fahren und mache es nicht mies.

Wir fahren seit 1977 jedes Jahr in die Schweiz in Urlaub; seit einigen Jahren auch mehrmals im Jahr für einige Wochen; wir sind keine Millionäre, sondern Durchschnittsverdiener ( inzwischen Rentner) und mußten deshalb auch noch keine Insolvenz anmelden.

Kein Miesmacher dieser Welt wird mich davon abbringen, auch weiterhin in diesem herrlichen Land meine Ferien zu verbringen.

Wir bekommen auch von unseren Gästen ( meist aus Deutschland) immer wieder positive Rückmeldungen, wie schön der Urlaub im sonnigen Wallis war und wie sehr sie den Urlaub in der Schweiz genossen haben ("...und sooo teuer war es gar nicht ! " )

Sollen alle anderen (Miesmacher) doch woanders hinfahren; dann ist es auch weiterhin in der Schweiz nicht so überfüllt wie in den anderen Alpenländern.

Zum Personal kann ich nur sagen; daß ich nur freundliche und hilfsbereite Schweizer kennen gelernt habe; muffelig und unfreundlich - was selten vorkam - waren hauptsächlich DEUTSCHE aus den neuen Bundesländern.

Im Übrigen suche ich mein Urlaubsziel nicht danach aus; wo es am billigsten ist; sondern,wo es mir gefällt.
Davon abgesehen- wir sind auch oft in Deutschland unterwegs.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Wombat »

Du sagst es. Wenn ich nur auf das Geld schauen würde, wäre ich sicher nie nach Kanada zum Boarden gegangen. Wobei vor allem der Flug da zu buche schlägt. Im Moment bin ich am überlegen wo ich an Ostern hingehe zum Boarden, und ich tendiere da immer wie mehr zur Schweiz. Dafür gibt es zwei Gründe. 1. Die vollen Pisten in Österreich. Da wäre um die Zeit wohl Obergurgel am besten. Zweitens das Kaos auf den Strassen zu der Zeit. Von mir bis Obergurgel habe ich je nach Tageszeit sicher 3mal Puff. Zürich, Arlberg, Sölden. Wenn ich nach Davos gehe Zürich, Wolfgang Pass.
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Frankenski
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Frankenski »

extremecarver hat geschrieben:
Und falls in der Schweiz viele Skigebiete schließen müssen, wirds in AT und Südtirol noch voller werden. Nicht grad erbaulich.
Es soll sogar Schweizer geben die machen ihren Winterurlaub in Deutschland - das ist anscheinend immer noch günstiger als in AT/I :D
Wo machen denn Österreicher Urlaub wenn nur Schweizer kommen - soviel Betten können die ja gar nicht haben
j-d-s
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

oberländer hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Wobei ich sowieso denke, dass es eigentlich eher suboptimal ist, als Ausländer Deutsch in CH oder AT zu lernen, weil die ja selbst Dialekt sprechen. Die Ausländer lernen also Dialekt und nicht Hochdeutsch, vor allem in der Schweiz dürfte das extrem schwierig sein, weil Schweizerdeutsch noch mal ne Ecke weiter vom Hochdeutschen weg ist Bayrisch(=Österreichisch).
Du wirst es nicht glauben, aber auch die Schweizer sind klug genug, Ausländern Deutsch-Kurse mit deutsch sprechenden Lehrern anzubieten, wo sie deutsch lernen wie jeder Schweizer auch. Und die Schweizer sind auch klug genug, sich in diesem Fall mit dem betroffenen auf hochdeutsch zu unterhalten. Ja, wir sprechen Schweizerdeutsch. Aber eben nur sprechen. Der komplette Schriftverkehr findet auf deutsch statt. Was glaubst Du, wer mir als Schweizer Hochdeutsch sprechen und schreiben gelehrt hat? Der Weihnachtsmann? Jeder Ausländer ohne Sprachkentnisse lernt in der Schweiz Hochdeutsch als erste Sprache. Und nur hochdeutsch. Schweizerdeutsch muss keiner lernen. Im Gastgewerbe ist es optimal, wenn man die Mundart versteht, sprechen ist nicht nötig, jeder Schweizer spricht fliessend hochdeutsch.
Das ist ja gar nicht der Punkt. Man lernt eine Sprache nicht gescheit, indem man Unterricht nimmt oder Tests schreibt. Wenn dem so wäre, könnte jeder Franzose und auch Deutsche hervorragend Englisch (denn fast jeder lernt das ja jahrelang in der Schule). Ist aber nicht so. Man lernt eine Sprache nur dann wirklich gut, indem man sie verwendet, d.h. spricht und hört. Und das ist eben das Problem in CH und AT, dort wird Hochdeutsch im Alltag nicht verwendet. Sogar im Fernsehen und Radio ist alles außer den Nachrichten im Dialekt. Deutsch ist schon so schwer genug, wenn man dann aber, als jemand mit anderer Muttersprache, tagtäglichen mit einem noch schwereren Dialekt konfrontiert ist und nur wenig Praxis in der Hochsprache hat, dann wird es noch viel schwerer.

Und zum Thema: Ich hab schon mehrfach erwähnt, dass ich nichts gegen die Schweiz an sich habe. Nur gegen das Angebot, was es dort großteils gibt. Da gibt es eben viele alte Anlagen und das zu horrenden Preisen. Dass das dann von den typischen Schweizfreunden hier auch noch geleugnet wird, hilft natürlich nicht. Und wenn ich kritisiere, dann kritisiere ich hart. Dass es da oft die Schweiz trifft hat halt nur was mit der Lage dort zu tun. Den Arlberg kritisiere ich ja auch öfters scharf, weil dort auch vieles nicht passt. Und Deutschland wiederum ignoriere ich einfach, weil das für mich einfach kein Skiland ist. Zu unwichtig, zu kleine Gebiete, zu alte Anlagen, zu viel Umweltlobby. Ich fahre quasi nie in Deutschland Ski.

Daran sieht man auch, dass ich das mit der Schweiz im Grunde meines Herzens Schade finde. Ich würde wirklich gerne in der Schweiz skifahren, weil es da viele Gebiete gibt, wo ich noch nicht war, die aber interessant aussehen. Aber wenn man dann lauter Schlepper, fixgeklemmte SBs, PBs mit 20-Minuten-Takt oder eine dieser Zahlreichen elendslangsamen Zahnradbahnen hat und dafür auch noch einen teureren Skipass zahlen soll, dann wird das einfach nichts. Bspw. die Jungfrauregion wäre sicher interessant, wenn man da nicht so exzessiv auf Zahnradbahnen setzen würde sondern auf richtige Seilbahnen. Oder Davos, St. Moritz, Adelboden und Gstaad, wenn man da endlich die Teilgebiete verbinden würde. Oder Andermatt, wenn man da irgendwann mal die Pläne tatsächlich umsetzt und die Uralt-Infrastruktur ersetzt. Oder die 70er-Jahre-Anlagen in Les Diablerets, Leysin, Morgins, Torgon, dem Val d'Anniviers und in den 4V.

Es gibt zwar auch löbliche Ausnahmen, wie Samnaun, Laax oder die Aletscharena, aber wenn ich da insgesamt einen Strich drunter ziehen würde, gibt es in der Schweiz doch deutlich mehr Gebiete, die Anlass zur Kritik geben, als in den restlichen Alpenländern.
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von tafaas »

j-d-s hat geschrieben: Man lernt eine Sprache nur dann wirklich gut, indem man sie verwendet, d.h. spricht und hört. Und das ist eben das Problem in CH und AT, dort wird Hochdeutsch im Alltag nicht verwendet. Sogar im Fernsehen und Radio ist alles außer den Nachrichten im Dialekt. Deutsch ist schon so schwer genug, wenn man dann aber, als jemand mit anderer Muttersprache, tagtäglichen mit einem noch schwereren Dialekt konfrontiert ist und nur wenig Praxis in der Hochsprache hat, dann wird es noch viel schwerer.
Und Du glaubst ernsthaft, dass Schweizer nur einheimisches Fernsehen gucken?

Und Fränkisch würd ich nun auch nicht gerade als dialektneutral bezeichnen. :D
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Wurzelsepp »

Aber da hat j-d-s tatsächlich recht: In der Schweiz wird von vielen nur relativ widerwillig Hochdeutsch gesprochen, ist halt (obwohl es viele nicht wahrhaben wollen) die erste Fremdsprache für uns, auch wenn wir sie (meist) sehr früh lernen.
So wortgewandt wie ein Deutscher werde ich im Hochdeutsch NIE werden, obwohl ich es sehr regelmässig spreche, ist einfach so.
Und Sprachen lernt man eben durch Üben, durch Hören und durch Verstehen. Gerade das Zweite (Hören) ist für viele Ausländer nicht möglich, da man im Alltag nicht allzu viel Hochdeutsch hört, zumindest nicht "auf der Strasse". Ich kenne einige Ausländer hier, die den Dialekt einigermassen verstehen und auch so ein Deutsch-Dialekt-Mischmasch sprechen, aber bei Hochdeutsch sieht es da ganz übel aus: Verstehen geht noch so, aber sprechen ist mehr oder weniger unmöglich... aber wie sollte es, wenn es kaum geübt wird?

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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von tafaas »

Wurzelsepp hat geschrieben:Aber da hat j-d-s tatsächlich recht: In der Schweiz wird von vielen nur relativ widerwillig Hochdeutsch gesprochen, ist halt (obwohl es viele nicht wahrhaben wollen) die erste Fremdsprache für uns, auch wenn wir sie (meist) sehr früh lernen.
So wortgewandt wie ein Deutscher werde ich im Hochdeutsch NIE werden, obwohl ich es sehr regelmässig spreche, ist einfach so.
Dies ist aber hauptsächlich ein Generationen "Problem". Für viele junge, gilt es als selbstverständlich, eine Sprache möglichst authentisch wiedergeben zu können, sei es eine Fremdsprache, oder ein anderer Dialekt. Auch in Bezug auf die Urbanität sind grosse Unterschiede diesbezüglich festzustellen. Länderspezifisch hingegen, sehe ich hier weniger Unterschiede.
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

tafaas hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben: Man lernt eine Sprache nur dann wirklich gut, indem man sie verwendet, d.h. spricht und hört. Und das ist eben das Problem in CH und AT, dort wird Hochdeutsch im Alltag nicht verwendet. Sogar im Fernsehen und Radio ist alles außer den Nachrichten im Dialekt. Deutsch ist schon so schwer genug, wenn man dann aber, als jemand mit anderer Muttersprache, tagtäglichen mit einem noch schwereren Dialekt konfrontiert ist und nur wenig Praxis in der Hochsprache hat, dann wird es noch viel schwerer.
Und Du glaubst ernsthaft, dass Schweizer nur einheimisches Fernsehen gucken?

Und Fränkisch würd ich nun auch nicht gerade als dialektneutral bezeichnen. :D
Nein, aber es sehen sicher mehr Schweizer einheimisches Fernsehen als Deutsche. Schweizspezifische Themen kommen ja auch nur im Schweizer Fernsehen. Oder im Radio, da kommten sogar gar keine bundesdeutschen Sender mehr, außer vielleicht im Grenzgebiet.

Aber das Hauptproblem ist tatsächlich das tägliche Leben. Ein Ausländer kann in der Schweiz oder Österreich kein Hochdeutsch praktizieren. Das Problem dabei ist auch, dass die Schweizer als Schriftsprache nur Hochdeutsch verwenden, aber tatsächlich fast nur Dialekt sprechen. Die Hochsprache wird höchstens verwendet, wenn man mit Bundesdeutschen redet. In Luxemburg ist das anders, dort hat man den Dialekt zur Schriftsprache ausgebaut.

Und darin unterscheiden sich eben viele andere Dialekte. Fränkisch ist nicht mehr stark verbreitet, besonders in den Städten, in Erlangen sowieso, weil hier viele Leute zwecks Studium oder Arbeit herziehen. Auf dem Land vielleicht eher, aber da wohnen auch eher weniger Ausländer. Sogar in Bayern hat Bayrisch nicht den Status wie Schweizerisch in der Schweiz, obwohl die Bayern sehr stolz auf ihren Dialekt sind.
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von tafaas »

j-d-s hat geschrieben:Nein, aber es sehen sicher mehr Schweizer einheimisches Fernsehen als Deutsche.
Ich nehme an, Du meinst "als Deutsches"
Hier mal eine kleine Statistik
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/i ... 60105.html

Das Schweizer Fernsehen hat zwar immer noch den höchsten Marktanteil, zusammengezählt erreichen die deutschen Programme jedoch mehr Zuschauer. Gerade bei den Generationen u50.

j-d-s hat geschrieben: Und darin unterscheiden sich eben viele andere Dialekte. Fränkisch ist nicht mehr stark verbreitet, besonders in den Städten, in Erlangen sowieso, weil hier viele Leute zwecks Studium oder Arbeit herziehen. Auf dem Land vielleicht eher, aber da wohnen auch eher weniger Ausländer. Sogar in Bayern hat Bayrisch nicht den Status wie Schweizerisch in der Schweiz, obwohl die Bayern sehr stolz auf ihren Dialekt sind.
Auch dies lässt sich eins zu eins auf die Schweiz ummünzen.
Viele Schweizer Dialekte sind langsam am aussterben und immer häufiger gelangen Schrift-, resp. Bundesdeutsche Wörter, aus oben genannten medialen Gründen, in den Mundart Sprachschatz der Bevölkerung (z.B. Urlaub).
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von danimaniac »

tafaas hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Nein, aber es sehen sicher mehr Schweizer einheimisches Fernsehen als Deutsche.
Ich nehme an, Du meinst "als Deutsches"
Hier mal eine kleine Statistik
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/i ... 60105.html

Das Schweizer Fernsehen hat zwar immer noch den höchsten Marktanteil, zusammengezählt erreichen die deutschen Programme jedoch mehr Zuschauer. Gerade bei den Generationen u50.
Kann man auch anders lesen: Welcher Deutsche schaut denn noch "einheimisches" Fernsehen? Also Regional- oder Stadtsender wie offene Kanäle oder auch die dritten Programme. Und dann gibt es ja noch einen ganzen Haufen sehr kleiner Sender.

Andererseits verstehe ich das ganze Bohei um Hochdeutsch im Alpenraum eh nicht. Wenn ich als Deutscher in der Schweiz oder in Österreich Urlaub mache kann ich jawohl nicht erwarten, dass dort reinstes Hochdeutsch gesprochen wird. Erwarte ich ja auch nicht in England, Italien, Thailand, Frankreich, Türkei, Russland ...
Das gehört doch zu den Ländern/Regionen und macht den Charme einer Urlaubsreise mit aus.
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Re: AW: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von gfm49 »

danimaniac hat geschrieben:Andererseits verstehe ich das ganze Bohei um Hochdeutsch im Alpenraum eh nicht. Wenn ich als Deutscher in der Schweiz oder in Österreich Urlaub mache kann ich jawohl nicht erwarten, dass dort reinstes Hochdeutsch gesprochen wird.
...
Das gehört doch zu den Ländern/Regionen und macht den Charme einer Urlaubsreise mit aus.
Der Ausgangspunkt war ja ein anderer: wenn ein Kroate, Ungar oder Bulgare im Servicepersonal sich in angelerntem Schweizerdeutsch ausdrückt (weil er sonst nichts anderes hört), leidet die Verständlichkeit doch deutlich mehr als wenn er halbwegs hochdeutsch zu parlieren versucht (was bei den in D oder A tätigen Servicekräften aus dem Ausland einigermaßen klappt) - und auch mehr, als wenn man sich mit einem "nativen" Schweizer unterhält.

Das ist ähnlich wie wenn man sich mit Indien- oder Japan-stämmigem Personal in den USA auf englisch zu unterhalten versucht. Da versteht man zunächst auch nur Bahnhof.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von matterhorn48 »

" Andererseits verstehe ich das ganze Bohei um Hochdeutsch im Alpenraum eh nicht. Wenn ich als Deutscher in der Schweiz oder in Österreich Urlaub mache kann ich jawohl nicht erwarten, dass dort reinstes Hochdeutsch gesprochen wird. Erwarte ich ja auch nicht in England, Italien, Thailand, Frankreich, Türkei, Russland ...
Das gehört doch zu den Ländern/Regionen und macht den Charme einer Urlaubsreise mit aus."

Das finde ich auch .

Übrigens - Du hast (Nieder-)Bayern,Franken,Oberpfälzer u.s.w. in der Aufzählung vergessen... ( ist nicht ganz ernst gemeint)

Noch etwas:

In diesem Thread geht es um Tourismus im Allgemeinen und insbes. in der Schweiz und nicht NUR um Wintersport und Skifahren; das ist ja nur EIN Teil dessen,was man im Urlaub machen kann.

Die Schweiz hat noch sehr viel mehr zu bieten als Wintersport.

Wir sind z.B. keine Wintersportler und nur im Frühjahr,Sommer und Herbst in der Schweiz.
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extremecarver
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von extremecarver »

scratch hat geschrieben: Hast du bzgl. Schweiz und MTB schon Erfahrungen gemacht?
Falls ja, kannst du mir (gerne auch per PN) paar Tipps und Zahlen nennen? :)
Lenzerheide - Jugendherberge hat bei einer Übernachtung 2 Tage Bikepark Arosa/Lenzerheide/Churwalden inklusive - da gibts auch richtig viele nette Lift Assisted Touren. Nur Chur selber ist leider nicht dabei - und beim Bus fährst du gratis - aber zahlst halt nochmal voll fürs Radel.
St. Luc - 99CHR für 1 Übernachtung, 2 Tage Bikepark, Frühstück, 2 warme Menüs (gute Qualität und große Menge) und wennst fragst solltest auch noch die Anniviers Card bekommen - sprich Bus im Val D'Anniviers inklusive (du zahlst halt wieder fürs Radel). St. Luc hat auch Unmengen geiler Touren abseits des Bikeparks und man kommt ja immerhin von 1600 auf 2600 mit den beiden Liften rauf.

Dazu gibts glaube ich in Davos oder Laax auch billige Angebote schlafen/Lifte inklusive.

Zum reinen Tourenfahren finde ich in der Schweiz das Wallis am attraktivsten - aber nicht Zermatt/Saas Fee. Die Kosten für Lifte generell sind in der Schweiz eher billiger im Somemr als in AT - und dazu halt viel viel mehr Möglichkeiten. Lago Maggiore ist super Alternative zum Gardasee - genauso viele Möglichkeiten und viel weniger los. Da findet man aber wirklich nur am Campingplatz billige Übernachtungsmöglichkeien. Sonst in der Schweiz muss man halt etwas suchen - hab in Crans Montana auch schon in einfachem großen Hotel (betrieben von Holländern) um 40CHF inkl. Frühstück im Einzelzimmer übernachtet. Das ist in AT auch nicht billiger - man muss halt ein bisserl suchen.
Campen ist eher billiger - grad auf kleinen Plätzen.
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matterhorn48
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von matterhorn48 »

zu Lago Maggiore:

Unterkunft im Studio ab 399,- CHF/Woche ( 25.6.16-2.7.)
Sommerferien ab 483,-CHF/Woche

Jugendherberge Lugano (sehr schön):
ab 34,-CHF/Nacht bzw. 44.-CHF im 2-Bettzimmer

Hotel Montarina ab 188,-CHF/Woche

mehr Infos gerne über PN

Sorry; Lugano ist natürlich nicht am Lago Maggiore sondern am nahe gelegenen Luganer See; aber halt beides im Tessin.
Ich könnte mir auch vorstellen; daß die Tessiner Täler (z.B. Maggia-/Verzascatal) ganz gut geignet sind.

In Locarno (am Lago Maggiore) Hotel Garni ab 366,-CHF/Woche ; Studio ab 460,-CHF/Woche

Hier noch etwas in der Moosalpregion im Wallis:

http://www.hotelbietschhorn.ch/ausgewae ... ehotel.pdf

für diese Gegend hätte ich auch noch sehr günstige Empfehlungen für Unterkünfte ( ab 33,-€/Tag )
Zuletzt geändert von matterhorn48 am 10.11.2015 - 16:01, insgesamt 3-mal geändert.

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