Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

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ThomasK
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Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von ThomasK »

http://www.merkur.de/lokales/garmisch-p ... 26395.html

Anstelle der BZB hätte ich den 16-Jährigen Idioten gleich angezeigt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr nach § 315 StGB.

Wenn hier nicht gleich konsequent solchen Idioten eine empfindliche Geldstrafe reingedrückt wird, dann gibt es genug Trittbrettfahrer, die das auch probieren wollen. Ich denke, eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen wäre durchaus angemessen. Dann ist er noch nicht vorbestraft, aber er weiß, dass er beim zweiten Mal dran ist.

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falk90
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von falk90 »

Jetzt aber mal runter vom Gas.
Eigentlich hätte die Bahn das merken sollen und stehen bleiben bevor die Kabine die Bergstation verlässt.
Skifahren soll Spaß machen und nicht ein ödes Transportieren von A nach B sein, "wer steigt als letzter aus" ist eigentlich keine gefährliche Mutprobe.
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Af
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Af »

Mhhh... Glaub hier würde ne Strafe wie ein zukünftiges Transport verbot mehr bringen... Mit Geld erreichte so Jungs nicht mehr... Zahlen eh die Eltern...
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von stephezapo »

Muss da jack90 teilweise recht geben.

Natürlich war's eine dämliche Mutprobe, aber bei entsprechendem Gedränge dauert es auch lange, bis alle aus- bzw. eingestiegen sind. Wer sich dann blöd verhängt, zB. ein Kind, dem kann das genauso passieren.
Verstehe nur nicht, warum es da keine entsprechende Sicherung gibt, die die Bahn früher stoppt, bevor die Gondel derart weit aus der Station rauskommt.
AndyGAP
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von AndyGAP »

An der Kreuzeckbahn hat man soooooooooooooooooo viel Zeit zum Aussteigen. Und dann beginnt erst der Bereich, wo die Talfahrer sooooooooooooo viel Zeit zum Einsteigen haben. Von Zeitdruck kann man hier nicht reden. Das war einfach nur Dummheit.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von freerider13 »

Hehe. :mrgreen:

Geldstrafe bringt da gar nix. seh ich genauso.

Also ich würd da eher die Einwilligung der Erziehungsberechtigten einholen und dann ein ungepixeltes Nahaufnahmefoto auf Facebook und Co. veröffentlichen mit vollem Namen und nem Text a´la: "Mutproben sind ja schön und gut, aber der hier war selbst dafür zu doof".

Das trifft Ihn deutlich härter und ist abschreckend... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber das wird aus Datenschutzgründen wahrscheinlich noch nicht mal mit Einwilligung der Eltern gehen. Schade eigentlich.

Schöne Grüße,
Jan
Latemar
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Latemar »

Was mich wundert. Die Tür geht ja nicht richtig zu. Wieso fährt dann die Bahn regulär weiter? Bzw. müsste die Türe nicht komplett aufgehen und die Bahn automatisch stoppen?
Auch wenn es hier Blödsinn war, dass kann ja trotzdem auch einmal unabsichtlich so passieren.


Gruß!
der Joe
Zuletzt geändert von Latemar am 16.02.2016 - 14:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Petz
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Petz »

jack90 hat geschrieben:Jetzt aber mal runter vom Gas
Nix runter vom Gas denn das seh ich exakt gleich wie Kollege ThomasK; allerdings wär es mir lieber es würde dann ne bedingte Haftstrafe ausgesprochen sodaß der als vorbestraft registiert ist - was anderes wirkt bei den Leuten die nur auf Adrenalin aus sind nicht :!: Spätestens dann wenn er dann in zwei Jahren Troubles hat irgendwo ne Arbeitsstelle zu finden kommt dann die wirkliche und auch nachhaltige "Erleuchtung"... :ja:

Wo ich Dir allerdings absolut recht gebe ist die Frage warum die Bahn mit nicht vollständig geschlossenen Türen nicht automatisch gestoppt wurde denn das müsste die zweifellos weil sich ja auch mal ein Gast ohne persönliche Schuld an irgendeinem Türenbauteil verhaken kann.
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k2k
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von k2k »

Gut, dass ihr alle nie jung wart und nie irgend einen Blödsinn angestellt habt :?
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von OliK »

Eben. :lach:
Es grüsst der Oli
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Drahtseil
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Drahtseil »

jack90 hat geschrieben:Eigentlich hätte die Bahn das merken sollen und stehen bleiben bevor die Kabine die Bergstation verlässt.
Hätte schon, hat sie aber nicht. Das Problem ist einfach, das in diesen Türen dermaßen viel Spiel ist (vorallem wenn die Türen schon ein paar mal geöffnet und geschlossen wurden). Dann kann der Hebel, der die Tür öffnet bzw. schließt zwar in Endlage stehen, aber die Tür lässt sich trotzdem von Hand verschieben. Da in diesem Fall nur der Knöchel in der Tür war hatte der Hebel wohl fast seine Endlage. Zudem hat die Blende, die die Hebelstellung prüft, auch etwas Luft und so kommt eines zum anderen...

Erinnern tut mich das stark an einen ähnlichen Vorfall hier in Stuttgart vor einigen Wochen, wo ein Mann beim schließen der S-Bahn Türen mit dem Handgelenk stecken geblieben ist. Und obwohl auch diese Türen überwacht sind wurde er leider zu Tode geschleift.
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Petz
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Petz »

@Drahtseil; halte ich aber für überaus bedenklich denn was bei einem Jugendlichen der Knöchel ist wär bei nem Kleinkind der Hals oder die Oberschenkel und sowas darf schlicht nicht sein. D. h. in meinen Augen entweder gravierender Wartungs - oder Konstruktionsfehler.
k2k hat geschrieben:Gut, dass ihr alle nie jung wart und nie irgend einen Blödsinn angestellt habt :?
Das ist ne Frage der elterlichen (oder bei mir auch großmütterlichen - die glücklicherweise pensionierte Volksschullehrerin war) Erziehung und die war bei mir offensichtlich so gestaltet das ich an solchen Mutproben, Vergleichen etc." nichtmal Interesse gehabt hätte weil ich der Überzeugung war wenn dann nur mir selbst aber keinem anderen irgendwas beweisen zu müssen - deshalb war ich gottseidank auch nie ein "Herdentier".. ;D
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Theo
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Theo »

Ein eingeklemmtes Kleidungsstück zuunterst in der Türe kann eine Türschliessung nicht verhindern, deshalb wird diese Überwachung auch nicht ansprechen. Um solche Vorfälle zu erkennen gibt es die Einstiegsbegrenzung am Boden. Das sind bei DM meist zwei Schwenktürchen, die erste eigentlich nur als Stoppschild auf Höhe wo die Türschliessung beginnt, die zweite als Nothalt auf höher der Türverriegelungsblende.
Warum diese Bahn nur ein einfaches Absperrgitter auf Höhe wo die Türschliessung beginnt hat und somit eine am Nothaltkreislauf angeschlossene Einstiegsbegrenzung komplett fehlt ist mir völlig Unverständlich und eigentlich ein gravierender Mangel der Bahn. Behördenmitarbeiter die so was Abnehmen gehören fristlos gefeuert. Es ist aber nicht die einzige Bahn wo diese wichtige Sicherung fehlt. Stellvertretend dafür ein Kommentar von mir vom 2.2.2016, gemacht im Newstopic von Toggenburg. Mit meiner Aussage war genau das gemeint was jetzt hier eingetreten ist.
ausserdem fehlen einige meiner Meinung nach zwingend nötige Absperrungen in der Station. Das BAV kann man in der Pfeiffe rauchen, was die so alles zulassen ist gemein gefährlich. Hoffentlich liest es einer von denen, es wäre nämlich schon wenn man die nötigen nicht mal 50 Franken investieren würde bevor es einen Unfall gibt.
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Petz
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Petz »

Völlig richtig aber hier geht´s ja nicht "nur" um ein Kleidungsstück denn auf dem Artikelfoto der Kabine ist nach Vergrößerung und Aufhellung deutlich erkennbar das die Türen einen fast parallel verlaufenden (was eigentlich darauf schließen lässt das die Türmechanik an sich nicht irgendwie ausgeschlagen war) geöffneten Spalt von 10 - 15 cm zeigen und daher meiner Ansicht nach in jeden Falle die Türschließüberwachung hätte ansprechen müssen :!: .

Ich würde mal vorsichtig die Vermutung eines Konstruktionsfehlers äußern denn das sieht für mich so aus als ob die Koppelfeder die zwischen Seilzug und Türschließmechanismus sitzt und im geschlossenen Zustand durch permanenten Schließdruck ein Aufklaffen der Türdichtungen verhindern soll schlicht zuviel Toleranzweg ermöglicht. So konnte der Betätigungshebel trotz des eingeklemmten Fußes in der Schließposition einrasten und deshalb wurde auch keine automatische Fehlermeldung ausgelöst.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von gerrit »

Und möglicherweise hat der Betreiber genau deshalb auf weitere "Strafmaßnahmen" verzichtet, weil dann möglicherweise eine technische Überprüfung mit Fehlersuche und ggf. geforderten Korrekturmaßnahmen die Folge gewesen wären......
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von DAB »

gerrit hat geschrieben:Und möglicherweise hat der Betreiber genau deshalb auf weitere "Strafmaßnahmen" verzichtet, weil dann möglicherweise eine technische Überprüfung mit Fehlersuche und ggf. geforderten Korrekturmaßnahmen die Folge gewesen wären......
Das glaube ich auch! Zumal die BZB seit den verlorenen Prozessen wegen des Unfalls im Brunntal und dem Prozess gegen Tourengeher wohl erstmal vorsichtiger geworden sein dürfte...

Dass einige hier jedoch das Verhalten der Kinder abtun als jugendlichen Leichtsinn ist genau so leichtsinnig wie das Verhalten der Kinder selber.
09/10:19Tage:6xTuxerGletscher, 6xZugspitze,7xGAPC
10/11:(19Tage)7xGAPC,5xZugspitze,1x Ehrwalder Alm,1xGrubigstein,5xStubaier Gletscher
11/12:(20Tage)6TuxerGl.,4Gap-C7xZugspitze,2xSt.Anton,1xLech,
12/13:(12Tage):4xZugspitze,8xGAPC
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14/15:22 Tage)6xTuxerGletscher,7xGAP Classic,5xZugspitze,1xEhrwalder Alm, 3xZillertal3000
15/16:22Tage)6xTuxerGletscher,4xZugspitze, 10xGAPC.1xRosshütte,1xEhrwalder Alm
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17/18:23Tage6xTuxerGletscher,11xGAP–C.,4xZugspitze,1,5x Ehrw.Alm 0.5xKranzberg
18/19:25Tage:1xPitz.Gletscher,6xHTuxerGletscher, 2xKranzberg,7xGAPC.5xZugspitze,2xWurmberg,2xEhrw.Alm
19/20:19Tage7xTuxerGletscher,1xSnowD.,1xZugspitze,10xGAP-C.
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22/23:25Tage5xTuxerGletscher1SnowD8Zugspitze11GapC
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Theo
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Theo »

Ja Petz, der Spalt ist tatsächlich gross und ich bin auch der Meinung dass die Türverriegelungsblende auch hätte ansprechen sollen. Nur sehe ich solche Sachen immer noch aus einem anderen Blickwinken, nämlich meinem als Bediener einer Anlage. Also solcher bin ich eigentlich immer das schwächste Glied in der Kette wenn etwas passiert, darum versuche ich soviel Verantwortung wie möglich auf stärkeren Glieder zu schieben oder mehr Zeit, bessere und häufigere Instruktionen etc. für mich raus zu schlagen. Es kann nicht sein dass man evt. das Revisonsteam für das hier hin hängt und diejenigen wo die zusätzliche Sicherheitsüberwachung nicht montiert haben oder dieses nicht verlangten sich ins Fäustchen langen weil man unterhalb von ihnen noch einen Trottel gefunden hat dem man die Schuld geben kann.

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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Ram-Brand »

Die Zwangsverriegelung der Tür funktioniert aber gut, so dass sie den Jungen auch noch festhält.

Da Seilbahntüren keinen Einklemmschutz haben, der dafür sorgt, das die Tür wieder aufgeht (Straßenbahn, Aufzug) ist dort sicher ein Toleranzraum vorgesehen.
Der soll verhindern das jemanden die Gliedmaßen abgequetscht werden. Wie groß der ist: keine Ahnung.

Alles andere wurde ja schon gesagt.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Widdi »

War aber eine Scheissaktion was die zwei da gebracht haben. Ok ich bin eher von der Sorte, die möglichst früh aussteigt, manchmal schieb ich mir wenn möglich oben die Tür auf um schneller auf der Piste zu sein (wenn die noch nicht ganz offen ist).
Aber ganz ehrlich so lang wie es geht sitzen zu bleiben ist zumindest auf Seilbahnen ein Schwachsinn!
Auf Hütten verfechte ich das selber, aber da hängt man ja normal nicht in der Luft sondern an der Bar.
Naja und vor allem war das mit dem Stopp durch den Leichtsinn von den Bürscherln, doppelt bescheuert, weil um 15:30 wollten sicher noch welche zum Hausberg zurück und da oben ist so 16:15-16:30 Schluss. ich vermut mal eh, dass die mit dem Zug aus München angereist sind bei dem Alter. (Selber fahr ich ja auch ab und an per ÖPNV ins Schigebiet, kommt aber nur 3-5x im Jahr vor bei 40 Schitagen) Aber sowas zu bringen ist absoluter Schmarrn. Zum Glück wurde da noch ziemlich rechtzeitig ragiert, aber bis man beim Ferienüblichen Gedränge das mitbekommen hat, das kann etwas dauern. Klarer Fall von Jung und Dumm!

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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Petz »

Ram-Brand hat geschrieben:Die Zwangsverriegelung der Tür funktioniert aber gut, so dass sie den Jungen auch noch festhält.
Das ist klar nachdem der Betätigungshebel ja in der Schließposition einrastete - nur genau dieses hätte meiner Ansicht nach gar nicht geschehen dürfen denn aufgrund des Hindernisses müsste beim Schließvorgang die federnd gelagerte Schließschiene (die deshalb praktisch auch als Einklemmschutz funktioniert) über Gebühr ausgelenkt und dadurch via Grenzlagenschalter schon die Fehlermeldung ausgelöst und die Bahn gestoppt werden.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Wombat »

Petz hat geschrieben:@Drahtseil; halte ich aber für überaus bedenklich denn was bei einem Jugendlichen der Knöchel ist wär bei nem Kleinkind der Hals oder die Oberschenkel und sowas darf schlicht nicht sein. D. h. in meinen Augen entweder gravierender Wartungs - oder Konstruktionsfehler.
Erstens: Die Tür ist geschlossen.

Zweitens ist das kein Konstruktionsfehler, das ist vorgeschrieben. Nennt sich Klemmschutz. Da die Schliessung mechanisch erfolgt und die Verriegelung meistens auf dem Kniehebelprinzip passiert, wird der Klemmschutz dadurch realisiert, dass die Türen sich ein gewisses mass aufdrücken lassen. Die Grösse des Spalts ist vorgeschrieben.

Drittens: Bei gequetschten Füssen oder gebrochenen Armen würde dann die Diskussion los gehen, warum es keinen Klemmschutz gibt.

Viertens wird nur überwacht ob die Tür geschlossen ist. Das kann extern geschehen oder intern an der Verriegelung. Alles weitere ist eine Sache des Personals, und die rechnen natürlich nicht mit solchen idiotischen Aktionen.

Fünftens: Bei Pendelbahnen ist das anders. Die kennen das dem Spalt nicht.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Drahtseil »

Danke @Wombat, genau das meinte ich. Hast es aber mit den Fachwörtern besser beschrieben.

Die Türverriegelung war mit Sicherheit in Ordnung. Viel interessanter ist die Frage, warum die Einstiegsbegrenzung nicht angesprochen hat (sofern es überhaupt eine gab/gibt).
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Petz »

Wombat hat geschrieben:Da die Schliessung mechanisch erfolgt und die Verriegelung meistens auf dem Kniehebelprinzip passiert, wird der Klemmschutz dadurch realisiert, dass die Türen sich ein gewisses mass aufdrücken lassen. Die Grösse des Spalts ist vorgeschrieben.
Der Klemmschutz spielt ja seine "Fähigkeiten" auch aus nachdem der Schließhebel bereits in der geschlossenen Stellung arretiert wurde.
Meine Kritik bezieht sich hingegen aber auf den Türschließvorgang an sich wo ich der Überzeugung bin, daß dieser aufgrund des Hindernisses gar nicht erst hätte abgeschlossen werden dürfen. Der Hebel hätte wegen zu hoher Betätigungskraft die Schließschienenüberwachung (so vorhanden) auslösen müssen bevor er überhaupt in die geschlossene Stellung einfällt.
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Wombat »

Hätte gibt's nicht. Da nicht vorhanden. Aber ich sehe, Du willst den armen Seilbahnern die Arbeit wegnehmen. Mit all den Überwachungsnahmen die Du willst, braucht es im Einstiegsbereich kein Personal mehr.
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Theo
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Re: Gefährliche Mutprobe bei der Kreuzeckbahn

Beitrag von Theo »

Die Schliessschienenüberwachung, oder anders gesagt der Einklemmschutz, bringt eigentlich nur was wenn eine Person mehr oder weniger komplett in der Türe steht. Bei einem Arm oder einer Hand in der Türe kommt in der Regel nichts, da ja die Türe ein bisschen Spiel hat kann man sich da locker selber befreien. Bei einem Bein in der Türe kommt in der Regel die Türüberwachung. Warum kam die hier nicht? Weil nur der Fuss zuallerunterst eingeklemmt war und es vom Betätigungsmechanismus im Dach bis runter auf den Boden bei diesem Kabinenmodell halt mal 220cm sind und sich die Türe da unten halt mehr verdrehen konnte und die Türe halt evt. nicht ganz richtig eingestellt war.
Wenn man schon die Türüberwachung kritisieren will sollte man es dann aber auch technisch richtig tun. Der Betätigungshebel rastet da überhaupt nirgends ein denn der Mechanismus ist im Kabinendach und verriegelt über einen Totpunkt. Die Feder beim Betätigungshebel hat eine ganz andere Funktion, die braucht es nämlich wenn die Verbindung zwischen dem Kabelzug und dem Schliessmechanismus bricht damit in diesem Fall der Betätigungshebel nicht drucklos unter der Blende durchfährt.

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