
In Ostösterreich liegt seit Tagen viel Naturschnee auf den Bergen. Der Wetterbericht prophezeit Kaiserwetter für das Wochenende und ich habe sowohl Samstag als auch Sonntag keinerlei Verpflichtungen oder sonstige Termine. Dass ein Alpinforumler in diesem Fall zwei Tage Schifahren geht versteht sich von selbst.
Meine Frau und ich entschieden, den Unterberg nach dem Neujahrstag nun ein zweites Mal in dieser Saison zu besuchen. Uns gefällt dieser Schiberg, der keine Beschneiungsanlage hat, sehr gut und die Betriebstage waren in den letzten Jahren sehr rar.
Wetter:
Am Parkplatz morgens -14°C, abends -6°C. Im Schigebiet den ganzen Tag 0°C. Wolkenlos, kaum Wind.
Lift- und Pistenstatus: Alles offen.
Wartezeiten: Dass man an einem Schönwetterwochenende in einem Schigebiet nahe dem Ballungsraum nicht alleine sein wird, war uns völlig klar. Dass man dann aber bei jeder Liftfahrt knapp zehn Minuten warten musste, war doch nervend.
In diesem Zusammenhang ist jedoch positiv zu vermerken, dass jeder Schlepplift mindestens zwei Pisten bedient und daher bei den Abfahrten viel Platz auf den Hängen war. Manchmal gehörten einem die Pisten sogar alleine.
Pistenzustand: Perfekte Naturschneepisten. Ganztägig griffig. Kaum Hügelbildung, keine Eisplatten. Einzelne Steine auf den Pisten Silbergraben, Karnerschlag und Talabfahrt. Als langjähriger Unterberg-Kenner muss ich aber auch dazu sagen, dass man auf diesen Pisten leider beinahe immer Steine vorfindet und der Zustand vergleichsweise gut war.
Zu den Bildern:
Da der Hüttenhang bei meinem letzten Besuch am Neujahrstag noch gesperrt war, findet diesmal gleich die erste Abfahrt hier statt.

Obligatorisches Zoom zum Kirchlein.

Dann ging es zum Schneidlift.

Bergfahrt mit diesem Lift.

Auf der Schneidabfahrt.


Zurück zum Gipfellift.

Bergstation der Gipfellifte.

Blick von der Bergstation zum Schneeberg.

Etwas unterhalb des Gipfels kann man einerseits zum Muckenkogel zoomen…

…andererseits zum Ötscher.

Die Bäume unterhalb des Unterberggipfels sind tief verschneit.

Über die Muldenabfahrt…

…und den Silbergraben…

…geht es zur Menschentraube an der Talstation des Karnerbodenliftes.

Trotz dieses Andrangs gehört die anschließende Karnerbodenabfahrt meiner Frau und mir fast alleine.


Gleiches gilt für die Piste Karnerschlag.

Der Schmutz auf der Piste Karnerschlag besteht hauptsächlich aus Tannenzweige und Erdklumpen, leider sind aber vereinzelt auch Steine dabei.

Von den Steinen zurück zu den schönen Seiten des Winters. Verschneite Bäume mit Sonne…

…und verschneite Bäume mit Schneeberg.

Abschließend geht es durch die Heurissklamm zurück zum Parkplatz.

Abgesehen von den Wartezeiten bei den Liften war der Tag am Unterberg fantastisch. Beim Lesen des Berichts von stavro_ war ich etwas neidisch. Ich hätte auch gerne an einem Werktag Zeit für den Unterberg gehabt, wo die gleich guten Verhältnisse bei weniger Andrang waren.