Mich hat es ja nach 8 Jahren in der Steiermark nun ins wunderschöne Doren im Ländle zu einem kleinen Seilbahnhersteller verschlagen. Grund genug mir heuer den 3-Täler-Pass zu kaufen mit dem Fokus auf Klein- und Kleinstskigebiete.
Daher nun einfach ein paar Kurzberichte mit wenigen Bildern (und die vom Handy, da der 3Täler-Pass gleichzeitig Busticket ist und ich da nicht auch noch die Kamera mitschleppen wollte)
Schetteregg 15.12.2018
Los ging es am 15.12.2018 am Schetteregg, da dort im Vergleich zu anderen Gebieten im direkten Umkreis wenigstens 2 Lifte geöffnet sein sollten ... außerdem ideal zum Einfahren zum Saisonbeginn.
Um 9.30 stand ich an den Liften ... es hatte um die -8°C und kaufte mir frohen Mutes die Saisonkarte.
Was ich leider nicht bedachte hatte, war, dass das Schetteregg um diese Jahreszeit ein ziemliches Schattenloch ist.
Geöffnet waren die Lifte Kopach und Brongen, wobei man beiden den ersten Betriebstag schon anmerkte ...
Der reine Übungshang Kopach (der allerdings zum Carven einladen würde) war leider unten sehr knollig, am Brongen (durchaus ordentlicher Starthang der dann unten flach ausläuft) wurde voll beschneit - dennoch war es dort ganz lustig zu fahren und das Gebiet ist sicherlich für einen Wiederholungsbesuch irgendwann im März vorgesehen. Denn auch, wenn es nicht ganz so urig ist, wie viele andere Gebiete die im 3-Täler-Pass integriert sind, sollten gerade die DSB und die weiteren SL die bei meinem Besuch noch nicht geöffnet waren recht nette durchaus sportliche Hänge erschließen.
Aufgrund der Temperaturen konnte ich mich aber am Ende schlussendlich nur zu 2 Bildern hinreissen lassen (bzw. wurden die anderen einfach nichts)
^ Blick vom Ausstieg des Skiliftes Brongen auf die "Front Neige" links verläuft die DSB Scheteregg ^
^ Ausstieg des Skiliftes Brongen - Dürfte im Dezember so ziemlich der einzige Punkt mit Sonne im Skigebiet sein und das von etwa 10 bis 1 ... brrrrr ^
Bevor es gegen 13.30 wieder nach Hause ging gab es noch einen Burger im Restaurant - Dieser war allerdings nunja sagen wir mal er schmeckte wirklich so wie mir der Kellner sagte "du bist der erste heuer ... wir üben noch"
Nach meinem Besuch am Schetteregg kam dann leider der Regen und damit mussten alle Skigebiete in der Umgebung die mich interessiert hätten wieder den Betrieb einstellen, sogar das Bödele. Sonst wäre um den 20.12. nochmal ein Skitag geplant gewesen. Über Weihnachten ging es dann für 3 Tage an meine alte Wirkungsstätte Lachtal zurück (Top Verhältnisse - aber keine Bilder, da ich doch die meiste Zeit mit alten Kollegen schwafelte etc.
^ Naja wenigstens der ersehnte Schnee ist da ^
Leider spielte das Wetter auch die nächsten Tage nicht wirklich mit und wir hatten auch noch ein wichtiges Angebot fertigzustellen, so, dass sich keine ganzen Skitage ausgingen und es erst wieder am 20.1. zum Skifahren reichte
Hittisberg 20.01.2019
Der Hittisberglift hatte mich schon bei meinem ersten Besuch im Sommer in Hittisau interessiert, handelt es sich doch um einen etwa 850m langen alten DM Schlepper (BJ 1964) der sich noch weitgehend im Originalzustand befindet. So entschied ich mich also am Sonntag den 20. um 12.45 nach einem durchgearbeiteten Wochenende endlich mal 5e gerade sein zu lassen heimzugehen und schnell meine Ski zu holen ... Waren ja immerhin schon 3 Wochen seit dem letzten Skitag vergangen.
Da der Bus ja direkt bei mir vor der Türe abfährt fuhr ich mit selbigem nach Hittisau zum Gemeindehaus, schulterte Ski und Skischuhe und wanderte den knappen Kilometer zum Lift, da ich keine Lust hatte bei dem Wetter 35 Minuten auf den Anschlussbus zu warten. So war ich dann immerhin um 14.00 am Lift um noch 2 Stunden zu drehen.
^ Am Lift angekommen gab es die erste kleine Überraschung ... wie keine Leser? Einmal schnell den 3 Täler-Pass vorgezeigt und passt - Das war dann übrigens auch schon die längste Wartezeit des Tages ... vor Ort waren hauptsächlich ein paar Kids aus dem Ort, ein paar nette ältere Herren denen es woanders zu voll gewesen wäre, sowie Eltern die mit den ganz kleinen am Miniseillift der einen auch vom Parkplatz zum Hauptlift bringt rumrutschten ^
^ Knapp unterhalb der Bergstation - Die Anlage macht immerhin knapp 200 hm ist allerdings relativ langsam ... was aber durch die Vielfalt, die der Lift erschließt und die Stahlseileinzüge bei den Gehängen durchaus wettgemacht wurde ^
^ Immerhin erschließt die Anlage 2 vollwertige und relativ unterschiedliche Abfahrten und hat einen netten Blick ins Hügellang zu bieten - Die Variante zweigt übrigens auf dem oberen Bild dort nach links ab wo der unterste Skifahrer zu sehen ist ^
^ Kurz vor der Talstation kommen beide Varianten wieder zusammen - Sie sind beide recht kupiert und doch immerhin als Rot einzustufen, wobei die äußere etwas schmaler ist und sich nochmal in 3 Minivarianten teilt ^
^ Hier befinde ich mich auf der "äußeren" Variante - Diese gefiel mir eigentlich noch ein bisschen besser, weil weniger befahren, allerdings (ja selbst in so einem kleinen Gebiet geht das!) bog ich unten auf einer der Minivarianten mal falsch ab, übersah eine Kante und machte ein sauberes Kacherl (Haltungsnoten um die 13
Um kurz vor 4 machte ich dann die letzte Fahrt, genoß noch ein Bierchen in der Hütte an der Talstation und skatete gemütlich über die Grenzlandloipe (die sich ja bis nach Balderschwang zieht!) zurück zum Gemeindehaus ... natürlich nicht ohne (und das obwohl ich behaupten würde relativ gut zu skaten) von einem mehr als doppelt so alten Herren in schneidigem Tempo überholt zu werden.
5 Tage später sollte es dann weitergehen und zwar hier:
^ Der Bericht kommt dann, wenn das Rätsel im Rateforum gelöst wurde ^