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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 07.07.2019 - 02:02

Julian96 hat geschrieben:
06.07.2019 - 07:07
NeusserGletscher hat geschrieben:
05.07.2019 - 22:35
Für diejenigen, welche heutige Dürresommer als Zeichen des Klimawandels halten, sollten mal nach "Dürresommer 1540" und "Magdalenenhochwasser" googlen. Die Folgen des Magdalenenhochwassers kann man heute noch an den mehrere Meter tiefen Gräben in den betroffenen Regionen sehen, welche durch sinnflutartige Regenfälle nach einer Dürreperiode über abgeholzten Gebieten entstanden.
Das Problem ist, dass jeder mediale Bericht, der heutzutage eine Stufe unter Apokalypse ist nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit generiert.
Es wird schon was dran sein, dass z.B.durch den schwächeren Jetstream solche festgefahrenen Wetterlagen wie letzten Sommer zu nehmen, aber dieses Jahr zeigt schon mal, dass es direkt im Jahr darauf wieder anders sein kann.

Hitzemonate oder extreme Winter gab es doch schon immer, und hier in der Bodensee Region waren die Ernten die letzten Jahre beispielsweise immer recht passabel(bis auf frostschäden mal vor ein zwei Jahren), was gabs da früher schon alles an Hagelunwettern, Frösten im Mai usw.... Die genauso alles zunichte gemacht haben. Ich wüsste bei uns mal nicht, dass es in den letzten 20 Jahren mal so gehagelt hätte, dass es die Erde von den Kartoffeldämmen geschlagen hat, das kam früher schon vor...

Das ist Extremwetter, aber keinesfalls unnormal und neu. Der Unterschied ist nur, dass die Apfelernte früher wegen den Eisheiligen ausgefallen ist und heute ists der Klimawandel, das Ereignis ist gleich, nur anders betitelt, welche Zeitung würde schon über ein normales Wetterphänomen berichten. Heute wird bei einem Ereignis wie letztes Jahr in Deutschland nur direkt nach Hilfsgeldern geschrien, wodurch viel mehr öffentliche Bekanntheit entsteht. Wenn man vor 40 Jahren keine Ernte hatte, hatte man eben keine und das hat auch nicht das ganze Land, geschweige denn den Staat interessiert.
schau mal was die histalp daten für bregenz zeigen /w gab es eh schon immer usw.

http://www.zamg.ac.at/histalp/dataset/s ... c=AT&s=_23


Bild

bzw sommer

Bild


von 1870 bis in die 1980er rel. konstant, danach gibt's eigentlich nur mehr eine richtung

hier noch wien mit beginn ab 1770

Bild


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 07.07.2019 - 08:05

gernot hat geschrieben:
07.07.2019 - 02:02
Julian96 hat geschrieben:
06.07.2019 - 07:07
Es wird schon was dran sein, dass z.B.durch den schwächeren Jetstream solche festgefahrenen Wetterlagen wie letzten Sommer zu nehmen
schau mal was die histalp daten für bregenz zeigen /w gab es eh schon immer usw.
Leugne ich doch gar nicht, mir ging es nur darum, dass nicht jedes Unwetter, jeder Schneefall oder jeder Hitzemonat am Klimawandel liegen muss. Oder wie erklärst du dir den bisherigen Hitzerekord der im Jahr 1947 lag. Ausreißer gabs schon immer. Und such mal Klimadaten die bis um das Jahr 0 zurückgehen, da gabs Perioden die ziemlich nah an unsere heutige Temperatur herankommen.
Natürlich beschleunigen wir das extrem und es gab bisher wirklich keinen so rasanten Temperaturanstieg, das brauchst du mir nicht zeigen, die Diagramme kenn ich alle zu Genüge :wink: . Dass das Folgen hat ist wohl sicher. Es wird heute nur jede Temperaturabweichung egal ob 2°C nach oben oder unten direkt als extrem dargestellt. Bei zu warm ists der Klimawandel, bei zu kalt sinds die Extremwetterphänomene die durch den Klimawandel zunehmen, dazwischen gibts ja heut nichtsmehr.

Aber du liest doch selbst, kaum gibts nach 3 Wintern mit wenig Schnee mal wieder einen mit viel liest man sofort Dinge wie "droht uns eine neue Eiszeit)" usw. das ist doch alles Humbug der bei den Leuten nur Verwirrung stiftet, zumal es immer genug gibt die mediale Aussagen ja nichtmal ansatzweise hinterfragen. Aber jemandem der dem Navi in einen Fluss folgt kann man halt auch alles erzählen, sieht man ja in Amerika, wo inzwischen auch viele wieder davon überzeugt sind, dass es den Klimawandel nicht gibt, nur weil das ein gewisser Herr ja mal behauptet hat... :nein:

Diese hyperbolischen Darstellungen auf der einen Seite und die übertriebene oft auch total unsachliche Gegenargumentation auf der anderen Seite ist genau das, warum die Debatte ums Thema Klima vielen (darunter teilweise auch ich) extrem auf die Nerven geht und man auch so viel aneinander vorbei redet. Die einen erfinden was und die anderen wiederlegens mit was erfundenem, was soll man da machen. Und etwas kritisch Hinterfragen geht eh schon gar nicht, das gilt aber für beide Seiten.
Wenn im Schwarzwald ein Museumsdampfzug im Winter nicht mehr fahren darf, weil in einem Tunnel seltene Fledermäuse leben, dann kann ich mich doch auch ohne vom Thema Ahnung zu haben mal fragen, warum die Fledermäuse denn während der Zug noch gefahren ist ausgerechnet in den Tunnel sind und nicht in die nächste Höhle. Wegen irgendwas müssen sie ja den Tunnel gewählt haben und wenn der Zug so störend wäre, wären die Fledermäuse ja gar nicht erst da rein. Stattdessen kommt die Gegenseite aber direkt mit Argumenten wie "die grünen Spinner wollen uns doch bloß alles kaputt machen" anstatt man beide Seiten mal vernünftig an einen Tisch holen würde.
Drum sind auch alle Grünen voll komische Leute quasi wie Hexen im Mittelalter, dies ja wie wir alle wissen wirklich gab und alle nicht grün denkenden sind der Teufel in Person, Schubladendenken halt. Wie im Club wo alle Frauen Schlampen sind und alle Kerle nur das eine wollen, das ist ja auch ein Fakt :wink:
Zu behaupten, ich hätte noch nie in Schubladen gedacht wäre allerdings auch arrogant, das muss ich erhlicherwiese einräumen :biggrin:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 07.07.2019 - 08:53

Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
schau mal was die histalp daten für bregenz zeigen /w gab es eh schon immer usw.
In Europa hat man ungefähr um 1780 mit der Aufzeichnung von Wetterdaten begonnen. Das ist selbst im Vergleich zu dem Zeitraum, seit dem der Mensch damit begonnen hat, in das Klima durch Rodung und Brandlegung einzugreifen, ein Witz. Der Dürresommer von 1540 und das Magdalenenhochwasser von 1342 übertreffen alles, was man uns heute als Jahrhundertkatastrophe in den Medien verkauft. Wenn heute irgendwo eine Mure ein Dorf verwüstet, dann ist das tragisch für die Betroffnenen aber ein vergleichsweie geringes Ereingnis gemessen an den großflächigen Erosion des Magdalenenhochwassers.

Die Aussage "seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" ist daher nichts anderes als ein versteckter Hinweis zu verstehen, dass frühere Ereingnisse schon viel apokalyptischere Ausmaße hatten.
spektrum.de hat geschrieben:Das Ergebnis: Elf Monate fiel damals so gut wie kein Regen, die Temperatur lag fünf bis sieben Grad über den Normalwerten des 20. Jahrhunderts, verbreitet muss die Temperatur im Hochsommer über 40 Grad geklettert sein. Unzählige Waldgebiete in Europa gingen in Flammen auf, beißender Rauch trübte das Sonnenlicht, im ganzen Sommer 1540 wurde kein einziges Gewitter registriert
Das ist jetzt weder ein Beleg für noch einer gegen den menschlichen Einfluss auf das Klima. Zu denken sollte uns aber geben, dass der Mensch durch Rodung der Wälder und Umwandlung zu Ackerflächen viel früher damit begonnen hat, in den Ökokreislauf einzugreifen, als heute in den Debatten überwiegend disktutiert wird. Mein Eindruck ist, dass die heutige Debatte sich nur noch darum dreht, möglichst schnell eine CO2 Steuer einzuführen, möglichst viele Elektroautos zu verkaufen und möglichst viele Solarzellen und Windräder zu bauen. Themenbereiche wie Brandrodung und Aufforstung kommen wenn überhaupt nur am Rande vor. Die ETH Studie wird zwar der vollständigkeit halber mal erwähnt, damit niemand behaupten kann, man habe sie unterdrückt. Aber danach dreht sich die Debatte vor allem wieder um das Lieblingsthema "wie ziehen wir dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche" AKA CO2 Steuer.

Ich bin der letzte, der etwas gegen Maßnahmen hat, die sinnlose Verschwendung von Ressourcen zu bekämpfen. Aber ich lasse mich auch nicht gerne für dumm verkaufen und bevormunden. Und wenn alle bisherigen steuerpolitischen Maßnahmen wie Ökosteuer, CO2-Zertifikate und EEG-Umlage es offenbar nicht geschafft haben, den CO2-Austoß in nennenswertem Umfang zu senken, wieso soll das jetzt eine euphemistisch als "CO2-Bepreisung" gepriesene Steuer auf CO2 leisten können?

Zumal, wenn man es mal konsequent zu ende denkt, dadurch auch die heißgeliebten Elektroautos erst einmal in der Anschaffung teuerer werden müssten. Denn die Hesrtellung deren Batterien setzt besonders viel CO2 frei. Ein Eletroauto hat ja erst nach mehreren 10.000 km eine positive CO2 Bilanz. Aber nur, wenn der Strom nicht aus Kohlekraftwerken kommt.

Ein anderes populitsisches Thema ist derzeit, dass Städte den Klimanotstand ausrufen. Gehts auch eine Nummer kleiner? Nein! Aber was bedeutet dies in der Praxis? Sarkastisch könnte ich jetzt sagen, viele Gemeinden haben sich schon in der Vergangenheit umweltpolitisch vorbildlich verhalten, in dem sie auf Spargründen öffentliche Bäder und Bibliotheken geschlossen haben. :twisted: Aber im Ernst: Wie sollen Städte, auf deren Schultoiletten man oft nicht einmal seinen Hund schicken würde, weil ihnen das Geld für eine Sanierung fehlt, nun zusätzliche Maßnahmen beispielsweise die energetische Sanierung ihrer eigenen Gebäude finanzieren? Seit dem unter Schröder die Körperschaftssteuer gesenkt wurde, mit Hartz-4 und Massenmigration die Haushalte zusätzlich beastet wurden, gehen viele Städte wirtschaftlich auf dem Zahnfleisch. So eine Stadt wie Duisburg ist eigentlich jetzt schon pleite, die hat für irgendwelche klimapopulitischen Maßnahmen schlichtweg kein Geld.

Und zum Konsens in der Wissenschaft habe ich heute morgen noch ein schönes Zitat vernommen:
Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.
Dies hat einmal kein geringerer als Max Planck gesagt. Das war zu einer Zeit, als Deutschland noch als das Land der Dichter und Denker galt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 07.07.2019 - 09:13

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:53
Die Aussage "seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" ist daher nichts anderes als ein versteckter Hinweis zu verstehen, dass frühere Ereingnisse schon viel apokalyptischere Ausmaße hatten.

Ich bin der letzte, der etwas gegen Maßnahmen hat, die sinnlose Verschwendung von Ressourcen zu bekämpfen. Aber ich lasse mich auch nicht gerne für dumm verkaufen und bevormunden. Und wenn alle bisherigen steuerpolitischen Maßnahmen wie Ökosteuer, CO2-Zertifikate und EEG-Umlage es offenbar nicht geschafft haben, den CO2-Austoß in nennenswertem Umfang zu senken, wieso soll das jetzt eine euphemistisch als "CO2-Bepreisung" gepriesene Steuer auf CO2 leisten können?
Zustimmung :bindafür: :lol:

Auch noch interressant, vergleicht man im Digramm von Wien mal die Zeiträume von 1840 bis 1860 oder 1920 bis etwa 1932 dann sehe ich da über 1 Grad Erwärmung in 20 Jahren bzw. knapp 1 Grad in 12 Jahren.
Also alles etwa genau so schnell wie von 1980 bis 2000 oder 2000 bis 2020. In der Hinsicht ist das Einzige was genauer betrachtet werden muss die Tatsache, dass in den letzen 40 Jahren eine solche Erwärmung zweimal in Folge stattgefunden hat. Die Geschwindigkeit ist aber eher unspektakulär.

Was man jetzt daraus folgert ist ein anderes paar Stiefel, aber so ist das erstmal nüchtern analysiert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 07.07.2019 - 11:14

NeusserGletscher hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:53
..........................................Und zum Konsens in der Wissenschaft habe ich heute morgen noch ein schönes Zitat vernommen:
Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist..........
Jetzt übertreib doch nicht gleich so - deswegen musst doch nicht gleich sterben ;D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 07.07.2019 - 14:48

@fab - @neussergletscher

Ihr beide seid unterhaltsam!
Erinnert mich an die beiden Herren hier: https://www.youtube.com/watch?v=j40o9bD ... P0&index=1 8) :D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 08.07.2019 - 19:09

Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
Leugne ich doch gar nicht, mir ging es nur darum, dass nicht jedes Unwetter, jeder Schneefall oder jeder Hitzemonat am Klimawandel liegen muss. Oder wie erklärst du dir den bisherigen Hitzerekord der im Jahr 1947 lag. Ausreißer gabs schon immer. Und such mal Klimadaten die bis um das Jahr 0 zurückgehen, da gabs Perioden die ziemlich nah an unsere heutige Temperatur herankommen.
bitte selber suchen bzw. posten, die würden mich interessieren!
Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
Natürlich beschleunigen wir das extrem und es gab bisher wirklich keinen so rasanten Temperaturanstieg, das brauchst du mir nicht zeigen, die Diagramme kenn ich alle zu Genüge :wink: .
was wär dann für dich extrem?
die derzeitige erwärmung bzw. veränderung des klimas z.b. soll ja die syrienkrise mit verstärkt haben, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrr ... ahrhundert

Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
Dass das Folgen hat ist wohl sicher. Es wird heute nur jede Temperaturabweichung egal ob 2°C nach oben oder unten direkt als extrem dargestellt. Bei zu warm ists der Klimawandel, bei zu kalt sinds die Extremwetterphänomene die durch den Klimawandel zunehmen, dazwischen gibts ja heut nichtsmehr.

Aber du liest doch selbst, kaum gibts nach 3 Wintern mit wenig Schnee mal wieder einen mit viel liest man sofort Dinge wie "droht uns eine neue Eiszeit)" usw. das ist doch alles Humbug der bei den Leuten nur Verwirrung stiftet, zumal es immer genug gibt die mediale Aussagen ja nichtmal ansatzweise hinterfragen. Aber jemandem der dem Navi in einen Fluss folgt kann man halt auch alles erzählen, sieht man ja in Amerika, wo inzwischen auch viele wieder davon überzeugt sind, dass es den Klimawandel nicht gibt, nur weil das ein gewisser Herr ja mal behauptet hat... :nein:

Diese hyperbolischen Darstellungen auf der einen Seite und die übertriebene oft auch total unsachliche Gegenargumentation auf der anderen Seite ist genau das, warum die Debatte ums Thema Klima vielen (darunter teilweise auch ich) extrem auf die Nerven geht und man auch so viel aneinander vorbei redet. Die einen erfinden was und die anderen wiederlegens mit was erfundenem, was soll man da machen. Und etwas kritisch Hinterfragen geht eh schon gar nicht, das gilt aber für beide Seiten.
Wenn im Schwarzwald ein Museumsdampfzug im Winter nicht mehr fahren darf, weil in einem Tunnel seltene Fledermäuse leben, dann kann ich mich doch auch ohne vom Thema Ahnung zu haben mal fragen, warum die Fledermäuse denn während der Zug noch gefahren ist ausgerechnet in den Tunnel sind und nicht in die nächste Höhle. Wegen irgendwas müssen sie ja den Tunnel gewählt haben und wenn der Zug so störend wäre, wären die Fledermäuse ja gar nicht erst da rein. Stattdessen kommt die Gegenseite aber direkt mit Argumenten wie "die grünen Spinner wollen uns doch bloß alles kaputt machen" anstatt man beide Seiten mal vernünftig an einen Tisch holen würde.
Drum sind auch alle Grünen voll komische Leute quasi wie Hexen im Mittelalter, dies ja wie wir alle wissen wirklich gab und alle nicht grün denkenden sind der Teufel in Person, Schubladendenken halt. Wie im Club wo alle Frauen Schlampen sind und alle Kerle nur das eine wollen, das ist ja auch ein Fakt :wink:
Zu behaupten, ich hätte noch nie in Schubladen gedacht wäre allerdings auch arrogant, das muss ich erhlicherwiese einräumen :biggrin:
nachdem mittlerweile mehr als genug klimawissenschaftler auf twitter facebook bzw. über diverse andere portale (http://www.realclimate.org/ oder https://scilogs.spektrum.de etc.) ihre forschungsergebnisse auch für interessierte laien wie mich, entsprechend aufbereitet, veröffentlichen, lese ich zu diesem thema so gut wie keine "normalen" medien mehr. da geb ich dir recht - ist zumeist schade um die zeit.

weil's vor kurzen auch mal thema war, rahmstorf tweet zu Dansgaard-Oeschger Events
Diether Ast

Hallo Herr @rahmstorf,
höre gerade Rede des unerträglichen Höckes, Kyffhäuser-Treffen.
Er bittet seine Wahlkämpfer die Wahlberechtigten mit dem Dansgaard-Oeschger-Ereignis zu konfrontieren. Wie kann sehr einfach dieses Argument entkräftet werden?
Sonnige Grüße
Diether Ast

Stefan Rahmstorf
‏Antwort an @DietherAst

Dansgaard-Oeschger Events sind abrupte eiszeitliche Klimawechsel mit Schwerpunkt Nordatlantik, die auf Instabilität des Golfstromsystems zurückzuführen sind. Fast keine Auswirkung auf die globale Mitteltemperatur, da Wärme durch die Meeresströme nur umverteilt wird.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 08.07.2019 - 19:41

gernot hat geschrieben:
08.07.2019 - 19:09
Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
Leugne ich doch gar nicht, mir ging es nur darum, dass nicht jedes Unwetter, jeder Schneefall oder jeder Hitzemonat am Klimawandel liegen muss. Oder wie erklärst du dir den bisherigen Hitzerekord der im Jahr 1947 lag. Ausreißer gabs schon immer. Und such mal Klimadaten die bis um das Jahr 0 zurückgehen, da gabs Perioden die ziemlich nah an unsere heutige Temperatur herankommen.
bitte selber suchen bzw. posten, die würden mich interessieren!
Beispielsweise auf dieser Seite https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/inf ... .000-jahre
gernot hat geschrieben:
08.07.2019 - 19:09
Julian96 hat geschrieben:
07.07.2019 - 08:05
Natürlich beschleunigen wir das extrem und es gab bisher wirklich keinen so rasanten Temperaturanstieg, das brauchst du mir nicht zeigen, die Diagramme kenn ich alle zu Genüge :wink: .
was wär dann für dich extrem?
die derzeitige erwärmung bzw. veränderung des klimas z.b. soll ja die syrienkrise mit verstärkt haben, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrr ... ahrhundert
Ich glaube da hast du mich falsch verstanden, ich meinte nicht, dass der aktuelle Anstieg noch nicht extrem ist, sondern dass es vor dem aktuellen Anstieg noch keinen so extremen gab. Der aktuelle ist also aufgrund es menschlichen Einfluss extrem... so wars gemeint :D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 08.07.2019 - 19:50

Wurde zwar schonmal was ganz ähnliches gepostet, aber weil ich grade drüber gestolpert bin und es ja passt...https://science.orf.at/stories/2987899/ ... ket-newtab

Blöd nur, dass die größten Flächen ausgerechnet in den USA und Russland liegen, bei denen Klimapolitik ja am größten geschrieben wird :roll:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 08.07.2019 - 20:28

Das wäre aus meiner laienhaften Sicht die einzig sinnvolle Variante einer CO2-Steuer. Pro Tonne CO2 wird 1/8 Hektar netto an Bäumen gepflanzt. Bei 32 Milliarden To p.a. kämen wir dann genau auf die benötigten 4 Milliarden Hektar Wald.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 12.07.2019 - 01:25

falls wer Interesse hat, hier https://www.edx.org/course/climate-chan ... bal-impact gibt's einen mooc course mit Michael Mann
Climate Change: The Science and Global Impact

We need to understand the science behind global warming to avoid the most damaging and irreversible climate change impacts on people and planet.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 13.07.2019 - 08:52

Offenbar scheint der Klimawandel auch massiv die Denkfähigkeit zu beeinträchtigen. Im aktuellen (bestellten?) Gutachten der Wirtschafstweisen sprechen sich wie gewünscht diese für eine CO2 Steuer auf Heizöl, Diesel und Benzin aus. Nun verursachen Energiewirtschaft, Industrie und Warentransport aber 2/3 aller CO2 Emissionen. Selbst, wenn man alle Heizungen ausstellen und alle PKW stillegen würde, könnte man die CO2 Emissionen bestenfalls um ca. 25% reduzieren. Realistisch wäre vielleicht eine Reduktion durch sparsamere Autos und Häuser um 1/3. Was aber den CO2-Ausstoß Deutschlands um gerade einmal 8% senken würde. Deutschland möchte aber seine Emissionen bis 2030 um 40% senken. Das passt vorne und hinten nicht zusammen.

Die überwiegende Zahl der Menschen lebt zur Miete und hat daher keinen Einfluss auf Heizkessel oder Wärmedämmung ihrer Wohnung. Außerdem bleibt es vielen Arbeitnehmern mangels Alternative gar nichts anderes übrig als im Auto zur Arbeit zu pendeln.

Würde die Regierung in den nächsten 10 Jahren alle Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzen, könnte der CO2 Ausstoß um 15% gesenkt werden.

Aber Regierung und Wirtschaftsweisen geht es offensichtlich nicht ums Klima, sondern darum, bei der Wirtschaft alles beim alten zu belassen. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, eine Bundesregierung würde Energie dermassen verteuern, dass Industriebetriebe massenhaft ihre Produktion ins Ausland verlagern?

Letztendlich geht es der Politik nur darum, die Kohle zu reduzieren. Die Kohle in den Geldbörsen der Bürger. Diese Form von Reduktion beherrschen sie aus dem eff eff.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von eMGee » 13.07.2019 - 11:35

Na klar geht es nur darum. Eine breite Masse findet eine CO2 Steuer ja scheinbar begrüßenswert. Die Medien lancieren ja fleißig aktuell.
Da diese nicht zweckgebunden sein darf wandern die Einnahmen eh wieder ins Nirgendwo und nicht in den Klimaschutz.
Aber der neu ergrünten Volksseele kann man das schon gut verkaufen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 13.07.2019 - 13:30

eMGee hat geschrieben:
13.07.2019 - 11:35
Na klar geht es nur darum. Eine breite Masse findet eine CO2 Steuer ja scheinbar begrüßenswert. Die Medien lancieren ja fleißig aktuell.
Da diese nicht zweckgebunden sein darf wandern die Einnahmen eh wieder ins Nirgendwo und nicht in den Klimaschutz.
Aber der neu ergrünten Volksseele kann man das schon gut verkaufen.
So seh ich das auch und sind wir auch mal ehrlich, die CO2 Steuer wird hauptsächlich die hart treffen dies finanziell eh schon am schwersten haben. Und weil sich viele von denen eh maximalen nen alten gebrauchten Kleinwagen und nicht unbedingt nen Sportwagen, SUV oder sonstwas kaufen, fällt deren CO2 Einsparung insgesamt betrachtet noch weniger ins Gewicht. Und wenn man mal von Deutschland nacht Italien schaut, wo der Sprit ja in etwa auf dem Preislevel liegt wo er in Deutschland mit CO2 Steuer landen würde, dann sieht man, dass hier nicht wirklich weniger Autos unterwegs sind.

Fazit ist jedenfalls, der Normal bis Gutverdiener, der sich die spritdurstigeren Autos leisten kann wird im normalfall im Monat auch noch nen Hunderter mehr fürs Auto übrig haben, zumindest wäre das bei mir der Fall. Denn Autofahren ist mir heilig und macht Spaß. Und insgeheim rechne ich ja eh schon längst mit 2€ pro Liter, denn lieber bleibt am Monatsende mehr übrig als umgekehrt.

Würde vielleicht auf E umsteigen, wenns E-Autos mit Schaltgetriebe gibt :lol:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 13.07.2019 - 14:58

Julian96 hat geschrieben:
13.07.2019 - 13:30
Würde vielleicht auf E umsteigen, wenns E-Autos mit Schaltgetriebe gibt :lol:
Wozu brauchst Du ein Schaltgetriebe? Um Gegensatz zu einem Verbrenner hat ein Drehstrom-Asynchron-Motor im Stillstand das höchste Drehmoment. Das brauchst Du schon eine gute ASR, um das Drehmoment auf die Straße zu bringen. Das einzige Problem am E-Auto sind die Batterien. Weshalb man nicht verstärkt in der Entwicklung von Brennstoffzellen forscht, ist mir nicht ganz klar. Wasserstoff lässt sich viel leichter speichern als Elektrizität und was die Erzeugung anbelangt sind Battierien nun auch nicht gerade Wirkungsgrad-Wunder.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 13.07.2019 - 16:09

Autofahren ist mir heilig und macht Spaß.
Warum lässt du das nicht einfach so als dein einzig relevantes Argument stehen?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 13.07.2019 - 18:48

NeusserGletscher hat geschrieben:
13.07.2019 - 14:58
Wozu brauchst Du ein Schaltgetriebe? Um Gegensatz zu einem Verbrenner hat ein Drehstrom-Asynchron-Motor im Stillstand das höchste Drehmoment. Das brauchst Du schon eine gute ASR, um das Drehmoment auf die Straße zu bringen. Das einzige Problem am E-Auto sind die Batterien. Weshalb man nicht verstärkt in der Entwicklung von Brennstoffzellen forscht, ist mir nicht ganz klar. Wasserstoff lässt sich viel leichter speichern als Elektrizität und was die Erzeugung anbelangt sind Battierien nun auch nicht gerade Wirkungsgrad-Wunder.
Ich brauche das nicht wegen der physikalischen Notwendigkeit sondern wegen dem Spaßfaktor am Autofahren :wink: . Die ZF entwickelt eine 2 Gang Automatik für E-Autos, die die Effizienz schon noch um einige Prozent erhöht. Von daher ganz abwägig ist das nicht.

Bisher war jedoch jede Automatik die ich gefahren bin, egal ob Audi, VW oder Mercedes stink langweilig, sicher schneller als manuell, aber grade das perfekte machts ja so öde. Da fehlt direkt etwas und das ersetzen auch keine Schaltwippen. Ich brauche im Auto das Gefühl, dass ich noch etwas Können dafür brauche :lol:

Zum Thema Brennstoffzelle, schau doch mal in dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=sNMxJkFyYzE ab ca 14:30 rein, da sagt einer der führenden Entwicklungschefs von Hyundai was zu Brennstoffzelle. Wir verschlafen das nur komplett, anderswo passiert schon was...
Zuletzt geändert von Julian96 am 13.07.2019 - 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 13.07.2019 - 18:51

Jan Tenner hat geschrieben:
13.07.2019 - 16:09
Autofahren ist mir heilig und macht Spaß.
Warum lässt du das nicht einfach so als dein einzig relevantes Argument stehen?
Stimmt, wer Benzin im Blut hat braucht nach dem Satz eigentlich nicht weiter nachdenken :mrgreen:
Und ist doch auch was dran, du gibst schließlich auch für dein Hobby Skifahren nicht gerade wenig Geld aus, warum sollte ich dann nicht auch für mein Hobby Autofahren bezahlen müssen.

Das Problem ist nur, dass es immer noch genug Leute gibt, die nicht verstehen wollen, dass ein Auto für manche (wie mich) deutlich mehr als ein Fortbewegungsmittel ist und ich mir mein Hobby nicht verbieten lassen will.
Ich verbiete doch auch niemandem Fußball zu spielen nur weil die Bälle unnötigerweise hergestellt und um die halbe Welt transportiert werden. Oder der ganze Wirtschaftszweig der hinterm Modellbau steckt, braucht doch auch keiner...

Heißt ja nicht, dass man Pendelwege grade im Sommer nicht mit dem Fahrrad fahren könnte, oder wenns attraktiv ist mal in nen Bus sitzt. Verbieten muss man den Verbrenner und die Individuelle Mobilität deswegen trotzdem nicht. Man muss die Alternativen nur so attraktiv machen, dass nur noch die Auto fahren, die es sich auch wirklich leisten wollen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 14.07.2019 - 00:31

Julian96 hat geschrieben:
13.07.2019 - 18:51
Und ist doch auch was dran, du gibst schließlich auch für dein Hobby Skifahren nicht gerade wenig Geld aus, warum sollte ich dann nicht auch für mein Hobby Autofahren bezahlen müssen.
Du meinst, dass deine Eltern für dein "Hobby" zahlen müssen, dir ein Auto hingestellt haben. Das soll solange weitergehen bis du 30 bist oder vielleicht auch darüber hinaus? Du arbeitest ja schließlich nicht, das hast du ja an anderer Stelle schon ausführlichst beschrieben. Wäre ja auch dumm! Währendessen erklärst du aus deinem Kinderzimmer die Welt. Warum das mit den Beziehungen nicht so klappt und weshalb das eigentlich auch total Ok ist, eigentlich auch immer so bleiben kann - falls der Zufall nicht dazwischen kommt und so weiter. Bei allem weiteren hilft vermutlich das Internet weiter...
Ist auf jeden Fall sehr interessant.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 14.07.2019 - 07:11

mal wieder was zum eigentlichen Thema, https://www.derstandard.at/wissenschaft/natur/klimablog
Eis- und Klimablog

Im Blog auf DER STANDARD schreiben Geowissenschafter des Institute of Atmospheric and Cryospheric Sciences (ACINN) an der Universität Innsbruck zum Thema Klimaforschung und Glaziologie. Website: uibk.ac.at/climate-cryosphere

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 14.07.2019 - 08:05

noisi hat geschrieben:
14.07.2019 - 00:31
Du meinst, dass deine Eltern für dein "Hobby" zahlen müssen, dir ein Auto hingestellt haben. Das soll solange weitergehen bis du 30 bist oder vielleicht auch darüber hinaus? Du arbeitest ja schließlich nicht, das hast du ja an anderer Stelle schon ausführlichst beschrieben. Wäre ja auch dumm! Währendessen erklärst du aus deinem Kinderzimmer die Welt. Warum das mit den Beziehungen nicht so klappt und weshalb das eigentlich auch total Ok ist, eigentlich auch immer so bleiben kann - falls der Zufall nicht dazwischen kommt und so weiter. Bei allem weiteren hilft vermutlich das Internet weiter...
Ist auf jeden Fall sehr interessant.
Falsch, die einzigen Kosten am Auto, die meine Eltern übernommen haben, waren die Anschaffungskosten, alles laufende bezahl ich selbst.

Dann hab ich auch geschrieben, dass ich aufm Hof lebe und folglich da auch quasi unbezahlt mithelfe, im gegenzug dafür hier wohne und bekocht werde. Dann kommt der glückliche Umstand hinzu, dass ich egal wie beschissen mein Job später bezahlt sein wird, auf jedenfall mehr Geld zur Verfügung haben werde, als das in der Familie aktuell der Fall ist.
Und hättest du genau gelesen, hättest du gesehen, dass es bei dem mit 30 noch zu Hause leben nicht darum ging faul zu Hause zu sitzen, sondern das Geld in der Familie zu lassen und nicht in Form einer Miete an Fremde zu verprassen. Sei das nun in Form einer Rückzahlung für die Rente wie ichs oben geschrieben habe oder eben der gleichwertigen Beteiligung an allerlei laufenden Kosten...es ist alles billiger als ne Miete und das Haus hier steht eh. Zahle ich davon meinen Teil selbst, entlastet das auch den Rest meiner Familie. Bis 30 alles bezahlt zu bekommen, das wär ja wohl ein Traum :lach: Meine Eltern lebten auch noch mit sogar über 30 Zuhause, glaubst du in der Zeit hätten die nie gearbeitet und finanziell unterstützt, wie interpretierst du denn bitte :wink:

Und das mit den Beziehungen ist ne ganz andere Geschichte, die ja einfach mit meinem selbstzweifelnden Charakter zu tun hat, das ist ja vollkommen mein Problem und warum soll ich jetzt mein Leben lang dran rumjammern und meinen Charakter verbiegen, wenn ich auch einfach akzeptieren kann, dass es so ist. Weder Job noch Familie, noch sonstwas wird davon irgendwie beeinflusst :wink:

Noch am Rande, ich erkläre nicht die Welt, sondern meine Sicht auf die Welt. Und da keiner in meiner Familie bisher je vor einem unlösbaren Problem stand, muss es so ja zumindest einigermaßen funktionieren...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 14.07.2019 - 10:46

noisi hat geschrieben:
14.07.2019 - 00:31
Währendessen erklärst du aus deinem Kinderzimmer die Welt.
Den Kommentar halte ich für obsolet denn aufgrund der Art wie Kollege Julian96 argumentiert ist er längst dem Kinderzimmer entwachsen und meiner Ansicht nach in seiner Denkweise einigen Altersgenossen und auch älteren Forenkollegen eindeutig voraus... :ja:
Julian96 hat geschrieben:
14.07.2019 - 08:05
Weder Job noch Familie, noch sonstwas wird davon irgendwie beeinflusst :wink:
Da muß ich Dir aus meiner Sicht widersprechen denn wenn bei Arbeitskollegen(innen) zuhause dicke Luft herrscht (oder um das Thema nicht ganz ausser Acht zu lassen die Co2 - Grenzwerte in der Wohnung aufgrund Rumgebrülles deutlich überschritten sind... ;D ) merkt man das sehr wohl auch am Verhalten am Arbeitsplatz. Und meiner Ansicht nach sollte man nicht unterschätzen das solch längere Kriegsspiele zuhause (solche am Arbeitsplatz kann man ja viel leichter beenden indem man sich nen neuen Job sucht - zu einer Trennung entschließt man sich viel schwerer) häufig auch Auslöser für Karzinome und andere schwere Erkrankungen darstellen :ja:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 14.07.2019 - 11:27

Danke Petz für deine stärkenden Worte :mrgreen:

Kann noisi aber schon auch verstehen, er hat irgendwo ja mal geschrieben, dass er in einer Stadt mit einem der schlechtesten Einkommensniveaus arbeitet/gearbeitet hat. Dass man dann nicht sonderlich gut daruf zu sprechen ist, wenn die Jugend anderer eben sehr chillig abläuft ist doch normal. Habe ja auch mal gesagt, dass ich für alles was ich habe sehr dankbar bin und das keinesfalls als selbstverständlich sehe.

Und übrigens, da ich ja soviel vom Autofahren prolete, mein Traumauto ist kein dicker protziger Sportwagen sondern ein kleines Kitcar das nur knapp über 500kg wiegt und mit dem man mit einem Spritverbrauch im Bereich eines Mittelklassekombis unfassbar viel Spaß haben kann. Einigermaßen ökologisch vertretbar und bezahlbar (nicht gut aber auch nicht schlimmer als der Durchschnitt :) ). Ich habe schon eine grobe Vorstellung meines künftigen Verdiensts vor Augen und freunde mich lieber mit realistischen Träumen an als mit utopischen Sachen die mich im nachhinein nur enttäuschen weil ich sie eh nicht erreiche.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 14.07.2019 - 12:18

Petz hat geschrieben:
14.07.2019 - 10:46
noisi hat geschrieben:
14.07.2019 - 00:31
Währendessen erklärst du aus deinem Kinderzimmer die Welt.
Den Kommentar halte ich für obsolet denn aufgrund der Art wie Kollege Julian96 argumentiert ist er längst dem Kinderzimmer entwachsen und meiner Ansicht nach in seiner Denkweise einigen Altersgenossen und auch älteren Forenkollegen eindeutig voraus... :ja:
Wundert mich überhaupt nicht, dass du das genauso siehst...
Julian96 hat geschrieben:
14.07.2019 - 11:27
Kann noisi aber schon auch verstehen, er hat irgendwo ja mal geschrieben, dass er in einer Stadt mit einem der schlechtesten Einkommensniveaus arbeitet/gearbeitet hat. Dass man dann nicht sonderlich gut daruf zu sprechen ist, wenn die Jugend anderer eben sehr chillig abläuft ist doch normal. Habe ja auch mal gesagt, dass ich für alles was ich habe sehr dankbar bin und das keinesfalls als selbstverständlich sehe.
:lach:
Ja du hast wirklich Ahnung.
Ich bin direkt nach der Schule an meinen Studienort gezogen, je mehr Fahrzeit desto weniger Freizeit ist hier die Devise. Was am stetigen Pendeln und Mama im Haus irgendwie chillig sein soll erschließt sich mir nicht. Bauer sucht Frau lässt grüßen. Solche Leute haben wir damals Heimscheißer genannt. Nur wenige davon haben irgendwie Anschluss gefunden, abgesehen von ihren Sandkastenfreunden. Daneben habe ich sozialversicherungspflichtig gearbeitet (wovon ich später noch profitiere) und mich bestimmt nicht überanstrengt... Dabei habe ich viele tolle Leute kennengelernt und vor allem an Lebenserfahrung gewonnen. Macht sich übirgens auch im späteren Leben ganz gut. Geld war zwar immer knapp, aber es war meins. Not macht erfinderisch, wirklich auf etwas verzichten musste ich nicht. Vielleicht die schönste Zeit meines Lebens - in jedem Fall aber die erkenntnisreichste und intensivste.
Anschließend bin ich dann (zum arbeiten) in eine Stadt mit einer hohen Arbeitslosenquote gezogen. Im Gegenteil, entsprechend positiv ist das Verhältnis zwischen Lebenshaltunsgkosten und Einkommen... Weit besser als an den meisten anderen Orten. Ich bin in 5 Minuten auf der Arbeit, zu Fuß wohlbemerkt. Wo andere Leute bis zu 10 Stunden pro Woche zur Arbeit fahren habe ich Freizeit - total chillig oder?
Den Kollegen, die sich damals für das vermeitlich bequeme Leben entschieden haben, merkt man selbiges auch im Job noch an...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 14.07.2019 - 12:57

noisi hat geschrieben:
14.07.2019 - 12:18

Ja du hast wirklich Ahnung.
Ich bin direkt nach der Schule an meinen Studienort gezogen, je mehr Fahrzeit desto weniger Freizeit ist hier die Devise. Was am stetigen Pendeln und Mama im Haus irgendwie chillig sein soll erschließt sich mir nicht. Bauer sucht Frau lässt grüßen. Solche Leute haben wir damals Heimscheißer genannt. Nur wenige davon haben irgendwie Anschluss gefunden, abgesehen von ihren Sandkastenfreunden. Daneben habe ich sozialversicherungspflichtig gearbeitet (wovon ich später noch profitiere) und mich bestimmt nicht überanstrengt... Dabei habe ich viele tolle Leute kennengelernt und vor allem an Lebenserfahrung gewonnen. Macht sich übirgens auch im späteren Leben ganz gut. Geld war zwar immer knapp, aber es war meins. Not macht erfinderisch, wirklich auf etwas verzichten musste ich nicht. Vielleicht die schönste Zeit meines Lebens - in jedem Fall aber die erkenntnisreichste und intensivste.
Anschließend bin ich dann (zum arbeiten) in eine Stadt mit einer hohen Arbeitslosenquote gezogen. Im Gegenteil, entsprechend positiv ist das Verhältnis zwischen Lebenshaltunsgkosten und Einkommen... Weit besser als an den meisten anderen Orten. Ich bin in 5 Minuten auf der Arbeit, zu Fuß wohlbemerkt. Wo andere Leute bis zu 10 Stunden pro Woche zur Arbeit fahren habe ich Freizeit - total chillig oder?
Den Kollegen, die sich damals für das vermeitlich bequeme Leben entschieden haben, merkt man selbiges auch im Job noch an...
Ja ist doch sehr löblich, dass du in deinem Leben so klar gekommen bist. Mein Leben funktioniert nunmal anders. Pendeln ist für mich kein Störfaktor sondern gehört bereits zur Freizeit. Wenn deine Mama dich so gestört hat kann ich da ja nichts für, ist bei mir jedenfalls anders. Jede Stunde mit Familie ist für mich unfassbar kostbar.

Das mit der Lebenserfahrung sei auch mal dahingestellt. Ich habe eher die Erfahrung gemacht (auch aus dem Freundeskreis), dass die die am meisten davon reden, was sie doch schon alles gemacht und erlebt hätten in Wahrheit nur einem gewissen Ideal entsprechen wollten und am Ende kein Stück mehr erreicht haben. Erfolg (vorallem beruflich) hängt meines Erachtens hauptsächlich davon ab wie sehr man sich für etwas interessiert und einsetzt. Der Wille muss also da sein. Und bequem im Leben und Job sind für mich zwei paar Schuhe. Ich verfolge arbeitstechnisch stets das Moto wer Geld will muss es auch wert sein. Hat im Praxissemester wunderbar geklappt, wurde sehr gelobt :wink: Man kann trotzdem stets gechillt bleiben, bequem ist nicht gleich faul.

Und es soll auch Leute geben, die froh drum sind mit so wenigen wie nötig engeren Kontakt zu haben. Ich habe schonmal geschrieben, dass ich mich nicht verbiegen lassen. Was glaubst du wie viele vermeintlich gute Freundschaften ich mit grade mal 22 schon vergehen lassen habe, weil ich einfach gemerkt habe, dass die Freundschaft von beiden Seiten einfach nur noch eine Sillouette war, die man versucht hat aufrecht zu erhalten.
Das gilt auch in meiner Freizeit. Wenn ich Bock hab mit jemandem zu quatschen habe ich meine handvoll Freunde oder geh in ne Bar und setz mich zu ner Runde an den Tisch. Ansonsten will ich meine Ruhe, drum liegen meine Urlaubsziel auch nie in Städten sondern möglichst weit weg jeglicher Zivilisation (z.B. Island oder Norwegen) und das was mich im Urlaub am wenigsten interessiert ist die Kultur anderer Leute.
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