Ob die Chinesen befugt sind einzelne Athleten für Wettkämpfe zu sperren glaube ich eher nicht - eher wird sich da das OK vor diesen Karren spannen lassen und mahnend den Zeigefinger heben. Sollten sie Sportler des Landes verweisen laufen sie Gefahr, dass möglicherweise ganze Delegationen abreisen werden. Diese Blamage werden sie versuchen zu vemeiden. Man will sich ja weltoffen und tolerant präsentieren.
Dass das Ganze ne triste Veranstaltung wird, sowohl für die Zuschauer (am TV) als auch für die Sportler....bin ich mir ziemlich sicher!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Aktiven da wirklich grosse Lust drauf haben,...man ziehts eben durch weil es Olympia ist...
Jeder wird das Weite suchen sobald er mit seinen Wettkämpfen durch ist und dem Knast und der Tristesse versuchen schnellstmöglich zu entkommen.
Als Zuschauer - zumindest die Älteren - wird man sich wehmütig an die Spiele von Albertville und Lillehammer zurück erinnern.
Im Olympia Dorf von Taizicheng haben die Maler nicht immer den gleichen Farbton getroffen für die Aussenwände . Jedenfalls wenn man den Clip vom Skispringer Simon Ammann betrachtet der zum jetzt 7 mal dabei ist.
Heute Nacht steht das erste Abfahrtstraining der Männer auf der Piste "Rock" auf dem Programm.
Pistenarchitekt Bernhard Russi vergleicht die Charakteristik der Strecke mit derer der "Birds of Prey" in Beaver Creek.
Beim Blick auf die Startliste sind mir die 5 allesamt aus Europa stammenden Vorläufer aufgefallen: 2x AUT, 1x GER, 1x SUI und 1x ITA.
Offenbar vertraut die FIS den örtlichen Nachwuchskräften nicht und hat extra welche einfliegen lassen. Lars Tragl ist diesmal aber nicht dabei...
CrystalMountain hat geschrieben: 02.02.2022 - 21:04
Heute Nacht steht das erste Abfahrtstraining der Männer auf der Piste "Rock" auf dem Programm.
Pistenarchitekt Bernhard Russi vergleicht die Charakteristik der Strecke mit derer der "Birds of Prey" in Beaver Creek.
Beim Blick auf die Startliste sind mir die 5 allesamt aus Europa stammenden Vorläufer aufgefallen: 2x AUT, 1x GER, 1x SUI und 1x ITA.
Offenbar vertraut die FIS den örtlichen Nachwuchskräften nicht und hat extra welche einfliegen lassen. Lars Tragl ist diesmal aber nicht dabei...
Mit diesen Vorläufern ist die FIS in Person von Hannes Trinkl schon etwas länger vor Ort gewesen...
da bisher wegen Corona noch kein Weltcup dort statt gefunden hat, hatte man ja keine Erfahrung mit der Kursetzung auf dieser Strecke..
und es wurde mit diesen Vorläufern bereits ausgiebig getestet... um zu verhindern das die Sprünge zu weit gehen..
und die Spitzenathleten dann eventuell über die Absperrung springen....
aber ich bin trotzdem einmal gespannt wieviel da in die Netze rauschen... denn viel Platz ist ja dort fast nirgendwo...
Werna76 hat geschrieben: 01.01.2022 - 17:18
Die Herrenabfahrt soll extrem windanfällig sein und der Wind soll laufend Steine auf die Piste wehen.
Wenn das auf dem Video wirklich die Herrenabfahrt ist dann tipp ich mal auf Beat Feuz.
Nach dem ersten von drei geplanten Abfahrtstrainings herrschte im Kreis der Fahrer Einigkeit. Kritische Voten waren keine zu hören. Die neue, gut drei Kilometer lange Strecke mit knapp 900 Höhenmetern überzeugte, auch wenn das erste Üben nicht viel mehr war als eine Besichtigungsfahrt. Fast mehr als die Strecke wurde der Wind zum Thema, der auch an den folgenden Tagen Einfluss nehmen könnte. Stimmen die Prognosen, wird er am Wochenende an Stärke noch zulegen.
Letztes Abfahrtstraining der Herren nach 3 Läufern abgebrochen, Shiffrin hat große Sorgen das es einen Fahrer egal ob Herren oder Damen vom Wind verreißt und es hochgradig gefährlich wird. Windböen die „einen fast von Berg blasen“. Biathlon Mixed Staffel gerade auch Windlotterie: 1,5m/s - 5m/s innerhalb von wenigen Sekunden, ein Wahnsinn was da selbst die Spitze des Feldes verschossen hat. Die Skispringer werden mit ihren Wettkämpfen direkt neben dem Biathlon Stadion auch mächtig Spaß bekommen wenn das so weitergeht.
Grausam….
Quarantäne Bedingungen für Sportler unter aller Sau, Journalisten werden bedrängt
Der Journalist, der für den TV-Sender aus China und Ostasien berichtet, hatte sich am Freitag nahe des Vogelnest-Stadions postiert, in dem die Eröffnung stattfand. Dann ist auf den Bildern zu sehen, wie ein Uniformierter Den Daas körperlich bedrängt. Ein weiterer Sicherheitsmann hält kurz darauf seine Hand vor die Kamera.
Und alles was dem im Gesäss der Chinesen versunkenen IOC dazu einfällt ist: „da war jemand übereifrig. Das sind Dinge die passieren!“
Ist aber auch wirklich schwierig sich für 2 Wochen umzustellen wenn man sonst täglich alles hemmungslos niederknüppelt was nicht auf Parteilinie liegt.
aber interessant ist ja wieviel Leute aus Europa bei dem Bau dieser Infrastruktur mit verdient haben....
Dieser Wind kommt ja nicht aus dem heiterem Himmel... es war ja bekannt das man in dieser Gegend immer mit starken Winden rechnen muss..
und da hätte ja vielleicht ein Bernhard Russi bereits in der Planungsphase einmal den Mund aufmachen sollen...
das das nichts werden kann, wenn er in dieser Gegend solche Pisten designed, die in dieser Form dem Wind ausgesetzt sind...
aber vermutlich hat er ausreichend Schweigegeld bekommen....
NeusserGletscher hat geschrieben: 06.02.2022 - 12:41Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn da mal ein Rennläufer durch den Fangzaun rauscht.
Der Abflug von Hermann Maier wäre hier eher nicht so glimpflich verlaufen
Schönes Video, die letzten 5 Olympiasieger in der Herren-Abfahrt:
An der Pisteninfrastruktur der abfahrtsläufe ist nichts chinesisch.
* Pistenplanung aus der Schweiz
* EUB aus Österreich
* Beschneiung aus Italien
* Pistenraupen etc. aus Italien(?)
* Pistenteams für die Rennen aus ... ?
Die haben von den Chinesen wohl freie Hand bekommen, und sich ergiebig ausgetobt. Die Professionisten aus Europa haben ihr Ding so realisiert, wie sie das am liebsten machen würden, wenn ihnen nichts im Weg steht.
Auch wenn jetzt der eine oder andere mit den Zähnen knirscht: Seid froh, dass es in Europa Umweltschützer und/oder Bürokraten gibt, sonst würden oben umschriebenen Firmen das bei uns genauso machen.
Wobei, wenn man sich so manches zB. in IT ansieht.... Cortina "neu" zB. ...weit ist das nicht mehr...
Btw, die Piste mit ihren Fangnetzen und -plastiken erscheint im Vergleich mit der davor verlaufenden EUB geradezu monströs riesig aus. Als ob hier jemand Modellbau in betrieben hätte, und die Skalierung der Piste nicht zu jener der EUB hinbekommen hat....
So, jetzt ging es ja so langsam los mit den Skiwettbewerben.
Abfahrt war irgendwie klar dass es Feuz macht, in Österreich kann man wieder den Fernseher abschalten Unsere Jungs waren nicht gut dabei, war auch erwartbar, im Speedbereich läuft die Saison anscheinend nicht viel. Dann noch der üble Sturz von Dominik Schwaiger
Umso erfreulicher das Olympiadebut von Emma Aicher, die 21. wurde. Das Mädel ist 18 Jahre alt, hat noch einiges vor sich, schön zu sehen. Shiffrin ist nicht so weit gekommen... Morgen dann der Slalom, vielleicht schafft es ja Lena Dürr auf den Podest.
Allerdings muss man sich schon fragen was ist die Ursache?
Waren die Anzüge schon immer nicht regelkonform oder hat man da ein wenig kreativ oder unbeholfen gemessen seitens Austräger des Springens...
Norwegen auch noch raus - so zerstört man also eine Sportart von jetzt auf gleich. Gratulation!
Mt. Cervino hat geschrieben: 07.02.2022 - 15:09
Allerdings muss man sich schon fragen was ist die Ursache?
Waren die Anzüge schon immer nicht regelkonform oder hat man da ein wenig kreativ oder unbeholfen gemessen seitens Austräger des Springens...
Die Nationen, die sich beschwert hatten, dass bei den Damen immer falsch gemessen wird, wurden nun disqualifiziert. Komisch dass ausgerechnet die Slowenen wohl eine Ahnung davon hatten, dass nun das erste Mal richtig gemessen wird.
Die Disqualifizierten hatten ja alle die gleichen Anzüge wie beim Einzel an.
Che hat geschrieben: 07.02.2022 - 15:22
Die Disqualifizierten hatten ja alle die gleichen Anzüge wie beim Einzel an.
Drücken wir die Daumen dass Katharina Althaus ihre Silbermedaille von Samstag behalten kann.
Wer weiß, was denen noch einfällt... Stichwort: Nachträgliche Disqualifikation...
Che hat geschrieben: 07.02.2022 - 15:22
Die Disqualifizierten hatten ja alle die gleichen Anzüge wie beim Einzel an.
Drücken wir die Daumen dass Katharina Althaus ihre Silbermedaille von Samstag behalten kann.
Wer weiß, was denen noch einfällt... Stichwort: Nachträgliche Disqualifikation...
Werna76 hat geschrieben: 01.01.2022 - 17:18Wenn das auf dem Video wirklich die Herrenabfahrt ist dann tipp ich mal auf Beat Feuz.
Nachdem Hr. Feuz ja ein halber Österreicher ist und drei österreichische Ski am Podest sind, lassen wir das gerade nocheinmal durchgehen. Herrenabfahrt somit positiv erledigt aus österreichischer Sicht, all diese anderen völlig nebensächlichen Wettbewerbe ab jetzt komplett wurscht.
Bei der Premiere des Mixed-Teamspringens bei den Olympischen Spielen in Peking gerät der Sport nach fünf Disqualifikationen in den Hintergrund.
Drei Disqualifikationen im ersten Durchgang und zwei weitere im zweiten Durchgang überschatten den gesamten Wettbewerb und den verdienten Sieg der Slowenen. Im ersten Durchgang hat es Katharina Althaus (Deutschland), Daniela Iraschko-Stolz (Österreich) und Sara Takanashi (Japan) erwischt. Im zweiten waren es die beiden norwegischen Springerinnen Anna Odine Stroem und Silje Opseth. Alle wurden aufgrund desselben Problems disqualifiziert: Wegen ihres Anzuges. Dies überraschte viele in der Skisprungwelt.
Es waren alles Athletinnen von den Spitzennationen beim heutigen Wettbewerb betroffen.
Das ändert sich im Materialsektor
Auch im Materialsektor gibt es einige Anpassungen auf diese Saison. Bereits Ende April stellte die FIS mit Mika Jukkara den Nachfolger von Materialkontrolleur Sepp Gratzer vor, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Der Finne arbeitet bereits seit 2004 für die FIS und war zehn Jahre lang Wettkampfleiter bei den Wettkämpfen in Lahti, so auch bei der WM 2017. Er und seine Kolleginnen und Kollegen nehmen nun zu Beginn der Saison Masse der Athletinnen und Athleten, die als Grundlage jeder Materialkontrolle gelten.
In diesem Zuge müssen die Springerinnen und Springer im Beisein des zuständigen Kontrolleurs – getrennt durch eine Wand oder einen Vorhang – die Unterhosen wechseln. Diese dürfen nur noch Slip-Form haben und sind (abgesehen von einem BH bei den Frauen) das einzige Kleidungsstück, das bei dieser Messung getragen werden darf. Zudem wurde festgehalten, dass langes Haar, egal ob zum Zopf gebunden oder nicht, nicht mehr unter dem Anzug oder der Startnummer (Bib) platziert werden darf, sondern sich entweder unter dem Helm oder auf Anzug und/oder Bib befinden muss.
Auch am Anzug gibt es eine Regelklarstellung, die die Taillierung, die sich im Anzuginneren oberhalb des Hüftknochen betrifft. Diese ist die enganliegendste Stelle und wurde nun noch weiter spezifiert. Neben den feststehenden Massen von zwei bis vier Zentimeter Breite und einer maximalen Dicke von zwei Millimetern darf der gemessene Umfang vom Anzug je fünf Zentimeter ober- und unterhalb dieser Taillierung die gemessenen Körpermasse nicht überschreiten. Der Übergang von diesem enganliegenden hin zur erlaubten Toleranz am restlichen Teil des Anzugs muss zudem graduell verlaufen.
Schon während des gesamten Winters gab es im Herren-Weltcup immer wieder Gespräche mit Mika Jukkara, der in diesem Winter Sepp Grazer in seinem ersten Jahr ersetzt. Gehäuft kam es zu mehreren Kontrollen innerhalb eines Teams, vor allem im deutschen Team, was schon seit Wochen für Unverständnis innerhalb des Teams sorgte. Schwammig auch die Kontrollmethode im Mixed-Teamspringen: Normalerweise gibt es einen FIS-Materialkontrolleur der für die Herren (Mika Jukkara) zuständig ist und mit Aga Baczowska am heutigen Tag eine Kontrolleurin bei den Damen. Beim Mixed-Teamwettbewerb in Peking soll Jukkara plötzlich auch für die Damen zuständig gewesen sein. Komisch auch die Tatsache, dass es sich bei den Disqualifikationen nur um Damen handelte.
Kritik an auch der Handhabung vom Internationalen Skiverbandes
Ich gehe davon aus dass die Athletinnen wie auch ihre Anzüge nach dem gleiche Prozedere wie auf der Athleten Seite diesmal kontrolliert worden sind. So überraschte es nicht dass es diese Resultat ergeben hat. Besser wäre es gewesen dass dies bei einem gewöhnlich Weltcup Anlass gemacht hätten auf der Frauenseite im voraus. So hätte die Topnationen wo jetzt betroffen sind besser aufgepasst und ihre Athleten-innen hätten so dass in einem Fairen Wettbewerb untereinander ausgemacht.