Stimmt, aber bequemer ist das warme AutoGIFWilli59 hat geschrieben: 10.02.2022 - 22:50 Es gibt sog. Regenjacken, da bleibt das Wasser draußen.![]()
Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Warum werden wir das lernen müssen? Wer hat dies entschieden?hegauner hat geschrieben: 11.02.2022 - 05:51 Grundsätzlich werden wir mittelfristig lernen müssen, dass die individuelle Mobilität nicht mehr so selbstverständlich sein wird.
Individuelle Mobilität ist nicht nur eine Voraussetzung für viele Menschen, in Zeiten der Konzentration von Arbeiten, Bildung und öffentlicher Daseinsvorsorge (z.B. Krankenhäuser) auf immer weniger Standorte ihrem Lebensunterhalt nachzugehen und notwendige Leistungen in Anspruch zu nehmen. Sondern halt auch, um Verwandte und Freunde zu besuchen oder in Urlaub zu fahren.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
icedtea hat geschrieben: 10.02.2022 - 23:19 So ganz verstehe ich ja das "Bashing " von Julian96 ja nicht. Man muss ja nicht ALLES richtig finden, was er schreibt, aber er legt schon auch den Finger in die Wunde, dass viele Vorstellungen der, ich nenne es mal "Umweltbewegten", an der Lebenswirklichkeit großer Teile der Bevölkerung vorbeigehen.
Meine Familie und ich werden es finanziell verkraften können (wie mancher hier auch), aber es besteht zumindest die Gefahr, Teile unseres Gemeinwesens auf der Strecke liegen zu lassen. Wir werden Dinge verändern müssen, aber es muss "sozialverträglich" sein. Und persönlich muss ich sagen; die individuelle Freiheit im wann und wo und auch mit wem ich mobil bin, möchte ich mir auch ungern nehmen lassen. Man muss nicht weit aus Großstädten hinausgehen, um zu merken, dass der ÖPNV keine wirkliche Alternative zum Auto im täglichen Leben ist.
Ich bin auch deiner Meinung. Und noch etwas : ist nicht so klar definiert was Freiheit und / oder Leben bzw Sozialleben bedeutet.
Ich habe zwei Kindern. Wir arbeiten beide Vollzeit, und leider die SV in der Nähe KEIN Angebot für Kinder zb um 17.00 Uhr anbieten können. Alles um 14.00 oder 13.00 Uhr.
D.h. wir müssen irgendwo anders in einem Kreis von 15 bis 20 Km fahren wenn die Kinder Fußball, oder Karate oder k.a. wollen. Ohne Auto, es ist undenkbar. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit einfach die Kindern in der Wohnung lassen, und Fernsehen. Aber das ist eine persönliche Entscheidung.
Wenn jemand in der Stadt wohnt, und alles in der Nähe hat, oder jemand der kein Kinder hat, oder wie ein paar Nachbarn die ich kenne die "Grüne" fans sind, und das einzige dass sie machen, ist bis dem Biergarten mit dem Fahrrad, dann ein Leben ohne Auto ist etwas einfach.
Aber momentan nicht für alle.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Stimme ich dir 100% zu. Ich wohne teilweise auf dem Land, teilweise in der Stadt, und glaube mir, ich kenne den Unterschied genau, vor allem mit Kids. In der Stadt kein Problem, auf dem Land ohne Auto keine Chance respektive oft sehr fummelig. ABER wenn es ohne viel Autofahren ginge, wäre es doch definitiv ein Gewinn an Lebensqualität, vor allem für Eltern.turms hat geschrieben: 11.02.2022 - 10:06 Ich bin auch deiner Meinung. Und noch etwas : ist nicht so klar definiert was Freiheit und / oder Leben bzw Sozialleben bedeutet.
Ich habe zwei Kindern. Wir arbeiten beide Vollzeit, und leider die SV in der Nähe KEIN Angebot für Kinder zb um 17.00 Uhr anbieten können. Alles um 14.00 oder 13.00 Uhr.
D.h. wir müssen irgendwo anders in einem Kreis von 15 bis 20 Km fahren wenn die Kinder Fußball, oder Karate oder k.a. wollen. Ohne Auto, es ist undenkbar. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit einfach die Kindern in der Wohnung lassen, und Fernsehen. Aber das ist eine persönliche Entscheidung.
Wenn jemand in der Stadt wohnt, und alles in der Nähe hat, oder jemand der kein Kinder hat, oder wie ein paar Nachbarn die ich kenne die "Grüne" fans sind, und das einzige dass sie machen, ist bis dem Biergarten mit dem Fahrrad, dann ein Leben ohne Auto ist etwas einfach.
Aber momentan nicht für alle.
Nur verstehe ich nicht, das man jetzt eine Partei wie die Grünen, die aktiv darauf hinarbeiten, das sich genau das ändert, so dogmatisch ablehnt, obwohl sie genau das versuchen zu ändern, was in den letzten 30 Jahren schief gelaufen ist. Das man nicht alle Autofans von Zug & ÖV überzeugen kann ist klar, und es hat ja auch jeder die Freiheit zu tun was er will, aber ganz viele menschen würden ja gerne weniger Auto fahren, für die ist es nämlich meistens eher sehr stressig ... mal davor abgesehen, das wir inzwischen ja, wenn ich mir die Strassen so ansehe, einen mehr als kritischen "Füllgrad" erreicht haben.
Ich war vor zwei Wochen in Grindelwald, mit dem Zug, von Karlsruhe aus. Ich bin bei einem Kurzausflug noch nie so entspannt Ski gefahren mit dem Wissen, das ich mich nach dem Skifahren in den Zug setzen und den Tag ausklingen lassen kann, ohne mich durch den Stau im Tal und dann Samstag Abend quer durch die Schweiz zu quälen, während ich mich verzweifelt wachhalte ... mache ich demnächst mit der ganzen Familie, mal sehen wie die das finden. Gäbe es mehr solche Angebote und mehr Möglichkeiten, würde ich wahrscheinlich komplett umsteigen. Gäbe es mehr Nachtzüge und guten Gepäcktransport, und gute Anschlüsse vor Ort, würden es wahrscheinlich noch viel mehr Familen bevorzugen. Die Infrastruktur muss halt da sein, und das ist ein Ziel der Grünen ... was genau ist daran falsch? Du musst nicht morgen dein Auto abgeben, aber du hast vielleicht bald eine Alternative.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Jetzt mal im ernst Kollege Wooly, mit dem Beispiel in deinem letzten Post machst du dich einfach nur total lächerlich.
Ich bestreite an und für sich nicht dass von dir geschriebene, aber du hast wohl eines der schlechtesten Beispiele genommen welches du überhaupt finden konntest. Warum das so ist ist hier im Alpinforum ganz gut dokumentiert, die Suchfunktion hilft dir genug entsprechende Infos zu finden.
Dein positives Erlebnis war nur deshalb möglich weil es den Grünen nicht gelungen ist die ganze Infrastruktur wo es dazu braucht zu verhindern.
Ginge es nach den Grünen würde von dem was du da benutzt hast überhaupt rein gar nichts vorhanden sein.
Genau dass ist es was ich in meinem ersten Beitrag hier meinte. Es reicht nicht eine Vision zu haben, man muss sie auch umsetzten. Derzeit wird aber sobald es ums umsetzen geht anstatt aktiv mitgemacht meist nur radikal bekämpft.
Was hier in der Schweiz alles steht ( alle drei NEAT-Tunnels z.B. ) steht nicht darum weil es mit einer Grünen Vision angefangen hat, nein es steht vielmehr darum weil es den Grünen nicht gelungen ist es zu verhindern.
Ich bestreite an und für sich nicht dass von dir geschriebene, aber du hast wohl eines der schlechtesten Beispiele genommen welches du überhaupt finden konntest. Warum das so ist ist hier im Alpinforum ganz gut dokumentiert, die Suchfunktion hilft dir genug entsprechende Infos zu finden.
Dein positives Erlebnis war nur deshalb möglich weil es den Grünen nicht gelungen ist die ganze Infrastruktur wo es dazu braucht zu verhindern.
Ginge es nach den Grünen würde von dem was du da benutzt hast überhaupt rein gar nichts vorhanden sein.
Genau dass ist es was ich in meinem ersten Beitrag hier meinte. Es reicht nicht eine Vision zu haben, man muss sie auch umsetzten. Derzeit wird aber sobald es ums umsetzen geht anstatt aktiv mitgemacht meist nur radikal bekämpft.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Hui, dass der Artikel so einen Wirbel auslöst hätte ich nicht gedacht.
Nur zwei Punkte:
Ich hab nix gegen Öffis, würde ich auch sofort nutzen wenn es praktibel wäre.
Aber für Tagesausflüge (und in meinem Fall rede ich da nicht von 100ten km Autofahrt sondern oft unter 100km einfache Strecke ist das einfach witzlos momentan und mein Glaube dass sich daran was ändert ist äußerst gering. Und dann bedeutet ein autofreies Gargellen für mich einfach nur: das fällt raus. Und weil das vielen so geht, müssen im Umkehrschluss natürlich die Preise auch steigen, also selbst wenn ich den Mehraufwand auf mich nehmen würde, wäre es teuerer. Die Logik mag aus volkswirtschaftlicher Rechnung schon Sinn machen, aber für den einzelnen Verbraucher ists nicht unbedingt schön.
Noch ein Beispiel zu Öffis; ich habe kürzlich versucht eine 2-3 Tagesskitour in eine Richtung zu planen. Aber selbst wenn ich als Startpunkt Feldkirch wähle und aus der Schweiz dorthin zurückkehren will brauch ich von Arosa bis Feldkirch nachher länger zurück als nach Hause mit dem Auto, und das obwohl ich Vorarlberg und die Schweiz schon als obere Liga bei den Öffis einstufen würde. Etwas besser sieht es aus wenn man Bregenz als Startpunkt wählt, aber für einen Tagesausflug mit dem ganzen Skigeraffel kann ich mir es ab Zuhause wirklich nicht vorstellen, Zug macht für mich auf Langstrecke Sinn, dann fallen die unbequemen ersten und letzten KM mit oftmaligem Umsteigen nicht so ins Gewicht...
Also ja, bitte gerne eine weiterentwicklung der Öffis, in die Zukunft gepsonnen bringen sicher autonome Fahrzeuge als Zubringer zu den Zügen nochmal einen Schub. Das könnte das Problem der ersten und letzen Meile auch in der Fläche deutlich verbessern. Aber es gehört so viel dazu, große Locker in den Bahnhöfen/ Talstationen, mag vielleicht was trockenes nach der Bergtour/Skitour andere Schuhe etc....
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Ich hab nix gegen Öffis, würde ich auch sofort nutzen wenn es praktibel wäre.
Aber für Tagesausflüge (und in meinem Fall rede ich da nicht von 100ten km Autofahrt sondern oft unter 100km einfache Strecke ist das einfach witzlos momentan und mein Glaube dass sich daran was ändert ist äußerst gering. Und dann bedeutet ein autofreies Gargellen für mich einfach nur: das fällt raus. Und weil das vielen so geht, müssen im Umkehrschluss natürlich die Preise auch steigen, also selbst wenn ich den Mehraufwand auf mich nehmen würde, wäre es teuerer. Die Logik mag aus volkswirtschaftlicher Rechnung schon Sinn machen, aber für den einzelnen Verbraucher ists nicht unbedingt schön.
Noch ein Beispiel zu Öffis; ich habe kürzlich versucht eine 2-3 Tagesskitour in eine Richtung zu planen. Aber selbst wenn ich als Startpunkt Feldkirch wähle und aus der Schweiz dorthin zurückkehren will brauch ich von Arosa bis Feldkirch nachher länger zurück als nach Hause mit dem Auto, und das obwohl ich Vorarlberg und die Schweiz schon als obere Liga bei den Öffis einstufen würde. Etwas besser sieht es aus wenn man Bregenz als Startpunkt wählt, aber für einen Tagesausflug mit dem ganzen Skigeraffel kann ich mir es ab Zuhause wirklich nicht vorstellen, Zug macht für mich auf Langstrecke Sinn, dann fallen die unbequemen ersten und letzten KM mit oftmaligem Umsteigen nicht so ins Gewicht...
Also ja, bitte gerne eine weiterentwicklung der Öffis, in die Zukunft gepsonnen bringen sicher autonome Fahrzeuge als Zubringer zu den Zügen nochmal einen Schub. Das könnte das Problem der ersten und letzen Meile auch in der Fläche deutlich verbessern. Aber es gehört so viel dazu, große Locker in den Bahnhöfen/ Talstationen, mag vielleicht was trockenes nach der Bergtour/Skitour andere Schuhe etc....
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Dieses Ziel zu haben ist auch nicht falsch. Das Problem ist wie du sagst in den letzten 30 Jahren ist viel schiefgelaufen...es wird aber auch schon seit 30 Jahren erzählt dass sich der Istzustand ändern muss. Es wird schon seit 30 Jahren versprochen der Güterverkehr soll mehr auf die Schiene, das Gegenteil passiert. Das Beispiel aus der Landwirtschaft habe ich genannt, man redet dem Wähler gut zu, das Gegenteil passiert. Investitionen in die Infrstruktur werden von egal welcher Partei seit Jahrzehnten versprochen, was passiert nichts. In Deutschland ist die Bahn marode, die Straßen, der ÖPV, das Handynetz, die Internetverbindung. Und mit jeder neuen Wahl verkündet einen neue Partei mit großem Tätärätä dass mit ihr die Verbesserung kommt und dann passiert wieder nichts.Wooly hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:16 Nur verstehe ich nicht, das man jetzt eine Partei wie die Grünen, die aktiv darauf hinarbeiten, das sich genau das ändert, so dogmatisch ablehnt, obwohl sie genau das versuchen zu ändern, was in den letzten 30 Jahren schief gelaufen ist.
...
Die Infrastruktur muss halt da sein, und das ist ein Ziel der Grünen ... was genau ist daran falsch?
Außer dass halt Dinge wie eine Co2 Steuer kommen, die ursprünglich mal mit dem Versprechen eines sozialen Ausgleichs eingeführt wurde, der aber bisher nie kam.
Wenn man jahrzehntelang eine verlogene Gurkentruppe in der Regierung sitzen hat und dann auch noch eine Partei kommt die erstmal dafür sorgt, dass sich das Alltagsleben massiv verteuert ohne dass das Individuum in unmittelbarer Zukunft sieht, dass ein positiver Effekt zurück kommt, was erwartest du? Dass sich die breite Mittelschicht freut dass ihr Wohlstand sinkt?
Viele Ideen der Grünen wären gut, wenn mal einer da wäre der sie einerseits zuende denken würde und andererseits (sorry für die Ausdrucksweise) mal einer die Eier in der Hose hätte an den Hebeln anzusetzen die wirklich was in Bewegung setzen.
Was passiert sind ständig irgendwelche Versprechen, Leckerli und Placebohandlungen um irgendwelche Interessensgruppen vornerum erstmal zu beruhigen nur um ihnen hinter dem Rücken mehr Steuergeld aus der Tasche zu leiern, ihr den Alltag zu erschweren und absolut nichts Zielführendes getan zu haben.
Die sind doch alle am kuschen vor den ganzen Lobbyisten. Ein Ausbau des Güterverkehrs auf der Schiene würde halt bedeuten, dass man der LKW Industrie mal eine auf den Deckel geben muss. Das traut sich aber keiner.
Eine Unterstützung der einheimischen Landwirtschaft würde erstmal damit anfangen, dass man billig Importe nicht mehr zulässt. Traut sich keiner, weil man ja die gleichen Länder wieder als Exportpartner braucht um die Geldmaschine am laufen zu halten.
Da ist so viel im Argen und die Grünen versprechen halt grade in den Punkten viel wo man weiß es wird massiv teurer werden und es fehlt das Vertrauen, dass irgendwer auch nur im Ansatz im Stande ist die positiven Versprechen auch wirklich zu erfüllen. Das ist halt einfach in dem Fall unglücklich für die Grünen. Nicht dass irgend eine andere Partei besser wäre, nur wenn man schon weiß eine Verbesserung bringt keiner auf die Reihe, dann bleibt man halt wenigstens bei dem was man kennt, denn damit kann man planen.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Das kann man so nicht stehen lassen. Wer war nochmal der bitterste Gegner der neuen ICE Strecke Wendlingen–Ulm? Die Grünen! Wer hat ein jahrelanges Theater veranstaltet um Stuttgart 21? Wieder die Grünen! Bei der Partei werden gerne Sonntagsreden gehalten wie toll es doch wäre die Eisenbahninfrastruktur auszubauen. Wenn es aber dann um die Umsetzung großer teurer Infrastrukturprojekte geht treten sie nur noch als visionslose Bedenkenträger und Verhinderer auf.Wooly hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:16 Nur verstehe ich nicht, das man jetzt eine Partei wie die Grünen, die aktiv darauf hinarbeiten, das sich genau das ändert, so dogmatisch ablehnt, obwohl sie genau das versuchen zu ändern, was in den letzten 30 Jahren schief gelaufen ist.
Ich bin auch super gerne in der Schweiz mit der Bahn unterwegs. Die Sbb ist in Sachen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit Weltklasse, daran sollte sich die DB mal ein Beispiel nehmen. Dazu kommt noch dass es aus historischen Gründen ein sehr engmaschiges und komplett elektrifiziertes Eisenbahnnetz gibt. Daran wird Deutschland und Österreich wahrscheinlich nie ran kommen. Die meisten Linien sind vor langer Zeit entstanden als Mitteleuropa noch nicht so dicht besiedelt war und noch keiner was von Partizipation bei Infrastrukturprojekten gehört hat.Wooly hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:16 Ich war vor zwei Wochen in Grindelwald, mit dem Zug, von Karlsruhe aus. Ich bin bei einem Kurzausflug noch nie so entspannt Ski gefahren mit dem Wissen, das ich mich nach dem Skifahren in den Zug setzen und den Tag ausklingen lassen kann, ohne mich durch den Stau im Tal und dann Samstag Abend quer durch die Schweiz zu quälen, während ich mich verzweifelt wachhalte ... mache ich demnächst mit der ganzen Familie, mal sehen wie die das finden. Gäbe es mehr solche Angebote und mehr Möglichkeiten, würde ich wahrscheinlich komplett umsteigen. Gäbe es mehr Nachtzüge und guten Gepäcktransport, und gute Anschlüsse vor Ort, würden es wahrscheinlich noch viel mehr Familen bevorzugen. Die Infrastruktur muss halt da sein, und das ist ein Ziel der Grünen ... was genau ist daran falsch? Du musst nicht morgen dein Auto abgeben, aber du hast vielleicht bald eine Alternative.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ich schon…molotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:50 Hui, dass der Artikel so einen Wirbel auslöst hätte ich nicht gedacht.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ein Leser der heutigen WAZ hat einen treffenden Kommentar geschrieben:
"Bitte laß die 4 Jahre mit grüner Regierungsbeteiligung schnell vorbei gehen"
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Glück Auf!
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Mein aktuelles Highlight ist ja grade schon wieder die geplante Subventionierung von Solaranlagen auf Ackerflächen. Egal wo man diese realisiert, man "bebaut" zusätzliche kostbare Natur- oder landwirtschaftliche Nutzfläche oder greift zumindest in diese ein.
Dieser Beschluss will einfach nicht in meinen Kopf gehen.
Man geht davon aus, dass Deutschland 2,5% der Landesfläche für Solaranlage braucht.
https://www.pv-magazine.de/2018/10/16/n ... -energien/
Und allein an Siedlungsfläche hat man schon 9,3% und dann nochmal 5% für Verkehrsflächen verbaut.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 01.live722
Es gibt die Möglichkeit Hausdächer, Hallendächer, Gebäudefassaden für Solaranlagen zu nutzen. Weiterhin gibt es die Idee Solarpanele über Autobahnen zu errichten. Wir hätten locker genug bereits bebaute Fläche um unseren Energiebedarf zu decken ohne zusätzliche Inanspruchnahme weiterer Flächen.
Welchen Sinn macht ein solcher Beschluss aus ökologischer Sicht? Finanziell mögen Solaranlagen auf Ackerflächen günstig sein, ich halte diesen Schritt aber einfach für unnötig und ökologischen Unfug.
Warum gibt man stattdessen keinen stärkeren Zuschuss für Solaranlagen die auf bereits versiegelten Flächen realisiert werden?
Dieser Beschluss will einfach nicht in meinen Kopf gehen.
Man geht davon aus, dass Deutschland 2,5% der Landesfläche für Solaranlage braucht.
https://www.pv-magazine.de/2018/10/16/n ... -energien/
Und allein an Siedlungsfläche hat man schon 9,3% und dann nochmal 5% für Verkehrsflächen verbaut.
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Es gibt die Möglichkeit Hausdächer, Hallendächer, Gebäudefassaden für Solaranlagen zu nutzen. Weiterhin gibt es die Idee Solarpanele über Autobahnen zu errichten. Wir hätten locker genug bereits bebaute Fläche um unseren Energiebedarf zu decken ohne zusätzliche Inanspruchnahme weiterer Flächen.
Welchen Sinn macht ein solcher Beschluss aus ökologischer Sicht? Finanziell mögen Solaranlagen auf Ackerflächen günstig sein, ich halte diesen Schritt aber einfach für unnötig und ökologischen Unfug.
Warum gibt man stattdessen keinen stärkeren Zuschuss für Solaranlagen die auf bereits versiegelten Flächen realisiert werden?
Dito, das bringe ich ja auch immer wieder. Für mich ist der Verzicht auf Kinder das kleinste Übel mit der langfristig größten Effektivitätmolotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:13 Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
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Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
warum nicht?
ich fahr selber einen dokker, unschlagbares platzangebot für den preis, kein kinderwagenzusammenlegen notwendig etc.
bei mir steht die funktionalität (vor allem platz) im vordergrund!
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Richtig und das Schöne ist, dass immer die anderen zu viel sindmolotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:13 Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
Auf der Welt, im Supermarkt, im Zug, auf der Straße, auf der Piste...die anderen Leute nerven!
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Unsere dekadente westliche Lebensweise ist es die den Planeten übernutzt nicht die absolute Bevölkerungszahl. In dem Bevölkerungswachstum weltweit sehe ich eine große Chance für die Zukunft des Planeten. Denn das bedeutet viele neue schlaue junge Köpfe für die Probleme von morgen.scratch hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:02Richtig und das Schöne ist, dass immer die anderen zu viel sindmolotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:13 Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
wuerde mich vermutlich emotional zu seh rbelasten. Bevor ich einen Docker kaufe, nehm ich eher noch 'nen Cayenne.gernot hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:43warum nicht?
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ich will dir jetzt auch nicht zu nahe treten, aber Stuttgart 21 und die ICE Neubaustrecke nach Ulm sind wirklich kein gutes Beispiel. ich habe übrigens persönlich damals für den neuen Bahnhof/Strecke gestimmt, und bin auch immer noch der Meinung das eine neuer Bahnhof Sinn macht ... aber nach den ganzen Jahren verzögerter Bauzeit und den massiven Kostensteigerungen, die das Dink komplett unrentabel machen, incl. Planungen die jetzt schon nicht mehr passen ... da muss ich leider eingestehen, das die Grünen damals leider recht hatten, ganz vieles ist so eingetreten, wie es von den Gegnern vorhergesagt wurde ... und was die Dogmatik angeht, hat die damals neugewählte grüne Regierung aus BW den Volksentscheid akzeptert und umgesetzt. Von daher ....Tiob hat geschrieben: 11.02.2022 - 13:09Das kann man so nicht stehen lassen. Wer war nochmal der bitterste Gegner der neuen ICE Strecke Wendlingen–Ulm? Die Grünen! Wer hat ein jahrelanges Theater veranstaltet um Stuttgart 21? Wieder die Grünen! Bei der Partei werden gerne Sonntagsreden gehalten wie toll es doch wäre die Eisenbahninfrastruktur auszubauen. Wenn es aber dann um die Umsetzung großer teurer Infrastrukturprojekte geht treten sie nur noch als visionslose Bedenkenträger und Verhinderer auf.Wooly hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:16 Nur verstehe ich nicht, das man jetzt eine Partei wie die Grünen, die aktiv darauf hinarbeiten, das sich genau das ändert, so dogmatisch ablehnt, obwohl sie genau das versuchen zu ändern, was in den letzten 30 Jahren schief gelaufen ist.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Genau und die kommende Generation in den Schwellenländern lebt ihre Freizeit, dann in ihren eigenen 4 Wänden aus und konsumiert nicht... Da fehlt mir die Kreativität. Gerade die Sehnsucht nach Natur ist ja das was eigentlich immer Probleme schafft.... Mit weniger ist mehr ist das Konzept aber nicht umzusetzen, denn braucht es Weniger, die mehr bezahlen...Tiob hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:12Unsere dekadente westliche Lebensweise ist es die den Planeten übernutzt nicht die absolute Bevölkerungszahl. In dem Bevölkerungswachstum weltweit sehe ich eine große Chance für die Zukunft des Planeten. Denn das bedeutet viele neue schlaue junge Köpfe für die Probleme von morgen.scratch hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:02Richtig und das Schöne ist, dass immer die anderen zu viel sindmolotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:13 Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, verzichtet nicht nur auf (eigene) Kinder, sondern begeht Suizid, je früher desto besser.scratch hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:02Richtig und das Schöne ist, dass immer die anderen zu viel sindmolotov hat geschrieben: 11.02.2022 - 15:13 Ich muss zugeben bei fast allen Themen, die irgendwie die Umwelt tangieren, also alles, komm ich immer aufs neue zum Schluss: Wir sind zu viele! Alles andere ist herumlaborieren an Symptomen....
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Wobei das mitnichten persönlich gemeint ist.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Spielt beides zusammen, ich sehe das aber nicht so. Ich sehe mehr Lebensqualität im Leben des Einzelnen bei einer Verringerung der Anzahl an Menschen.Tiob hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:12 Unsere dekadente westliche Lebensweise ist es die den Planeten übernutzt nicht die absolute Bevölkerungszahl. In dem Bevölkerungswachstum weltweit sehe ich eine große Chance für die Zukunft des Planeten. Denn das bedeutet viele neue schlaue junge Köpfe für die Probleme von morgen.
Ich kenne auch kein Tier bei dem die Natur es so regelt, dass ein Individuum zur Vergrößerung der Population freiwillig sein Territorium verkleinert oder weniger frisst. Die Natur deckelt die Population automatisch so, dass die Tiere die Leben genug haben.
Ich führe mir immer wieder vor Augen dass es nur ein Bruchteil der Weltbevölkerung ist die in einem solchen Wohlstand lebt wie wir ihn haben und selbst jetzt leben wir schon seit Jahrzehnten massiv auf pump. Viele neue schlaue Köpfe zu haben klingt ja schön und gut, die haben aber irgendwann nicht mehr genug zu essen und es sind auch nicht genug Ressourcen da um jedem von denen einen Computer zu bauen etc.
Der Zenit ist eigentlich ja schon lange und weit überschritten.
Irgendwann ist spätestens die Grenze erreicht, dass der Planet gar nicht genug Nahrung oder Sauerstoff bereitstellen kann dass eine solche Menschenmasse versorgt werden kann.
Also ich fände eine Weltbevölkerung wie vor 200 Jahren durchaus angenehmer. Auf wie viel man als Deutscher allein heute schon verzichten müsste wenn wirklich jedem Menschen auf diesem Planeten gleich viel zustehen soll können sich wohl die wenigsten überhaupt vorstellen. Ich auch nicht, ich weiß nur, dass ich so nicht leben wollen würde.
Dann hat man ja selbst nichts mehr davonGIFWilli59 hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:50 Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, verzichtet nicht nur auf (eigene) Kinder, sondern begeht Suizid, je früher desto besser.
Wobei das mitnichten persönlich gemeint ist.
Am eigenen Leben hänge ich dann doch noch ein wenig, aber hätte es nie begonnen wärs halt so und ich wäre heute auch nicht da und würde darüber nachdenken können.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Genau das ist demografisch absoluter Quatsch, aber leider ein immergrünes Stammtischthema, dass sich ach so gerne gegenseitig erzählt wird, damit ja die anderen Schuld haben und sich diejenigen mit dem eigentlichen übergroßen ökologischen Fußbadruck auch gar keinen Deut ändern müssen.Tiob hat geschrieben: 11.02.2022 - 16:12 In dem Bevölkerungswachstum weltweit sehe ich eine große Chance für die Zukunft des Planeten.
Das Bevölkerungswachstum nimmt schon seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kontinuierlich ab und die Jüngeren hier im Forum werden aller Voraussicht auch noch erleben, wie die absolute Bevölkerungsanzahl auf de Erde ebenfalls zurück geht. Bei den jetzigen Geburten- und Sterberaten wird mit ziemlicher Sicherheit ungefähr ab den 2060er die Bevölkerungszahl abnehmen. Und das wird sie sogar ziemlich rapide tun, denn das Durchschnittsalter der Bevölkerung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm nach oben verschoben. Schon heute leben so ziemlich alle entwickelten Industriestaaten unterhalb der eigenen Reproduktionsrate, inklusive China. Das Kernproblemen der übernächsten und dann folgenden Generationen wird nicht die Überbevölkerung sein, sondern die in Teilen gravierende Überalterung der Gesellschaft. Das wir zu enormen Verwerfungen führen, damit ist nicht nur die umlagefinanzierte Rente gemeint.
Die auch hier von den großen Spezialisten vorgebrachte These, dass man ja den großen Ressourcen- und Klimaproblemen dadurch begegnen könne, dass man durch die eigene Kinderlosigkeit die Weltbevölkerung dezimiert, ist das größte und mieseste Feigenblatt für die eigene Tatenlosig- und Bequemlichkeit, die es gibt. Die Weltbevölkerung dezimiert sich sowieso schon von alleine selbst. Die Bevölkerungsteile auf der Erde, die mit hohen Geburtenraten überhaupt noch dafür sorgen, dass die Gesamtbevölkerung nicht jetzt schon schrumpft, haben sämtliche Ressourcen-, Vermüllungs- und Klimaprobleme nicht verursacht, verschärfen sie auch nicht und sind auch nicht der Schlüssel der Lösung. Das haben die Industrienationen ganz alleine hingekriegt und werden auch zukünftig der Schlüssel zur Lösung sein.
BTW: Die Kernaussage von dem zitierten User @Tiob wollte ich gar nicht widerlegen. Ich habe nur stellvertretend seinen Satz rausgepickt.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Du bringst es auf den Punkt, dazu steh ich auch voll und ganz. Weil ich zu egoistisch und stur bin als dass ich mein eigenes Leben ernsthaft einschränken will, verzichte ich halt da wo ich das kleinste Übel sehe. Und ich kenne keinen Menschen, der nicht so anfängt.Jan Tenner hat geschrieben: 11.02.2022 - 17:12 Die auch hier von den großen Spezialisten vorgebrachte These, dass man ja den großen Ressourcen- und Klimaproblemen dadurch begegnen könne, dass man durch die eigene Kinderlosigkeit die Weltbevölkerung dezimiert, ist das größte und mieseste Feigenblatt für die eigene Tatenlosig- und Bequemlichkeit, die es gibt.
Und grade weil diese Denkweise als so rücksichtslos und egoistisch empfunden wird sollten Leute die einem diesen Punkt vorwerfen eigentlich dankbar sein, dass solche Leute wie ich, die ja offenbar so schlecht, mies und feige sind, keine Kinder in die Welt setzen wollen, die sie vermutlich mit der gleichen egoistischen Denkweise erziehen würden.
Ich empfinde es übringens als genau so egoistisch und widerlich, dass es eine andere Bevölkerungsgruppe gibt, die meint andere müssten ihre Lebensweise ändern weil ihnen so viel daran liegt, dass das Leben in Zukunft halt so ist wie sie es sich vorstellen und nicht anders. Letztlich versuchen da doch ständig nur verschiedene Fronten den anderen auf ihre Seite zu ziehen.
Was ist daran weniger egoistisch und sozialer?
Wer die Erde und das Klima retten will tut dies doch auch nur weil ihm etwas daran liegt, dass entweder seine Nachfahren noch ein schönes leben haben oder er empfindet es einfach als wichtig, diesen Planeten nicht zu zerstören oder was auch immer. Aber er handelt doch aus purem Egoismus. Er fühlt sich dabei selbst gut, er hat ein gutes Gefühl, erfährt selbst Zufriedenheit und schöpft somit einen Vorteil aus der Sache. In meinen Augen gibt es keine Handlung die nicht aus Egoismus hervor geht. Selbst eine Freundschaft wird geführt, weil man entweder selbst mehr Lebenswert erfährt wenn man nicht allein ist oder weil man sich gut fühlt, wenn man dafür sorgen kann dass andere Freude haben. Purer Egoismus.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Aha. Dann lass doch schnell mal nachsehen ... ich bin mit dem Bus von Baden-Baden Ebersteinburg nach Gernsbach im Murgtal gefahren. Der fägrt seit einigen Jahren ziemlich zuverlässig und oft, seit dem die grüne Landesregierung mehr Geld für den Nahverkehr ausgibt, und auch seit dem es den Nationalpark Nordschwarzwald gibt, den wer initiiert hat ... na ? Dann bin ich in die Murgtalbahn umgestiegen, die den ganzen Tag bis spät Nachts zwischen Karlsruhe und Freudestadt verkehrt, damals abgeschaut von der Schwarzwaldbahn in Freiburg und maßgeblich durchgesetzt von Umweltverbänden mit Unterstützung der ... na ?Theo hat geschrieben: 11.02.2022 - 11:44 Jetzt mal im ernst Kollege Wooly, mit dem Beispiel in deinem letzten Post machst du dich einfach nur total lächerlich.
Ich bestreite an und für sich nicht dass von dir geschriebene, aber du hast wohl eines der schlechtesten Beispiele genommen welches du überhaupt finden konntest. Warum das so ist ist hier im Alpinforum ganz gut dokumentiert, die Suchfunktion hilft dir genug entsprechende Infos zu finden.
Dein positives Erlebnis war nur deshalb möglich weil es den Grünen nicht gelungen ist die ganze Infrastruktur wo es dazu braucht zu verhindern.
Ginge es nach den Grünen würde von dem was du da benutzt hast überhaupt rein gar nichts vorhanden sein.
In Karlsruhe bin ich in den ICE gestiegen, der auf der Rheintalstrecke Richtung Basel fährt ... die gerade auf Hochgeschwindigkeit und 4-gleisig ausgebaut wird, festgeschrieben von einer damaligen SPD/*Pips* Regierung, leider die letzten Jahre etwas boykottiert von einem gewissen Andreas S., aber es geht voran. In Basel umgestiegen, und mit der schon immer hervorragenden Schweizer SBB Richtung SBB. Übrigens, wer setzt sich in der Schweiz für weniger Autoverkehr und mehr Nah/Fernverkehr auf der Schiene ein ... du ahnst es schon, schon wieder die ...
In Interlaken Ost steige ich dann in die Berner Oberland Bahn, die, da hast du recht, am Anfang stark umstritten war, und nicht gebaut werden sollte ... allerdings jetzt nicht bei den Grünen, die gab es damals noch nicht, sondern bei den Gemeinden Interlaken, Matten, Unterseen, Wilderswil, Bönigen und Grindelwald. Die haben es sich dann doch anders überlegt, deswegen die Bahn dann doch gebaut werden durfte ... die Grünen waren immer noch nicht dagegen, zugegebenermaßen gab es sie auch immer noch nicht.
Ich bin dann in Grindelwald ausgestiegen und mit der Wengernalpbahn hoch auf die kleine Scheidegg. Voila !! Und abends ganz ohne marodierende und protestierende Grüne am Streckenrand wieder zurück. Übrigens mit vielen Mitstreitern, die teilweise auch seit Karlsruhe mit im Zug saßen, incl. zwei Familien incl. Kinder, die nicht die ganze Zeit herzzerreißend weinten da sie Zug fahren müssen ....
WAS du lieber Theo wahrscheinlich meinst ist die V-Bahn in Grindelwald. Finde ich sie doof? Nein, als Skifahrer eigentlich ganz praktisch, selber schon ein paar mal damit gefahren. Machte in meinen Augen auch durchaus Sinn, um den ewigen Stau am Wochenende an der Talstation zu entzerren. ich habe auch die Planung und die Diskussionen verfolgt, auch hier im Forum. Und immer wieder gerne die gut gemachten Berichte im Schweizer Fernsehen darüber gesehen. Und irgendwie ... ja gab es Einsprüche und Bedenken von Umweltschützern. Aktiv verhindert hat aber anscheinend keiner der Verbände die Bahn, es hat immer Kompromisse gegeben ... und wenn ich das richtig mitbekommen habe, waren die Sorgen und Probleme der Anwohnergemeinden und der Einheimischen mindestens genauso groß wie die der Umweltverbände. Hier wie ich finde ganz gut zusammengefasst:
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/164023/
So. ich habe also mein Ziel Grindelwald mit Verkehrsinfrastruktur erreicht, die in großen Teilen von den grünen Parteien unterstützt und teilweise initiiert wurden, keine von Ihnen wurde je von den Grünen abgelehnt oder "sabotiert". Dank dem Druck, die öffentlichen Verkehrsmittel und Bahnstrecken besser und moderner zu machen, habe ich nicht viel mehr Zeit gebraucht als mit dem Auto, aber bin viel entspannter gefahren, konnte morgens noch schlafen und gemütlich frühstücken, und abends ein gepflegtes Feierabendbier im Zug trinken und relaxen. Und pünktlich waren die Züge auch noch.
Also Theo, wo genau habe ich mich denn jetzt ganz konkret "total lächerlich" gemacht ... ich hätte da schon ganz gerne eine konkrete Antwort drauf.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Faszinierend .. sich selber im eigene Satz diametral widersprechen und es nicht mal merken ... und hoffentlich bekommen deine Freunde die nachfolgenden Sätze nie zu lesen ...Julian96 hat geschrieben: 11.02.2022 - 17:24 Wer die Erde und das Klima retten will tut dies doch auch nur weil ihm etwas daran liegt, dass entweder seine Nachfahren noch ein schönes leben haben oder er empfindet es einfach als wichtig, diesen Planeten nicht zu zerstören oder was auch immer. Aber er handelt doch aus purem Egoismus.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Was widerspricht sich an dem Satz? Für dich widerspricht der sich nur, weil du meinem Gedankengang nicht folgen kannst.Wooly hat geschrieben: 11.02.2022 - 17:40
Faszinierend .. sich selber im eigene Satz diametral widersprechen und es nicht mal merken ... und hoffentlich bekommen deine Freunde die nachfolgenden Sätze nie zu lesen ...
Jemand handelt so wie er handelt, weil er das selbst als richtig einschätzt, sonst würde er es ja nicht tun. Wenn sich das in deinen Augen widerspricht, erklär ichs gerne nochmal.
Du willst, dass das Leben auf diesem Planeten lebenswert bleibt. Du willst das, weil es für dich selbstverständlich ist, dass auch die Nachwelt ein würdevolles Aufwachsen verdient. Aus diesem Grund forderst du wie viele anderen ein Umdenken. Du tust etwas für andere, im wensentlichen handelst du aber um deine Absicht und dein gestecktes Ziel zu erreichen. Das Ziel ist "ich will dazu beitragen, dass dieser Planet auch in 100 Jahren noch lebenswert ist".
Für mich ist das Egoismus. Egoismus kann sich in so vielen Formen äußern. Anders funktioniert es doch gar nicht. Man handelt doch immer erst weil man selbst einen Sinn in etwas sieht sonst würde man ja nicht handeln. Wo ist das kein Egoismus und wo widerspricht sich da was?
Wenn jemand in Not ist und du ihm hilfst, warum machst du das? Weil du es als selbstverständlich erachtest, dass man einem Menschen in Not hilft. Du handelst, weil dein Gewissen dich im Nachhinein plagen würde und du das nicht zulassen willst. Du machst es, weil du auch selbst in Not die Hilfe von anderen erwarten würdest.
Das mache ich übrigens auch. Diesen Standpunkt zu haben macht einen nicht zu einem Unmenschen. Ich vertrete ihn mit einem gewissen Augenzwinkern und habe ihn selbst erst aus Tiefgründigen Gesprächen mit anderen Leuten kennenglernt.
Zum von Grund auf egoistischen Menschen gibt es ja eine Menge psychologischer Abhandlungen, ist ja nicht so, dass ich diesen Gedankengang für mich selbst entdeckt habe.
Warum sollen meine Freunde das nie lesen dürfen? Denen hab ich das schon ins Gesicht gesagt. Ein Mensch mit einigemaßen Verstand der ein Gehör für psychologische Thesen hat versteht eine solche Aussage nicht als beleidigend. Hast du noch nie mit jemandem ein Gespräch darüber geführt wie die Psyche des Menschen funktioniert? Es ist doch unglaublich spannend sich darüber auszutauschen.
Ich hoffe jetzt ists soweit verständlich. Wenn du mich tatsächlich für zu blöd hältst, dann erklärs mir gerne genau so wie du denkst
Ich möchte gerne auch erfahren, warum du diesen Gedankengang nicht nachvollziehen kannst. Wäre die Psyche des Menschen einfach, würden nicht immer wieder neue Theorien über sie aufkommen und wir hätten eine Menge Probleme nicht.
Andererseits ufert das Thema hier sonst sehr weit aus. Ist ja kein Psychologiekurs.
Ich geb mal dieses Schlagwort hier https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologischer_Egoismus
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