Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

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Meckelbörger
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Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Prolog
Aus einer Bierlaune heraus wurde dieser Urlaub kurzerhand im August 21 trotz aller Unwägbarkeiten geplant. Ein gemeinsamer Termin und eine Unterkunft waren schnell gefunden. Jetzt hieß es nur hoffen, dass uns das allseitsbekannte Thema keinen Strich durch die Rechnung machte. Der Urlaub rückte immer näher und es sah so aus als könnte der Urlaub stattfinden. Doch zehn Tage vorher hat es mich erwischt, der PCR-Test positiv. So ein Mist. Quarantäne bis einschließlich des Anreisetages, immerhin bestand die Möglichkeit des Freitestens nach sieben Tagen. Naja, es wurde dann der achte Tag. Zum Glück konnte der Urlaub pünktlich starten. Abreise war Samstagmorgen kurz vor vier, nach knapp fünf Stunden Fahrt, sammelte ich irgendwo in Bayern, oh nein in Franken! Jens ein und es ging weiter auf meiner "Lieblingsautobahn", der A 7 in Richtung Süden. Den sonnabendlichen Anreisestau konnten wir umfahren, aber wirklich schneller kamen wir auch nicht voran. Wieder zurück auf der A7, gab es vor dem Grenztunnel Blockabfertigung. Allerdings kamen wir hier ohnen nennenswerte Stillstandszeiten durch und freuten uns über den etwas zähen Verkehr auf dem Fernpass. In der Zwischenzeit meldeten die anderen beiden Mitfahrer, br403 und k2k, den Standort und klagten ihr Leid über die Verkehrssituation in Garmisch und am Zirler Berg. Nach dem Treffen an der Raststation Schönberg, führen wir gemeinsam in Richtung Corvara weiter. Der Stau auf der Brennerautobahn hatte sich bereits aufgelöst, nur an der Mautstation Brixen-Pustertal herrschte italienisch Betriebsamkeit, besonders nach der Mautstation, wo es sich von sechs auf zwei Spuren verengt. Nach circa 12 Stunden Fahrt konnte dann endlich die Ferienwohnung in Beschlag genommen werden.

Tag 1 Corvara - Marmolada - Pozza und zurück
Bei der morgendlichen Beratung, in anderen Kreisen auch Frühstück genannt, wurde die Tagesziele besprochen. Da das Wetter sonnig und windarm war, stand der Aussichtsberg schlechthin, die Marmolada, auf dem Plan. Also starten wir halb neun an der Boèbahn in Richtung Arabba, an der ersten Engstelle, der DSB Sass de la Vegla gab es keine Wartezeiten, der nächste Sessel gehörte uns, also weiter in Richtung Malga Ciapela. Die dortige Schlange war zum Glück die Kassenschlange und wir konnten in direkt in den Wartebereich der nächsten Gondel. Oben dann perfekte Sicht. Es hat jetzt drei Besuche gebraucht um endlich bestes Wetter zu erwischen.
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^ Blick nordwestlich in Richtung Alpenhauptkamm
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^ Blick nordöstlich in Richtung Alpenhauptkamm
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^ Unten tummeln sich die Skifahrer, die entweder ohne den Besuch der Aussichtsplattform die Abfahrt antreten oder diesen schon beendet haben.
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^ Die nächste Gondel im Anflug und auf der Piste nichts los
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^ Aber das Panaorama wird weiter genossen
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^ Unten der mit den Audiringen verzierte Stausee, im Hintergrund der unförmige Schneefleck vor den höheren Bergen müsste der Kronplatz sein
Wir fuhren zurück in Richtung Arabba und weiter entlang der orangenen Runde in Richtung Belvedere. Am Funitel in Richtung Alba, gab es auch keine Wartezeiten und wir setzten unsere Tour in Richtung Ciampac fort.
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^ Mittlerweile sind wir an der Bergstation vom Sella Brunech. Gibt es hier eigentlich auch noch andere Skifahrer?
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^ Ja gibt es. Die tummelten sich aber im Ciampac-Bereich...
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^ ... und neben mir. Von links nach rechts: Jens, unbekannter Skifahrer, br403, k2k. Die kritischen Blicke kann ich mir allerdings nicht erklären.
An diesem Tag hatte ich nicht so sehr viele Bilder gemacht. Wir setzten unsere Tour, nach einer Mittagspause am Rifugio Baita Cuz mit seiner genialen Aussicht, in Richtung Pozza die Fassa fort. Die Vulcano konnte diese Mal überzeugen, als ich sie das letzte Mal vor drei Jahren gefahren bin, war es eher so semitoll. Den Rückweg in Richtung Corvara bestritten wir dann zum Tei über die Pisten Ciampiac, Diego, Fodoma und Burz. Wobei die Piste Burz die schlechteste war, da sie sehr eisig war. Dieser Umstand sollte sich im Laufe der Woche aber noch ändern. Die eine oder andere Wiederholungsfahrt ging sich auch noch aus. Den Abschluss des Tages stellte der Masereilift mit der Pista Sole da und danach ging es dann in Richtung Corvara mit einem Stop in der Capanna Nera.
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^ Abendliche Aussicht von der Hütte und ein gelungener Abschluss des ersten Tages.

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Meckelbörger
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Tag 2 - Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 2 Lagazuoi - Cinque Torri - Cortina d’Ampezzo
Montag 14.02.
Der Frühstücksrat tagte auch heute wieder, da für den Dienstag Schnee und für den Mittwoch auffrischender Wind gemeldet wurde, musstes das Ziel sorgfältig ausgewählt werden. Es wurden ausgiebig das Für und Wider für die einzelnen Teilgebiete erläutert und ausgewertet,die Entscheidung fiel ab er trotzdem einstimmig auf Cortina. :) Pünktlichst machten wir uns auf den Weg zur Col Alto-Bahn, wo wir zwei Minuten vor Betriebsbeginn aufschlugen und nach dem öffnen des Tores die erst beste Gondel in Beschlag nahmen. Unsere Ferienwohnung lag schon super zwischen der Skibrücke in Richtung Boè-Bahne und an der Piste zur Col- Alto-Bahn.
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^ Ausblick von der Terrasse in Richtung Skibrücke, keine hundert Meter. Das kommt einem Skiin/Skiout ganz schön nahe. Aber heute morgen sollte es in die andere Richtung gehen.
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^ Mittlerweile auf dem Col Alto angekommen, die Sonne gibt schon wieder alles. Ein Blick zum Braia-Fraida-Lift zeigt, dass dieser noch nicht läuft. s Muss er ja auch nicht, denn sein offizieller Betriebstart ist erst dreiviertel neun. Also machten wir eine Abfahrt zur Talstation der Col-Alto, um dann in Richtung Armentarola zu starten. Dort kaperten wir eines der Taxis um Richtung Falzaregopass zu fahren. Vor drei Jahren sind wir noch mit dem Taxi nach Son dei Prade gefahren um möglichst viel Zeit in Cortina zu haben. Durch die neue Verbindungsbahn ist Cortina gefühlt ein ganzes Stück dichter an die Sellagebiete gerückt. Wir sind am Falzarego in die erste Gondel der Pendelbahne eingestiegen und haben dann die vordere Lagazuoiabfahrt rüber zu dem Cinque Torri Gebiet genommen. Eine Fahrt mit dem vierer Sessel musste sein um ja nicht die drei Höhenmeter zur Gondel aufzusteigen.
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Beim letzten Besuch stand hier noch eine Pendelbahn, jetzt ersetzt durch die EUB . Leider waren die Pisten nur bis zu Mittelstation geöffnet, also fuhren wir wieder hoch um die zweite Sektion in Richtung Ra Valles zu nehmen.
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^ Wieder war die nächste Gondel unsere. Hätten die Leute im Vordergrund nicht ihre Wintersportgeräte dabei, hätte es auch ein Bild aus dem Herbst sein können.
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^Willkommen am Maiskogel... äh nein am Tofana Bus. Der geht zwar nicht mehr ganz so hoch wie die obere Vorgängeranlage, aber das kurze Stück fällt nicht wirklich ins Gewicht. Immer wieder beachtlich, dass sich bietende Panorama.
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^ Bergstation der neuen alten Bahn. Leider war der untere Bereich der Piste auf der steinigen Seite, hier kam aber nicht wie am Arlberg der Untergrund durch, sondern die Steine sind aus der Felswand gebrochen. Nicht schön aber passiert halt. Trotz allem gab es hier eine Wiederholungsfahrt.
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^ Raus aus der Geländerkammer geht es über die Forcella Rossa, irgendwie wollten die Mitfahrer nicht aufs Bild.
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^ Auf Einmal waren alle weg, die Piste zeigte sich mal wieder von der besten Seite perfekt präpariert und griffig
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^ Mittlerweile sind wir oberhalb beim Tofanaschuss angekommen, leider ist die Gondelei bzw. die Sesselei hier hoch etwas anstrengend. Besonders der fixe Dreier ist halt langsam
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^ Tofanaschuss, die Fangnetze sind schon demontiert, links der langsame dreier Sessel vor eindrücklicher Felskulisse. Nach unserem Mittag im Rifugio Col Taron und ein paar Wiederholungsfahrten machten wir uns auf den Rückweg in Richtung Cinque Torri. Es ist schon genial nicht mehr auf den Busfahrplan achten zu müssen.
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^ Sprung zum Codra Negra, vorher gab es noch ein paar Zusatzfahrten an dem vierer Sessel
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^ Alle Mann im Schlepplift Col Gallin, den eigentlich voher zu fahrenden fixen Sessel Falzarego-Col Gallin haben wir aus gelassen, aufgrund der des eingefahrenen Weges, kwar diese Abkürzung auch kein großes Problem, die Naturschneelage reichte in diese Bereich vollkommen aus. Der Schlepplift erschließt ein Piste, die für potential für eine zusätzliche Abfahrt hat. Oder mit anderen Worten, ja wir sind ihn zweimal gefahren.
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Wieder oben auf dem Lagazuoi, wieder konnten wir in die nächste Gondel einsteigen, d.h. bis auf einen, da blockierte das Kreuz aber der nette Gondelführer ließ unseren 4. Mann noch durch. Allerdings war die Gondel jetzt gefühlt zu 110% gefüllt. Ich bin ja eher auf der schlankeren Seite aber bei dem Schließen der guillotineartigen Türen, musste ich meinen Bauch einziehen. Es war doch eine sehr beengte Fahrt.
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^ Rückblick zu den Col Gallina-Liften und Pisten. Über die Pferdeschlitten und Piz Sorega führen wir in Richtung Corvara
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Nach einem Stop auf einer allseits bekannten Hütte, machten wir uns auf den Weg in Richtung Ferienwohnung und heißer Dusche. Die Wolken künden die morgigen Schneefälle an.
Zuletzt geändert von Meckelbörger am 24.02.2022 - 06:23, insgesamt 1-mal geändert.
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k2k
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von k2k »

Schon sehr bequem das alles, selbst den Bericht muss man nicht mehr selber schreiben :D

Cortina bzw. das Tofana-Gebiet auch diesmal wieder ein Highlight der Woche. Die Abfahrt vom Col Druscie zur Mittelstation der neuen Plastik-EUB allerdings doch recht übel bulldozerisiert und auf kommende Großereignisse optimiert. Kann man nur hoffen, dass das bald wieder ein bisschen zuwächst.
Die Verbindungs-EUB von Cinque Torri nach Son dei Prade allerdings ist definitiv eine Bereicherung.
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Meckelbörger
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Tag 3 Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 3 - Der Schneetag

Dienstag 15.02.

Heute sollte vom Wetter her der schlechteste Tag werden. Auf den morgendlichen Weg zum Brötchen holen, zeigte sich, dass der Wetterbericht recht behalten sollte. Es war nur die Frage, ob es die Bergfex 6 cm oder die Kachelmann 20 cm werden sollten. Am Ende des Tages sollte Kachelmannwetter recht behälten, es sind sogar örtlich bis zu 30 cm geworden.
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^ Schneefall. Nachdem ich beiläufig erwähnte, dass es bis jetzt bei jedem meiner Dolomitenaufenthalte einmal geschneit hatte, wurde mir sofort Südtirolverbot angedroht. Heute brauchte der Rat auch nicht lange tagen, es wurde wieder einstimmig beschlossen eher auf den Waldpisten zu bleiben und zu testen wie die Sicht ist. Gestartet wurde wieder 8:30 an der Boè-Bahn nach der Abfahrt auf der dazu geörigen Piste, ging es über die Borest-Bahn in das Edelweißtal, hier wurden die Lifte und Pisten entgegen des Uhrzeigersinnes abgefahren, Col Pradat, Stella Alpina, Forcelles. Programm abgehakt :wink: Dann wurde die, für mich neue, Sodlisiabahn ausprobiert und wie fuhren mit der Fara in Richtung Jimmy-Hütte, legten dann eine Fahrt auf der wenig frequentierten Abfahrt zu Mittelstation eben dieser Bahn ein und shuttleten weiter in Rchtung Grödner Joch. Einzig den fixen Vierer "Val Setus" haben wir ausgelassen. Er lief zwar während unseres Aufenthaltes, aber es gab da ein Loch im Zaun. Unter Mißachtung der Rallentareschilder fuhren wir auf den kleinen Bergrücken zwischen den beiden Liften und schoben dann in Richtung der blauen Schneekanone auf die Piste zum Cir. Mehr als eine Handvoll Stockeinsätze waren waren nicht nötig. Am Grödner Joch oben angekommen wurde die rechte schwarze Piste in Richtung der Val-DSB in Angriff genommen. Weiter tasteten wir uns durch den Schnee zu Dantercepiesbahn, aus dieser war schön der Herdentrieb des Menschen zu sehen. Während sich die Massen auf der Piste direkt unter Bahn tummelten, war auf der bergwärts gesehenen rechten Piste nichts los. Oben fiel uns dann die Entscheidung leicht, welche Piste wir im Schneepflug dann runterfahren sollten. Wir bewegten uns weiter auf der grünen Sella Ronda und fuhren zum Campinoi. Hier war es wie immer etwas trubelig. Also weiter in Richtung Monte Pana.
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^ Mittlerweile am Monte Pana angekommen wurden die Pisten (Alpha, Bravo, Charlie) in der alphabetisch korrekten Reihenfolge bezwungen, wobei die Charlie ja eher ein Ziehweg ist.
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^ Außer uns waren hier nur wenige Skifahrer unterwegs.
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Jetzt müsste man nur noch wissen, wo man das Bild genau gemacht hat. Sieht ja bei dem grau in weiß auch alles gleich aus. Auf jeden Fall sagt das Geotagging vom Telefon, dass es von der Piste Bravo stammen soll. Im Hintergrund der Monte Seura-Lift, einige der wenigen der trotz Bubble voll besetzt werden durfte. Andere vierer KSB mit Haube wurden zum Dreiersessellift degradiert.
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^ Die drei vom Schneefall, wenigstens bringen sie mal Farbe ins Bild. Nachdem am Monte Pana alles abgefahren war schlugen wir uns wieder in Richtung Wolkenstein durch. Langsam meldete sich auch mein Magen und wir kehrten zum Mittag in der urigen Ciadinat Hütte ein. Bei Schneefall ist hier aber Vorsicht geboten, den hier fällt dann nicht nur Schnee sondern auch einer der Mitfahrer. Nachdem das Wetter nicht so berauschend war, fiel auch die Mittagspause etwas länger aus, als gewohnt. Wir vergnügten uns dann weiter in der anwachsenden Schneedecke.
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Laut Handy wurde das Bild in der Nähe von Plan de Gralba aufgenommen, wirklich zu orden kann ich es nicht.
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Viel los war in diesem Bereich jedenfalls nicht. Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit, was man ja am Sonnenstand eindeutig sieht, entschlossen wir uns für den geordneten Rückzug in Richtung Corvara um dort noch ein paar Runden zu drehen.
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Nach den total zerpflügten Tragödienhängen an Cir und Frara sind wir an der Col Alto Bahn angekommen. Über Braia Fraida und Biok, näherten wir uns dem Ende des Skitages.
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^ Wie sollte es auch anders sein, die Ski bremsten wieder an der Capanna Nera oder neu seit dieser Saison Neigherhütte. Allerdings wurde das Bild beim verlassen der Hütte aufgenommen, der Schneefall der uns den ganzen Tag begleitete, hatte sich rechtzeitig zum Abend verzogen.
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^ Langsam verzogen sich die Wolken, es ist schon erstaunlich mit welch großen Schritten die Tage mitte Februar schon länger werden. Drei Wochen früher und es wäre schon stockdunkel gewesen.
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^ Links unser Ausstieg aus der Piste, rechts in dem Haus befand sich unsere Ferienwohnung. Den Schlechtwetter Tag unseres Urlaubes hatten wir Überstanden.
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^ Der GPS-Track der heutigen Tour, gestarte an der Bergstation der Boè-Bahn, beendet an der Capanna Nera
Zuletzt geändert von Meckelbörger am 24.02.2022 - 22:10, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

Nach gereicht noch der GPS-Track des zweiten Tages.
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basti.ethal
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von basti.ethal »

Die Tour ab Alta Badia nach Cortina werde ich dann demnächst auch anstreben.
Wann habt ihr euch in Cortina wieder auf den Rückweg gemacht, um entspannt wieder zurück zu kommen?
Anstatt Biok muss ich ja nur als letzten Lift den Bamby nehmen :wink:
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

Wir haben uns gegen 14:00 Uhr auf den Rückweg gemacht. Bamby läuft ja bis 16:45, das sollte sich ja auf jeden Fall ausgehen.
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Re: Tag 2 - Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von snowflat »

Schöne Bilder ... an einem geht der Kelch zum Berichtschreiben nicht vorbei :wink:
Meckelbörger hat geschrieben: 22.02.2022 - 22:45 Bild
^ Ausblick von der Terrasse in Richtung Skibrücke, keine hundert Meter. Das kommt einem Skiin/Skiout ganz schön nahe. Aber heute morgen sollte es in die andere Richtung gehen.
Ah ... bekannte Unterkunft mit wirklich guter Lage.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von br403 »

Selbe Wohnung...war ja gut damals.

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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von snowflat »

Und wer durfte morgens zum Bäcker? :)
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

snowflat hat geschrieben: 24.02.2022 - 17:06 Und wer durfte morgens zum Bäcker? :)
Ich, habe mich aber freiwillig gemeldet. :D
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Theo »

Schön dass es für euch geklappt hat mit dem gemeinsamen Urlaub. Die restlichen drei Tage waren ja dann glaub ich wieder schönes Wetter.
Danke auch für die Einladung welche ich leider nicht annehmen konnte da ich mir selber mit einem Termin ein Ei gelegt hatte und der Chef hätte sich im Nachhinein wahrscheinlich auch selber geohrfeigt wenn er mir auf Anfrage frei gegeben hätte.
Ich war ja vor 15 Jahren schon mal da, Marmolata und Cortina fehlen mir aber noch.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 4 - Seiser Alm
16.02.
Eigentlich ist die Seiser Alm für mich persönlich verzichtbar, ich hatte Sie bei den letzten Urlauben auch ausgelassen. Aber dieses Mal sollte es mal wieder in die Richtung der Alm gehen. Ich war nämlich neugierig auf die Talabfahrt Pilat von der Alm nach St. Ulrich hinunter. Da nicht alle zu hundert Prozent von dem Vorschlag begeistert waren, gab es kein einstimmiges Ergebnis bei der Frühstücksrunde.
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^ Auf dem Weg zum Bäcker durch das verschneite Corvara.
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^ Nach dem Frühstück deutete sich schon die leichte Schleierwolkendecke an, die uns den Tag über mal mehr oder weniger begleiten sollte.
Wie gestern starteten wir an der Boè-Bahn. Heute nahmen wir aber die DSB Vallon mit. Irgndwie hatte man vergessen das Förderband zur Talstation der DSB frei zu legen. Aber egal Skifahren ist ja Sport und so schoben wir bergan zur DSB. Dort angekommen richtete der Liftler gerade den Einstieg, erst schaufelte er den Schnee heraus, kurz darauf wieder herein. Nach ein paar Warteminuten konnten wir starten. Wir hatten das große Glück, dass die ersten beiden Sessel uns gehörten und wir den samtweichen Pistenteppich als erstes malträtieren konnten. Der Neuschnee hatte sich nämlich noch nicht richtig verbunden, so dass es im Laufe des Tages doch zu nicht unerheblichen Haufenbildung kam. Unser Weg führte uns wieder in Richtung Grödner Joch, wo wir auch dieses Mal den fixen Vierer Val Setus ausließen.
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^ Mittlerweile oben am Grödner Joch, immer wenn man auf die Pisten der Ronda traf wurde es etwas trubeliger, wobei sich aber der Andrang in Grenzen hielt. Dann weiter mit der Ciampinoibahn rüber zur Saslong A.
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^ Vor uns die Saslong, unten im Tal Sankt Christina und Sankt Ulrich, ganz links das heutige Ziel. Ganz rechts im Bild die Seceda.
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^ Wir wollten den oberen sehr vollen Hang an der Abfahrt auslassen und über dieses kleine Steilstück in die Piste einsteigen. Normal ist bis kurz unter der Verbauung präpariert, aber irgendwie wurde das vergessen. Der Weg dorthin war es auf jeden Fall. Aber egal Augen zu und durch, noch war der Neuschnee weich.
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^ Auf der Höhe der Ciaslatwiesen, im Hintergrund der Langkofel
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^ Blick in die andere Richtung, br403 ist schon zum Gherdeina Ronda Express unterwegs und ich muss wieder sehen, dass ich hinterher komme. Ohne Wartezeiten konnten wir in den nächsten Zug einsteigen und setzten unseren Weg mit Col Raiser-bahn fort. An deren Bergstation musste eine Abfahrt auf schwarzen Piste an der DSB Cisles sein. Von dort ging es mit dem vierer Sessel Fermeda direkt auf die La Longia. Angekommen an der Talstation der Seceda-EUB nahmen wir uns ein Taxi in Richtung Seiser Alm-Bahn. Der Luxus mit dem Taxi kostet 13 Euro und die Fahrt dauert knapp fünf Minuten. Die Lauferei durch den Ort zieht sich schon.
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^ Auf der Alm angekommen und ja wir haben nach gezählt, es sind zwanzig Lifte.
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^ Schon etwas flacher hier, wir machten uns auf den Weg in Richtung Puflatsch. Nach unserer Mittagseinkehr Albergo Monte Piz verzog sich leider etwas die Sonne. Aber die Bodensicht blieb weiterhin gut.
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^ Rasante Abfahrt zum Albergo
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^ Seitenblick in Richtung Goldknopf und Paradiso, aber bis dahin sollten wir heute nicht mehr kommen.
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Mittlerweile hatten wir den Puflatsch hinter uns gelassen, dieser ist wohl sowas wie das Epizentrum der Alm, hier musst man auch mal drei Sessel warten.
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^ Im Vordergrund die Sptzbühlbahn. Die Schneimopeds können schon die freie Zeit geniesen. Eigentlich wollten wir unsere Runde in Richtung Goldknopf fortsetzen. Aber als wir an der Bergstation vom Laurinlift ausstiegen, lief ein Liftler bewaffnet mit Spitzhacke und gesperrt Schild an uns vorbei und fing an ein Loch in die Piste zu hacken. Eigentlich waren wir schon an ihm vorbei und wollten gerade die Abfahrt antreten, da kam doch ein energisches "Es ist gesperrt". Auf unsere Nachfrage wieso, hieß es dann das der Sessellift Bamby defekt sei. Alles klar, nochmal Glück gehabt.
Also wollten wir uns auf den Rückweg machen, nur kamen wir von hieraus nicht zurück in Richtung Sankt Ulrich, also zur Panoramabahn und noch einmal hoch. Im Notfall hätten wir doch in Richtung Saltria fahren müssen und den Bus zurück nehmen müssen. Ich sah die Abfahrt auf der Pilat schon sterben. Aber k2k sah aus dem Sessel, dass einige Skifahrer über einen Winterwanderweg in Richtung Bergstation Bamby schoben, okay, das machen wir auch. In der Zwischezeit bildete sich eine Völkerwanderung von Bambytal zu Bambyberg, viele erschöpfte Skifahrer/Skiwanderer brauchten oben erstmal eine Pause und legten sich hin. Derweil konnte man das hektische Treiben bei der Fehlersuche oben in der Station beobachten. Der Bamby ist der neueste Lift auf der Alm. Wir begaben uns auf den Rückweg und machten die Talabfhart nach Sankt Ulrich. Die Pilat war perfekt, griffig und der schwarze Teil war auch offen. Als wir gefahren sind, war auf der Piste nichts los. Wie das ganze zu den Stoßzeiten aussieht mchte ich nicht wissen, da die Piste recht schmal ist. Am Ende wartete schon das Taxi auf uns, welches uns in Richtung Seceda bringen sollte. Wartezeiten an der Pendelbahn dort auch waren auch dieses Mal kein Thema. Jetzt zeigte sich aber das Thema Neuschnee von seiner unschöneren Seite, die Pisten an der Secada waren in den steileren Bereich ziemlich aufgefahren.
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^ Auf dem Weg zum Gherdeina Ronda-Express
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^ Wieder zurück am Ciampinoi, der Pisten der Sella Ronda waren jetz ware Tragödienhänge, die Buckel kniehoch aufgeschoben und mitten drin versuchten Leute die Abfahrten zu meistern. Einige auch mit geschulterten Skiern, was aber weniger von Erfolg gekrönt war, sie legten sich auch uf ihren Allerwertesten. Unsere Lust auf Wiederholungsfahrten in diesem Bereich war das nicht zuträglich. Also sahen wir zu, dass wir in Richtung Cherz kamen. Denn wir wollten unseren Skitag in Alta Badia beenden.
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^ Zurück im blauen Meer
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^ Neben dem Schlepplift Incisia, auf dem Weg in Richtung Stammhütte
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^ Am Pralongiá 2, bildmittig ist der Col Alto zu erkennen.
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^ Und nochmal der Blick aus dem Fenster der Ferienwohung auf Corvara
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^ GPS-Track der Tour
Zuletzt geändert von Meckelbörger am 25.02.2022 - 05:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von barmuc73 »

Meckelbörger hat geschrieben: 24.02.2022 - 22:07 Eigentlich wollten wir unser Runde in Richtung Goldknopf fortsetzen. Aber als wir an der Bergstation vom Laurinlift ausstiegen, lief ein Liftler bewaffnet mit Spitzhacke und gesperrt Schild an uns vorbei und fing an ein Loch in die Piste zu hacken. Eigentlich waren wir schon an ihm vorbei und wollten gerade die Abfahrt antreten, da kam doch ein energisches "Es ist gesperrt". Auf unsere Nachfrage wieso, hieß es dann das der Sessellift Bamby defekt sei. Alles klar, nochmal Glück gehabt.
Also wollten wir uns auf den Rückweg machen, nur kamen wir von hieraus nicht zurück in Richtung Sankt Ulrich, also zur Panoramabahn und noch einmal hoch. Im Notfall hätten wir doch in Richtung Saltria fahren müssen und den Bus zurück nehmen müssen. Ich sah die Abfahrt auf der Pilat schon sterben. Aber k2k sah aus dem Sessel, dass einige Skifahrer über einen Winterwanderweg in Richtung Bergstation Bamby schoben, okay, das machen wir auch. In der Zwischezeit bildete sich eine Völkerwanderung von Bambytal zu Bambyberg, viele erschöpfte Skifahrer/Skiwanderer brauchten oben erstmal eine Pause und legten sich hin. Derweil konnte man das hektische Treiben bei der Fehlersuche oben in der Station beobachten. Der Bamby ist der neueste Lift auf der Alm.
Interessant. Da gibt es viele Lifte auf der Alm, bei denen mich das nicht gewundert hätte (Steger Delai z.B. auf der anderen Seite des Hügels). Aber Bamby? Da haben sie wohl die neue Technik noch nicht im Griff, obwohl der jetzt auch schon mindestens 2-3 Jahre steht (ok, eine Wintersaison ausgesetzt). Auf der Webcam https://seiseralmgoldknopf.it-wms.com/ kann man am 16.02. nachmittags lauter Pünktchen sehen, die offenbar den Berg hochlaufen. Der Bamby scheint den ganzen Nachmittag nicht mehr gelaufen zu sein. Immerhin ist Bamby wohl einer der kürzesten Lifte auf der Alm, was an kalten Tagen blöd ist, weil der einzige mit Sitzheizung ... :wink:
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

barmuc73 hat geschrieben: 24.02.2022 - 23:25 Interessant. Da gibt es viele Lifte auf der Alm, bei denen mich das nicht gewundert hätte (Steger Delai z.B. auf der anderen Seite des Hügels). Aber Bamby? Da haben sie wohl die neue Technik noch nicht im Griff, obwohl der jetzt auch schon mindestens 2-3 Jahre steht (ok, eine Wintersaison ausgesetzt). Auf der Webcam https://seiseralmgoldknopf.it-wms.com/ kann man am 16.02. nachmittags lauter Pünktchen sehen, die offenbar den Berg hochlaufen. Der Bamby scheint den ganzen Nachmittag nicht mehr gelaufen zu sein. Immerhin ist Bamby wohl einer der kürzesten Lifte auf der Alm, was an kalten Tagen blöd ist, weil der einzige mit Sitzheizung ... :wink:
Ob es nun daran lag, dass das Personal die Technik nicht im Griff hatte, oder einfach die Technik streikte kann ich nicht beurteilen. So was kann immer mal passieren. Auf der Webcam sieht das ja echt lustig aus. Zum Glück hat es einen der kürzesten Lifte getroffen. Am Spitzbühllift hat man nich nur einen Demo-Sessel hingestellt, sondern gleich die Demo-Talstation vor die vorhandene gestellt. Die alte DSB dürfte also ihre letzte Saison haben.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von siri »

Meckelbörger hat geschrieben: 25.02.2022 - 08:58 Am Spitzbühllift hat man nich nur einen Demo-Sessel hingestellt, sondern gleich die Demo-Talstation vor die vorhandene gestellt. Die alte DSB dürfte also ihre letzte Saison haben.
wird auch Zeit. Letztens haben sich da einige beschwert weil ihre Skikleidung mit schwarzen Öltropfen verschmiert war. :cry:
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Tag 5 Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 5 Kronplatz oder vom Winde verweht
17.02.22

Heute sollte es ein sonniger, warmer aber auch windiger Tag werden. Unter Abwägung des restlichen Urlaubsprogrammes, entschieden wir uns für den Kronplatz. Ich war bis jetzt erst einmal, bei mäßigen Wetter, dort. Der Tag startete wie auch schon bei der Cortina Tour an der Col Alto-bahn mit Wiederholungsfahrt und über La Brancia und Bamby ging es auf den Piz La Illa vondort über die rote Gran Risa. In Stern wechselten wir dann die Talseite und fuhren zur Talstation des Sponata-Lifts um den Bus nach Picolin zu erwischen. Die Busfahrt zog sich über eine halbe Stunden hin. Bis man von Picolin oben am Kronplatz ist zieht es auch nochmal. In meinen Augen, ist es eine elendlange Gondelei. Der einzige Lichtblick war die Piste Erta. Unten am Skitrans Bronta angekommen war auch schon das Ameisenhaufengefühl perfekt. An der Miara zog sich das fort.
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^ Mittlerweile oben am Gipfel angekommen, wir nahmen erstmal die Sylvester unter unsere Skikante, obwohl die Piste die besten Vorraussetzungen hat, fande ich die Abfahrt dort runter nicht so toll. Die Piste war etwas überfrequentiert, und so kam einfach kein Abfahrtsspaß auf. Nach der überstanden Abfahrt führen wir wieder auf dne Gipfel um die Hernegg aus zu probieren, gleich viel besser, hier war es wesentlich leerer. Mittlerweile meldeten sich unsere Mägen und wir suchten eine Möglichkeit zur Mittagseinkehr. Der eigentliche Plan war die Piste runter nach Ried zu fahren und an der einen Hütte an der Pist dort einzukehren. Dieser Plan wurde über den Haufen geschmissen und wie fuhren zur Lorenzi Hütte. Übrigens sehr zu empfehlen ist.
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^ Jens und br403 auf dem Weg zur Hütte. Nach dem Mittag fuhren wir weiter nach Olang. Beim Einstieg in die Olang 1 wunderten wir uns schon über das atemberaubende Tempo der Bahn. Wenn das so weitergeht, brauchen wir ne halbe Stunde bis wir oben sind. Wir fachsimpelten noch über die Ursachen dieser Schleichfahrt und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass entweder Strom gespart wird oder oben der Wind bläßt. Wie sich heraus stellte war es Zweiteres. Das ging sogar so weit, dass wir an der Mittelstation aussteigen mussten. Auf kurze Nachfrage beim Liftler, hieß es, dass die Sessellifte laufen. Also rüber zum Plataeulift. Kurz vor der Bergstation, frischte der Wind in Böen heftig aus, so dass wir noch ein kleine Pause im Lift geniessen konnten. Nach dem wir endlich am Gipfel angekommen waren, fiel der Entschluss den geordneten Rückzug in Richtung Corvara anzutreten.
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^ Der Sessel Sonne war schon eingaragiert, an den Schneefahnen kann man schon den leicht auffrischenden Wind erkennen.
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^ Hier noch einmal etwas besser.
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^ Die Belvederebahn lief eisern in Schleichfahrt. Wenn gerade keine Böe über den Gipfel bließ, könnten man meinen wir hätten das schönste Wetter.
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^ Hier oben sind die Pisten schon sehr breit, die Mitskifahrer zogen es vor in die tiefern Gefilde abzutauchen. So bald man in den bewealdeten Bereich kam war von dem Wind nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil es wurde sehr warm und der Schnee bremsig.
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^ Durch gekämpft bis zur Ruis-Bahn
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^ Blick zum Gipfel zurück, sieht eigentlich wieder gut aus. Wir setzten aber unseren Weg in Richtung Sankt Vigil fort.
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^ Den Neuschnee vom Dienstag hat es auf den südlich ausgerichteten Hängen schon weitest gehende dahin gerafft.
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^Als ich das erste Mal vor vier Jahren hier war, war das noch einer der wenigen Sessel. zum Gück werfen heir die Bäume noch ihren Schatten auf die Piste, so hielt sich der Bremmsschnee in Grenzen. Da wir den Bus um 13:40 Uhr nicht mehr schafften, fuhren wir noch einmal mit Pedaga um dort die rote Piste zu fahren.
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^ k2k unterwegs in Richtung Picolin
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^ jens mit kritischen Blick zu mir rüber. Naja kann ich schon vertsehen, hat sich halt Sorgen um mich gemacht. Kurz vorher stand ja schon wieder so ein Schild mit Expert only oder so. Da habe ich immer recht Mühe mit meinem Schneepflug. Aber wo ist br403???
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^ Einblicke ins Gadertal. Der Gnuppel mit Schneise, etwas links der Bildmitte, müsste der Piz La Illa sein. Unten in Picolin mussten wir nur fünf Minuten auf unseren Bus warten. Weiter ging es in Richtung Alta Badia. An der Sponata Sesselbahn angekommen, entschlossen wir uns zum Heilig Kreuz zu fahren. Also wieder Richtungsäderung, talauswärts mit dem Sessel Pradüc. Aufgrund seiner Hauben wurde er zum Dreiersessel dagradiert.
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Mit dem La Crusz 1 dem Kreuzkofel entgegen, wie auch der Pradüc aktuell ein Dreiersessel. Vom Wind ist hier nichts mehr zu spüren.
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^ Mitten durch die Gehöfte durch. Ich mag diese Ecke hier hinten.
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^ Oben an der Bergstation der La Crusz 2 angekommen, nahmen wir die Pisten dort in Angriff. Auf grund des guten Zustandes und des wenigen Bremsschnees legten wir eine noch malige Fahrt mit dem La Crusz 1 ein. Ein weitere Fahrt mit der oberen Sektion ging sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr aus. Über die La Villa Lifte und der Piz La Illa-Bahn fuhren wir wieder ins Carossello von Alta Badia.
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^ In der Nachmittagssonne in Richtung Roby
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^ Nach dem ganzen Gondelbahngefahre heute brauchten wir alle das Gefühl des ursprünglichen Skifahrens und genossen die Fahrt im La Para
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^ Heute sollte nicht die Capanna Nera Hütte unser Tagesabschluss werden, sondern wir kehrten in die Punta Trieste Hütte ein. k2k und br403 kehrten etwas früher ein, während jens und ich nochmal die Pisten am Masarei unter die Lupe nahmen. Das hatte aber den Nachteil als wir ankamen, dass die Terrasse der Hütte schon im Schatten lag. Wir genossen noch zehn Minuten das Panorama der Terrasse und setzten uns dann in die Hütte.
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^ Die Sonne ist schon hinterm Boè verschwunden
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^ Während das Massiv in der anderen Richtugn noch von der Sonne angestrahlt wird.
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^ Als wir die letzte Abfahrt von der Hütte antreten, beginnen die Jungs ihre Arbeit.
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^ Der GPS-Track des Tages.
Der Kronplatz ist auch eines derjenigen Skigebiete mit denen ich nicht warm werde. Irgendwie sagt er mir nicht zu, ob das mit der Anzahl der Gondelbahnen oder mit dem dortigen Publikum oder weiß ich was, zu tun hat. Keine Ahnung.

Menja
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Menja »

Das mit dem Kronplatz geht mir genauso….ich weiss nicht genau woran es liegt, aber mir gefällt es trotz meiner Dolomitenliebe dort nicht.
Vielleicht sind mir meine „Berge“ auch zu weit weg…. oder es ist eine Mischung wie Du sie völlig richtig beschreibst.
Menja
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von ski-chrigel »

Mir geht es genau anders rum: Immer wieder denke ich, dass dieses industrialisierte Skigebiet ohne Dolomitenfeeling eigentlich nicht meins wäre, aber spätestens wenn ich die Sylvester zum x.Male mit gefühlten 100km/h runterbrettere, weiss ich wieder, dass es ein sehr cooles Gebiet ist. Nicht umsonst habe ich meinen 12-von-10-Punkte-Tag schon mehrfach dort vergeben. Und als EUB-Fan sind die Voraussetzungen halt sowieso gut, dass es mir gefällt. Zwei Beispiele aus 2017 und 2021:
viewtopic.php?p=5140427#p5140427
und
viewtopic.php?f=46&t=65717&p=5340963#p5340963

Und Danke für die schönen Berichte, die ich immer mit viel Interesse lese.
Das mit der nicht vollendeten Runde ist bei Dir ja nicht unüblich, so wie ich mich an unseren gemeinsamen Skitag erinnere ;-)
Und am Olang hatten wir in obigem 2017er-Bericht auch ein Windproblem.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Martin_D »

Zum Kronplatz.
Dort sollte man einen ganzen Tag verbringen und nicht nur einen paar-Stunden-Abstecher von Alta Badia mit langen Busfahrten und viel Liftgefahre von St. Vigil zum Gipfel.

Nach Reischach würde ich übrigens bei viel Betrieb empfehlen, den oberen Teil Sylvester mit dem unteren Teil der Hernegg zu verbinden.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

ski-chrigel hat geschrieben: 26.02.2022 - 19:35 Mir geht es genau anders rum: Immer wieder denke ich, dass dieses industrialisierte Skigebiet ohne Dolomitenfeeling eigentlich nicht meins wäre, aber spätestens wenn ich die Sylvester zum x.Male mit gefühlten 100km/h runterbrettere, weiss ich wieder, dass es ein sehr cooles Gebiet ist. Nicht umsonst habe ich meinen 12-von-10-Punkte-Tag schon mehrfach dort vergeben. Und als EUB-Fan sind die Voraussetzungen halt sowieso gut, dass es mir gefällt. Zwei Beispiele aus 2017 und 2021:
viewtopic.php?p=5140427#p5140427
und
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Und Danke für die schönen Berichte, die ich immer mit viel Interesse lese.
Das mit der nicht vollendeten Runde ist bei Dir ja nicht unüblich, so wie ich mich an unseren gemeinsamen Skitag erinnere ;-)
Und am Olang hatten wir in obigem 2017er-Bericht auch ein Windproblem.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ihr dort in der Nebensaison unterwegs wart. Ich werde mal sehen ob ich dem Kronplatz eine dritte Chance gebe, dann aber im Dezember.
Martin_D hat geschrieben: 26.02.2022 - 22:10 Zum Kronplatz.
Dort sollte man einen ganzen Tag verbringen und nicht nur einen paar-Stunden-Abstecher von Alta Badia mit langen Busfahrten und viel Liftgefahre von St. Vigil zum Gipfel.

Nach Reischach würde ich übrigens bei viel Betrieb empfehlen, den oberen Teil Sylvester mit dem unteren Teil der Hernegg zu verbinden.
Bei dem ersten Besuch sind wir mit dem PKW dort gewesen und mussten nicht auf Busfahrpläne oder ähnliches achten, allerdings sind wir da auch über Picolin eingestiegen. Mein Empfinden war aber ähnlich zu dem diesjährigen Besuch. Das kann auch völlig Subjektiv sein, wie gesagt, da gibt es noch mehrere Gebiete, wo einige andere die Hände über den Kopf zusammen schlagen würden.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von ski-chrigel »

Wir waren auch schon mehrfach im Februar da und begeistert, zB 2016:
viewtopic.php?p=5064901#p5064901
und 2015:
viewtopic.php?p=5018006#p5018006
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Tag 6 Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von Meckelbörger »

... oder die nicht vollendete Runde :wink:

Tag 6 Civetta
18.02.22

Im Rahmen der Gebirgsjägertour war ich zusammen mit bamigoreng, ski-chrigel und Ski-Andi 2018 schon mal in dem Gebiet unterwegs. Anscheinend hat es mir dort ganz gut gefallen, so dass ich bei einer unserer Frühstücksrunden, die Civetta einwarf. Der Vorschlag wurde von den Mitfahrern sehr gut angenommen und nach dem studieren der Wettervorhersagen, nahmen wir uns die Tour für den Freitag vor. Wir machten allerdings nicht die Gebirgsjägertour sondern fuhren mit dem vierrädrigen Untersatz dorthin. Da wir in meinem Auto ein Platzproblem kriegen würden, haben wir uns für den Kombi von br403 entschieden. Nach einem schnellen Frühstück verließen wir um kurz vor acht die Ferienwohnung. Also starteten wir heute weder an der Boè- noch an der Col Alto-Bahn, sondern fuhren in rasanter Fahrweise über Arabba in Richtung Alleghe. Um dreiviertel neun saßen wir in der Gondel. Heute mal den passenden Pistenplan zum Bericht
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Endlich oben angekommen über 2. Sektionen Gondelbahn, zwischen denen noch eine kurze flache Abfahrt liegt. Einer weiteren kurzen Abfahrt in einer Senke wo die Lifte Pelmo und Col Fioret starten. Der Pelmo ist Rückbringer zur der zweiten Sektion Gondelbahn. Wir ließen es erstmal krachen und fuhren hinunter nach Pescul.
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Kurz vor der Talstation in Pescul, bei dem Wetter kann man es aushalten, auch ist es nicht mehr ganz so warm wie am gestrigen Tag.
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^Oben kurz nach dem Ausstieg am Fertazza, die beiden sehen noch etwas unentschlossen aus . Von Pescul aus starten zwei Sektionen vierer Sesselbahnen, wobei die untere dank Hauben mal wieder ein Dreier ist.
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^ Auf der Suche nach der Salere-Abfahrt, an die Beschilderung im Gebiet muss man sich erst einmal gewöhnen. Am Lift noch angeschrieben, findet sich der erste Hinweis erst wieder, wenn man der Meinung ist, dass man gerade verkehrt abgezweigt ist. Das erste mal in diesem Urlaub wurden ganz klassisch die Papierpistenpläne wieder in Anspruch genommen. Da wir aber den ganzen Tag hier eingeplant hatten, machte die eine oder andere "versehentliche" Abfahrt auch nicht aus.
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^ Jens auf der doch sehr flachen, ziehwegartigen Abfahrt in den Col di Dof-Sektor
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^ Dafür bieten sich einem aber solch schöne Ausblicke an. Dann nennen wir das Ganze doch Panoramaziehweg.
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^ Hier kam denn auch schon das Retrofeeling auf, in der alten Leitner DSB Pioda von 1982. Geht also doch, entschleunigtes Skifahren. Ohne Wartezeiten lasse ich mir sowas auch gefallen.
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^ Oben am Col di dof links weg geht es wieder zur Pioda-Bahn gerade aus in Richtung Pecol zu der Pian del Crep-Gondelbahn, der dritten im Gebiet. Rechts der Bildmitte ist der Pecolbereich zu sehen.
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^ So sieht es dann aus, wenn schlagartig das Stichwort Pinkelpause fällt. Nach dem wir dann die rote (hellrot) und schwarze (rote) an der Pian del Crep auf ihre Griffigkeit hin überprüft hatten machten wir uns auf weiter in den hinteren Teil des Gebietes.
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^ Halb zwölf und es ist immer noch der "Feinripp" zu erkennen. Eigentlich wollten wir direkt zum Col de la Grava-Lift weiter. Aber halt was ist das...
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^...ein Schlepplift, der musste natürlich gefahren werden. Als wir uns dann dazu durchgerungen haben, dann doch mal mit der Col de la Grava - Bahn oben zu fahren, fiel der Blick auf die DSB Val Granda. Diese sollte laut Öffnungsstatus eigentlich nicht laufen aber siehe da sie dreht sich und beförderte fleißig Skifahrer. Also nicht wie hin und gleich in die direkte, steilere Abfahrt an der Bahn eingetsiegen. Die Öffnung der Bahn und Piste muss ziemlich spontan gewesen sein, die Piste war ziemlich weich und an einigen Stellen kam das Gemüse durch. Aber nichts wirklich schlimmes und Steine waren auch keine zu sehen.
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^ Am Beginn der Laghetto-Piste, schön im Wald und mit den Blick auf den Monte Pelmo.
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^ Und einmal die andere Richtung. Da sich jetzt unser Hungergefühl meldeten, legten wir an der nächstbesten Hütte unsere Mittagspause ein.
Während es draußen am Rifugio Su'n Paradis Burger und Pommes gab, wo doch reger Betrieb herrschte, so wurden im Inneren italienisch Spezialitäten angeboten. Allerdings waren beide Sachen als Selbstbedienung angelegt. Im Inneren gab es keine Warteziten. Nachdem wir unser Mittag noch in der Sonne genießen konnten, zog es leider etwas zu. Wobei die Bodensicht gut blieb und sich die Sonne nach kurzer Zeit wieder durchsetzen konnte.
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^Auf dem Weg zur Rückbringerbahn Delle Coste
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^ Eine alte Doppelmayr DSB von 182, die auch zur Tafahrt genutzt werden kann. Den weiteren Nachmittag vertrieben wir uns im vorderen Bereich des Gebietes, wo wir noch ein paar Wiederholungsfahrten an den Vierersesselbahnen von Pescul unternahmen.
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^ Noch einmal Col di Dof mit der Bergstation der DSB Pioda. Die Richtfunk- und Funkantennen waren wohl im Dutzend günstiger
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^ Mittlerweile im Schlepplift Mariaz, leider waren die anderen beiden Schlepplifte in diesem Bereich wegen Schneemangel geschlossen. Die Pisten und Schleppliftspuren waren jedenfalls präpariert.
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^ Die Sonne hatte sich wieder durch gesetzt und man konnte wieder den Blick auf dem Monte Pelmo geniessen. Dieses Mal von der Piste Fertazza aus.
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^ An der Bergstation der Fertazza- Bahn, hat man dann diesen Blick auf die Südwand des namensgebenden Berges.
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^ br403 und jens beim warten auf den bergfotografierenden k2k
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^ Abschließende Talabfahrt nach Alleghe, eine hatten wir schon vormittags eingelegt. Die Talabfahrt(en) sind echt genial und das zeigt ein Manko der Gebirgsjägertour, die wenigsten werden die fahren und lassen sie links liegen. Ich bezweifle auch, dass die wenigsten Tourer bis in den hinteren Bereich fahren und diesen ebenso liegen lassen. Die haben halt keine ski-chrigel Marschtabelle dabei. Für eine schönen, entspannten und entschleunigenden Skitag, in mitten einer Woche am Sellastock ist dieses Gebiet sehr zu empfehlen. Der Mix aus schnellen kuppelbaren und fixen langsamen Bahnen passt hier. Auch sollte, nein muss, der eine oder andere Schlepplift hier mit genommen werden.
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^ Und der GPS-Track zur Tour
Zuletzt geändert von Meckelbörger am 27.02.2022 - 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von ski-chrigel »

Einen ganzen Tag Civetta! Dafür beneide ich Dich. Wir haben jedes Mal Stress, auch wenn wir die Talabfahrt nach Alleghe immer mitnehmen.
skichrigel und ski_andi
Drei Fehler in zwei Namen ;-)
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Schon besser, aber immer noch nicht ganz richtig :lol:
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Re: Dolomitentour 12.02.-19.02.22...

Beitrag von br403 »

Rasante Fahrt über Arabba, war es wirklich so schlimm?😂

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