Prolog
Aus einer Bierlaune heraus wurde dieser Urlaub kurzerhand im August 21 trotz aller Unwägbarkeiten geplant. Ein gemeinsamer Termin und eine Unterkunft waren schnell gefunden. Jetzt hieß es nur hoffen, dass uns das allseitsbekannte Thema keinen Strich durch die Rechnung machte. Der Urlaub rückte immer näher und es sah so aus als könnte der Urlaub stattfinden. Doch zehn Tage vorher hat es mich erwischt, der PCR-Test positiv. So ein Mist. Quarantäne bis einschließlich des Anreisetages, immerhin bestand die Möglichkeit des Freitestens nach sieben Tagen. Naja, es wurde dann der achte Tag. Zum Glück konnte der Urlaub pünktlich starten. Abreise war Samstagmorgen kurz vor vier, nach knapp fünf Stunden Fahrt, sammelte ich irgendwo in Bayern, oh nein in Franken! Jens ein und es ging weiter auf meiner "Lieblingsautobahn", der A 7 in Richtung Süden. Den sonnabendlichen Anreisestau konnten wir umfahren, aber wirklich schneller kamen wir auch nicht voran. Wieder zurück auf der A7, gab es vor dem Grenztunnel Blockabfertigung. Allerdings kamen wir hier ohnen nennenswerte Stillstandszeiten durch und freuten uns über den etwas zähen Verkehr auf dem Fernpass. In der Zwischenzeit meldeten die anderen beiden Mitfahrer, br403 und k2k, den Standort und klagten ihr Leid über die Verkehrssituation in Garmisch und am Zirler Berg. Nach dem Treffen an der Raststation Schönberg, führen wir gemeinsam in Richtung Corvara weiter. Der Stau auf der Brennerautobahn hatte sich bereits aufgelöst, nur an der Mautstation Brixen-Pustertal herrschte italienisch Betriebsamkeit, besonders nach der Mautstation, wo es sich von sechs auf zwei Spuren verengt. Nach circa 12 Stunden Fahrt konnte dann endlich die Ferienwohnung in Beschlag genommen werden.
Tag 1 Corvara - Marmolada - Pozza und zurück
Bei der morgendlichen Beratung, in anderen Kreisen auch Frühstück genannt, wurde die Tagesziele besprochen. Da das Wetter sonnig und windarm war, stand der Aussichtsberg schlechthin, die Marmolada, auf dem Plan. Also starten wir halb neun an der Boèbahn in Richtung Arabba, an der ersten Engstelle, der DSB Sass de la Vegla gab es keine Wartezeiten, der nächste Sessel gehörte uns, also weiter in Richtung Malga Ciapela. Die dortige Schlange war zum Glück die Kassenschlange und wir konnten in direkt in den Wartebereich der nächsten Gondel. Oben dann perfekte Sicht. Es hat jetzt drei Besuche gebraucht um endlich bestes Wetter zu erwischen.

^ Blick nordwestlich in Richtung Alpenhauptkamm

^ Blick nordöstlich in Richtung Alpenhauptkamm

^ Unten tummeln sich die Skifahrer, die entweder ohne den Besuch der Aussichtsplattform die Abfahrt antreten oder diesen schon beendet haben.

^ Die nächste Gondel im Anflug und auf der Piste nichts los

^ Aber das Panaorama wird weiter genossen

^ Unten der mit den Audiringen verzierte Stausee, im Hintergrund der unförmige Schneefleck vor den höheren Bergen müsste der Kronplatz sein
Wir fuhren zurück in Richtung Arabba und weiter entlang der orangenen Runde in Richtung Belvedere. Am Funitel in Richtung Alba, gab es auch keine Wartezeiten und wir setzten unsere Tour in Richtung Ciampac fort.

^ Mittlerweile sind wir an der Bergstation vom Sella Brunech. Gibt es hier eigentlich auch noch andere Skifahrer?

^ Ja gibt es. Die tummelten sich aber im Ciampac-Bereich...

^ ... und neben mir. Von links nach rechts: Jens, unbekannter Skifahrer, br403, k2k. Die kritischen Blicke kann ich mir allerdings nicht erklären.
An diesem Tag hatte ich nicht so sehr viele Bilder gemacht. Wir setzten unsere Tour, nach einer Mittagspause am Rifugio Baita Cuz mit seiner genialen Aussicht, in Richtung Pozza die Fassa fort. Die Vulcano konnte diese Mal überzeugen, als ich sie das letzte Mal vor drei Jahren gefahren bin, war es eher so semitoll. Den Rückweg in Richtung Corvara bestritten wir dann zum Tei über die Pisten Ciampiac, Diego, Fodoma und Burz. Wobei die Piste Burz die schlechteste war, da sie sehr eisig war. Dieser Umstand sollte sich im Laufe der Woche aber noch ändern. Die eine oder andere Wiederholungsfahrt ging sich auch noch aus. Den Abschluss des Tages stellte der Masereilift mit der Pista Sole da und danach ging es dann in Richtung Corvara mit einem Stop in der Capanna Nera.

^ Abendliche Aussicht von der Hütte und ein gelungener Abschluss des ersten Tages.





























































































