jens.f hat geschrieben: 08.06.2022 - 21:20
Nur eine kleine Anmerkung:
Das wird ja kaum ein Tagesausflug gewesen sein - die werden ja irgendwo übernachtet haben.
Somit wäre doch eigentlich der Vermieter/Herbegrsvater schon mal ein Ansprechpartner gewesen.
Wenn ich irgendwo in einem mir unbekannten Ort in den Alpen Urlaub mache und hier Wanderungen machen will, ist es doch das einfachste, einmal kurz beim Vermieter nachzufragen - normalerweise kennen die sich wenigstens halbwegs aus oder verweisen einen notfalls weiter....
Einfach so ein Tour, die über normale Wanderwege hinausgeht zu machen, und das ohne jegliche Rücksprache ist schon sehr fahrlässig.
Zumal es sich auch jemand ohne Ortskenntnis erschließen sollte, das eine feuchte Witterung in den Bergen den Schwierigkeitsgrad nochmal steigert.
Spannend wäre für mich aber auch die Frage, in wie weit hier ein Organisationsversagen der Schule vorliegt - wenn jetzt mal als Beispiel 8 Lehrer ohne jegliche Bergerfahrung mit 100 Schülern in die Berge geschickt werden, und dann NICHT die klare Anweisung gegeben wurde, Bergtouren nur mit Wanderführen/Bergführern durchzuführen, liegt hier aber auch ein Teil der Verantwortung bei der Schulleitung, denn:
Wie sollten Lehrer, die noch nie in der Bergen waren, jetzt die Gefahren in den Bergen richtig einschätzen?
Das ist jetzt natürlich alles nur Spekulation, man müsste halt erstmal wissen, wie sich die Gruppe zusammengesetzt hat und was die für Vorgaben hatten....