IMO interessant:
Im Klartext: die Liftbetreiber befürchten mediales Bashing und geben sich nun 'kooperativ', wie es sich für die verlogene Gesellschaft Anno 2022 gehört. Wenn wir also in der kommenden Saison für mehr Geld weniger Gegenleistung bekommen, egal ob in Form von unbeheizten Sesseln, langsam fahrendnen KSBs, schlecht bechneiten / präparieren Pisten, kalten Hotelzimmern, gesperrten Wellnessbereichen oder whatsoever, ist der Hauptgrund nicht in erster Linie Energiemangel, und auch nicht die Energiepreise, sonder einfach die Angst dass wieder mal ein paar grün versiffte 'Journalisten' negative Stimmung gegen Wintersport machen, Beispiele gibt es ja in den vergangenen Jahren schon genug.Die Energiefrage beschäftigt die Seilbahnbetreiber und die Branche natürlich besonders, Gesprächspartnerinnen und -partner waren aber schwierig zu finden. Zu unsicher sei die Lage, die Stimmung angespannt, man fürchte Energieknappheit, behördliche Auflagen und angeordnete Einschnitte. Man wolle in der Debatte auch kein Öl ins Feuer gießen, hieß es – nicht zuletzt nach der Aufregung im Frühjahr 2020, als Bilder von vollen Liften mitten im Lockdown für sehr viel Aufregung sorgten (...) Im Juli erst sorgte ein Sager des Tiroler ÖVP-Abgeordneten Franz Hörl, Hotelier und Sprecher der heimischen Seilbahnen, für Aufregung: Er forderte, dass im Fall von Energierationierungen Seilbahnen mit genug Strom versorgt werden – notfalls zulasten von Städten und Haushalten. Mitte August klang das schon anders, mittlerweile denken die Seilbahnen offen über echte Einsparungen bei der Leistung nach bzw. kündigten bereits erste Schritte an – mehr dazu in salzburg.ORF.at.
BTW:
Es ist zwar aus dem Text nicht ganz klar ob es dabei um Stromverbrauch in Tirol oder ganz AT geht, auf jeden Fall ist es aber weit weniger als von den meisten angenommen. Nur so, zum nachdenken (falls das heutzutage noch erlaubt ist, 'Querdenker' ist ja spätestens seit der CoV - Hysterie zum Schimpfwort geworden)Rund 1,2 Prozent bzw. 750 GWh des jährlichen heimischen Stromverbrauchs entfallen laut Angaben der Wirtschaftskammer (WKO) auf Lifte und Beschneiungsanlagen.